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| Autor | Beitrag |
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| Sonntag 16 November 09:49 Uhr | |
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Portrait - Francky, "die kalte Hand" Kürzlich hat FRANCK NIVARD die Marke von 4.000 Siegen erreicht. Damit ist er einer von nur drei aktuell Aktiven, die in dieser Liga vertreten sind. In dreißig Jahren seiner Karriere hat sich der Normanne eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz erarbeitet und alle großen Rennen gewonnen. Für LeTrot Grund genug ein Portrait über ihn zu erstellen.
Foto: B. Vandevelde
In einem sehr kleinen Kreis Bis letzten Mittwoch konnten sich nur Jean-Michel Bazire und Eric Raffin damit rühmen, als aktive Fahrer mehr als 4.000 Rennen gewonnen zu haben. Nun ist auch Franck Nivard (46) in diesen Kreis, der weiterhin äußerst exklusiv bleibt, vorgestoßen. In Caen erreichte er diese Marke (Siege in Frankreich und im Ausland) im Sulky von Lord Of The Rings für Fabrice Souloy, einen der Trainer, die in seiner Karriere am bedeutendsten waren. "Es ist die Belohnung für viele Stunden Arbeit in den letzten dreißig Jahren", sagt er. "Ich finde, das ist etwas sehr Schönes, weil es nicht einfach ist." Seine XXL-Erfolgsbilanz in beiden Disziplinen ist schwindelerregend mit nicht weniger als 69 Gruppe I-Siegen! Der "Amerique" prägt den Mann aus Avranches Der Junge aus Avranches wuchs im väterlichen Rennstall auf. "Ich habe zuerst reiten gelernt, bevor ich richtig laufen konnte", scherzt er. "Ich wollte diesen Beruf ergreifen, um Rennen zu gewinnen und meinen Lebensunterhalt zu verdienen. An die Karriere, die ich heute habe, hätte ich nicht geglaubt." Diese Karriere ist geprägt von seinen fünf Erfolgen im Prix d’Amerique mit Meaulnes du Corta (2009), Ready Cash (2011 und 2012) sowie Bold Eagle (2016 und 2017). Damit ist er einer der beiden erfolgreichsten aktiven Fahrer, gleichauf mit JMB in diesem Legenden-Rennen. "Ich hatte richtig Glück", sagt er. "Ich bin großartigen Pferden begegnet. Man muss Glück haben." Nur Glück? "Man darf auch nicht zu ungeschickt sein", fügt er lächelnd hinzu. Die Bossuet-Jahre Über die Jahre in der Mayenne bei Jean-Baptiste Bossuet sagt Franck Nivard: "Marcel Vaudoit, mein Lehrmeister, hat mich im Reiten ausgebildet. Richtig zu fahren begann ich erst, als ich zu Jean-Baptiste Bossuet kam. Das war eine sehr wichtige Zeit. Er war ein Auslöser. Er hat mir ziemlich schnell seinen Platz im Sulky überlassen. Das war damals ein verrückter Stall. Da gab es wirklich viel zu erleben..." In dieser Zeit trifft er auch Franck Leblanc, für den er einen Großteil seiner größten Siege (vor allem im Trabreiten) erringen wird und dessen kürzlicher Tod ihn sehr getroffen hat. Seine Karte im "Bretagne" Auch wenn er in den letzten Jahren weniger gefahren ist, "Meine Ergebnisse waren etwas schwächer. Ich hatte nicht immer gute Chancen, und die Konkurrenz ist härter geworden", gewann er in dieser Saison zwei weitere Gruppe I-Rennen mit Emeraude de Bais und Krack Time Atout. Mit Letzterem bestreitet er am Sonntag den Prix de Bretagne (Q1). "Wir werden sehen, wo wir stehen. Seine Zeiten ermöglichen es ihm, mit Anspruch gegen die älteren Pferde anzutreten. Aber er ist am Start speziell. Und es sind 18 Pferde. Ich muss ihn von hinten aus einem Rücken heraus starten lassen. Mit ihm ist es unmöglich, im Anstieg alleine aufzurücken. Man muss sich bis zum Beginn der Zielgeraden ziehen lassen." Francky - "La Main Froide" (die kalte Hand) Einen Spitznamen zu haben, ist ein Zeichen der Popularität. Sein eigener, "Francky la main froide" ("Francky die kalte Hand"), beschreibt eine seiner größten Qualitäten. Was sagt er selbst dazu? "Der kommt vom Cousin von Fabrice Souloy, als er einen Fahrer für Kool du Caux suchte", erzählt er. "Ich verlange von meinen Pferden unterwegs nie, oder zumindest so selten wie möglich, eine große Anstrengung. So behalten sie Kraft für das Finale. Es ist nicht schlimm, in der Todesspur zu sein, solange Du nicht gedrückt hast. Dabei darf Dein Pferd nur nicht zu sehr pullen." --------- William Bigeon: "Wir lieben L’As Desbois" Matthieu Abrivard hat schon im Vorfeld betont, dass er am Samstag mit L'As Desbois im regionalen Finale der "LeTrot Open des Regions" für die 4jährigen in Laval, beste Chancen besitzt. Der Rest war eine Sache von großem Vertrauen in seinen Schützling.
Foto: JC Briens
Abrivard versteckte den Booster Winner-Sohn, der in dem kleinen Feld mit einer Zulage von 25 Metern startete, lange an der Innenkante und ließ alles auf den Einlauf ankommen. Erst ausgangs des letzten Bogens wechselte das Gespann in die zweite Spur und schritt zu Beginn des Einlaufs zum Angriff. Zu diesem Zeitpunkt hatte L'As Desbois noch vier Gegner vor sich. Mit zunehmender Distanz entwickelte der Hengst aus dem Stall von William Bigeon aber einen starken Speed und gewann am Ende in 12,5/2.875 Meter noch mit drei Längen. Für William Bigeon war der Auftrag damit erfüllt: Er verteidigt seinen Titel ein Jahr nach dem Erfolg von Karma Power. Am Mikrofon von Equidia erklärte er: "Wir lieben ihn, er entwickelt sich ständig weiter. Matthieu (Abrivard) mag ihn ebenfalls sehr und fährt ihn immer mit viel Fingerspitzengefühl. Das Finale zwingt ihm schwierige Rennbedingungen auf (50 Meter Zulage) und das Programm in den kommenden Wochen ist nicht einfach, aber dieses Rennen ist gewonnen. Das ist schon viel wert." |
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| Montag 17 November 15:08 Uhr | |
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PRIX DE BRETAGNE - Sebastien Ernault: "Solche Momente muss man genießen" Der Auftakt der B-Rennen hat mit dem Prix de Bretagne so einige Überraschungen bereitgehalten. Die erste galt dem überraschend großen Vertrauen der Wetter für Jushua Tree, der zu einem Kurs von 1,5 auf die Reise geschickt wurde. Das es dann eine deutliche Niederlage für den Bazire-Schützling setzte, konnte man noch gut einordnen. Schließlich hat der siegreiche Josh Power den Bold Eagle-Sohn schon einmal sehr klar bezwungen. Viel überraschender waren die Platzierten Drei und Vier, die sich ebenfalls das Ticket für den Prix d’Amerique 2026 sicherten.
Foto: SCOOPDYGA
Rein ins Rennen: Vom Start weg traten einige der Gemeinten sehr gut ein, aber die Spitze übernahm Just Love You. Und Alexandre Abrivard dachte gar nicht daran die Führung hergeben zu wollen, was spätestens auf Zielhöhe erwartet worden war. Stattdessen gingen Jushua Tree und vor allem Izoard Vedaquais sehr weite Wege. In der ersten und zweiten Spur lagen Hokkaido Jiel im Rücken von Just Love You und Justin Bold ebenfalls in vorderer Linie in einem Feld, in dem es sehr viel Bewegung gab. Als Jushua Tree mit dem Angriff auf die Spitze scheitere und in den Rücken der Führenden genommen wurde, rückte außen Borups Victory weiter auf, während Epic Kronos fehlerhaft ausgeschieden ist. Der unheimlich aufwendig vorgetragene Izoard Vedaquais löste Borups Victory in der Todesspur ab, bekam aber keinen ruhigen Moment, weil aus dem Feld Josh Power ungewohnt früh seinen Angriff startete. Als Sebastien Ernault mit dem Fuchs Ende gegenüber den Druck auf Just Love You erhöhte, löste sich das Duo auf ein paar Längen vom Feld. Der erste Teilnehmer, der diese Lücke wieder schließen konnte, war Jushua Tree. Während Just Love You schnell untergegangen ist, konnte Jushua Tree die Lücke zum leichten Sieger Josh Power nicht mehr verkleinern. Das Feld, welches dahinter um die weiteren Startplätze im Amerique kämpfte, hielt er aber sicher. Dazu gehörte Borups Victory, der das Podium komplettierte, und der riesige Außenseiter J'Aime Le Foot, der Rang Vier holte. Mit einem Kilometerschnit von 11,2 stellte Josh Power einen neuen Rekord für den "Bretagne" auf, der seit 2021 von Face Time Bourbon mit 11,4 gehalten wurde. Neues Talent von Josh Power Für den Sieg rückte Josh Power schon im Anstieg in dritter Spur auf. Sein Trainer und Fahrer Sebastien Ernault erklärt ausführlich seine Wahl: "Es gab nie eine ruhige Phase, und ich hatte auf der Gegenseite Glück, als ein Gegner galoppierte und mir den Weg freimachte. Oben in der Steigung ist es nie ideal, ohne Deckung zu sein, aber ich sah, dass der Zug an der Innenkante nicht besser ging. Jean-Michel (Bazire mit Jushua Tree) hatte dort keinen Schub. Also habe ich angegriffen und mich neben Just Love You gelegt. Normalerweise hat er an dieser Stelle Mühe, aber heute trabte er locker. Im letzten Bogen habe ich ihn früh lanciert, weil Jushua Tree dahinter lauerte. Doch Mitte der Zielgeraden war alles entschieden." Ernault ergänzte beeindruckend: "Er war immer gut, aber was er heute oben am Anstieg macht, konnte er früher nicht. Er war immer hart, brauchte aber sonst jemanden, der ihn mitzieht. Heute war er stark. Super! Ein wirklich feines Pferd. Solche Momente muss man genießen." Ein Sieg mit besonderer Bedeutung Letztes Jahr wurde Josh Power in diesem Rennen Sechster. Doch diesmal hat das Ergebnis aus einem weiteren Grund einen besonderen Beigeschmack: Vor einem Jahr fiel Sebastien Ernault nach einem Trainingsunfall Anfang November aus. Erst Mitte Februar 2025 kehrte er in den Rennbetrieb zurück. Während des Winters hatte Eric Raffin den Sulky von Josh Power übernommen. Ernault sagt rückblickend: "Letztes Jahr war ich wegen meines Unfalls draußen. Diesmal darf ich selbst genießen. Das ist schön." Jushua Tree - ein schwieriger Rennbeginn Obwohl Jushua Tree sehr schnell startete, konnte er Just Love You, die das Rennen im Vollgasmodus eröffnete, die Spitze nicht annehmen. Jean-Michel Bazire erklärte später bei Equidia: "Ich hatte am Anfang keinen Schub. Es ging extrem schnell los, und ich habe mich auf der Gegenseite für die Innenkante entschieden. In der Steigung tat er sich weiter schwer. Er ist groß und hatte Mühe mit seinem Geläuf. Im letzten Bogen, als er an Gegnern vorbeikam, wurde es besser. Er hat eine gute Zielgerade hingelegt - ohne Peitsche. Heute war Josh Power einfach besser. Er hat uns ausgeknockt und mit uns gespielt." Während im Lager von Josh Power pure Freude herrscht, gibt es im Umfeld von Jushua Tree also noch Abeit. Dazu ergänzt Bazire: "Die Kilometerzeit ist gut, aber das erklärt nicht alles. Er muss besser sein, um den Prix d’Amerique zu gewinnen. In anderthalb Monaten ziehen wir erneut Bilanz." Für Jushua Tree ist der nächste Fixpunkt auf dem Weg zum großen Ziel der Prix de Bourgogne (Q5). Er lief aber immer noch starke 11,4. Die große Leistung von Borups Victory Der Schwede Borups Victory war zuvor nur einmal in Vincennes zu sehen gewesen, als er im Oktober 2024 im Grand Prix der UET Fünfter wurde. In der Zwischenzeit ist der Schützling von Daniel Wäjersten zu einem der besten Pferde Europas gereift. Im letzten Bogen hatte er noch Pech, als Izoard Vedaquais vor ihm galoppierte. Doch Borups Victory fing sich erneut und griff ganz außen erneut an. Als Dritter lief er 10,7 , zusammen mit J’Aime Le Foot, die schnellsten finalen 500 Meter des Feldes. Trainer und Fahrer Wäjersten sagte: "Er war heute sehr gut. Er musste erst einen Einsatz bringen, fiel dann zurück, konnte aber im letzten Bogen außen erneut beschleunigen und stark enden. Es ist unglaublich, ein Pferd zu haben, dass ein so hartes Rennen bestreiten kann und schon qualifiziert ist. Wir werden wohl am 07. Dezember das nächste Qualifikationsrennen bestreiten." Lherete: "Hatte dieses Rennen nicht vorbereitet" Fehlt noch der überraschende Viertplatzierte. J’Aime Le Foot meldet sich spät im Einlauf zurück, nachdem er das Rennen im Rücken von Hokkaido Jiel absolviert hatte. Sein Trainer und Fahrer Antoine Lherete erklärte im Anschluss: "Ich bin überrascht, denn ich hatte dieses Rennen nicht als Ziel vorbereitet. Mit den Platten vorne, konnte ich ihm die Gamaschen abnehmen. Ich habe an der Innenkante gelauert. Das war der richtige Zug, und er ist am Ende gut gesprintet. Er mag Tempo. Er hat das Niveau, um gegen diese Pferde zu laufen, also werde ich mir im Prix d’Amerique den Spaß gönnen. Persönlich mag ich ihn lieber im Sulky. Wir starten im Monte, weil es einfacher ist. Wir werden uns mit den Mitbesitzern abstimmen, aber wir werden im Amerique starten." Ein Hauch von Amerique Zum Abschluss muss noch die Atmosphäre auf der Bahn erwähnt werden. Über 11.000 Zuschauer sorgten für eine gute Stimmung und verbreiteten im "Temple du Trot" schon ein wenig den Duft des Amerique-Wochenendes |
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| Dienstag 18 November 19:13 Uhr | |
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Idao de Tillard - Wintermeeting nach Kolik-Operation fraglich Ganz schlechte Nachrichten veröffentlichte der ParisTurf am Dienstagabend aus dem Stall Duvaldestin. Der zweifache Amerique-Sieger Idao de Tillard erlitt am Montagmorgen Koliken und befindet sich derzeit in der Tierklinik von Livet (Departement Calvados) in Behandlung.
Foto: Bruno Vandevelde
Wie der Trainer der Fachzeitung mitteilte, musste sein Champion operiert werden. "Das Pferd hatte am Montagmorgen Koliken", erklärt der Trainer aus La Ferte-Frenel sichtlich betroffen. "Er wurde in das Centre Hospitalier Veterinaire Equin in Livet gebracht, deren herausragende Arbeit ich hier ausdrücklich loben möchte. Dort musste er am Nachmittag wegen eines sogenannten nephrosplenischen Einklemmungs-Syndroms operiert werden. Am Dienstagmorgen ist er gut aus der Narkose aufgewacht. Die akute Gefahr ist gebannt, aber die Dauer der Erholungsphase lässt sich derzeit noch nicht abschätzen." Diese Nachricht ist ein harter Schlag für den Ecurie Duvaldestin, aber auch für alle Pferdesportbegeisterten, da Idao de Tillard eigentlich am 07. Dezember im Prix du Bourbonnais (Q2) sein Debüt im Wintermeeting geben sollte. |
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| Mittwoch 19 November 20:59 Uhr | |
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Liza Josselyn zurück in Grosbois Nachdem sie sich nach ihrem Sieg im Prix Marcel Laurent auf dem Land erholt hat, ist LIZA JOSSELYN nach Grosbois zurückgekehrt, um sich auf ihr nächstes Ziel vorzubereiten: den Prix Ariste Hemard, der am 06. Dezember ausgetragen wird.
Foto: SCOOPDYGA
Schon am gestrigen Dienstag sah man Liza Josselyn wieder im Trainingszentrum in Grosbois im Einsatz. Nach dem Aufwärmen zusammen mit ihrer Pflegerin Mai Snoger, absolvierte die Tochter von Belina Josselyn mit Jean-Michel Bazire im Trainingswagen einige schnelle Intervalle auf der Innenbahn. Dabei trug die 4jährige eine Schutzmaske, um ihre empfindlichesän Augen zu schonen. "Sie war nach ihrem Sieg am 06. November aufs Land gegangen, um etwas abzuschalten", berichtet ihr Trainer Nicolas Bazire. "Sie ist am Montag in Grosbois angekommen und hat heute Morgen (Dienstag) eine leichte Trainingseinheit absolviert." --------- Marc Sassier: "Kanto Avis im Training selten so gut erlebt" In seinem Jahrgang hat KANTO AVIS in den letzten zwölf Monaten vier Grupperennen gewinnen können. Nun bereitet sich der Crack aus dem Stall von Marc Sassier auf dem Land in der Mayenne auf sein nächstes Ziel vor - dem Prix Doynel de Saint-Quentin (GR II/29. Nov). Im Gegensatz zu seinem letzten Abschneiden im Prix Marcel Laurent, erwartet sein Umfeld deutliche Fortschritte.
Foto: SCOOPDYGA
Für die erfolgreiche Saison 2024 mit über hundert Siegen hat der Trainingsbetrieb von Marc Sassier einen großen Aufwand an mehreren Standorten betreiben. Darunter befindet sich in diesem Winter auch eine Außenstelle in Grosbois, die von Benjamin Rochard geleitet wird. Rochard übernimmt für verschiedene Traber auch die Vorbereitung für das Wintermeeting in Vincennes. Für Kanto Avis gilt das jedoch nicht, weil der Ready Cash-Sohn im heimischen Quartier trainiert wird. Er zeigte sich bei seinem Saisoneinstand im Prix Marcel Laurent noch unauffällig, was mit vier Eisen auch zu erwarten war. Zehn Tage vor seinem nächsten Ziel erkundigte sich der ParisTurf bei seinem Trainer nach dem Leistungsstand: "Er hat am Montagmorgen gearbeitet, und selten habe ich ihn im Training so gut erlebt. Er wird für nächste Woche in sehr guter Verfassung an den Start kommen. Derzeit bleibt er im Stall in der Mayenne. Es ist möglich, dass er kurz vor dem Prix Tenor de Baune nach Grosbois geht, aber das entscheiden wir kurzfristig", erklärt Marc Sassier. --------- GNT in Mauquenchy - Marc Sassier: "Harley Gema wird sich im Finale nicht blamieren" Auf einer vom Regen beeinträchtigten Piste, wurde die dreizehnte Etappe des Grand National du Trot in Mauquenchy zu einer kleinen Schlammschlacht. Dennoch konnten sich am Ende die Favoriten durchsetzen. Genau genommen aber nicht alle, denn die am stärksten beachtete Jeannette Priory sprang im Kampf um den Sieg nur wenige Meter vor dem Ziel an.
Foto: SCOOPDYGA
Lange Zeit schienen die Teilnehmer der letzten Etappe vor dem großen Finale in Vincennes sehr formgemäß über die Linie zu traben. Nur Jeannette Priory, die fast das ganze Rennen angeführt hat, machte den Favoritenwettern einen Strich durch die Rechnung. Benjamin Rochard, der im Sulky der siegreichen Harley Gema saß, servierte der Stute ein Traumrennen. Nicht nur, dass er die 8jährige deutlich besser als sonst aus dem Band bekommen hat - die Entscheidung Harley Gema eine Runde vor dem Ziel aus dem Windschatten freiwillig in die Todesspur zu führen, war in mehrfacher Hinsicht ein guter Schachzug. Zum einen war die Pace nicht besonders hoch. Außerdem war die zweite Spur nach dem Regen vermutlich die bessere Wahl und zudem lag das Gesann nun einfach näher an der Spitze. Somit führte Jeannette Priory das Feld vor Illusion Jipad und Ilaya an, während Harley Gema Furioso Fligny im Rücken hatte. Im Anschluss passierte lange nichts mehr, außer das sich der ebenfalls beachtete Jazzman Debailleul Ende gegenüber mit einem Fehler aus der Partie verabschiedete. Mitte des Schlussbogens zog die Fahrt stetig an, was es der aufrückenden Grace du Digeon schwer machte die Position zu verbessern. Mitte des Einlaufs schien sich Jeannette Priory dann schon zum Sieg absetzen zu können. Aber Harley Gema, die hervorragend auf die gezogenen Klappen reagierte, in der Mitte Illusion Jipad und ganz außen Furioso Fligny versuchten auch noch in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Am Ende hätte es doch für Tony Le Beller und Jeannette Priory gereicht, aber gute 20 Meter vor der Linie verlor die Stute ihre Aktion. Damit bedankten sich Benjamin Rochard und Harley Gema, die als Co-Favoriten angetreten waren und in 14,0/2.875 Meter nach Hause kamen. Illusion Jipad und Furioso Fligny komplettierten in dieser Reihenfolge das Podium, während Ilaya Rang Vier belegte. Schon ein paar Längen zurück, kämpfte Grace du Digeon tapfer für Rang Fünf und rundete damit die Quinte ab. Der Grand National du Trot 2025 wird damit immer mehr von zwei Aktiven geprägt. Marc Sassier und Benjamin Rochard haben als Trainer, beziehungsweise als Catchdriver, schon vier Etappen mit Indy de Jyr gewonnen, der schon längst als Gesamtsieger feststeht. Heute gab es auf dem dreizehnten Teilstück den fünften Erfolg, welches auch noch mit einem Produkt aus der Zucht von Sassier's Mutter, Marie-Annick, zu Stande kam. Insofern zeigte sich der siegreiche Trainer am Mikrofon von Equidia natürlich hocherfreut: "Harley Gema hat eine sehr gute Leistung gezeigt, auch wenn wir sie im Ziel eigentlich Zweite gewesen wäre. Wir hatten Glück, weil Tony's (Le Beller) Pferd galoppiert ist. Sie hat es trotzdem richtig gut gemacht, denn sie lief die ganze letzte Runde außen neben Jeannette Priory - das war nicht ohne. Es freut uns, weil wir sie immer sehr geschont haben. Sie hat es verdient. Es ist möglich, dass sie im Finale startet (30. Nov). Wenn sie dort antritt, wird sie sich nicht blamieren." --------- Idao de Tillard bleibt "Werbegesicht" für den Amerique Die schlechte Nachricht vom Montagabend rund um den Gesundheitszustand von Idao de Tillard, hat nicht nur das Umfeld des zweifachen Amerique-Siegers und seiner Anhänger besorgt.
Quelle: SETF
Auch aufseiten der Teams der SETF, die intensiv daran arbeiten, rund um den Prix d’Amerique drei Veranstaltungstage mit Rennen, Konzerten und weiteren Events auf die Beine zu stellen, hat die vom ParisTurf verbreitete Nachricht für spürbare Ernüchterung gesorgt. "Diese schlechte Nachricht vom Montagabend stimmt uns traurig für das Umfeld des Pferdes, dessen erklärtes Ziel es war, einen dritten Prix d’Amerique zu gewinnen", reagierte Valerie Francois, Marketing- und Kommunikationsdirektorin der SETF. "Aus Marketing-Sicht wäre das eine sehr reizvolle Geschichte gewesen. Aber versuchen wir, positiv zu bleiben. Vielleicht ist noch nicht alles verloren und Idao de Tillard wird Ende Januar doch am Start sein. Das hoffen wir zumindest, doch wie auch immer es kommt: Wir werden uns anpassen." So wie France Galop damals auf die Championesse Treve setzte, als sie im Training blieb, um im "Arc de Triomphe" den Hattrick anzupeilen, hatte auch die SETF fest mit Idao de Tillard gerechnet, um im Vorfeld des Amerique Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Severino-Sohn war folgerichtig als zentrales Motiv für das offizielle Plakat des Prix d’Amerique 2026 ausgewählt worden. "Was auch passieren mag - wir werden dieses Plakat nicht ändern. Es wurde bereits in zahlreichen Medien verwendet. Ob bei Menschen oder Pferden: Bis zum letzten Moment kann man sich niemals sicher sein", ergänzt Valerie Francois. --------- Jonathan Carre: "Es ist kein tolles Jahr" Der Franzose Jonathan Carre hat Frankreich schon vor langer Zeit den Rücken gekehrt und sein Glück in Schweden gefunden. Nachdem der Spezialist für die Trabreiten in seiner Wahlheimat mehrfach den Monte-Titel holen konnte, ist er in dieser Saison im Rückstand. Im Gespräch mit dem ParisTurf erklärt er die Gründe und verrät seine Pläne für 2026.
Foto: SCOOPDYGA
Viermal wurde Jonathan Carre in den vergangenen Jahren zum besten Reiter Schwedens gekürt, jeweils mit Rekordzahlen (66 Siege im Jahr 2022 und 56 im Jahr 2023). Aktuell liegt er mit 26 Siegen im Jahr 2025 auf dem zweiten Platz des nationalen Monte-Rankings. Zwei Siege fehlen ihm zur Führenden Sofia Adolfsson (28 Siege). Für Carre ist es die Folge eines eher durchwachsenen Jahres. "Es ist kein tolles Jahr", sagt er direkt. "Da ich vergangenen Winter in Frankreich war, habe ich hier gut anderthalb Monate später als die anderen angefangen. Bis ich wieder in Schwung kam und brauchbare Pferde fand, war es schwierig. Dazu kam, dass einige Pferde, von denen ich mir viel erhofft hatte, nicht das gebracht haben, was ich erwartete. Außerdem bin ich im Rennen gestürzt und habe mir die Hüfte verletzt, und dann bin ich noch krank geworden - eine Nervenentzündung. Das passierte ausgerechnet kurz vor den großen Rennen. Ich war also nicht in Topform." Trotzdem gelang dem Profi ein großer Erfolg: Er gewann das wichtigste Trabreiten des Landes, die Mont-Eliten, dass am Elitloppet-Wochenende ausgetragen wird. "Zwei schöne Rennen mit Kerry Love zu gewinnen und sie im Training behalten zu dürfen, das war der positive Punkt des Jahres", berichtet Carre weiter. "Und auch mit Jolicoeur haben wir für unser Training im Januar in Vincennes im Januar glänzen können. Es gab also Negatives, aber eben auch Positives." In den kommenden Wochen wird der 38jährige weiterhin auf schwedischen Rennbahnen unterwegs sein und, anders als im vergangenen Jahr, nicht im Wintermeeting in Vincennes an den Start gehen. "Ich bin nur zwei Siege hinter Sofia Adolfsson. Mit etwas Glück und wenn alles gut läuft, könnte ich noch zu ihr aufschließen. Aber sie hat ein fantastisches Jahr, mit über 35% Siegrate. Sie hatte sehr gute Pferde unter dem Sattel und hat keine Chance ausgelassen. Während es für mich schwierig war, läuft es bei ihr wie am Schnürchen." Für 2026 plant Jonathan Carre kürzerzutreten. "Ich habe keine Lust mehr, ständig unterwegs zu sein. Ich werde weiter reiten, aber mich stärker auf meine eigenen Pferde konzentrieren. Ich werde etwas zurückfahren." --------- Tactical Landing 2026 - Esperanza Idole dabei Am Dienstag wurden im Sitz des französischen Trabrennverbandes (SETF), dem Themis-Gebäude in Paris, die Namen der 60 Stuten ausgelost, die 2026 eine Bedeckung durch den amerikanischen Hengst Tactical Landing erhalten werden.
Foto: SC
In diesem Jahr war der Andrang nicht ganz so groß, weil weder die im Vorjahr gezogenen Stuten, noch deren Besitzer oder Mitbesitzer, die bereits 2024 ausgelost wurden, 2025 erneut ausgewählt werden konnten. "Die Idee dahinter war, möglichst vielen französischen Züchtern den Zugang zu diesen Bedeckungen zu ermöglichen", erklärte Guillaume Maupas, Direktor bei der SETF. "Wir hatten 4.330 Stuten, die gemäß den am 18. September veröffentlichten Kriterien teilnahmeberechtigt waren. Zwischen dem 29. Oktober und dem 5. November wurden 1.316 Stuten angemeldet und letztlich wurden nach den durchgeführten Kontrollen 1.198 Bewerbungen zugelassen." Die Auslosung begann um 16:05 Uhr und wurde vollständig computergestützt und absolut reibungslos durchgeführt. Nach der Auslosung wurden 60 Stuten (plus 20 Ersatzstuten) ausgewählt, die 2026 besamt werden sollen. Zu den bekanntesten Namen zählen sicherlich Esperanza Idole, die Siegerin des Prix de Cornulier 2024, Felina Josselyn, die Schwester von Belina Josselyn, die Gruppesiegerin Florida Sport, sowie Comtesse Flore für Jean-Pierre Dubois und Kouvola für Severine Raymond. Zum Ende der diesjährigen Decksaison wurden 53 Stuten tragend von Tactical Landing getestet. "Geht man nach der Statistik, können wir davon ausgehen, dass 48 Fohlen zur Welt kommen", erklärt Claude Guegan, Verantwortlicher von Equi-Biogenes, direkt nach Abschluss der Auslosung für die zweite Saison der Bedeckungen durch Tactical Landing. |
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| Donnerstag 20 November 06:26 Uhr | |
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Donnerstag in Vincennes - Zwei "Duvaldestin's" im Monte Erst vor einer Woche konnte sich Eros Zola in einem Gruppe III-Trabreiten durchsetzen. Im Finish wurde es bei 12,0 über den langen Weg sehr spannend, aber der Zola Boko-Sohn schnappte sich auf der Linie einen hochwertigen Gegner. Jetzt steigt der Schützling von Thierry Duvaldestin zwei Kategorien ab und ist somit natürlich der Favorit der Aufgabe. Aber der Trainer-Champion ist mit noch einem anderen interassanten Teilnehmer vertreten.
Ideal du Rocher - Foto: SCOOPDYGA
In dem ehemaligen Gruppe III-Rennen befindet sich Thierry Duvaldestin als Trainer bereits in der Siegerliste. 2019 konnte er die Prüfung mit Gross Weight und 2020 mit Douchka Wind in seinen Stall holen. Und in der aktuellen Ausgabe scheint er auch sehr gut aufgestellt zu sein. Mit Ideal du Rocher bringt er zwar noch einen Debütanten unter dem Sattel an den Ablauf, aber seit sich der Wallach im Juni dem neuen Team angeschlossen hat, zeigt die Formkurve des 7jährigen steil bergauf. Im September besiegte er im Prix de Moulins-la-Marche ältere Pferde, im Oktober glänzte er in Solvalla. Zuletzt patzte der Sohn von Clif du Pommereux aber im Schlussbogen von Argentan, weshalb der Wechsel der Disziplin zum richtigen Zeitpunkt kommen könnte. Das für ihn der Monte-Champion Mathieu Mottier gebucht wurde ist schon ein großes Zeichen des Vertrauens, was mit dem barfüßigen Auftritt noch bestärkt wird. Dagegen ist sein Trainingspartner Eros Zola in dieser Disziplin bei drei Versuchen sogar noch ungeschlagen. Islamorada, Siegerin ihrer letzten beiden Monte-Auftritte, Filou d’Anjou, der nach zwei Aufbaustarts in diese Disziplin zurückkehrt, oder auch Go Or Not, diesmal ebenfalls barfuß, sind ebenfalls interessante Pferde, die für die vorderen Plätze in Frage kommen sollten. ZUR WETTABGABE BEI TROTTO Start: 17.25h --------- Donnerstag in Vincennes - Sylvain Dupont: "Wir starten, um zu gewinnen" Als eine der aufstrebenden Stuten ihres Jahrgangs tritt Liberte de Choisel am Donnerstag in Vincennes zu ihrem ersten Winterziel an: dem Prix de Picardie. Ihr Trainer, Sylvain Dupont, macht keinen Hehl daraus, dass er seine kleine Championesse gezielt auf dieses Rennen vorbereitet hat.
Foto: SCOOPDYGA
Nachdem Liberte de Choisel sieben Siege in Folge errungen hat, ging es für die Captain Sparrow-Tochter in eine längere Auszeit, die sie Ende Oktober mit Rang Fünf beendete. Dabei konnte sie auch beim Comeback in den kleinen Prämien gefallen, wobei der Trainer erstmals selbst im Rennsulky der 4jährigen saß. "Meine Stute hat an diesem Tag ihr Rennen sehr gut beendet", erklärte Dupont gegenüber dem ParisTurf. "Man darf nicht vergessen, dass sie die einzige Stute im Feld war und das es nicht einfach ist, bis zum Schluss gegen ein Pferd wie Karambar Boden gutzumachen. Ich bin die letzten vierhundert Meter sehr schnell gefahren. Die Stute war am Ende richtig kämpferisch. Da Anthony Barrier sich für Live To Tell entschieden hatte, war dies für mich die Gelegenheit, sie selbst zu fahren, statt für dieses eine Rennen nach einem Ersatzfahrer zu suchen. Ich hatte sehr gute Eindrücke im Sulky - andere als morgens beim Training. Auf unseren Trainingsbahnen legen wir das Arbeitstempo schließlich nicht so schnell zurück. Jedenfalls fühlt man sich wirklich gut hinter ihr." Diese erste gemeinsame Rennteilnahme ermöglichte es dem Trainer aus Maine-et-Loire, seine kleine Championesse aus einem neuen Blickwinkel zu sehen. "Ich hatte sie seit ihrer Qualifikation nie wieder selbst gesteuert. Dieses Comeback erlaubte mir also, ihr Verhalten im Feld zu beobachten. Sie hat mir bestätigt, dass sie ein echtes Rennpferd ist. Klar im Kopf, leicht in der Hand und sehr angenehm zu fahren. Seitdem hat sie sehr gut gearbeitet. Ich denke, sie hat auf dieses Rennen aufgebaut und wird diesmal mit vier Alu-Eisen laufen, im Gegensatz zum letzten Mal, als sie mit vier kleinen Stahleisen beschlagen war. Auch wenn der Prix de Picardie eine gewinnbeschränkte Prüfung ist, bin ich sicher, dass die Zeit ähnlich sein wird, wie in den kommenden Gruppenrennen, die sie bestreiten wird. Sie muss also stark laufen, um am Donnerstag zu gewinnen. Auf diesem Niveau liegen die Pferde eng beieinander. Jedenfalls scheint sie mir genauso gut drauf zu sein wie im Frühjahr, als sie Sieg um Sieg holte. Wir starten, um zu gewinnen, aber ohne unnötiges Risiko. Sie ist sehr komplett, aber es kommt nicht infrage, unsere Stute in einem Rennen zu überfordern." ZUR WETTABGABE BEI TROTTO Start: 16.15h Seit Beginn ihrer Karriere behutsam aufgebaut, startet Liberte de Choisel nun in ihr Wintermeeting, nachdem das Sommermeeting bewusst ausgelassen wurde. "Wir haben absichtlich auf das Criterium der 4jährigen verzichtet, weil ich meine Stute mit nur neun Starts seit Beginn ihrer Karriere nicht reif genug fand, um sich gegen die Hengste durchzusetzen. Für sie war es der richtige Zeitpunkt für eine Pause. Einen Monat nach ihrem Sieg im Prix Guy Le Gonidec wurde das Training eingestellt. Dann hat sie im Sommer wieder leicht begonnen und ab dem 15. August schrittweise intensiviert, um für ihr Comeback und das Rennen am Donnerstag bereit zu sein. Nach dem Prix de Picardie, ihrem ersten Winterziel, steuern wir am 06. Dezember den Prix Ariste Hemard an, in dem sie nur auf Stuten trifft und zum zweiten Mal in ihrer Karriere rundum ohne Eisen antreten wird. Weiter in die Zukunft wollen wir momentan nicht blicken. Auch nicht auf das folgende Gruppe I-Rennen." Liberte de Choisel wird sich eine starke Bazire-Armada mit Lissandro, Lapis Lazuli und Fellow Wise As in den Weg stellen. Nicht vergessen sollte man auch Lutin de Reux, den Schützling von Laurent-Claude Abrivard, der seine jüngste Enttäuschung wettmachen will. Das starke Jahr des Sylvain Dupont Wie Liberte de Choisel erlebt auch der ganze Stall von Sylvain Dupont ein großartiges Jahr 2025. Mit bereits 41 Siegen und über 850.000 Euro Gewinnsumme erlebt der frühere Mentor von Ce Bello Romain schon jetzt seine beste Saison überhaupt, mit einer Siegrate von nahezu 25%. "Ich habe etwas mehr Pferde im Bestand und vor allem ältere Pferde, die gut gearbeitet haben und dieses Jahr in gut dotierten Rennen gestartet sind", erklärt er. "Ich scheue keine weiten Anfahrten, aber ich starte nur, wenn meine Pferde wirklich um die vorderen Plätze laufen können. Und die Zusammenarbeit mit Anthony Barrier) funktioniert perfekt." Am Freitag kehrt er mit King de Choisel und Lucifer d’Orphee wieder nach Vincennes zurück. "King de Choisel hat mich positiv überrascht, als er neulich gewonnen hat. Er startet am Freitag erneut in Vincennes und bekommt danach eine Pause. Man darf ihn nicht nach seinem letzten Start in Graignes beurteilen. Dort hatte er weder seine Ausrüstung noch war er passend beschlagen. Lucifer d’Orphee hat sein Vierjährigenjahr verpasst, weil er ungünstig in der Gewinnsumme steht. Im Training zeigt er sich sehr gut, und daher bestreitet er am Freitag seinen Winterauftakt, mit Blick auf ein sehr interessantes Engagement Anfang Januar." |
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| Donnerstag 20 November 19:14 Uhr | |
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Idao de Tillard nach der Operation - "Der Eingriff dauerte ungefähr eineinhalb Stunden" Die Frage nach dem Gesundheitszustand von Idao de Tillard beschäftigt derzeit natürlich vor allem sein engstes Umfeld. Das Ausmaß eines solch prominenten (möglichen) Ausfalls für das Wintermeeting und den Prix d’Amerique, schlägt aber noch größere Wellen. Wie bereits berichtet, hat sich natürlich ein professionell arbeitender Traberverband, wie die SETF, mit den Auswirkungen beschäftigt. Im wahrsten Sinne des Wortes ist Idao de Tillard das "Zugpferd" der Werbekampagne für den Amerique. Gewinnt er seinen dritten Prix d’Amerique in Folge? "Diese Geschichte ließe sich gut vermarkten", sagte Valerie Francois im Dienste als Marketing-Direktorin der SETF. Aber kann Idao de Tillard überhaupt antreten?
Foto: B. Vandevelde
Diese Frage wiederum beschäftigt natürlich auch die Rennsportfans und vor allem die Wetter und Buchmacher. Aus einigen Langzeit-Märkten ist Idao de Tillard komplett verschwunden. Andere Wettanbierter haben seine Quote deutlich nach oben korrigiert. Auch 24h Au Trot kann diese Frage nicht beantworten. Aber das Hausblatt des Traberverbandes erkundigte sich in der Klinik, wie es überhaupt zu der Dringlichkeit der Operation kam, zumal die meisten Koliken keinen operativen Eingriff erfordern. Der Befund der Ärzte in der veterinärmedizinischen Klinik von Livet im Departement Calvados ergab eine nephro-splenischen Einklemmung des Dickdarms, die zur Operation am Montagnachmittag führte. Die gesamte Aufmerksamkeit der Menschen, die den zweifachen Amerique-Sieger umgeben und versorgen, gilt ausschließlich seiner Gesundheit und seiner Genesung. An eine Rückkehr in den Wettbewerb wird erst später zu denken sein. Sein behandelnder Tierarzt, Loic Vallois, erläutert den Verlauf der Kolik: "Der Dickdarm, der normalerweise im unteren Bauchraum des Pferdes liegt, blähte sich stark auf. Dabei schiebt er sich auf der linken Flanke zwischen Milz und Bauchwand nach oben. Dort verhakte er sich an einem Band, dem sogenannten 'nephro-splenischen' Band zwischen Milz und Niere." Eine Operation unter Vollnarkose wurde durchgeführt, die der Tierarzt weiter erklärt: "Wenn der Darm an dieser Stelle eingeklemmt ist, verhindert ein kleiner Vorsprung an der Milz ein Zurückgleiten, weil sich zu viel Gas im Darm befindet. In 75 bis 80 Prozent der Fälle muss man nicht operieren, da sich der Darm von selbst wieder löst. Aber in diesem Fall hatte das Pferd enorme Schmerzen und konnte nicht länger auf die Operation warten. Wir mussten eingreifen und den Dickdarm wieder in die richtige Position bringen. Für die Durchblutung und Funktion des Darms durften wir kein Risiko eingehen. Es handelt sich um einen recht schweren Eingriff unter Vollnarkose, bei dem der Bauch geöffnet wird. Das Pferd liegt dabei auf dem Rücken mit den Beinen in der Luft. Der Eingriff dauerte ungefähr eineinhalb Stunden." Der nächste Schritt bestand darin, Idao de Tillard aus der Narkose aufzuwecken und seine Verdauung wieder in Gang zu bringen. "Wir haben begonnen, ihn langsam wieder zu füttern. Am Dienstagabend bekam er die erste Handvoll Heu. Während der Genesung konzentrieren wir uns auf die Verdauung und auf die Operationswunde, damit die Bauchmuskeln, für einen Traber besonders wichtig, gut verheilen. Die große Unbekannte der Genesung liegt genau dort, denn die Heilung verläuft von Pferd zu Pferd sehr unterschiedlich. Bei Pferden auf seinem Leistungsniveau haben wir zudem nur wenig Erfahrungswerte." Zu einem Comeback im Leistungssport kann man aktuell nichts sagen. Es ist momentan unmöglich, über mehr als seine Genesungsphase hinauszublicken. "Das Wichtigste ist, dass er lebt und gesund wird", betont der Tierarzt. "Aktuell können wir sagen, dass er in ein normales Pferdeleben zurückkehren wird. Heute geht es darum, dass er sich wohlfühlt. Er wird etwa eine Woche bis 15 Tage in der Klinik bleiben, bevor er in seinen Stall zurückkehrt. Aber ob und wann er zu alter sportlicher Höchstform zurückkehren kann, lässt sich nicht vorhersagen. Ich habe keinen Zweifel, dass es möglich ist, aber einen Zeitpunkt kann ich nicht nennen. Schritt für Schritt." Ein Schlag für sein Umfeld Schon im vergangenen Winter war die Vorbereitung von Idao de Tillard nach einer Leptospirose (bakterielle Infektionskrankheit) gestört. Die Krankheit war nach dem Prix du Bourbonnais festgestellt worden, womit die Behandlung bereits am nächsten Tag begann. Somit konnte er drei Wochen später wieder antreten, gewann den 'Bourgogne' einen Monat vor seinem zweiten Triumph im Prix d’Amerique. Zwölf Monate später steht sein Umfeld nun vor einer weitaus ernsteren Situation. "Es gibt keinerlei Erklärung für das, was passiert ist", sagt Thierry Duvaldestin. "Er frisst normalerweise gut und diesmal hatte er nicht mehr gefressen als sonst. Wir haben einfach Pech, so ist das. In 80 Prozent der Fälle erledigt sich so etwas ohne Operation. Wir haben keine andere Wahl, als die Situation zu akzeptieren. Aber natürlich ist das ein schwerer Schlag." Der Trainer aus der Normandie will keine Prognosen abgeben: "Ich habe keine Kristallkugel. Man kann nichts vorhersagen. Ende der Woche werden wir vielleicht etwas mehr wissen." Vergangene Beispiele aus jüngerer Zeit Derzeit kann also niemand sagen, ob Idao de Tillard am 25. Januar im Prix d’Amerique an den Start gehen wird. In den letzten Jahren mussten bereits mehrere chancenreiche Pferde kurzfristig passen: Face Time Bourbon im Jahr 2022 wenige Tage vor dem Rennen wegen anhaltender Schmerzen im linken Vorderbein, was letztlich das Ende seiner sportlichen Karriere bedeutete. Oder Etonnant im Jahr darauf aufgrund einer Borreliose. Und im vergangenen Winter Jushua Tree, der an einer Lahmheit litt. --------- Alexandre Abrivard: "Just Love You war in Topform" Einige Tage nach dem gescheiterten ersten Versuch von Just Love You sich für den Prix d'Amerique zu qualifizieren, zog Alexandre Abrivard Bilanz. Dabei spricht er auch über seine ersten Eindrücke im Sattel von Iguski Sautonne, den er im Heat zur Überraschung der Beobachter für seinen Cousin geritten hat.
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Nachdem Just Love You den Prix de Bretagne bis weit in den letzten Bogen angeführt hat, konnte sie vor allem nicht den Angriff des späteren Siegers Josh Power abwehren. Alexandre Abrivard äußerte sich zum Abschneiden von Just Love You und einem möglichen Auftritt von Iguski Sautonne im Prix de Cornulier: "Da Just Love You in Topform war, habe ich alles riskiert und keine Gegner vorbeiziehen lassen, die richtig Druck machen konnten. Vielleicht hätte ich Borups Victory passieren lassen sollen, aber ich war mir bei ihm unsicher. Mein einziger Punkt, den ich bedauerte ist, dass ich gegen Josh Power gegengehalten habe. Aber meine Stute war einfach so stark... Jetzt wird sie am 07. Dezember im Prix du Bourbonnais (Q2) antreten. Drei Wochen Abstand zwischen den beiden Rennen sind ideal. Iguski Sautonne hat beim Test unter dem Sattel einen guten Eindruck hinterlassen. Er wird am 10. Dezember in dieser Disziplin im Prix Auguste Francois debütieren. Ziel ist es, ihn für den Prix de Cornulier zu qualifizieren, der aktuell noch nicht konkret in Sicht ist. Abgesehen von Jeroboam d’Erable, einem ernstzunehmenden Gegner, sehe ich zwei Monate vor dem Gruppe I-Rennen keinen weiteren ernsthaften Konkurrenten." |
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| Freitag 21 November 06:51 Uhr | |
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Freitag in Saint-Galmier - Jean-Philippe Ducher: "Ich werde mit Karlton offensiv agieren" Allzu häufig sieht man Jean-Philippe Ducher nicht mehr in den Starterfeldern. Am Freitag setzt er sich in Saint-Galmier aber wieder bei beiden seiner Schützlinge selbst in den Sulky. Das seine Engagements sehr ausgewählt stattfinden, verraten die Ergebnisse der letzten Monate (2-3-1-2-1-2). Mit Lupin d’Ete und Karlton de Joux will er diese starke Serie fortzusetzen. Der Trainer gab gegenüber dem ParisTurf seine Einschätzung zu seinen Pferden ab:
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"Meine beiden Pferde haben sehr ordentliche Chancen, aber sie haben trotzdem Zulagen gegen sich. Lupin hatte etwas erhöhte Temperatur, weshalb ich seinen Wiedereinstieg verschieben musste, aber es war nichts Ernstes. Er ist ein gutes Pferd, dass bereit sein wird und bei Bedarf jede Taktik mitgehen kann. Bei Karlton ist es anders: Er kommt nur mit starken Leistungen. Die Rückkehr auf den Rechtskurs wird kein Problem sein, und ich werde offensiver agieren als beim letzten Mal in Lyon-Parilly, wo ich ihn versteckt halten wollte, anders als sonst, da er üblicherweise von vorne geht. Das wird sein letzter Start des Jahres, bevor er sich am Meer erholen darf, und deshalb zögere ich nicht, ihn hinten ohne Eisen antreten zu lassen." --------- Arnaud Chavatte: "Wir halten uns mit Jabalpur an den Plan" Als Sieger des Gran Premio delle Nazioni (GR I) am 01. November in Mailand, gehört auch Jabalpur zumindest zu den Anwärtern auf eine gute Platzierung im kommenden Prix d’Amerique. Dafür muss sich der Bahnrekordhalter von Vincennes jedoch zuerst qualifizieren. Im Blick hat er den Prix du Bourbonnais (07. Dez/Q2) oder den Prix de Bourgogne (28. Dez/Q5).
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Die 6jährigen Pferde haben zu Beginn des Wintermeetings nach dem Prix de Bretagne Rückenwind. Josh Power, Jushua Tree und J’Aime le Foot sind bereits qualifiziert. Und nach der Operation von Idao de Tillard infolge einer Kolik, scheint das Kräfteverhältnis neu gemischt worden zu sein. Mit Jabalpur will ein weiterer 6jähriger bald die große Bühne betreten! Jabalpur, der in dieser Saison enorme Fortschritte gemacht hat, gewann gleich zwei Gruppe I-Rennen. Als Sieger des Prix Rene Balliere stellte er dabei mit 08,7 einen neuen Bahnrekord in Vincennes auf. Anschließend siegte er über die Meile von Cagnes im Grand Prix du Departement des Alpes-Maritimes Ende August und feierte dann in Mailand den zweiten Treffer auf höchstem Niveau. Arnaud Chavatte, der zusammen mit seinem Vater Alain die Karriere des Booster Winner-Sohnes betreut, dessen Gewinnsumme schon bei 626.590 Euro liegt, erläuterte das kommende Programm: "Ich bereue es überhaupt nicht, ihn aus dem Prix de Bretagne herausgenommen zu haben. Wir halten uns an den Plan, den wir erstellt haben. Er wird am 07. Dezember im Prix du Bourbonnais an den Start gehen, mit der klaren Absicht, sich für Ende Januar zu qualifizieren. Egal ob die Qualifikation an diesem Tag gelingt oder nicht: Danach läuft er im Prix de Bourgogne (28. Dez). Mit der berechtigten Hoffnung sich zu qualifizieren, sollte es dann direkt in den Prix d’Amerique gehen. Den Prix de Belgique zwei Wochen vor dem Amerique zu laufen, ergibt keinen großen Sinn. Mein Pferd fühlt sich wohl, wenn es etwas Frische hat. Ich bin ganz entspannt. Ich habe vollstes Vertrauen in ihn." --------- Freitag in Vincennes - Machiavel Bourbon mit Debüt im "Temple" Als Jährling stellte Machiavel Bourbon auf der Auktion einen neuen Europarekord für Traber auf, als er für 580.000 Euro versteigert wurde. Unter der Leitung seines Trainers Jean-Philippe Monclin startete der Hengst großartig in die Karriere. Nach zwei überzeugenden Siegen in der Provinz, pausierte der Prodigious-Sohn vier Monate, ehe er wieder zwei Erfolge holte, um anschließend erneut auszusetzen.
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Seit Ende Oktober darf sich der 3jährige nicht mehr "unbesiegbar" nennen. Zuerst gab es einen Ehrenplatz in Les Sables-d’Olonne, dem ein weiterer zweiter Rang in Nantes folgte. Dennoch traut sich Machiavel Bourbon nun zum ersten Mal in den "Temple du Trot". Als Halbbruder von Face Time Bourbon, steht Machiavel Bourbon natürlich immer im Fokus. Der lange Weg von 2.700 Metern, der im Prix Hermantaria gefordert wird, sollte dem kräftigen und ausdauerstarken Hengst keine Probleme bereiten. Vielmehr sind Gegner wie Modern Style und Mirakalu Manazif, die bereits in Vincennes gewinnen konnten, die wirklichen Tests, die der Sohn von Vita Bourbon bestehen muss. In dem kleinen Feld hat Trainer Nicolas Bridault gleich drei Starter, die für zwei unterschiedliche Interessen laufen. Dennoch kann es zu einer Stallorder kommen, die es Machiavel Bourbon weiter schwer macht. ZUR WETTABGABE BEI TROTTO Start: 21.11h --------- Neue Fan-Artikel in der Boutique von LeTrot Knapp einen Monat vor Weihnachten hat die SETF im Online-Shop auf letrot.com die neuen Fan-Artikel vorgestellt.
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Die Muttergesellschaft des Trabrennsports arbeitet dabei mit dem französischen Marktführer für Event-Merchandising, Fan Avenue, zusammen, der im vergangenen Jahr unter anderem die Olympischen Spiele, sowie die 24 Stunden von Le Mans betreut hat. "Diese Initiative fügt sich vollständig in die Strategie der SETF ein: dem Publikum ein immersives, umfassendes und nachhaltiges Erlebnis rund um ihre großen Veranstaltungen zu bieten", heißt es in der Pressemitteilung. "Diese strategische Partnerschaft wird dazu beitragen, die Sichtbarkeit der SETF-Marken zu erhöhen und diese durch dem Publikum angebotenen Kollektionen zu bereichern." Im Shop findet sich eine große Auswahl an Fanartikeln in den Farben der Amerique Races, die am 16. November mit dem Prix de Bretagne (Q1) begonnen haben. Unter anderem gibt es Caps (20 Euro), eine Tasse (10 Euro), ein Kapuzen-Sweatshirt (55 Euro) und einen stylischen Rucksack (50 Euro). Diese und andere Artikel sind unter BOUTIQUE.LETROT.COM zu finden. Gut zu wissen: Zusätzlich zur Website gibt es bei den großen Veranstaltungen der Saison auch einen Verkaufsstand auf der Rennbahn in Vincennes. --------- "La Folie Douce" in Vincennes LeTrot fährt im Januar große Geschütze auf, um das Publikum in Vincennes willkommen zu heißen. So wird "La Folie Douce" (frei übersetzt: der sanfte Wahnsinn) an drei Sonntagen Station machen, damit die Rennbahn zum "place to be" wird.
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Die in Frankreich aus den Bergresorts bekannte Veranstaltungs-Reihe "La Folie Douce" wird im Januar in Vincennes einziehen. Am 04., 11. und 18. Januar wird "La Folie Douce" jeweils zwischen 12 und 18h der Rennbahn Vincennes ein außergewöhnliches Show-Erlebnis mit schicker 'Berg-Atmosphäre' bieten. Drei unterschiedliche Themen stehen im Mittelpunkt: "Disco Folie" am Sonntag, den 4. Januar, "Folie Circus" am Sonntag, den 11. und "Mountain Party XXL" am Sonntag, den 18. Januar. Es sind spektakuläre Shows mit DJ-Sets von "La Folie Douce" geplant. Für alle Altersgruppen ist etwas dabei. Nebenher werden kulinarische Spezialitäten aus den Bergen die Gaumen der Besucher verwöhnen. --------- Stephane Meunier: "Meine Hoffnungen für den Winter" Insgesamt hat der Stall von Stephane Meunier eine gute Saison. Für den ParisTurf analysierte Meunier seine Chancen für das laufende Wintermeeting, die seine Saisonergebnisse noch veredeln können.
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"Mack Dairpet erinnert mich in seiner Art an Django du Bocage. Mistral Castelle ist neben Mack Dairpet ein Aushängeschild des Stalles. Er zeigte Gruppe III-Qualitäten, wie sein dritter Platz im Yearling Cup hinter Mack de Blary und Magic Night beweist. Allerdings war er bei seinen letzten beiden Starts nicht perfekt, daher lasse ich ihn erst zum Ende des Meetings wieder laufen. Er könnte sein Rennen gewinnen. Melkior Castelle ist ein eleganter, aber sensibler Traber, vergleichbar mit Mack Dairpet und Mistral Castelle. Er könnte in diesem Winter zwei Siege einfahren. Magie de Chahains könnte ein Rennen gewinnen. Kosy d’Eronville sollte auf einer Sprintstrecke beobachtet werden. Diesen Freitag starte ich Linotte du Mouchel, die ihr Comeback feiert. Ein vierter oder fünfter Platz wäre sehr gut, aber aktuell muss man sie erst einmal laufen sehen. Sie sucht noch ihr Rennen. Am gleichen Tag geht auch Lucas an den Start - ein gezielter Einsatz, allerdings wird es schwer, da er bereits viel Gewinnsumme hat. Ein Platz ist jedoch möglich. Diesen Winter habe ich beschlossen, den Stall zu rotieren. Pferde wie Karolus Fair, Kiara des Bordes oder Jasmine des Etangs, die in der Provinz eine gute Saison hatten, werden sich erholen." "Zufrieden mit den Ergebnissen" Seit dem 01. Januar hat der Stall fast 690.000 Euro eingetrabt und dabei 31 Siege und 120 Platzierungen geholt. Somit ergibt sich eine Erfolgsquote von 44,4% unter den ersten Fünf. "Ich bin mit den Ergebnissen zufrieden, denn das Jahr hatte organisatorisch eher holprig begonnen. Zwischen Abgängen und Neuzugängen musste erst ein Gleichgewicht gefunden werden. Wir haben die verlorene Zeit aufgeholt und einen schönen Sommer, sowie einen erfolgreichen Oktober hingelegt", erzählt Meunier erfreut. Der in Croisilles (Departement Orne) ansässige Trainer, der zugleich Präsident des Syndikats der Trainer, Fahrer und Jockeys ist, betreut rund fünfzig Traber. Zwar liegen die Einnahmen etwas unter seinen bisherigen Rekorden, doch der Trainer mit 739 Siegen hat seinem Stall eine neue Richtung gegeben, nachdem er 2017 und 2018 Rekordsaisons mit über einer Million Euro Gewinn erreicht hatte. "Es hat Zeit gebraucht, die Nachfolger von Django du Bocage, Evita Madrik, Get Lovely Delo oder Emir de Rebomard zu finden - Pferde, die jeweils rund 100.000 Euro pro Jahr gewonnen haben. Jetzt haben wir viele wettbewerbsfähige 3, 4 und 5jährige. Bei den 2jährigen setze ich zukünftig auf Nice Girl Castelle, eine Tochter von Good Boy Ligneries, die sehr, sehr vielversprechend ist." |
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| Freitag 21 November 09:59 Uhr | |
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Als ich das Bild sah dachte ich zuerst Puck die Stubenfliege,oder ein Foto für Insta.😀 Aber im Ernst,was ist das, soll es vor Sonne oder Dreck schützen?
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| Freitag 21 November 10:11 Uhr | |
severin schreibt: Beides 😉
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| Freitag 21 November 15:32 Uhr | |
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Idao de Tillard gestrichen - Duvaldestin: "Amerique ist vom Tisch" Der kleine Funken Hoffnung, der noch bestanden hat, ist nun auch erloschen. Idao de Tillard wird seinen Titel im Prix d’Amerique nicht verteidigen. Diese endgültige Entscheidung teilte Trainer Thierry Duvaldestin der Presse mit.
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"Der Amerique ist vom Tisch. Das müssen wir akzeptieren", sagte der Trainer aus der Normandie am Freitag. "Wir müssen der Realität ins Auge sehen." Immerhin konnte der Severino-Sohn die veterinärmedizinische Klinik schon sehr viel früher, als geplant verlassen. Der zweifache Amerique-Sieger kehrte bereits am Nachmittag des heutigen Freitags in seinen Stall zurück und beginnt nun seine Reha. |
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| Samstag 22 November 07:56 Uhr | |
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In Love du Choquel beendet Wintermeeting Nachdem In Love du Choquel im vergangenen Winter nach dem Prix Paul Buquet (Dritter) aus dem Rennbetrieb genommen worden war, muss er auch in diesem Wintermeeting zwangsweise pausieren. Er wird 2026 eine Decksaison absolvieren, bevor er in den Wettbewerb zurückkehrt.
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Nach einem gelungenen Saisoneinstieg mit einem dritten Platz im Sommer unter dem Sattel, nach einer mehrmonatigen Pause, zeigte In Love du Choquel anschließend zweimal Leistungen deutlich unter seinem Niveau. Besonders im Prix Gordonia, den It’s a Dollarmaker gewann. Sein Trainer Nicolas Bridault, der ein herausragendes Jahr 2025 erlebt und sich zunehmend als einer der besten Ausbilder der jungen Pferde etabliert, muss dem Wintermeeting von In Love du Choquel nun ein Ende setzen, welches kaum begonnen hat: "Er zeigt eine kleine Warnreaktion an einem Bein", sagte Bridault dem ParisTurf. "Auch wenn es weniger ernst als im vergangenen Winter ist, ist besser, ihn zu stoppen. Nach einer ersten Decksaison im Jahr 2023 und bewusst einem deckfreien Jahr 2024 zur vollständigen Genesung, wird In Love du Choquel 2026 wieder decken. Danach wird er in den Rennbetrieb zurückkehren." --------- Thomas Levesque: "Es wäre magisch, am Amerique und am Cornulier teilnehmen zu können" An diesem Samstag schickt Thomas Levesque seine beiden größten Cracks an den Start. Für das Duo Iroise de la Noe und Kyt sind in diesem Winter die größten Ziele vorgesehen, was aber auch noch eine Menge Arbeit erfordert.
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Mit dem ParisTurf sprach der 33jährige über das weitere Programm von Kyt Kat und Iroise de la Noe. Die Fuchsstute, die an diesem Samstag nur in einem Course B antritt, kann von sich behaupten an einem perfekten Tag zur Elite der älteren Traber zu gehören. Eigentlich war dieses Jahrgangsrennen allerdings gar nicht in ihrem Plan vorgesehen. "Sie hätte im Prix de Bretagne laufen sollen, ist aber rausgeflogen", erklärt Levesque. "Wäre sie in diesem ersten B-Rennen gestartet, wäre es gegen die Besten ohnehin schwierig geworden, weil sie noch nicht ganz bereit war. Daher gehen wir ohne Bedauern in dieses Rennen. Letzten Montag hätte ich sie gegen Working Class Hero laufen lassen können, aber ich habe mich lieber auf diese leichtere Aufgabe konzentriert. Sie ist in derselben Form, als wäre sie im Bretagne gestartet, also bei 80 bis 90 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit. Doch hier sind die Gegner andere. Wir laufen um den Sieg." Das große Ziel der Stute ist also der Prix d’Amerique, für den sie ihren Trainer im letzten Winter nach ihrem beeindruckenden Sieg im Prix de Belgique erstmals eine Teilnahme ermöglicht hatte. "Seit ihrer Disqualifikation in der Ausgabe von 2025 denke ich an dieses Gruppe I-Rennen. Ohne ihren Fehler hätte sie damals aufs Podium laufen können." Dass Iroise de la Noe das Potenzial hat, diesen bitteren Moment wieder auszubügeln, steht außer Frage. Doch um bei einem der nächsten Qualifikationsrennen unter die achtzehn Starter zu rutschen, braucht sie auch ein wenig Glück, denn sie gehört nicht zu den gewinnreichsten Pferden. "Ich habe etwas die Sorge, dass sie im Bourbonnais keinen Platz bekommt. Das wäre ärgerlich. Das würde bedeuten, erneut über den Belgique zu gehen, wie im Vorjahr. Doch dann wären es nur fünfzehn Tage bis zum Amerique, und das ist nicht ideal. Sie braucht etwas mehr Abstand. Vor dem Belgique gibt es noch den Bourgogne, aber dieses Rennen ist meist überfüllt, weil es die letzte große Vorbereitungsprüfung für bereits qualifizierte Pferde ist." Obwohl ihr Weg zum prestigeträchtigsten Gruppe I-Rennen daher noch nicht klar vorgezeichnet ist, wird Iroise de la Noe ihre Chance nutzen, sobald sie sich bietet. Kyt Kat - ein Pferd für den Cornulier Dagegen scheint sich für Kyt Kat der Weg zum großen Ziel einfacher zu gestalten. Der Booster Winner-Sohn hat schon auf höchster Ebene gewonnen und damit auch ausreichend Gewinnsumme, um jederzeit in den Vorbereitungen an den Start zu gehen, die meist ohnehin nicht voll ausgelastet sind. So ist es auch im heutigen Prix Joseph Lafosse. Er wird nun intensiv für das erste Ziel des Winters vorbereitet - der Prix Bilibili am 14. Dezember ist das Highlight für die 5jährigen und garantiert dem Sieger auch einen Startplatz im "Cornulier". "Den Prix Xavier de Saint-Palais musste er wegen Lungenproblemen auslassen. Für dieses Gruppe II wird er noch nicht bei 100 Prozent sein, aber ein Platz auf dem Podium ist möglich." Er wird zudem barfuß antreten. Und bei seinen letzten vier Starts in dieser Konfiguration gewann er dreimal. "Für das Wintermeeting denken wir auch an den Cornulier. Er wird dann 6 und das ist das perfekte Alter. Er ist genau der Typ Pferd für so ein Rennen. Hart wie Stahl, und er geht jedes Tempo mit. Ein fantastischer Traber: zwei klassische Siege, sieben Gruppe II-Erfolge. Wenn er einmal schlecht läuft, liegt das eher an mir. Ich verlasse mich gerne auf sein Können, und dann fehlt ihm manchmal etwas Arbeit." Im Januar könnte Levesque also sowohl mit Iroise de la Noe, als auch mit Kyt Kat in den beiden größten Rennen des Winters antreten. "Es wäre magisch, im Amerique und im Cornulier dabei zu sein", sagt er begeistert. Der Trainer gibt außerdem ein Update zu seiner anderen Spitzenstute, Lexie de Banville, die auf das große 4jährigen-Rennen unter dem Sattel, dem Prix Jag de Bellouet, zusteuert. "Ihre Leistung im Prix Ceneri Forcinal war gut, denn vorne war es schnell. Das Rennen wurde in 12,5 gelaufen. Deshalb lasse ich den nächsten Semi-Klassiker aus und gehe direkt in das Gruppe I-Rennen. Sie steigert sich kontinuierlich. Aber im Gegensatz zu Kyt Kat ist der Cornulier für sie aktuell keine Option." "Ich probiere viele junge Pferde aus" In den letzten Jahren hat das Team von Thomas Levesque einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Konstanz und eine hohe Erfolgsquote gehören inzwischen zu seinem Markenzeichen. 2024 erlebte er seine beste Saison mit 1.735.245 Euro Gewinnsumme (51 Siege und 180 Platzierungen aus 519 Starts, Erfolgsquote 44,5% in den Top Fünf). "Wir haben drei Gruppe I-Rennen gewonnen (Prix d’Essai, 'Elites' und 'Vincennes'), was außergewöhnlich ist. Das hat zu diesem Ergebnis erheblich beigetragen. Dieses Jahr könnten wir nahe an diese Bestmarke herankommen (aktuell 1.499.160 Euro). Das zeigt, dass es eine gute Saison ist, denn wir haben diese Gewinne erzielt, ohne ein Gruppe I-Rennen zu gewinnen." Sein Erfolgsrezept? "Um so weit zu kommen, probiere ich viele junge Pferde aus. Ich selektiere sehr viel. Nur mit guten Nachwuchspferden bekommt man später gute Rennpferde. Das ist meine Methode, um die Nachfolge von Iroise de la Noe, Kyt Kat und Lexie de Banville vorzubereiten. Viele Jahre lang hat Robin Lamy bei uns mit den jungen Pferden gearbeitet. Wir haben sie gemeinsam trainiert und ausgesucht. Er hat mir sehr geholfen. Ein talentierter Kerl. Dieses Wochenende starte ich nicht selbst, und es ist nur logisch, dass er Iroise steuert." Im Laufe der Veranstaltung stellt Levesque auch Kephyr d’Este vor. "Für sein Debüt im Winter könnte ihm ein Rennen zur Topform fehlen, aber er wird vorne dabei sein", sagt der Trainer und freut sich bereits jetzt auf einen aufregenden Rennwinter mit seinen Champions. --------- Jean-Michel Bazire: "Vorsicht bei Koh Phi Phi Island" Zu jedem Wochenende spricht der vielfache Sulky d’Or Jean-Michel Bazire im ParisTurf über die nächsten Starter aus dem Familienstall, analysiert deren Ergebnisse und berichtet über Neuigkeiten, aber auch über die Enttäuschungen der letzten Renntage.
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"Nanika du Pont (105) wird im Prix Vourasie versuchen, ein kleines Preisgeld mitzunehmen. Empire As (301) hat sich zuletzt gut geschlagen und kann erneut einen Platz erreichen. Ich werde In Red (407) für die Familie Chavatte fahren. Er ist ein Qualitätspferd, kommt mit einem überzeugenden Sieg und hat erneut eine gute Chance. Vorsicht bei Koh Phi Phi Island (605), der Stute von Pascal Lelievre, denn sie ist wirklich nicht schlecht. Killiam Fromentro (705) ist in Form. Er läuft ein wichtiges Rennen im Prix de Chenonceaux, aber ich denke, er wird im Endkampf eine aktive Rolle spielen. Mouskie de Guez (901) steigt zwar eine Kategorie höher, arbeitet aber gut. Sie kann ihre letzten guten Leistungen nach meiner Einschätzung bestätigen." Sonntag, 23. November "In Reims findet Jiva eine sehr gute Gelegenheit vor. Sie läuft genau in ihrer passenden Klasse. Ohne Eisen ist sie eine erste Wahl." Montag, 24. November "Kador Josselyn wird starten, war aber etwas krank. Wir glauben nicht, dass er schon wieder ganz auf seinem besten Niveau ist, aber eine Möglichkeit bleibt er trotzdem. In diesem Rennen wird Kempel de Guel diesmal ohne Eisen laufen. In dieser Konfiguration muss man auf ihn aufpassen. Wenn es einen Startplatz gibt, wird Iron du Gers ebenfalls laufen. Er ist genau richtig eingestuft und sollte sich gut schlagen. Jamaica Brown lief zuletzt gut. Sie ist in Form und wird ohne Eisen antreten. In ihrer Kategorie setzen wir auf sie. Lido du Vivier arbeitet sehr gut. Deshalb soll er sich erstmals in Vincennes versuchen. Er hat weniger Gewinnsumme als seine Gegner, besitzt aber Qualität." Mittwoch, 26. November "Mellow Speed und Manninen Seven laufen im gleichen Rennen. Es sind zwei sehr gute junge Pferde. Beide haben gute Chancen." Donnerstag, 27. November "Fulton startet im Prix Paul Buquet über eine Distanz, die ihm nicht wirklich liegt, aber er ist gut drauf. Er sollte eine Prämie bekommen. Znd warum nicht an seine Leistung im Prix Reynolds anknüpfen?" Der Rückblick Donnerstag, 13. November "Minuty du Gers (1.) hat in einem interessanten Rennen gut gewonnen. Das war wirklich sehr gut. Noela Josselyn (2.) ist ebenfalls gut gelaufen und hat in einem starken Feld zum Schluss gut angezogen. Perfekt! Looking d’Aurcy (8.) war nie im Rennen und ist nicht gut gelaufen. Für Nachyma Berry (9.) war es nicht einfach." Freitag, 14. November "Jolvik de Guez (1.) hat sein Debüt im Trabreiten siegreich bestritten. Er hat souverän gewonnen und sollte bald wieder gewinnen können. Das Rennen war etwas chaotisch, aber Clea Roger hat das hervorragend gelöst. Miss Black Berry (2.) und Mouskie de Guez (3.) sind zwei gute kleine Stuten, die im Winter einiges zeigen dürften. Love Me Again (6.) konnte nicht mehr erreichen, ebenso wenig wie Lorenzo Berry (9.). Für Jackman (12.) war es ebenfalls nicht einfach, er bekam keinen guten Rennverlauf, lief aber dennoch nicht so schlecht." Sonntag, 16. November "Jushua Tree (2.) ist im Prix de Bretagne gut gelaufen, auch wenn er geschlagen wurde (siehe unten). Vielleicht hätte ich mit Lord du Gers (4.) nicht die Führung übernehmen sollen. Mit dieser Taktik zeigt er nicht unbedingt sein volles Potenzial. Mille Etoiles (3.) war sehr erfreulich. Sie hatte einen starken Schlussabschnitt, was das bestätigte, was man morgens schon gesehen hatte. Sehr gut! Die kleine Melba du Gers (5.), die noch etwas ihre Orientierung suchte, lief ebenfalls gut im Prix Guy Deloison. Iermes de Guez (4.) lief gar nicht so schlecht. Mit der Startnummer 10 hat er sich gut geschlagen, finde ich. Legende Seven (10.) lief sehr schlecht. Sie ist krank. Und Gilles Grif (Disq.) ist schwer einzuschätzen. Für uns ist er derzeit ein echtes Rätsel." Montag, 17. November "Hubble du Vivier (3.) zeigte ein sehr gutes Verhalten. Er ist ein gutes Pferd, in Form, und die Distanz hat ihm keine Probleme bereitet. Marcus Berry (5.) sprang am Start an, zeigte aber einen guten Endspurt - gar nicht so schlecht. Koh Samui (5.) tut sich sehr schwer, seine frühere Form wiederzufinden. Für Jingle du Pont (10.) war es mit Eisen nicht einfach." Dienstag, 18. November "Koves du Pont (3.) zeigte ein gutes Rennen und lief trotz seiner ungünstigen Startnummer 10 stark. In diesem Rennen haben auch Kempel de Guez (10.) und Kiki And Co (12.) nicht enttäuscht. Lilius de Guez (1.) gewann sehr gut und in einer schönen Kilometerzeit. Napoleon As (5.) wartet weiter auf seinen Sieg. Er läuft ordentlich, aber auf diesem Niveau reicht das momentan nicht zum Gewinnen." Mittwoch, 19. November "Auf der 13. Etappe des GNT in Mauquenchy hatte Fulton (13.) keine Chance. Mit Eisen und aus dem dritten Band startend konnte er nur tun, was möglich war." Beobachtung von JMB Auch wenn Jean-Michel Bazire die Trainingsverantwortung an seinen Sohn Nicolas übergeben hat, bleibt sein Wettbewerbsinstinkt im Sulky ungebrochen. Als aufmerksamer und erfahrener Beobachter der Felder nennt er seinen Tipp der Woche: "Mir hat der Auftritt von Edgar Saba am vergangenen Sonntag in Vincennes sehr gut gefallen. Ohne den Fehler eingangs des Schlussbogens hätte er meiner Meinung nach gewonnen. Er wird das bald wieder zurechtrücken." Jushua Tree - auf in den "Bourgogne" "Jushua Tree hat im Prix de Bretagne wirklich nicht enttäuscht, auch wenn er nicht ganz so glänzend war, wie im Prix des Cevennes. Vielleicht hat er die Auswirkungen dieses Rennens noch gespürt. Dafür hat er viel Kampfgeist gezeigt, als er sich wieder aufraffte, denn im oberen Teil des Anstiegs dachte ich wirklich, wir seien komplett geschlagen. Ich bin mir nicht sicher, ob das Barfußlaufen derzeit einen großen Unterschied für seine Leistung ausmacht. Als Nächstes startet er nun im Prix de Bourgogne am 28. Dezember, und wenn alles gut läuft, nimmt er anschließend am Prix d’Amerique teil. Diese erste Qualifikationsprüfung ist immer sehr aufregend. Wie viele andere habe ich vor allem drei starke Eindrücke aus dem Rennen mitgenommen: Josh Power, der einfach überragend war, Borups Victory, der kein Glück im Rennen hatte, aber sehr stark endete, und Keep Going, der ebenfalls eine absolute Top-Leistung zeigte. Das Rennen war durchgehend klar und flott. Vermutlich durfte man dieses Mal einfach nicht im Rennen sein. Zwei Stunden später zeigte sich Ginostrabliggi für seine Vincennes-Premiere großartig. Sehr gut vorbereitet, ganz ruhig. Er gewann so leicht, wie es sein Fahrer wollte. Es ist ein wundervolles Pferd und er hat klar demonstriert, dass er aktuell der beste Dreijährige Europas ist." JMB über Idao de Tillard "Wie alle anderen war ich sehr getroffen, als ich Anfang der Woche von dem Unglück um Idao de Tillard hörte. Wie ich meinen Mitarbeitern oft sage: 'Mit Pferden hat man alles, aber gleichzeitig auch nichts.' Es kann jederzeit von einem Moment zum anderen vorbei sein. Mit Erfahrung lernt man, Abstand zu gewinnen und die Dinge einzuordnen. Wir haben keine Wahl. Ich denke, Thierry Duvaldestin wird das ebenfalls schaffen. Wichtig ist, dass das Pferd am Leben ist. Ich selbst habe vor einigen Jahren Kazire de Guez an einer Kolik verloren. Das tut im Herzen weh. Unsere Kollegen im Hindernissport fahren manchmal mit ihrem Top-Pferd zum Rennen und kommen ohne es zurück. Wir im Trabrennsport sollten uns also nicht beklagen, finde ich. Aber natürlich ist ein solches Unglück immer sehr traurig." |
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| Sonntag 23 November 09:07 Uhr | |
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Man fühlt sich ja geehrt, wenn ein JMB meine Zeilen zum Bourgogne übernimmt, bzw es genau so sah 🤣😂😉 |
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| Sonntag 23 November 09:57 Uhr | |
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Jean-Philippe Raffegeau: "Heuristique passt ideal ins Rennen" Zu Beginn des Jahres konnte Heuristique gleich ein Gruppe II-Rennen gewinnen und wurde dann im Laufe der Saison für das nächste Wintermeeting geschont. Nach ihrer Rückkehr mit einem Prepare am 11. Oktober, hat die Stute das erste kleine Ziel am 13. November als Vierte recht deutlich verpasst, dabei aber nicht enttäuscht. So blickt Trainer Jean-Philippe Raffegeau dem Start am 04. Dezember im Prix d’Honfleur optimistisch entgegen, auch wenn er die 8jährige für den Prix Paul Buquet am kommenden Donnerstag abgemeldet hat.
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Für den ParisTurf gibt Jean-Philippe Raffegeau ein Update zum Winter von Heuristique: "Ihr fehlte für ihr Comeback im Monte die richtige Rennhärte. Ihr vierter Platz war gut. Ich hatte sie für den 'Paul Buquet' genannt, aber dort hätte sie auf die Besten treffen müssen. Sie hat nun den Prix d’Honfleur am 04. Dezember, in den sie von der Gewinnsumme her ideal passt. Das ermöglicht außerdem eine gewisse Kontinuität mit ihrem Jockey Paul Philippe Ploquin (Anm.: er reitet im 'Paul Buquet' Ideale du Chene). Die Spitzenpferde treffen wir wohl erst wieder im Prix du Calvados, zwei Wochen vor dem Prix de Cornulier. Bis dahin passt mir das eng begrenzte Programm sehr gut." Zu beachten ist außerdem, dass die Very Nice Marceaux-Tochter für 2026 per Losentscheid für eine Bedeckung durch Tactical Landing ausgewählt wurde: "Das ist noch weit entfernt. Es ist eine schöne Gelegenheit. Wir werden es zu gegebener Zeit sehen. Es ist ziemlich witzig, da Golden Grace und Heuristique ausgelost wurden, und die beiden sind Freundinnen auf dem Paddock." --------- Julien Le Mer: "Ideale du Chene hat richtig Schwung" Die von Julien Le Mer trainierte Ideale du Chene wird am kommenden Donnerstag (27. Nov) ihr großes Comeback im Trabreiten geben. Dabei ist der Weg in den Cornulier ganz klar vorgezeichnet.
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Nach ihrer Rückkehr in den Rennbetrieb vor etwas mehr als zwei Monaten nach der üblichen Sommerpause hat Ideale du Chene inzwischen vier Starts im Sulky absolviert. Ihr jüngster Auftritt, im Prix de Bretagne, deutete klar auf eine Rückkehr in Topform hin. "Sie hat sich gut präsentiert und ist mit ihren Eisen eine 12,5 gelaufen", sagte Julien Le Mer erfreut. "Dieses Rennen hat ihr gutgetan, denn bei der Arbeit am Freitagmorgen hatte sie richtig Schwung. Sie ist nicht mehr weit von ihrem besten Niveau entfernt. Am Montag steht noch eine Trainingsarbeit an, bevor sie drei Tage späte ihr Comeback unter dem Sattel im Prix Paul Buquet gibt. Sie wird im Rennmodus antreten - barfuß und mit ziehbaren Scheuklappen." Stammjockey Paul Philippe Ploquin wird zusammen mit Ideale du Chene versuchen, ihren Titel in diesem Gruppe II-Rennen unter anderem gegen Impala de Val, Fulton, Ina du Rib, Je M’Envole, Jean Balthazar zu verteidigen. --------- Anthony Barrier: "Ein Sieg ohne, dass es zu anstrengend wurde" Der Prix Joseph Lafosse am Samstag in Vincennes wurde zur Beute von Keengame. Mit dem überzeugenden Erfolg hat die Hunter Valley-Farbe auch gleichzeitig ein starkes Zeichen in Richtung Prix Bilibili (Q2) gesetzt. Das Gruppe I-Rennen, welches am 14. Dezember ausgetragen wird, ist als Qualifikationsrennen für den Jahrgang 2020 reserviert.
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Bereits am 07. November holte sich die Express Jet-Tochter einen Semi-Klassiker unter dem Sattel. Dabei ließ sie es auf der Mitteldistanz aus dem Feld ein wenig ruhiger angehen und siegte im Speed in starken 10,6. Im Prix Joseph Lafosse übernahm Stammjockey Anthony Barrier schon beim ersten Passieren der Tribüne die Spitze und ließ der Konkurrenz im Endspurt keine echte Chance. Die 13,4/2.700 Meter schienen sicher nicht das Limit der 5jährigen zu sein, die sich im letzten Bogen mit einem großen Antritt löste. Am Mikrofon von Equidia erklärte sich Barrier natürlich zufrieden: "Sie war perfekt, ganz ruhig. Wir sind unser eigenes Tempo gegangen. Sie war entspannt und hat dann einen starken letzten Kilometer absolviert. Ein schöner Sieg, ohne dass es zu anstrengend wurde - Perfekt!" Trainer Jean-Philippe Monclin hatte natürlich schon das kommende Gruppe I-Rennen im Hinterkopf: "Ich wusste nicht, ob ich direkt das große Rennen anpeilen oder vorher noch dieses bestreiten sollte. Das Szenario, wie auch das Ergebnis, haben uns recht gegeben. Ich finde sie immer sicherer, und ich werde schauen, ob wir sie in drei Wochen ohne Eisen laufen lassen können." Um einen dritten Sieg in Folge zu erzielen, müsste Keengame allerdings eine Statistik brechen, die nicht für sie spricht: Seit der Einführung des Prix Bilibili im Jahr 2022 hat keiner der bisherigen drei Sieger zuvor den Prix Joseph Lafosse gewonnen. Auch für den Ecurie Hunter Valley läuft es derzeit sehr gut. Seit dem 01. September haben die rot-gelben Farben des Stalls 13 Siege bei 66 Starts errungen - eine Siegquote von 20%. Platzierte, die Appetit auf mehr machen Als Zweiter hinterließ Kid Bellay einen hervorragenden Eindruck und zeichnete sich mit den besten letzten 500 Metern in 09,4 aus. Sein Reiter Eric Raffin war sehr zufrieden: "Er hat uns vollkommen beruhigt. Er war eine Weile nicht mehr im Monte gelaufen und seine letzten Rennen waren eher mittelmäßig, aber darauf wird er nun aufbauen. Im Gruppe I werden wir ihn rundum ohne Eisen laufen lassen." Gleiches gilt für Stephane Bourlier, den Trainer von Kelly de Banville, die Dritte wurde: "Ich hatte Angst vor einem Rennen ohne Tempo, und genau das ist eingetreten. Ihre letzten 500 Meter waren aber ausgezeichnet. Und das tat auch dem Kopf gut. In drei Wochen, im Gruppe I-Rennen, wird es Tempo geben", sagte der Ausbilder der Stute. --------- Sonntag in Marseille - Theo Briand: "Gilberto sollte weit vorne sein" An diesem Sonntag könnte Theo Briand bei der letzten Rennveranstaltung des Jahres auf der Rennbahn Marseille-Borely noch einmal glänzen. Vor allem im letzten Rennen des Programms hat der Sohn von Yannick Alain Briand mit Gilberto gute Chancen.
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Die Zuversicht in der Abschlussprüfung erläuterte Briand gegenüber dem ParisTurf: "Das Pferd wurde gezielt für dieses Engagement geschont und wird das gewinnreichste des Feldes sein. Es gibt nur wenige Starter im ersten Band, was uns zugutekommen wird. Mit einem passenden Rennverlauf sollte er weit vorne sein." Der junge Fahrer äußerte sich außerdem zu seinen fünf weiteren Fahrten: "Marquesa (309) ist etwas unbeständig. Aus dem zweiten Band werde ich sie eher vorsichtig fahren, um den bestmöglichen Scheck mitzunehmen. Pierrick Le Moel wirkt recht zuversichtlich mit Macao Mijo (402). Vom ersten Band aus sollte man ihn wohl auf der Rechnung haben. Wenn mir der Start gut gelingt, kann Lynx des Loyaux (506) unter die ersten Drei laufen. Sehr gut gefällt mir das Rennen mit Kashmir du Gers (606), der zuletzt in Lyon stark gelaufen ist und in aufsteigender Form scheint. Und was Happy d’Aimte (703) betrifft: Sie wurde gezielt auf dieses Rennen vorbereitet. Sie hat zwar keine großen Reserven, aber wenn man ihren vierten Platz in der Quinte in Lyon-Parilly am 17. September berücksichtigt, hat sie durchaus ein Wörtchen mitzureden." ZUM RENNTAG IN MARSEILLE Beginn: 11.22h --------- Sonntag in Reims - Marc Sassier: "Lala Quick hat gut reagiert" Mit bereits 105 Siegen seit dem 01. Januar 2025 erlebt Marc Sassier ein Rekordjahr als Trainer. Die gute Stallform brachte Marc Sassier auch am vergangenen Mittwoch in Mauquenchy einen weiteren Etappensieg im Grand National du Trot 2025 mit Harley Gema. Auch an diesem Sonntag wird er in Reims wieder gute Chancen haben. Die Einschätzung zu seinen Startern teilte er dem ParisTurf mit.
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"Beim letzten Start lief es mit Ker Miel (109) hinter dem Auto schlecht. Er hat sich verspannt und daraufhin einen Fehler gemacht. Diesmal müssen wir vorsichtig sein, aber sobald er erst einmal losgelaufen ist, bereitet er keine Probleme. Aus der zweiten Reihe ist er für eine gute Platzierung konkurrenzfähig. Ich dachte, Lala Quick (415) wäre für ihren Wiedereinstieg schon weiter. Wir haben im Training noch einmal nachgelegt und die Stute hat sehr gut reagiert. Auch wenn es auf dieser Bahn nie einfach ist, eine Zulage gutzumachen, kann sie sich zumindest platzieren. Zum Schluss habe ich zwei Debütantinnen. Medina Bocneuf (701) ist eine große Stute, die nächstes Jahr ohne Eisen noch besser sein wird. Ich erwarte einen guten Einstand und würde sie gern nach vorne schicken, damit sie ihre Stärke ausspielen kann. Aber es bleibt abzuwarten, ob sie genug Geschwindigkeit dafür aufbringen kann. Wir peilen einen guten Scheck an. Was Nobless du Noyer (803) betrifft: Sie zeigt Talent, aber das Feld wirkt stark. Wir werden sie für ihr Debüt nicht überfordern, doch selbstverständlich hat sie gleich zum Einstieg etwas zu sagen." ZUM RENNTAG IN REIMS Beginn: 16.07h |
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| Montag 24 November 21:38 Uhr | |
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GNT-Finale 2025 - Jean-Yves Roullier: "Wir wollen mit Indy de Jyr gewinnen" Mit dem Finale des Grand National du Trot fällt am Sonntag auch der Vorhang für die 2025er-Ausgabe des beliebten Wettbewerbs. Dieses Jahr wurde der GNT ganz eindeutig von einem Pferd beherrscht: INDY DE JYR . Bei neun Teilnahmen gewann er vier Etappen und hat sich schon längst den Gesamtsieg gesichert. Sein Züchter und Besitzer Jean-Yves Roullier blickt ein paar Tage vor dem Finale gemeinsam mit 24h Au Trot auf die bisherige Reise zurück und gleichzeitig voller Vorfreude in Richtung Sonntag.
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Jean-Yves Roullier, dessen Initialen Namensgeber für seinen Ecurie Jyr sind, kann auch als sehr aktiver Ruheständler bezeichnet werden, auch wenn er die Leitung des auf Lebensmittel spezialisierten Unternehmens Sepal an seine Kinder übergeben hat. In diesem Jahr hat Roullier jede der neun Teilnahmen seines Aushängeschildes Indy de Jyr im Grand National du Trot besucht. "Dieses Jahr haben wir ein anderes Pferd gesehen", sagt er stolz. "Das Barfußlaufen hat ihm geholfen, auch wenn er mit Eisen in Vincennes und Enghien gewonnen hatte. Ohne Eisen zu laufen, hat ihm einen kleinen Vorteil gebracht. Ich denke, er hat auch an Selbstvertrauen und Kraft gewonnen." Das zeigte sich in einer erdrückenden Dominanz im gesamten Wettbewerb des GNT. Besonders als der Theo Josselyn-Sohn zwischen Juni und September drei Etappen in Folge gewinnen konnte. Wie ist die Stimmung einige Tage vor dem Finale? "Wir wollen es gewinnen", sagt Roullier ohne Umschweife. "Das wäre das i-Tüpfelchen und würde seine ganze Saison krönen. Aber wir fahren auch hin, um den Moment einfach zu genießen." Die Entstehung des GNT-Abenteuers "Wir haben vor anderthalb Jahren damit angefangen, über den GNT zu sprechen, also im Sommer 2024. Marc (Sassier) sagte mir damals, dass der Wallach, wenn er noch etwas Gewinnsumme eintraben würde, vielleicht die Möglichkeit hätte, im GNT zu laufen. Damals fehlten ihm zwischen 50.000 und 60.000 Euro. Diese Summe hat er bis Ende 2024 gewonnen. Nach dem Winter bestätigte mir Marc, dass wir es versuchen würden, denn das Pferd hatte nun die nötige Gewinnsumme. Ein Pferd im GNT zu haben, ist für einen Besitzer schon etwas Besonderes, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so intensiv sein würde. Im GNT gibt es dieses Gefühl einer fortlaufenden Serie, die das ganze Jahr über von März bis Dezember läuft. Alle zwei bis drei Wochen gibt es eine neue Episode. Es ist immer schön zu sehen, wie das eigene Pferd und die eigenen Farben die Schlagzeilen machen und hervorgehoben werden. Es ist auch die Bestätigung von Investitionen, Arbeit, Recherche usw."
Amiens - 1. Etappe - 05.03.25 - 1. Platz/12,4/2.900m (Grundmarke) Ein magischer Moment "Es war selbstverständlich, gemeinsam mit zwei Freunden, Hubert und Jean-Pierre, die ich seit fünfzig Jahren kenne und die mich durch den ganzen Wettbewerb begleiten, nach Amiens zu fahren. Diese erste Etappe ist ein Test. Der Start aus dem ersten Band ist gut. Marc ist ziemlich zuversichtlich. Dieser erste Sieg im GNT ist ein magischer Moment. Indy übernimmt im Rennen schnell die Spitze - das ist eine seiner Stärken. Ich hoffe, dass er durchhält. Eigentlich konnte ich die ganze Zielgerade genießen." Gesamtwertung: 1. - 15 Punkte
Salon-de-Provence - 2. Etappe - 26.03.25 - 4. Platz/13,2/3.025 m (+25 m) Die Bestätigung "Gleich nach dem Sieg in Amiens kündigt Marc an, dass wir in Salon starten werden. Er trifft immer die Entscheidungen über die Engagements. Er organisiert die lange Reise so, dass sie für das Pferd angenehm ist - verteilt auf drei Tage. Wir selbst reisen per Flugzeug. Auch das gehört zum GNT. Er verpasst ganz knapp den dritten Platz, den er 50 Meter weiter wohl geholt hätte, aber zeigt, dass er im Circuit auch mit 25 Metern Zulage absolut konkurrenzfähig ist. Marc bedauerte, ihn nicht barfuß gelassen zu haben. Die Etappe in Reims lassen wir aus, weil der Abstand von zwei Wochen zu kurz ist. Er läuft lieber alle drei Wochen oder sogar noch etwas seltener." Gesamtwertung: 1. - 22 Punkte
Maure-de-Bretagne - 4. Etappe - 23.04.25 - disqualifiziert/2.875 m (+25 m) Ein kleiner Dämpfer "Das ist die erste kleine Enttäuschung, weil er auf der Gegenseite ausfällt, obwohl er sonst nie einen Fehler macht. Wenn man sich an gute Ergebnisse gewöhnt, ist man natürlich etwas enttäuscht. Es war ein kleiner Kälteeinbruch, aber ich bin keiner, der sich davon entmutigen lässt. Ich bin schon lange Besitzer. Mit Pferden weint man öfter, als man lacht. Marc und Benjamin (Rochard) sagen beide, es sei ein 'Unfall' gewesen. Außerdem kommt Indy nach dem Fehler im Ziel sehr gut zurück. Danach entscheiden wir uns für Vichy, wo er ein gutes Engagement hat, statt für die Laval-Etappe, die immer sehr stark besetzt ist." Gesamtwertung: 2. - 24 Punkte
Toulouse - 7. Etappe - 18.06.25 - 1. Platz/12,7/2.875 m (+25 m) Keine Zweifel mehr "Zurück im Circuit. Diese Etappe konnte für die weitere Saison entscheidend sein, je nach Ergebnis. Aber er gewinnt auf sehr gute Weise, obwohl er bereits ab der Gegenseite außen neben zwei Pferden gehen muss. Auch hier konnte ich die gesamte Zielgerade genießen, in der er sich absetzt. Großartig! Damit gibt es keine Zweifel mehr am weiteren Programm: Wir ziehen den GNT voll durch. Die Etappen liegen gut auseinander, sodass das Pferd zwischendurch sogar ans Meer zu Emilien Raulline fahren kann, was er auch nach Toulouse tut." Gesamtwertung: 1. - 40 Punkte
Saint-Malo - 8. Etappe - 06.08.25 - 1. Platz/13,0/2.975 m (+25 m) Ein Riesending "Die Kinder und Enkelkinder stoßen zu uns - das war sehr schön. Ich finde, der Druck steigt etwas. Das Pferd ist Favorit, auch in den Medien. Ich denke, das ist seine stärkste Leistung überhaupt. Wie immer startet er schnell, muss sich dann aber hinter King Opera einordnen und liegt plötzlich weit zurück, während Kataki de Wallis vorne kräftig Tempo macht. Indy ist locker 50 Meter hinter dem Führenden. Da denke ich: 'Das wird schwierig, Punkte zu holen.' Vor der Tribüne startet Benjamin den Angriff und hat das Glück, in den Rücken von Hedic Gema zu kommen, was ihn mitzieht und ihm gut tut. Das war nicht unbedingt geplant, aber so lief es eben. Im Schlussbogen liegt er immer noch hinter Kataki de Wallis, aber dann läuft er eine unglaubliche Zielgerade. Ein Riesending. Das ist stärker als ein Tor des Stade Lavallois, wobei auch ein Tor immer fantastisch ist (lacht). Als Benjamin zurückkommt, sagt er mir: 'Das Pferd ist gigantisch.' In der Wertung setzt er sich klar ab. Jetzt zeichnet sich das Ganze richtig deutlich ab." Gesamtwertung: 1. - 56 Punkte
Meslay-du-Maine - 9. Etappe - 10.09.25 - 1. Platz/10,7/ 2.875 m (+25 m) Der Druck zu Hause "Das ist die Etappe mit dem größten Druck und Stress, weil wir praktisch zu Hause sind. Unser Hof liegt acht Kilometer von der Rennbahn entfernt. Alle sind da. Man darf sich keinen Fehler erlauben. Meine Firma ist Partner der Rennbahn. Als ich zu Jahresbeginn den Saisonkalender bekam, sah ich, dass es eine GNT-Etappe hier gibt, ohne zu ahnen, dass ich einen Starter haben würde. Marc ist wie so oft im Circuit sehr zuversichtlich. Und auch hier stellt er einen neuen Bahnrekord auf, in 10,7! Damit war er schneller als der Elitloppet-Sieger Hohneck ein Jahr zuvor, der bei 11,4 lag! Er profitierte sehr vom Tempo des von Eric Raffin gefahrenen Pferdes Jilord Viva, der ordentlich Fahrt gemacht hat. Das war ein großartiger Moment, vielleicht sogar der beste der gesamten Serie. Zu Hause liefert er eine unglaubliche Leistung. Der Wettbewerb ist entschieden. Abends haben wir gemeinsam auf der Rennbahn gefeiert." Gesamtwertung: 1. - 73 Punkte
Lisieux - 10. Etappe - 24.09.25 - 5. Platz/12,9/2.750 m (+25 m) Kein Grund zur Reue "Marc war nicht sehr begeistert davon, nur 14 Tage später wieder zu starten, während Benjamin der Meinung war, man solle hingehen, um weitere Punkte zu sammeln. Beide waren sich jedoch einig, dass es auf dieser Bahn schwer ist, 25 Meter gutzumachen, zumal sie nicht ideal ist für ein großes Pferd mit viel Raumgriff. Und sie sollten recht behalten. Trotz Platz 5 läuft das Pferd ordentlich. Am Ende drückt Benjamin nicht unnötig weiter, zumal er nicht ganz frei gehen konnte. Es gibt keinerlei Reue. Gleich nach dem Rennen fuhr er für eine Woche ans Meer." Gesamtwertung: 1. - 80 Punkte
Feurs - 11. Etappe - 15.10.25 - 2. Platz/11,9/2.875 m (+25 m) Mit Ehren geschlagen "Lange dachten wir, dass er wieder gewinnen würde, bevor er auf der Linie von Jeson Boy abgefangen wurde. Er wurde mit Ehren geschlagen. Wieder einmal hat er seine Arbeit gemacht, ist auf der Gegenseite an allen vorbeigezogen und hat einen starken Wert gezeigt. Alles ist gut." Gesamtwertung: 1. - 92 Punkte
Nantes - 12. Etappe - 05.11.25 - 3. Platz/11,8/3.025 m (+25 m) Schon auf das Finale fokussiert "Es ist ein bisschen wie in Lisieux. Wir wussten, dass es auf dieser speziellen Bahn nicht leicht werden würde, die 25 Meter aufzuholen. Sein 3. Platz ist gut. Das ist wirklich ein unglaubliches Jahr, dass er uns beschert. So etwas erlebt man nicht jedes Jahr. Es ist wie eine Fußballmeisterschaft, bei der man an jedem Spieltag Punkte sammelt, um am Ende den Sieger zu bestimmen. Das spricht den Fußballfan in mir an. Wir haben den Blick schon auf das Finale in Vincennes gerichtet, denn wir wollen nicht 14 Tage später in Mauquenchy laufen, zumal es danach nur elf Tage bis Vincennes sind. Nach dieser Etappe ging das Pferd wieder für acht Tage ans Meer. Letzten Samstag ist er zurückgekommen." Gesamtwertung: 1. - 102 Punkte
Regelmäßige Aufenthalte am Meer Während seiner gesamten Saison im GNT verbrachte Indy de Jyr regelmäßig einwöchige Aufenthalte, meist am Meer bei Emilien Raulline, der im Herzen der Bucht des Mont-Saint-Michel lebt. "Das bringt Abwechslung. Er sieht etwas anderes, und das hebt seine Stimmung", erklärt Jean-Yves Roullier. Ein Bus voller Fans für das Finale "Am Sonntagmorgen fährt ein Bus aus Laval nach Vincennes. Wir werden etwa 55 Personen sein, Familienmitglieder und Freunde. Es ist schön, diese wunderbaren Momente zu teilen - die besten meines Lebens als Besitzer. Bis jetzt war mein bestes Pferd Trut du Boulay, dass 166.000 Euro gewonnen hat. Jetzt sind wir in einer anderen Dimension. Wenn 'Indy' einmal bei 500.000 Euro Gewinnsumme steht, wird er weniger passende Rennen haben. Dann kann man sich vorstellen, dass er wieder im Monte läuft, wo es mehr Möglichkeiten gibt. Aber das entscheidet Marc, er macht das Programm. Wir könnten auch vom Harper Hanover's in Solvalla träumen. An einem Gruppe I-Rennen in Schweden am Wochenende des Elitloppet teilzunehmen, wäre großartig. Seit vier oder fünf Jahren sagen wir unter Freunden, dass wir dorthin müssen. 2026 wäre schön." --------- Dienstag in Mons - Comeback von Lombok Jiel Der Gruppe I-Sieger LOMBOK JIEL wurde seit seinem dritten Platz im Criterium der 4jährigen nicht mehr am Ablauf gesehen. Wegen eines kleines Rückschlags, verschob Trainer Jean-Luc Dersoir das Comeback und versteckte seinen Crack im Trainingsalltag. Das ändert sich am Dienstag auch kaum, obwohl der Fuchs an den Start kommt, weil diese Veranstaltung nicht im Programm der PMU läuft. "PMH" ist das Rennen nur regional zu bewetten. Somit bleibt der Sohn von Enino du Pommereux gewissermaßen weiter im Verborgenen, wenn der 4jährige in Mons gegen nur fünf Gegner antritt.
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Der Sieger des Prix Albert Viel 2024 hat seinen geplanten Start am 06. November im Prix Marcel Laurent wegen erhöhter Temperatur abgesagt, aber letzte Woche vor den Rennen in Mauquenchy trainiert. Zu diesem Zeitpunkt war er noch für den Prix Octave Douesnel vorgesehen. Sein Trainer hatte aber schon erklärt, dass er noch einmal auf einer anderen Rennbahn zu sehen sein könnte. Im Prix de Vincennes wird Lombok Jiel gegen 14.40h vermutlich eine bezahlte Trainingseinheit bekommen, die aber nicht üppig dotiert ist. Insgesamt stehen nur 2.500 Euro über dem Rennen, welches der Crack des Ecurie Luck mit Eisen angeht. Dennoch sollte er unter anderem gegen seinen Stallgefährten Esteban Jiel und den zurückkehrenden Inferno Piper auf der Siegerstraße zu finden sein. Jean-Luc Dersoir wird selbst im Sulky sitzen, um die letzten Feinabstimmungen für die Rückkehr von Lombok Jiel in die französischen Rennen vorzunehmen. |
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| Dienstag 25 November 17:01 Uhr | |
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Yannick-Alain Briand: "Matignon hat eine erste Chance" Am 31. Oktober wurde Matignon der zweite Rang in Vincennes wegen unreiner Gangart im Gruppe II-Trabreiten noch aberkannt. Nun soll der Hengst aus dem Stall von Yannick-Alain Briand am Samstag (29. Nov) seine Form in der richtigen Gangart unter Beweis stellen. Für den Prix Raoul Ballire (GR II) hat der 3jährige auf der Rennbahn in Salon-de-Provence eine gute Trainingseinheit absolviert.
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Eigentlich sollte Matignon vor den Rennen trainieren, doch wegen fehlender Sanitäter wurde die Veranstaltung abgesagt. Der Bird Parker-Sohn hatte trotzdem die Möglichkeit die intensive Arbeit durchzuführen. Besitzer Yannick-Alain erklärte gegenüber dem ParisTurf die Eindrücke: "Er hat zweimal fünfhundert Meter linksherum gearbeitet. Das hat ihm gutgetan. Jetzt gibt es nur noch eine leichte Arbeit bis zum Rennen. Ich habe ihn sehr beweglich gespürt. Die Eindrücke waren gut. Man wird sehen, wie es im Rennen läuft, aber ich bin nicht sehr beunruhigt. Beim letzten Mal hat er nur am Ende die Aktion verloren." Außerdem äußerte sich Briand direkt zur Ausgangslage vor dem kommenden Halbklassiker: "Wenn er seine Leistung bringt, hat er eine erste Chance. Meteore de Simm ist nicht dabei. Das ist gut für uns, auch wenn die Konkurrenz bleibt. Aber wenn der Crack des Jahrgangs nicht am Start ist, sind wir etwas gelassener." Abschließend blickt er noch einmal auf den jüngsten Start und die Disqualifikation von Matignon zurück: "Für mich war das eines seiner schönsten Rennen seit seinem Debüt unter dem Sattel. Es war beeindruckend. Schade, dass er dieses Problem mit der Gangart hatte. Er hatte eine großartige Leistung gezeigt." --------- Grace du Digeon im GNT, Jasmine de Vau im GNJ Im Vorjahr beendete Grace du Digeon das Finale des Grand National du Trot als Viertplatzierte. Und auch am Sonntag soll die Stute aus dem Stall von Charles Dreux wieder an den Ablauf kommen.
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Erst am 19. November hat sich die 9jährige als Fünftplatzierte fünf Punkte im Classement und auch die Möglichkeit der Teilnahme am Finale gesichert. Aber Trainer Charles Dreux schätzt die Chancen realistisch ein: "Sie wird wahrscheinlich im Finale laufen", bestätigt ihr Ausbilder. "Ich habe etwas gezögert, aber es liegen drei bis vier Wochen bis zu ihrem nächsten Rennen. Die Stute ist gut drauf, doch die jüngeren Pferde sind stark. Es ist schwieriger geworden. Jetzt muss sie auf die kleinen Plätze zielen. Im vergangenen Jahr wurde sie Vierte hinter drei Pferden (Anm.: It's a Dollarmaker, Iroise de la Noe und Ideal Ligneries), die später im Prix d'Amerique am Start waren. Sie lieferte damals eine sehr gute Leistung. Warum nicht dieses Jahr wieder? Ich habe allerdings etwas mehr Zweifel. Die Ambitionen sind begrenzt, aber wie immer wird sie alles geben. Es könnte ihr letzter Winter sein, bevor sie in die Zucht wechselt." Am gleichen Tag startet Jasmine de Vau im Finale des 'Grand National des Jockeys' (GNJ). Nach der Aussage des Trainers aus dem Departement Mayenne scheint dieses Finale kein ganz großes Ziel zu sein. "Sie war immer gut im Sulky und hat noch einmal einen Schritt nach vorn gemacht. Wir werden sie danach nicht sofort wieder unter den Sattel schicken. Ihr nächster Start? Im Moment steht nichts an. Ich denke, wir warten bis zum 26. Dezember, auf ein gutes Stutenrennen (Prix de Salvanhac). Danach stellt sich dann die Frage nach dem Cornulier." --------- GNT-Finale - Guillaume Huguet: Horchestro ist in Topform" Am kommenden Sonntag wird die Region Zentral-Ost im Finale des Grand National du Trot zwei starke Vertreter ins Rennen schicken. Horchestro und Jeson Boy reisen mit Ambitionen nach Paris. Der ParisTurf fragte im Umfeld der Pferde nach der Vorbereitung und den Chancen.
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Zuerst bestätigte Guillaume Huguet als Trainer von Horchestro die Teilnahme am kommenden Sonntag. Als guter Fünfter im Prix de Cevennes genießt der Wallach das Vertrauen seines Ausbilders: "Das Pferd hat am Freitag in Saint-Galmier sehr gut gearbeitet. Es ist nie einfach, die Zulage wegzustecken, aber mein Schützling ist in Topform. Im Prix des Cevennes ist er knapp am Podium gescheitert, und Eric Raffin, der im Sulky sitzen wird, sieht sehr gute Chancen für ihn", erklärte der Trainer aus der Loire, der außerdem Kotkita im Prix de Sault vorstellen wird. Aber auch Quentin Chauve-Laffay wird mit Jeson Boy, deren Erfolg auf der Etappe in Feurs Quentin's erster Gruppesieg war, seine Chancen verteidigen. "Nach seinem Sieg in Feurs haben wir mit leichter Arbeit fortgesetzt, bevor wir das Training wieder intensiv aufgenommen haben. Alles läuft gut. Aus dem ersten Band ist das Abenteuer reizvoll. Auch wenn das Hauptziel der Prix de la Cote d’Azur (GR III) am 08. Januar in Cagnes ist, darf er am Sonntag eine gute Rolle spielen." Die Familie Chauve-Laffay wird außerdem Lover Mauzun im Finale der LeTrot Open für 4jährige vorstellen. Der Wallach war überzeugender Sieger des regionalen Finales in Lyon-Parilly. "Wir hatten auf das Rennen in Lyon gezielt, und auch wenn es ein Comeback war, war er schon in sehr guter Verfassung. Man muss sehen, wie er sich auf der großen Bahn zurechtfindet, da er viel Antrieb besitzt und beim Bänderstart etwas speziell ist. Es sind zwei unterschiedliche Pferde, aber er ist keineswegs schlechter als Jeson Boy im gleichen Alter", erläuterte Quentin Chauve-Laffay. --------- Go On Boy am 10. Dezember in Mons zurück Go On Boy, der seit seinem glänzenden Sieg am 12. Juli im Prix de Washington (08,6/Bahnrekord) nicht mehr im Rennen zu sehen war und in diesem Jahr sowohl den Prix de France, als auch den Elitloppet gewonnen hat, wird am Mittwoch, dem 10. Dezember, in Mons wieder auf der Rennbahn zu sehen sein, bevor er nach Vincennes zurückkehrt.
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Nachdem Go On Boy vor Kurzem wieder ins Training zurückgekehrt ist, erklärte sein Trainer Romain Derieux den Verlauf gegenüber dem ParisTurf: "Nach sechs Monaten ohne Rennen direkt im Prix du Bourbonnais zu starten, hätte mir nicht wirklich gefallen. Deshalb wird er zunächst in Mons wieder an den Start gehen. Dort gibt es jede Woche Rennen für ältere Pferde. Er wird also am 10. Dezember, auf der Bahn sein, bevor er dann am 28. Dezember im Prix de Bourgogne (Q5) läuft. Damit peilen wir die Qualifikation für den Prix d’Amerique an." Nach dem Rückzug von Idao de Tillard gilt der neun Jahre alte Go On Boy als der gewinnreichste Teilnehmer im Feld für den kommenden Amerique am 25. Januar. Ein Startplatz außerhalb der regulären Qualifikationsrennen, scheint somit auch sehr wahrscheinlich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sich in den ausstehenden fünf Qualifikationsläufen, noch Pferde doppelt für den Amerique qualifizieren, damit Startplätze nach Gewinnsumme frei werden. --------- Nicolas Bazire: "Mit solchen Pferden ist jedes Toprennen ein Ziel" Das Finale des Grand National du Trot am kommenden Sonntag wird neben den Finals zu den LeTrot Open nicht das einzige Highlight bleiben. Auch ein semi-klassisches Trabreiten für 4jährige zieht die besten Monte-Cracks der Generation 2021 an. Der Prix Philippe du Rozier führt über 2.175 Meter und wird auch den Leader des Jahrgangs Lionheart am Start sehen.
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Nachdem Lionheart Ende September durch seinen Sieg im Prix des Elites (GR I) die Führung im Jahrgang übernommen hat, bestätigte er seinen Status auch beim Auftakt des Wintermeetings 2025/26. Im Prix Ceneri Forcinal am 06. November setzte er im Gegensatz zum Gruppe I-Treffer mit viel Speed durch. "Nach acht Tagen Erholung auf dem Land ist er nach Grosbois zurückgekehrt, um sich vorzubereiten", erklärt Trainer Nicolas Bazire. "Vor dem Rennen sieht alles gut aus für seinen Start im Prix Philippe du Rozier am Sonntag. Mit solchen Pferden ist jedes Toprennen ein Ziel. Zur Taktik? Eric (Raffin) wird sehen, wie es am Start läuft. Er kennt das Pferd in- und auswendig und wird das schon richtig machen." Während L'Ecrin d'Or und Lexie de Banville von ihren Trainern bereits abgemeldet wurden, bekommt Liberte du Goutier, die beim letzten Start enttäuschte, nun die Gelegenheit, sich über die 2.175 Meter der großen Bahn zu zeigen. Sie war zuvor die starke Zweite hinter Lionheart im Prix des Elites. --------- Sechs Wochen außer Gefecht - Noe Perron: "Der November liegt mir einfach nicht" Nach seinem Sturz am vergangenen Donnerstag in Graignes hat Noe Perron am Montag weitere Untersuchungen durchführen lassen. Diese ergaben einen komplizierten Bruch der Hand, wodurch er für sechs Wochen ausfällt.
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Der Donnerstag hatte für Noe Perron eigentlich gut begonnen. Er gewann mit Little du Rib, ehe er später in einem anderen Rennen zu Fall kam. Nach ersten Untersuchungen ging der 24jährige davon aus, seine Arbeit bei seinem Trainer Joel Hallais bald wieder aufnehmen zu können. "Am Montag habe ich in Caen vorsichtshalber ein CT machen lassen. Dabei wurden mehrere Brüche an einem Knochen festgestellt. Genau genommen an drei Stellen. Ich wurde nicht eingegipst, aber ich trage eine Schiene, die meine Hand ruhigstellt. Sie muss sechs Wochen dranbleiben, damit sich nichts verschiebt. Ich werde regelmäßig kontrolliert, um sicherzugehen, dass alles gut verheilt. Ich hoffe, am 04. Januar im Prix du Calvados wieder Hirondelle du Rib reiten zu können, aber die Ärzte haben sich dazu noch nicht geäußert. Der November liegt mir einfach nicht. Schon letztes Jahr hatte ich einen Ellenbogenbruch", erzählt Noe Perron trocken, aber bei insgesamt guter Stimmung. Der junge Profi, der bereits 72 Siege errungen hat, davon 25 im Jahr 2025, konnte zum Ende des letzten Wintermeetings sein erstes Gruppe I-Rennen mit Hirondelle du Rib gewinnen. |
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| Dienstag 25 November 21:51 Uhr | |
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Ticketshop für Amerique geöffnet Am Dienstag öffnete der Ticketshop von Vincennes auch die Renntage für den Januar 2026 und somit auch für das Amerique-Wochenende.
Quelle: SETF
Die reinen Eintrittspreise sind preislich stabil geblieben. Der Amerique-Sonntag (26. Jan) kostet wie schon in den letzten Jahren 10 Euro. Der Samstag liegt bei 5 Euro. Für das ganze Wochenende gibt es bei den regulären Tickets keine Vergünstigung. Lediglich wenn man einen Parkplatz dazubucht, bekommt man einen kleinen Nachlass. Einen Wermutstropfen gibt es aber für alle Besucher, die überdacht sitzen möchten - die einfachen Tribünenplätze für Sonntag waren schon mit der Öffnung des Ticketshops ausgebucht und die Restaurants sind im offiziellen Ticketshop noch gar nicht abrufbar. |
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| Mittwoch 26 November 09:14 Uhr | |
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GNT-FINALE - Nicolas Bazire: "Jingle du Pont muss wach und aufmerksam bleiben" In Grosbois, rund zwanzig Kilometer vom "Temple du Trot" Vincennes entfernt, bereiten sich zwei 6jährige auf das Finale des Grand National du Trot am Sonntag vor. Während Jingle du Pont durch den Sieg auf der Etappe von Laval im Juni sein Ticket für das Finale durch die Platzierung im Classement sicher hat, muss Jilord Viva, der Schützling von Julien Raffestin, noch auf zwei Abmeldungen hoffen, um in die Liste der 18 Starter zu rutschen.
Jingle du Pont - Foto: SCOOPDYGA
Für den Bazire-Starter Jingle du Pont läuft die Vorbereitung auf dieses Finale schon länger sehr intensiv. Seit Ende September hat der Wallach nur drei Prepare absolviert, obwohl er von der Gewinnsumme her noch knapp 20.000 Euro aufnehmen hätte können, um trotzdem an der Grundmarke eindrehen zu dürfen. Am Abend seines letzten Vorbereitungslaufs am 17. November ist Jingle du Pont nicht in seine Heimat nach Solesmes zurückgekehrt, sondern hat eine Box im Trainingszentrum von Grosbois bezogen. "Er neigt dazu, etwas schläfrig zu werden und braucht leichte Anreize, um wirklich wettkampffreudig zu sein", erklärt Trainer Nicolas Bazire. "Bis Sonntag wird er weiter regelmäßig arbeiten, nicht besonders hart, aber so, dass er wach und aufmerksam bleibt." Für das aktuelle Aushängeschild der Zucht von Jean-Yves Rayon bestätigt auch der Ausbilder, dass dieses Ziel seit langem gesteckt ist: "Nach seinem Sieg auf der Etappe von Laval und dem Erfolg Ende Juli in Enghien war er ideal an der Grenze im ersten Band in diesem Gruppe II-Rennen positioniert und wurde dafür geschont. Wir haben ihn im Sommer etwas in Ruhe gelassen, zumal er bis Ende Dezember nur noch zwei Möglichkeiten für einen Barfußstart hatte. Aber er hat stets ruhig weitertrainiert. Auch wenn Jingle es mit Eisen nie besonders eilig hat, war er im November noch gut dabei und hat sich beim zweiten Mal sogar verbessert." Nicolas Bazire geht der Aufgabe, bei der selbst im Sulky sitzen wird, mit berechtigtem Optimismus entgegen: "Seine Form ist sehr gut. Wenn er seine Bestzeit auf der Strecke wiederholt (12,1), sollte er weit vorne landen. In Bestform kann Jingle offensiv agieren, aber ich sehe ihn lieber versteckt. Er wird ohne Eisen und mit Zugwate starten." Vater Jean-Michel Bazire dagegen wird Hubble du Vivier fahren. "Von der reinen Zeit her wird es für ihn schwierig gegen mein Pferd ein Band aufzuholen", meint Nicolas. "Aber ein Rennen bleibt ein Rennen, und er präsentiert sich in Grosbois wirklich hervorragend seit seinem schönen dritten Platz gegen starke Konkurrenz. Wir dachten, dass er über die langen Distanzen in Vincennes etwas weniger effektiv wäre, aber da hat er uns eines Besseren belehrt. Er hat Biss und kann auf den letzten 700 bis 800 Metern einen starken Vorstoß durchhalten. Ich erwarte auch von ihm eine sehr gute Leistung." Jilord Viva in Topform Auch Jilord Viva aus dem Stall von Julien Raffestin hat das Finale des Grand National du Trot als Ziel. Aber im Gegensatz zu Jingle du Pont muss der Wallach noch um einen Startplatz bangen, bis am Donnerstag um 10h die endgültige Starterliste feststeht. Der Enkel der hervorragenden Kuza Viva hat seit Beginn des Meetings bereits zwei überzeugende Siege errungen. "Am 16. November über 2.100 Meter war er dennoch nicht perfekt", erklärt Julien Raffestin. "Ein leichter Knochenschmerz am Fesselgelenk hat ihn etwas 'gepiekt'. Das passiert ihm gelegentlich. Aber er ist ein echter Kämpfer, der bis zum Zielpfosten alles gibt. Beim Start davor war er sogar ziemlich beeindruckend. Ich hoffe wirklich, dass er an diesem großartigen Rennen teilnehmen kann. Er besitzt viel Ausdauer, ist reifer geworden und hat auch die Abstammung, um lange erfolgreich zu bleiben. All das zusammengenommen macht Jilord zu einem hervorragenden älteren Pferd." Intensives Training steht für den Schützling von Paul Viel natürlich nicht mehr auf dem Programm. "Er ist bereit. Nachdem ich ihn am Sonntag locker gearbeitet habe, bekommt er Mittwochmorgen noch eine letzte etwas intensivere Einheit. Ich hätte ihn gern im Monatsrhythmus vorgestellt, aber er hätte wohl zu wenig Gewinnsumme gehabt", erläutert Julien Raffestin. "Ich habe nicht den Eindruck, dass er unter seinem letzten Sieg gelitten hat, und der Abstand von zwei Wochen ist absolut vertretbar, zumal wir zu Hause starten. Eric (Raffin), mit dem mein Pferd eine echte erste Chance gehabt hätte, hat dem Umfeld von Horchestro schon vor einiger Zeit zugesagt. Wenn mein Pferd läuft, werde ich ihn fahren. Ich kenne ihn in- und auswendig, aber es ist dann natürlich mehr zu managen. Wir werden uns anpassen." --------- Erfolgreiches Comeback von Lombok Jiel - Dersoir: "Er hat noch dieses kleine Extra" Seit seinem dritten Platz im Criterium der 4jährigen war Lombok Jiel nicht mehr im Rennen zu sehen. Nun feierte er in Mons eine siegreiche Rückkehr. Gefahren wurde er von seinem Trainer Jean-Luc Dersoir, der seinen Crack bestmöglich auf den Prix Octave Douesnel am 06. Dezember vorbereiten möchte.
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Der 4jährige Fuchs trat als Star des Tages in Belgien auf. Sein Comeback wurde mit großer Spannung erwartet. Gegen seine fünf Gegner ließ der Schützling von Jean-Luc Dersoir nichts anbrennen und gewann mit großer Leichtigkeit. Dabei konnte er gegen das ordentliche, aber nicht besonders stark besetzte kleine Feld vor allem mit seiner Zielgeraden gefallen. "Wir sind hergekommen, um ihn auf den 06. Dezember vorzubereiten", erklärte der Trainer im Anschluss. "Er hat leicht gewonnen. Seine letzten 500 Meter waren auf dem Niveau guter Pferde." Mit einer Zeit von 14,5 auf einer matschigen Bahn, absolvierte Lombok Jiel eine gute Vorbereitung für den anstehenden Halbklassiker. Damit verfügt Jean-Luc Dersoir in diesem Winter zusammen mit Hokkaido Jiel nun über zwei starke Trümpfe. "Es sind zwei unterschiedliche Pferde, aber Lombok hat noch dieses kleine Extra. Ich denke, er besitzt eine sehr scharfe Geschwindigkeit." Editeur la Ravelle und Inferno Piper komplettierten das Podium dieses Rennens. --------- Gaspar d'Angis nach Malta verkauft Gaspar d'Angis, der Sieger des Grand National du Trot 2023, inklusive dem Finale, hat sich mit neun Jahren und fast 900.000 Euro Gewinnsumme auf den Weg nach Malta gemacht. Später soll er seinen Ruhestand in der Bretagne auf dem Gestüt von Jean-Michel Baudouin verbringen dürfen.
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Ein Kapitel geht zu Ende, aber nicht ohne Emotionen für die Familie Baudouin. Einer ihrer besten Vertreter der vergangenen Jahre wurde nach Malta verkauft. Trainer Jean-Michel Baudouin erklärt dem ParisTurf wie es dazu gekommen ist: "Wir haben ein Angebot von einem maltesischen Besitzer erhalten. In Absprache mit den Züchtern, Herrn und Frau Lahoucine, haben wir beschlossen, es anzunehmen. Wenn auch mit einem Stich im Herzen. Er ist unser Champion. Er war über mehrere Saisons hinweg großartig." Mit Eric Raffin im Sulky hat sich Gaspar d'Angis mit neun Gruppe III-Siegen, darunter sechs GNT-Etappen in einer Saison, sowie dem Finalsieg (GR II) zu einem der besten Wallache Frankreichs der letzten Jahre gelaufen. "Seine Saison 2023 im GNT war außergewöhnlich. Er gewann das Finale trotz Zulage und schlug dabei unter anderem Inexess Bleu. Ich erinnere mich auch gut an seinen Sieg auf dem 'grünen Teppich' von Bernay mit Jean-Philippe Monclin. Zudem hat er uns ermöglicht zu reisen - bis nach Schweden zum Paralympiatravet im Frühjahr. Er ist ein Pferd, dass einem ans Herz wächst. Wir haben bereits Videos von seiner neuen Umgebung und Unterkunft erhalten und wurden eingeladen, ihn im Laufe des Jahres zu besuchen. Nach seiner sportlichen Karriere, er hat dort noch einige Starts, wird er zu uns zurückkehren, um seinen Ruhestand bei uns Zuhause zu verbringen." Eine kleine Anekdote über Gaspar d’Angis hat Jean-Michel Baudouin auch noch parat: "Als Eric Raffin damals einen Morgen lang verschiedene junge Pferde testete, sagte er zu mir: 'Den da, behalt mir den für die Gruppe-Rennen im Monte', ohne zu wissen, dass Gaspar schon ein Wallach war. Er hatte von Anfang an einen sehr guten Motor, war aber zunächst nicht einfach." Zudem bestätigte Baudouin bei der Gelegenheit, dass er nach mehreren Jahren in Grosbois in diesem Winter nicht im Pariser Trainingszentrum präsent sein wird: "Wir fühlen uns Zuhause wohl. Und persönlich werden Sie mich vor dem Prix Bilibili mit Kid Bellay am 14. Dezember auch nicht in Vincennes sehen." --------- GNT-Finale ohne Indy de Jyr - Marc Sassier: "Wäre weder vernünftig noch professionell" Die Nachricht kam am späten Nachmittag des Dienstags in der Redaktion des ParisTurf' an - Indy de Jyr muss das Finale des Grand National du Trot am kommenden Sonntag auslassen. Damit verliert dieses Finale einen der erweiterten Sieganwärter. Vor allem aber das Pferd, welches den Wettbewerb in diesem Jahr so stark geprägt hat.
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Besonders hart wird diese Nachricht den Züchter und Besitzer Jean-Yves Roullier treffen, der vor kurzem im Interview gesagt hat, dass er einen Reisebus mit fast 60 Anhängern aus Familie, Freunden und Mitarbeitern füllen wollte, um mit voller Unterstützung nach Vincennes zu fahren. Der unangefochtene Punktesieger des Classements im Grand National du Trot 2025, konnte bei seinen neun Teilnahmen vier Etappen gewinnen und vier weitere Platzierungen erringen. Sein Trainer Marc Sassier erklärte, warum der Theo Josselyn-Sohn auf das Finale verzichten muss: "In Absprache mit seinem Besitzer haben wir beschlossen, Indy de Jyr am Sonntag nicht vorzustellen. Bei seinem letzten Aufenthalt am Meer hat sich das Pferd am Vorderbein angeschlagen. Nichts wirklich Schlimmes, aber ein Hämatom, dass noch nicht vollständig abgeheilt ist, hat ihn daran gehindert, sich für das Finale normal vorbereiten zu können. Natürlich ist das eine echte Enttäuschung für unser gesamtes Team, denn wir hatten uns sehr darauf gefreut, seinen Titel in Vincennes zu feiern. Aber wir respektieren unser Pferd zu sehr, um es auf diesem Niveau starten zu lassen, ohne sicher zu sein, dass es zu 100% fit ist. Ihn am Sonntag aufzustellen, wäre weder vernünftig noch professionell. Indy de Jyr ist ein großartiges Pferd, dass noch viel Schönes vor sich hat. Wir verzichten daher auf dieses wunderbare Rennen und werden ihn erst in der nächsten Saison wiedersehen. Er sollte ohnehin nach diesem Rennen in die Pause gehen." Eine Finalprüfung ohne das 'Gelbe Trikot'? Dennoch könnte Indy de Jyr nach Vincennes reisen, um beim traditionell gut besuchten Renntag geehrt zu werden, wie sein Trainer erklärte: "Wir haben beim Verband angefragt, ob das Pferd die Erlaubnis bekommt, am Sonntag nach Vincennes zu reisen, um seinen Titel zu feiern und dem Publikum vor oder nach dem Finale präsentiert zu werden. Ich warte noch auf die Antwort der SETF." |
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| Donnerstag 27 November 09:53 Uhr | |
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Pascal Garreau: "Ich muss mit dem Fahren aufhören" Ein Kapitel geht zu Ende. Nach 303 Siegen und 576 Platzierungen aus 1829 Rennen, einem französischen Championat und zwei Vize-Titeln, hat der Amateur Pascal Garreau beschlossen seine Karriere als Fahrer zum Ende des Wintermeetings zu beenden. "Ich habe zwei Jahre Krankheit hinter mir. Meine gesundheitlichen Probleme erlauben es mir nicht mehr, viel allein unterwegs zu sein. Und all diese Schwierigkeiten zusammengenommen zwingen mich dazu, mit dem Fahren aufzuhören. So ist das Leben. Man muss vernünftig sein und den Jüngeren Platz machen. Aber ich tue das nicht leichten Herzens. Es ist nun einmal so. Ich habe wunderbare Momente erlebt und enorm viel Freude gehabt. Das Finale des Grand National der Amateure wird sehr wahrscheinlich mein letztes Rennen in Vincennes sein. Im Februar habe ich noch zwei Rennen in Cagnes-sur-Mer - dann ist Schluss."
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Der bereits angesprochene Grand National du Trot für Amateure (GNA) ist auch gewissermaßen der "Amerique der Amateure". 2011 konnte Garreau dieses wichtige Rennen mit Reach de Vandel gewinnen. Und genau dieser "Klassiker" wird wohl wahrscheinlich der letzte Auftritt in Vincennes für den 61jährigen. Er wird mit seinem Schützling Just Remember antreten, mit dem er sieben Siege errungen hat - alle in diesem Jahr. Ziel sind erst einmal die besseren Prämien: "Ich denke, es gibt auf dem Papier bessere Chancen, als wir sie haben. Dieses Rennen zu gewinnen, wird schwierig. Ich wäre glücklich über einen Platz unter den ersten drei und enttäuscht, wenn wir nicht in den Top 5 landen." "Reach de Vandel - ein Traber, den sich jeder Amateur wünscht" Das Abenteuer von Pascal Garreau begann am 19. August 1990 in Abbeville mit Ulla de Kervehel, einer ersten Erfahrung, die mit Platz dreizehn endete. Eine Stute, trainiert von Eric Martin, einem Profi, mit dem Pascal Garreau lange zusammenarbeitete und 89 Siege feierte. Später arbeitete der ehemalige Bäcker mit Philippe Allaire zusammen (44 gemeinsame Siege). Das war zu der großen Zeit von Ready Cash im Stall Allaire. Für Garreau's Farben lief damals unter anderem Reach de Vandel. "Nach der Zusammenarbeit mit Eric Martin hatte ich drei Pferde, darunter Nelson du Val, ein gutes, aber schwieriges Pferd. Man sagte mir, er könne Philippe Allaire gefallen. Wir gewannen gemeinsam in Vincennes. Solche Momente helfen auch, sich anzufreunden. Danach hatte ich das Glück, Reach de Vandel zu bekommen, mit dem ich fünfzehn Siege errungen habe. Mit ihm habe ich alles gewonnen. Das ist der Traber, den sich jeder Amateur wünschen würde. Als ich ihn 2011 bei der Auktion am Amerique-Wochenende von Stefan Melander kaufte, sagte Philippe zu mir: 'Du hast dir einen kleinen Crack gekauft. Sag mir, was du gewinnen willst, und wir kümmern uns darum'." Da sich Philippe Allaire weiterentwickeln wollte, passten Amateurrennen nicht mehr in seine Pläne. Er riet Pascal Garreau jedoch, bei Pierre Coignard anzuklopfen. Dieser nahm ihn auf und sorgte für weitere 58 Siege. Leider verstarb 'Pedro' in der Nacht vom 03. auf den 04. August 2023. Da der Stall von seinem Sohn Marius Coignard übernommen wurde, entschied sich der Ruheständler ganz selbstverständlich, seine Pferde dort zu lassen. Nach der Suspendierung von Marius Coignard im Sommer stehen sie nun bei Max Izaac. Der Mann des Ecurie Oasis denkt trotz seines Rückzugs als Fahrer nicht daran, sich aus dem Trabrennsport zurückzuziehen. Er wird weiterhin Pferde kaufen und, dank seiner drei Mutterstuten, auch züchten. So gut wie sicher GNA-Sieger Mit 71 Punkten und vier Siegen aus sechs Starts im Grand National der Amateure, verfügen Just Remember und Pascal Garreau über 28 Punkte Vorsprung auf Hobby de l’Evre und Cyril Chesne, die aktuell auf Platz zwei der Gesamtwertung liegen. Angesichts ihrer Leistungen scheint ihnen dieser Titel kaum noch zu nehmen. Damit sie ihn doch noch verlieren, müsste Hobby de l’Evre das Finale gewinnen und zugleich hoffen, dass Just Remember nicht unter die ersten Sieben kommt. Der derzeitige Zweite hat es zudem in dieser Saison noch nie geschafft, vor dem Träger des 'gelben Trikots' zu enden. Ein Sieg erscheint angesichts des zu erwartenden Starterfeldes im Finale umso unwahrscheinlicher. "Bei sieben Teilnahmen hat mein Hauptgegner keinen einzigen Lauf gewonnen und uns nie geschlagen. Im Finale wird ein starkes Feld am Start sein. Ich sehe meine eigenen Chancen auf den Sieg schon als gering an - und für ihn wird es noch schwieriger. Aber man weiß nie, Rennen sind keine exakte Wissenschaft", ergänzt Pascal Garreau. --------- Damien Bonne: "Ich hoffe auf gutes Tempo" Wenn man in die Siegerliste des Prix Paul Buquet blickt, der heute in Vincennes ausgetragen wird, findet man den Namen Damien Bonne gleich zweimal. 2020 und 2022 gewann er für sein eigenes Training mit Dynasty Peji. Heute startet der Spitzenjockey mit Fulton. Für den ParisTurf also eine gute Gelegenheit Damien Bonne zu treffen und ihn auch zu seinem bisherigen Meeting und den nächsten Monaten zu befragen.
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Bislang konnte der 38jährige im laufenden Wintermeeting einen guten Start hingegen. Mit entsprechendem Rückenwind geht er nun das Rennen im Sattel von Fulton an, der im Prix Reynolds (GR II) am 03. November lediglich von It’s a Dollarmaker bezwungen wurde. "Er braucht sich für diesen zweiten Platz gegen ein solches Pferd nicht zu schämen", sagt sein Reiter. "An diesem Tag wollte ich ihn zu Beginn nicht in den Kampf schicken, weil er seit Längerem nicht mehr unter dem Sattel gelaufen war. Dafür hat er mir einen guten letzten Kilometer gezeigt. Hier hat er es mit einem guten Feld zu tun. Wir wissen, dass er das Niveau hat. Aber er darf nicht zu sehr pullen. Ich hoffe also auf gutes Tempo." Kann er unter den ersten Drei landen oder gar auf den Sieg hoffen? "Ja, wenn alles normal läuft, spricht nichts dagegen", antwortet er. "Allerdings sind Ideale du Chene und Impala de Val starke Gegner." Im Laufe der Veranstaltung wird Damien Bonne zwei weitere Einsätze haben. So wird er Lewis River (605) fahren: "Er ist neulich sehr gut gelaufen, auch wenn er etwas gepullt hat. Er ist bereit, sich wieder in Szene zu setzen." Für seinen eigenen Stall steuert er King Georges (811): "Mit dem Autostart tut er sich schwer, daher ist der Bänderstart hier besser für ihn. Er ist ein wenig heikel, aber es ist ein gutes Rennen für ihn. Diesmal wird er ohne Eisen antreten, und ich erwarte eine ordentliche Leistung." Ein guter Start ins Meeting Wie schon im letzten Wintermeeting gelang Bonne erneut ein guter Auftakt. Im Vorjahr hatte er zur gleichen Zeit (Stand 25. Nov) bereits 10 Siege eingefahren. Dieses Jahr liegt er mit 7 Erfolgen, davon drei für seinen eigenen Stall, nahezu auf gleichem Niveau. "Es läuft wirklich gut. Ich habe mit meinen eigenen Pferden gewonnen und mit denen meines Schwiegervaters (Anm.: Christian Bigeon). "Diese Pferde wurden speziell für den Winter geschont und sind im Sommer kaum oder gar nicht gestartet." Auch insgesamt sieht die Bilanz für das Jahr 2025 stark aus. Der Trainer, der 30 bis 35 Traber betreut, hat 24 Siege und 75 Platzierungen bei 205 Starts erzielt, was eine Erfolgsquote von 48,2% unter den Top Fünf ausmacht. "Ich versuche meine Pferde gezielt einzusetzen. Ich gehe nicht zu den Rennen, wenn meine Pferde schlecht gearbeitet haben." Obwohl er "mit den Ergebnissen zufrieden" ist, überrascht eine Statistik: seine Anzahl an Starts unter dem Sattel. Als feste Größe im Monte-Peloton und Partner von Spitzenpferden wie Jeroboam d’Erable und Fulton, kommt er dieses Jahr bisher auf 140 Ritte, gegenüber 195 im Vorjahr zur gleichen Zeit. "Ich hatte einfach nichts Interessantes zu reiten", erklärt er. "Viele gute Pferde, wie Fulton, waren ausgefallen. Parallel dazu hatte ich auch im eigenen Stall weniger geeignete Kandidaten für die Trabreiten. Und ich fahre nicht einen ganzen Tag lang, um am Ende Letzter zu werden. Dafür bin ich zu alt." Jeroboam d’Erable - die Hoffnung Damien Bonne wird aber im Trabreiten wieder eine führende Rolle spielen. Insbesondere mit Jeroboam d’Erable, der im vergangenen Winter eine Zwangspause einlegen musste. "Das ist mein Crack im Moment", sagt er begeistert. "Er hat vor dem Winter wieder gut gewonnen. Und er wird am 10. Dezember im Prix Auguste Francois wieder unter dem Sattel starten. Seine Vorbereitung läuft gut. Ich sehe ihn morgens mit 'Toto' (David Thomain) auf der Trainingsbahn. Er sieht fantastisch aus. Natürlich denke ich an den Cornulier, aber ich versuche, mich nicht zu sehr hineinzusteigern, denn letztes Jahr haben wir einen harten Schlag bekommen. Vor dem großen Tag haben wir Joumba de Guez jedes Mal regulär geschlagen. Und am Ende mussten wir am Renntag absagen und unsere Rivalin hat gewonnen." Eine sportliche Revanche liegt also in der Luft. Es wäre seine 16. Teilnahme an diesem prestigeträchtigen Gruppe I-Rennen. Hat er mit Jeroboam d’Erable die bislang beste Chance seiner Karriere, den Cornulier zu gewinnen? "Ja, ganz sicher", antwortet er ohne Zögern. In den kommenden Wochen wird er zudem auf Loulou Dab, Jewelcandle Fac, "sie wird ihr Rennen gewinnen", Moustik La Govelle, Namour Dab, Nemos du Goutier und Newton de Cors setzen. |
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| Samstag 29 November 01:01 Uhr | |
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Samstag in Vincennes - Koctel du Dain zurück auf der Siegerstraße? Am Samstag kommt in Vincennes der Prix Doynel de Saint-Quentin (GR II) zur Austragung. Dieser Semi-Klassiker bietet Koctel du Dain die Gelegenheit wieder auf die Siegerstraße zurückzukehren.
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Wenn man sich die Siegerliste des Rennens ansieht, findet man einige große Namen - frühere Amerique-Sieger wie Abo Volo, Ready Cash, Idao de Tillard oder Grandpre, aber auch platzierte Pferde wie Jardy, Vourasie, Ampia Mede Sm oder Lionel, sowie ein Anwärter auf den Titel wie Jushua Tree, der im vergangenen Jahr siegte. Wer sich dieses Mal in die Siegerliste einträgt, kann sich in der Folge ebenfalls Aussichten auf einen Startplatz im kommenden Amerique machen. Für diesen Jahrgang steht am 21. Dezember der Prix Tenor de Baune auf dem Programm, der dem Sieger den Start im Amerique ermöglicht. Besonders ins Auge fällt Koctel du Dain, der seit der Jugend zu den Leadern seines Jahrgangs gehört. Er fühlt sich auf den 2.850 Metern der großen Bahn in Vincennes besonders wohl: Zwei Siege in Gruppe II-Rennen und zwei zweite Plätze in den Criterien für 4 und 5jährige sprechen eine deutliche Sprache. Da die beiden Pferde, die ihn damals geschlagen haben (Keep Going und Krack Time Atout), diesmal nicht am Start sind, könnte der Schützling von Philippe Allaire nun den 17. Sieg seiner Karriere einfahren. Allerdings trifft er in diesem Course Europeene auf talentierte schwedische Gegner wie Fame and Glory und Immortal Doc, den er Anfang des Jahres auf genau diesem Kurs im Prix de Croix bereits hinter sich lassen konnte. Das war zugleich die beste Leistung des Schweden in Vincennes, der in seiner Heimat schon ein Gruppe I-Rennen gewonnen hat. Nach einem notwendigen Aufbaurennen im Prix Marcel Laurent muss Kanto Avis diesmal sein wahres Gesicht zeigen. Ebenso wie Ksar, der im selben Rennen enttäuschte und auch seinen Fahrer Matthieu Abrivard unzufrieden zurückließ: "Ich hatte diesmal endlich das perfekte Rennen, aber er hat nicht alles gegeben. Normalerweise hätte ich klar Dritter werden müssen." Icebreaker, Bezwinger des starken Epic Kronos in Solvalla, hat sich bei seinem Vincennes-Debüt gut geschlagen und sollte keinesfalls unterschätzt werden, zumal sein Umfeld Jean-Michel Bazire verpflichtet hat. Kana de Beylev zeigte im Prix de Bretagne eine solide Leistung und trifft nun wieder auf ihre Altersgenossen, was ihre Chancen steigen lässt. Ebenso muss man ihren Stallgefährten King Opera beachten. --------- Zehn Jahre getrennte Pools bei der PMU - "Kein Markt hat so eine Trennung erlebt" Im Dezember 2015, nach anderthalb Jahren Arbeit der betreffenden Mitarbeiter, bot die PMU den Wettern unterschiedliche Quoten in den Annahmestellen der PMU und online über pmu.fr an.
Xavier Hürstel - Foto: SCOOPDYGA
Fast zehn Jahre ist es her. Der 10. Dezember 2015 markierte zweifellos einen Wendepunkt, fünf Jahre nach dem Gesetz zur Legalisierung von Online-Wetten in Frankreich im Jahr 2010. Zu diesem Datum wurde die PMU, auf Druck der Wettbewerbsbehörde und nach einer Beschwerde von Betclic, gezwungen, ihre Aktivitäten in zwei Bereiche aufzuteilen: das stationäre Netzwerk und pmu.fr. Dass die PMU damals die Wettpools aus Verkaufsstellen und Internet zusammenlegte, wurde als Wettbewerbsverzerrung gewertet, die die Entwicklung alternativer Anbieter behinderte. "Dieses Thema hat die Teams anderthalb Jahre lang beschäftigt“, erinnert sich ein langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens. "Damals hat es die gesamte Aufmerksamkeit der IT beansprucht, die keine anderen Entwicklungen vorantreiben konnte." Im Oktober 2017, kurz vor seinem Weggang nach zehn Jahren an der Spitze der PMU, vertraute Xavier Hürstel dem ParisTurf an: "Als Leiter der PMU musste ich mehrere Stürme überstehen: die Marktöffnung mit dem Wettbewerb der stationären Sportwetten, die Trennung der Wettpools, zwei Wirtschaftskrisen, eine beispiellose Verschärfung der Maßnahmen gegen Geldwäsche, einen strukturellen Rückgang der Starterzahlen, sowie einige schwierige Jahre, die inzwischen der Vergangenheit angehören. Jeder einzelne dieser Stürme hätte uns zu Fall bringen können." Zehn Jahre nach diesem Einschnitt von 2015 hat der ParisTurf Xavier Hürstel erneut kontaktiert, um mit ihm über diese Erinnerung zu sprechen. "Wir hatten damals beschlossen, aus dieser gesetzlichen Auflage eine Chance zu machen, indem wir sowohl unser Online-Geschäft beschleunigten, um einer der Marktführer im digitalen Bereich zu werden, als auch die kontobasierten Wetten (heute PMU+) in den Verkaufsstellen weiterzuentwickeln. Die Herausforderung und Komplexität, insbesondere in strategischer und technischer Hinsicht, waren enorm. Neben der Trennung der Pools der Totowetten mussten wir Kundenmarketing-Flüsse neu aufsetzen und getrennte Konten verwalten, da jegliches Cross-Selling zwischen Internetkonten und dem stationären Netzwerk strikt verboten war. Kein anderer Markt im Bereich der Konsumgüter hat je eine so drastische Trennung seines Angebots erlebt wie die PMU." --------- Jean-Michel Bazire: "Den Sieger vorherzusagen, wäre reine Hellseherei" Wie jede Woche analysiert Jean-Michel Bazire für den ParisTurf die vergangene und die kommende Woche seines eigenen Stalls, sowie des Quartiers seines Sohnes Nicolas. Natürlich spricht er auch über das Finale des Grand National du Trot, dass er sowohl als Fahrer, als auch als Trainer jeweils neunmal gewonnen hat. In diesem Jahr werden Jingle du Pont und Hubble du Vivier das Team Bazire in diesem Gruppe II-Rennen vertreten.
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Samstag, 29. November "Miriss de Guez (305) wird im Prix Raoul Balliere versuchen, einen kleinen Platz zu ergattern. Bei ihrem einzigen Start im Trabreiten war sie schnell überfordert. Wir werden sehen, wie sie sich diesmal verhält. Kracus de Guez (608) findet ein schönes Rennen vor. Er sollte eine gute Rolle spielen. Minuty du Gers (704) hat gerade gut gewonnen, steigt aber in eine höhere Klasse auf. Das muss man abwarten. Ich werde Icebreaker (804) im Prix Doynel de Saint-Quentin fahren. Er hat nur eine sehr kleine Chance. Zum Abschluss des Renntags werde ich für Vincent Martens Le Laureat du Parc (916) fahren. Er ist gut aufgestellt an der Gewinnsummengrenze und wird erneut rundum ohne Eisen antreten. Warum nicht?" Sonntag, 30. November "In Vincennes wird Jingle du Pont mit Nicolas im Finale des Grand National du Trot antreten. Ich selbst werde Hubble du Vivier fahren (siehe unten). Jour de Fete gibt sein Comeback im Trabreiten. Er hat keinen großen Spielraum, ist aber ein angenehmes Pferd. Lionheart startet im Prix Philippe du Rozier, dem letzten Vorbereitungslauf auf den Prix Jag de Bellouet am 14. Dezember. Das Pferd hat gut gearbeitet und sieht momentan großartig aus. Wahrscheinlich werden wir seinem Reiter diesmal sagen, dass er das Kommando übernehmen soll. In Chateaubriant steigt Nelson du Pont nach seinem Sieg beim Debüt in Nantes in eine höhere Kategorie auf. Es ist ein gut besetztes Feld. Sein Verhalten wird interessant zu beobachten sein." Montag, 01. Dezember "Looking d’Aurcy ist ein schwieriges Pferd. Er hat Fähigkeiten, ist aber wirklich nicht einfach. Daher muss man abwarten. Ich werde Iermes de Guez fahren, der in seiner Kategorie läuft. Mit ihm ist es auch nicht immer leicht. Es muss alles gut laufen. Aber zuletzt hat er ein schönes Rennen gezeigt. Er hat seine Chance. Mahiz de Guez ist seit ihrem Sieg im Sommer in Enghien im Trabreiten nicht mehr gelaufen. Sie wird nun im Sulky starten und während der Feiertage wieder in der anderen Disziplin zu sehen sein. Mouskie de Guez hat ein gutes Engagement. Sie ist eine gute Stute mit einem etwas besonderen Charakter, kann aber gewinnen, wenn für sie alles passt. Für Jiva läuft es derzeit schlecht. Ich hoffe, sie findet wieder in die Spur. Und Jamaica Brown, die uns noch etwas schuldig ist, wird vom Start hinter dem Auto profitieren. Das wird eine sehr gute Chance für sie." Der Rückblick Donnerstag, 20. November "Lucifer du Caieu (6.) hatte mit der Startnummer 9 kein gutes Los, zeigte aber ein ordentliches Rennen. Lapis Lazuli (3.) ist ein gutes kleines Pferd. Er gibt immer sein Bestes. Fellow Wise As (9.) hatte nicht das glücklichste Rennen und wäre mit einem besseren Verlauf sicher näher dran gewesen. Lissandro (disq.) hat den Start verpasst. Schade, denn danach war er gar nicht schlecht. Liberty Pat (disq.) hatte keinen sparsamen Rennverlauf und machte den Fehler aus Müdigkeit." Freitag, 21. November "Jablonski (2.) wurde nur von einem guten Pferd geschlagen. Dazu gibt es nichts zu sagen. Nachyma Berry (disq.) ist eine heikle Stute, unter anderem aufgrund ihrer Abstammung. Man muss sie sich noch einmal ansehen." Samstag, 22. November "Mouskie de Guez (3.) lief gut. Sie hat stark gefinisht und verdient Vertrauen. In Red (3.) zeigte ebenfalls einen guten Endspurt. Auch er ist ein Pferd, dass man bedenkenlos weiterverfolgen sollte. Empire As (4.) war nicht bei 100%, aber das barfuß Laufen hat das im Prix Joseph Lafosse ausgeglichen. Er sollte weiter Platzierungen sammeln. Killiam Fromentro (6.) war nicht ganz auf der Höhe. Er lief wie ein Pferd, dem etwas fehlte. Nanika du Pont (6.) hat im Prix Vourasie den Start verpatzt. Schade, sie hätte Dritte werden können. Koh Phi Phi Island (disq.) kann in solchen Rennen bestehen. Man sollte ihr weiterhin vertrauen." Sonntag, 23. November "Jiva (disq.) hatte in Reims kein glückliches Rennen. Man sollte sie nicht abschreiben." Montag, 24. November "Jamaica Brown (unpl.) sprang leider gleich in den Galopp, zeigte dann aber gute Arbeit. Iron du Gers (1.) war gut, auch wenn der Sieg nicht sehr deutlich ausfiel. Er hat sich zum Schluss gut gestreckt. Louky de Baulon (3.) zeigte eine ansprechende Leistung und sollte weiter beobachtet werden. Lido du Vivier (9.) debütierte in Vincennes. Man sollte ihn noch einmal laufen lassen, auch wenn es nicht einfach wird, da er zukünftig gute Felder treffen wird. Kempel de Guez (3.) hatte kein glückliches Rennen. Das war schade, er hätte genauso gut gewinnen können. Kador Josselyn (disq.) ist momentan überhaupt nicht in Form." Mittwoch, 26. November "Manninen Seven (disq.) suchte mit Reserven eine Lücke, als er den Fehler machte. Mellow Speed (disq.) sprang beim Start, folgte dem Feld dann aber gut (siehe unten). Lucifer du Caieu (2.) hat in einem fordernden Rennen gut gefinisht. Im Trabreiten eröffnen sich neue Perspektiven für ihn. Lilius de Guez (5.) spart im Rennen nicht genug Kräfte, sodass es am Schluss etwas schwierig wird. Jolvik de Guez (7.) hatte keinen Antritt und lief nicht gut. Miss Black Berry (disq.) sprang früh. Sie geriet in Panik. Nina de Mai (1.) ist eine Stute, die Romain (Congard) sehr mag. Man sollte sie im Januar oder Februar wiedersehen. Sie läuft aus administrativen Gründen unter meinem Training." Der Tipp von JMB Auch wenn der Experte des ParisTurf' den Trainerstab an seinen Sohn Nicolas übergeben hat, bleibt sein Wettkampfgeist im Sulky ungebrochen. Als aufmerksamer Beobachter verrät er seinen Tipp der Woche: "Mellow Speed hat am Mittwoch nach seinem Fehler alles gezeigt. Wir müssen ihm vielleicht das Gebiss wechseln und ihn mit Scheuklappen ausrüsten, damit er bei seinem nächsten Start in seiner Blase bleibt. In jedem Fall hat er nach seinem Fehler mächtig Eindruck gemacht." Sehr offenes GNT-Finale "Ich hatte das Glück, das Finale des Grand National du Trot viele Male sowohl als Fahrer, sowie auch als Trainer zu gewinnen. Einfach weil ich die richtigen Pferde hatte. Ob im Sulky oder in der Vorbereitung. Ich denke an die Champions von Jean-Paul Marmion und an meine alten Kämpfer wie Kazire de Guez, Aubrion du Gers oder Cleangame. Das Finale des GNT war für uns Fahrer immer ein aufregendes Rennen, weil es stets sehr viele Zuschauer anzog - Vincennes wie in Grosbois. Ich erinnere mich an volle Tribünen und einen überfüllten Hallenbereich. Aber das war vor zwanzig Jahren. Auch wenn es immer noch ein schönes Rennen im Kalender ist, muss man anerkennen, dass das Finale des GNT in den letzten Jahren etwas an Glanz verloren hat. Von einer Prüfung mit 12 von 10 Punkten, ist das Rennen heute auf 5 von 10 gefallen. Als Trainer habe ich jedoch weiterhin große Freude daran, meine Pferde gemeinsam mit meinem Sohn Nicolas für dieses Finale vorzubereiten. Die Ausgabe 2025 ist schwer zu lesen, denn sowohl im ersten Band, als auch am zweiten stehen gute Pferde, mit nahezu identischen Zeiten über die Distanz. Den Sieger vorherzusagen wäre reine Hellseherei. Jingle du Pont hat in diesem Finale eine schöne Gelegenheit. Er hat nach seinem letzten Start gut gearbeitet und wartet auf dieses Rennen. Er ist ein gutes Pferd, dass die Zeiten kann, um in dieser Prüfung erfolgreich zu sein. Es wäre kein Überraschungscoup, wenn er am Sonntag gewinnt, wenn man sieht, was er in Laval, Royan oder Enghien gezeigt hat. Ich selbst werde Hubble du Vivier fahren. Auch wenn er aus dem zweiten Band starten muss, ist er keinesfalls ohne Chance. Er hat ein sehr gutes Niveau und wird ebenfalls rundum ohne Eisen laufen. Wenn er ein gutes Rennen bekommt - Vorsicht vor ihm!" --------- Sonntag in Beaumont-de-Lomagne - Maxime Bezier: "Jojo Toons sollte eine erste Rolle spielen" Trainer Maxime Bezier reist am Sonntag mit zwei chancenreichen Pferden nach Beaumont-de-Lomagne. Für den ParisTurf schätzte er die Möglichkeiten seiner beiden Starter ein.
Jojo Toons - Foto: SCOOPDYGA
Erst im vergangenen Monat konnte Jojo Toons (805) auf dieser Piste eine Quinte-Prüfung gewinnen. Jetzt kehrt auf dieselbe Bahn zurück, startet aber aus dem Band, anstatt wie beim letzten Erfolg hinter dem Auto. Das günstigste Engagement an der Grundmarke bestärkt auch den Ausbilder: "Das sind Rennbedingungen, die er sehr mag: Rechtskurs, flache Bahn und eine Distanz, die ihm liegt. Einige meiner Pferde sind etwas außer Form geraten, aber er scheint weiterhin sehr gut drauf zu sein. Im Training zeigt er nichts, was darauf hindeutet, dass er schlechter wäre. Sein Jahr war ausgezeichnet und er wirkt nicht ausgelaugt von der Saison, da er im Sommer eine kleine Pause hatte. Beim letzten Start in Vincennes traf er auf ein Top-Feld. Er sollte daher eine der ersten Rollen spielen. Was Killer Beco (602) betrifft, ist es ebenfalls ein gutes Rennen für ihn, aber er zeigt seine Leistung nicht konstant. Ich kann ihn nicht ohne Eisen laufen lassen, daher gelingt es ihm nicht, den Schritt zu machen, den er eigentlich hätte machen müssen. Trotzdem ist die Konkurrenz für ihn machbar, und er sollte sich gut schlagen." --------- Jean-Paul Marmion: "Wir müssen die 2.100 Meter versuchen" Nachdem Ino du Lupin im Herbst den Grand Prix du Centre-Est (GR III) in Lyon gewonnen hat, konnte der Crack aus dem Quartier von Jean-Paul Marmion auch bei den nächsten vier Starts mit vier Podestpätzen überzeugen. Jetzt hat der Trainer den nächsten Start in der Planung.
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Der 7jährige Wallach mit über 750.000 Euro Gewinnsumme wird im Winter in Vincennes nur noch wenige günstige Engagements finden. Daher entscheidet sich Jean-Paul Marmion für Cagnes-sur-Mer und den Grand Prix de Noel am 20. Dezember als nächsten Start für seinen Champion, nachdem er zwischenzeitlich erwogen hatte, ihn zu Beginn des Wintermeetings unter dem Sattel antreten zu lassen: "Er läuft derzeit sehr gut im Sulky. Deshalb werden wir noch etwas warten, bevor wir ihn im Monte einsetzen. Diese Rennen sind hart. Er hat sich in letzter Zeit wirklich gut präsentiert. Das Finale des GNT an diesem Sonntag, mit 25 Metern Zulage, erschien mir nicht ideal, ebenso wenig wie der Prix Jean Dumouch am 14. Dezember, ebenfalls mit Zulage und gegen ausländische Pferde. Ich ziehe es vor, ihn in Cagnes zu starten, zumal das Rennen bei einer Million Euro Gewinnsumme geschlossen ist, mit einer Zulage ab 400.000 Euro, ohne die 6jährigen und ohne ausländische Pferde. Danach steht für ihn der Prix du Luxembourg am Tag vor dem Prix d’Amerique an. Wir müssen es auch einmal auf den kürzeren Strecken versuchen. Bisher hatten wir die 2.100 Meter mit Autostart gemieden, aber wir werden es versuchen." |
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| Samstag 29 November 08:35 Uhr | |
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In Frankreich gibt es mehrere Fälle "positiver" Proben auf Opiate (Morphin und Oripavin), offenbar begründet durch Verunreinigungen bei drei Futtermittelherstellern (DP Nutrition, Royal Horse und Equideos). Neuste Gerüchte besagen, dass der frische Bretagne-Sieger JOSH POWER betroffen sein soll. Noch nichts bestätigt, aber das wäre ein negativer Hammer. |
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