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| Dienstag 11 November 20:24 Uhr | |
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Dominik Locqueneux: "Der Aufenthalt am Meer hat Luciano Menuet gutgetan" Zwei der Spitzenvertreter des Jahrgangs 2021 absolvierten am gestrigen Montag absolvierten auf der Bahn von Vincennes ein Trainingsprogramm zur Vorbereitung auf ihre kommenden Aufgaben. Luciano Menuet wechselte erst im Februar von Trainer Philippe Allaire in das Quartier von Marc Sassier. Nach vier erfolglosen Versuchen, wurde vom Ecurie des Charmes wieder ein neuer Ausbilder gefunden. Der jetzige Trainer ist Dominik Locqueneux, der sich nach der Arbeit zur Zukunft des Feliciano-Sohnes äußerte: "Das Pferd war einige Wochen am Meer. Unser Ziel ist es jetzt, ihn so ruhig wie möglich zu bekommen und seine Fehlerquote zu reduzieren. Ich plane, ihn in zwölf Tagen (Prix de Chenonceaux/GR III/22. Nov) wieder starten zu lassen, und wenn alles gut läuft, warum nicht anschließend das Criterium Continental (GR I/21. Dez) angehen? Aber ich setze mich nicht unter Druck. Wichtig ist vor allem, dass er ruhig bleibt. Körperlich hat ihm der Aufenthalt am Meer sehr gutgetan."
Luciano Menuet - Foto: Francois Avon
London ebenfalls mit Blick auf den "Chenonceaux" Die Siegerin des Prix de Selection 2025 (GR I), LONDON , war ebenfalls mit ihrem Trainer Mathieu Mottier auf der Bahn. Mottier erklärte dem ParisTurf im Anschluss: "Bei ihrem letzten Start in Laval ist sie nicht besonders gut gelaufen. Heute wollte ich ihr hier ein ruhiges Training ermöglichen, um sie auf ihren nächsten Einsatz im Prix de Chenonceaux vorzubereiten. Danach wird ihr Ziel der Prix Ariste Hemard (GR II) am 06. Dezember sein. Ein Halbklassiker für Stuten." --------- Idao de Tillard und Jabalpur erst im Prix du Bourbonnais Idao de Tillard und Jabalpur stehen beide noch auf der Nennungsliste für den Prix de Bretagne (Q1), der am Sonntag in Vincennes ausgetragen wird. Wie aber beide jeweiligen Trainer dem ParisTurf berichteten, werden diese Cracks im Prix du Bourbonnais (07. Dez/Q2) antreten. Als Vierter im Finale des UET Elite Circuit am 11. Oktober in Solvalla, wo Inexess Bleu triumphierte, hat sich Idao de Tillard schon in einer guten Wettkampfform gezeigt. Dennoch wird der Severino-Sohn das "Q1" überspringen und erst später in die Qualifikation für den Prix d’Amerique einsteigen, wie Trainer Thierry Duvaldestin erklärte: "Alles ist in Ordnung. Er ist gut aus Schweden zurückgekommen. Wie geplant, wird er im zweiten 'B' (Prix du Bourbonnais) an den Start gehen. Anschließend im Prix de Bourgogne und dann im Prix d’Amerique, sofern seine Vorbereitung störungsfrei verläuft. Am Sonntag wird er nicht im Prix de Bretagne starten."
Foto: SCOOPDYGA
Zweifellos wird der Ausbilder aus der Normandie das Geschehen am Sonntag dennoch aufmerksam verfolgen. Schließlich treten dort viele der Gegner an, die es bald mit dem zweifachen Prix-d’Amerique-Sieger aufnehmen möchten. Gleicher Fahrplan für Jabalpur Der ParisTurf erkundigte sich ebenfalls bei Trainer Arnaud Chavatte zu den Plänen von JABALPUR . Vor elf Tagen feierte der Booster Winner-Sohn einen glänzenden Sieg im Grand Premio delle Nazioni (GR I) in Mailand, wo er sich gegen Inexess Bleu durchsetzte. Zwar war zwischenzeitlich ein Start im Prix de Bretagne im Gespräch, doch wie Arnaud Chavatte mitteilt, wird der Bahnrekordhalter von Vincennes (08,7) dort nicht an den Start gehen: "Er ist erst vor Kurzem gelaufen. Das Rennen käme zu früh, und dazu kommt noch die Reise nach Italien, die man berücksichtigen muss. Wir haben kurz überlegt, aber letztlich wäre es dem Pferd gegenüber nicht fair gewesen zu starten, denn der Sieg über Inexess Bleu war hart erkämpft. Deshalb halten wir an unserem ursprünglichen Plan fest. Nämlich erst im Prix du Bourbonnais (07. Dez) anzutreten." Seit seiner Rückkehr aus Italien habe Jabalpur nur leicht trainiert, fügte der Trainer hinzu: "Er hat bislang nur lockere Arbeiten verrichtet. In den nächsten Tagen wird er wieder etwas intensiver trainieren, bevor wir in der kommenden Woche das Tempo erhöhen. --------- Thierry Duvaldestin: "Wir bereiten Lovino Bello für den 06. Dezember vor" Erst am 06. Dezember wird LOVINO BELLO in das Wintermeeting einsteigen. Der Star von Besitzer Jocelyn Robert belegte im vergangenen Monat im Finale des UET Grand Prix in Solvalla nur den siebten Platz, nachdem er zuvor seinen Vorlauf in Vincennes gewonnen hat. Sein künftiger Fahrplan sieht einen Start im Prix Octave Douesnel (GR II) gegen seine Altersgefährten vor.
Foto: SCOOPDYGA
Im Criterium der 4jährigen wurde Lovino Bello noch knapp von seinem Trainingsgefährten Lancier du Goutier geschlagen, der dieses Wintermeeting nach einer Verletzung aussetzen muss. Trainer Thierry Duvaldestin gab ein Update zum Village Mystic-Sohn, der bereits fast 800.000 Euro Gewinnsumme auf dem Konto hat: "Nach seiner Rückkehr aus Schweden hat er zwei Wochen bei seinem Besitzer Jocelyn Robert verbracht, bevor er wieder in den Rennstall kam. In Solvalla war er etwas müde und konnte seine vorherigen Leistungen nicht bestätigen. Jetzt hat er das Training wieder aufgenommen, und wir bereiten ihn auf den Prix Octave Douesnel am 06. Dezember vor, bevor es anschließend Richtung Criterium Continental geht." Beim nächsten Start, dem international ausgerichteten Gruppe II-Rennen für 4jährige, wird Lovino Bello unter anderem auf Falco Killer Gar treffen, der im Prix Marcel Laurent einen späten Fehler machte. Dazu verspricht ein geplanter Start von Frank Gio diesen Semi-Klassiker zu einem Rennen mit Gruppe I-Charakter zu machen. --------- Amerique-Trophäe auf Tour Nach einer ersten, erfolgreichen Ausgabe kehrt die "Trophy Tour" auch für das laufende Wintermeeting 2025/26 zurück - und das in deutlich größerem Umfang. Die Anzahl der Etappen wird mehr als verdoppelt und gleichzeitig wird die Trophäe eine landesweite Präsenz erhalten. Der krönende Abschluss bringt die Siegertrophäe dann nach Paris, wo sie an einigen der bekanntesten Orten der Stadt gezeigt wird. Kurz gesagt - So wie die Qualifikationsrennen startet auch die Trophäe des der Prix d’Amerique an diesem Sonntag ihre Reise, die bis zum 25. Januar des kommenden Jahres andauert.
Foto: SETF
Die im vergangenen Jahr gestartete Initiative kam auf den verschiedenen Rennbahnen und in PMU-Verkaufsstellen so gut an, dass die SETF beschlossen hat, das Konzept auszubauen. Ziel ist es, das Symbol des Erfolgs aus dem größten Trabrennen der Welt an so vielen Orten wie möglich zu präsentieren. Das Ergebnis: eine Tour mit rund zwanzig Terminen. Den Auftakt bildet am kommenden Sonntag die Rennbahn Paris-Vincennes, am Tag des Prix de Bretagne. Danach folgt im Dezember und Januar eine wahre Frankreich-Rundreise der Rennbahnen (siehe Liste unten) und sogar ein Abstecher in den Galopprennsport. Am 11. Januar ist Pau der Schauplatz für den Amerique-Pokal. Parallel dazu wird in den teilnehmenden Verkaufsstellen die Möglichkeit eines Selfies mit der Trophäe angeboten. Und zum krönenden Abschluss verbringt der Pokal zwei Wochen in Paris, wo er an symbolträchtigen, kulturellen und medialen Orten der Hauptstadt präsentiert wird. Diese starke visuelle Präsenz soll vor allem in den sozialen Netzwerken für maximale Reichweite sorgen. "Um jeden Tag eine neue Geschichte zu erzählen und gleichzeitig die Strahlkraft des Prix d’Amerique zu verstärken", erklärt Valerie Francois, Kommunikations- und Marketingleiterin der SETF. Die 16 Rennbahn-Etappen der Trophy Tour 2025/26 16. November - Paris-Vincennes 7. Dezember - Lyon-La Soie 8. Dezember - Marseille-Vivaux 12. Dezember - Graignes 14. Dezember - Argentan 16. Dezember - Nantes 18. Dezember - Meslay-du-Maine 19. Dezember - Pornichet 21. Dezember - Pontchateau 22. Dezember - Cabourg 28. Dezember - Montauban 3. Januar - Toulouse 5. Januar - Cagnes-sur-Mer 8. Januar - Bordeaux 11. Januar - Pau 12. Januar - Mauquenchy Zielgruppen über alle Kanäle hinweg Zwar richtet sich die 'Trophy Tour' in erster Linie an Fans und Trabrennfreunde in den Regionen, für die der Pokal des Prix d’Amerique sonst unerreichbar ist. Doch das Projekt spricht viele weitere Gruppen an: Politiker der "Groupe Cheval", Abgeordnete in den Regionen, Influencer und Touristen, ebenso wie Liebhaber der Mode- und Kulturszene. Auch Unternehmen aus der Pferdebranche sind eingeladen, Fotoshootings mit ihren Teams und dem Pokal zu organisieren. --------- PRIX DE BRETAGNE - Hokkaido Jiel tritt barfuß an Nach seinem sechsten Platz beim späten Saisoneinstieg im Prix des Cevennes, bei dem er noch beschlagen war, wird HOKKAIDO JIEL am Sonntag im Prix de Bretagne (Q1) schon barfuß an den Ablauf kommen. Am Montag absolvierte er eine Arbeit auf seiner Trainingsanlage in der Nähe von Deauville.
Foto: SCOOPDYGA
An diesem Montag war Trainer Jean-Luc Dersoir selbst in der Normandie, um Hokkaido Jiel diese letzte intensive Trainingseinheit zu geben. Der Privattrainer des Ecurie Luck berichtete auf der Rückfahrt dem ParisTurf: "Er hat gut auf der privaten Trainingsbahn des Stalls in der Normandie gearbeitet. Wegen der Gezeiten konnten wir diesmal nicht an den Strand fahren. Der Start im Prix des Cevennes war nötig und seine Leistung war ordentlich. Seitdem hat er an Form gewonnen und wird hier konkurrenzfähiger sein. Ich werde ihn diesmal barfuß antreten lassen. Ob ich ihm die halben Scheuklappen anlege, entscheide ich noch. Er hatte ein gesundheitliches Problem und war von Ende Dezember 2024, als er im Prix de Bourgogne Vierter wurde, bis zu seinem Wiedereinstieg Ende Oktober abwesend. Deshalb gehe ich vorsichtig mit ihm um. Er ist noch nicht bei 100%." Einer der sportlichen Höhepunkte in der Karriere von Hokkaido Jiel war der zweite Platz im Prix D'Amerique 2024. --------- Pierre Belloche: "Sehr positive Nachrichten zu Horsy Dream" Pierre Belloche konnte heute Neuigkeiten zu seinem Champion HORSY DREAM , dem sechsfachen Gruppe I-Sieger, mitteilen.
Foto: SCOOPDYGA
Nach einer Sehnenentzündung am rechten Hinterbein ist Horsy Dream seit September 2024 nicht mehr im Rennprogramm aufgetaucht. Damals belegte er im Grand Prix de Wallonie auf der Rennbahn von Mons den fünften Platz. Nach ermutigenden medizinischen Untersuchungen Ende August wechselte der Schützling von Pierre Belloche zwischen leichtem Training und Schwimmeinheiten im Haras de Sassy, bevor er in der vergangenen Woche eine MRT-Untersuchung absolvierte. "Die Ergebnisse der Bildgebung sind gut. Das Pferd kehrt morgen (Mittwoch) in den Stall zurück. Wir beginnen vorsichtig mit dem Training, und in etwa zwei Wochen wird eine Kontrolluntersuchung folgen. Wir gehen das Ganze langsam an, aber im Moment sind die Nachrichten sehr positiv", erklärt Pierre Belloche hoffnungsvoll. |
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| Mittwoch 12 November 13:44 Uhr | |
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Donnerstag in Vincennes - Raffegeau: "Heuristique tritt mit Siegambitionen an" An diesem Donnerstag wird HEURISTIQUE im Prix de l’Île d’Oleron in Vincennes in das Wintermeeting einsteigen. Dieses Gruppe III-Rennen ist bereits ein Etappenziel auf dem Weg zum ganz großen Ziel: dem Prix de Cornulier. Für den ParisTurf also die ideale Gelegenheit, ihren Trainer und Mentor Jean-Philippe Raffegeau zu treffen.
Foto: SCOOPDYGA
Vor einem Jahr eröffnete Heuristique das Wintermeeting für den Stall von Jean-Philippe Raffegeau mit einem Sieg in einem Course D-Monte. Ein Jahr später steigt die 8jährige in einer deutlich höheren Kategorie in das Meeting ein. Dennoch ist der Trainer hoffnungsvoll: "Ich würde mich freuen, wenn sie uns, wie im Vorjahr, gleich wieder unseren ersten Erfolg schenkt." Die Tochter von Very Nice Marceaux gewann ein paar Wochen später ihr erstes Gruppe II-Rennen (Prix Jacques Andrieu) am Tag des Prix d’Amerique und bescherte ihrem Trainer den ersten Gruppesieg seiner Karriere. Danach setzte sie mit einem Erfolg im Prix Vivier de Montfort den Schlusspunkt unter ein perfektes Meeting. "Damals hat sie sich in einem harten Kampf gegen Impala de Val durchgesetzt", erinnert sich der 39jährige. "Wenn man sieht, was dieser Gegner seither geleistet hat, hat meine Stute nun einen ganz neuen Status. Sie kann im Prix de Cornulier eine echte Chance haben." Tatsächlich denken Raffegeau und sein Team seit Ende des letzten Winters an die große Prüfung der Monte-Elite. Um optimal vorbereitet zu sein, bekam Heuristique, die Halbschwester von Scolie de Bassiere (Dritte Cornulier 2013), eine lange Pause, bevor sie am 11. Oktober in Caen im Sulky-Rennen wieder antrat. "Ich hatte ein gutes Gefühl im Sulky. Sie war sofort wieder da. Und erst letzten Dienstag (04. November) war ich mit ihr in Meslay-du-Maine. Einige Kollegen und ich haben dort eine Whatsapp-Gruppe, über die wir kleine Proberennen organisieren, um unsere Pferde gezielt vorzubereiten. Wir fahren über 2.800 Meter im Rennmodus, oft mit einem Führpferd. Das ist deutlich sinnvoller, als nur ein rotes Emoji zu setzen, um eine Arbeitseinheit zu markieren", sagt er lachend. "So können wir frei laufen, ohne im Gänsemarsch zu enden. Und kein Pferd wird ausgeschlossen. Jedes hat seine Chance. Das war ein Rennen. Heuristique konnte sich vorne festsetzen, bevor sie die letzten 700 Meter voll durchzog. Lustigerweise wurde sie von einem Pferd aus meinem eigenen Stall, Le Miracle, knapp geschlagen." Comeback in Vincennes steht bevor "Sie wird sich freuen, wieder dorthin zu kommen. Ich merke, dass sie sich im Stall wohlfühlt, aber in Meslay-du-Maine war sie schon ganz anders - sie verlangt nach Wettkampf. In diesem Gruppe III-Rennen, wo sie vorne plaquée läuft, während die meisten Gegner barfuß unterwegs sind, treten wir mit klaren Siegambitionen an." 300 Siege in Sichtweite Mit derzeit 287 Trainererfolgen steht Jean-Philippe Raffegeau, dessen Trainingszentrum in La Cropte (Departement Mayenne) liegt, kurz vor dem Meilenstein von 300 Siegen. "Wenn es soweit ist, wird das ein weiterer Anlass zum Feiern (lacht). Ehrlich gesagt schaue ich nicht so sehr auf die Zahlen." Doch die Zahlen sprechen für sich: Nach einem Rekordjahr 2023 mit 942.180 Euro Gewinnsumme liegt er 2025 mit 732.845 Euro bereits nahe am Ergebnis des Vorjahres (822.715 Euro). "Ich bin zufrieden, vor allem, weil viele ältere Pferde wie Fanatic Flash oder Gaia d’Occagnes aufgehört haben. Der Übergang mit den jungen Pferden ist gelungen. Mit einer Stute wie Heuristique kann es schnell gehen. Ein Gruppesieg, und wir übertreffen das Vorjahr. Aber ich jage keine Statistiken. Ich gehe das Tempo meiner Pferde mit. Wichtig ist mir, mein gewohntes Leistungsniveau bei den Gewinnsummen zu halten." In diesem Winter zählen zu seinen wichtigsten Hoffnungsträgern: Mira de Froulay, Lady Bird Jenilat, Le Miracle, Licar Somolli, Luciola de Lou, Major du Margas und Maximus Dairpet, der am Freitag startet. --------- Big 5 mit schwachem Umsatz Die Big 5, die nur online im Angebot der PMU ist, war der Versuch eine V-Wette auf die Beine zu stellen. Nun scheint das Experiment gescheitert zu sein.
Foto: SCOOPDYGA
In diesem Sommer hat pmu.fr die "Question du Jour" (Frage des Tages) eingestellt. Angesichts der dramatischen Rückgänge bei den Umsätzen für die Big 5, Sieg-Wette über 5 Rennen, stellt sich nun auch die Frage, ob es noch sinnvoll ist, den Wettern diese Wette anzubieten. Beispiele: 4.776 Euro am 2. November, 10.417 Euro am 8. November und 5.105 Euro am 9. November. Das ist weit entfernt von den 73.000 Euro, die in den ersten Wochen nach dem Start der Wette im Frühjahr 2023 noch umgesetzt wurden. Früher lockte die Aussicht auf hohe Gewinne: pmu.fr bot damals eine Mindest-Auszahlung von 50.000 Euro an, die unter den Gewinnern aufgeteilt wurde. Das machte die Jagd nach der richtigen Kombination durchaus lohnenswert. Seit Anfang November liegt die Mindestauszahlung nur noch bei 10.000 Euro. Kein Wunder, dass die Spieler das Spiel meiden: Sie zahlen immer noch den gleichen Einsatz wie zu Beginn, doch die Auszahlungsgarantie ist auf ein Fünftel geschrumpft. Fakt ist: Selbst wenn die PMU Flexi-Optionen (Teileinsätze) anbietet, scheint die Big 5 dem gleichen Schicksal entgegenzugehen wie der Quadrio im Jahr 2009: eingestellt und vergessen. --------- Thomain: "Normandie Niemen hat das Zeug zu einer herausragenden Stute" Am Dienstag traf NORMANDIE NIEMEN in Graignes im Prix Roger Massue (Course B) wie erwartet auf keine ernsthafte Konkurrenz und gewann das Rennen souverän.
Foto: A.D.
Nach ihren zwei Siegen zum Einstand in die Karriere, patzte Normandie Niemen Ende September in Vincennes und wurde erstmals disqualifiziert. Dennoch hat die Tochter von Italiano Vero zuvor schon so viel Qualität bewiesen, dass sie in Graignes eigentlich nur im Trab bleiben musste, um wieder in die Erfolgsspur zu finden. Beim Erfolg in 16,2/2.725 Meter machte die Allaire-Farbe aber etwas mehr. Sie hat sich wieder nachhaltig für einen Start im "Temple du Trot" empfohlen. "Ich wollte sie am Start nicht forcieren und bin ruhig losgefahren", sagte Siegfahrer David Thomain. "Als sie dann an der Spitze war, blieb sie ganz gelassen, und ich hatte sie bis zum Ziel voll in der Hand. Dieser Erfolg gibt allen wieder Vertrauen, bevor sie in den kommenden Grupperennen gegen die besten Stuten ihres Jahrgangs antritt. Es wäre schön, sie einmal aus dem Feld kommen zu lassen, aber es ist schwer, sie zu Beginn zu verstecken. Im Training läuft sie morgens hinter anderen Pferden, um genau das zu üben. Heute hatte Philippe (Allaire) einige Änderungen an der Ausrüstung vorgenommen. Das hat sich als positiv erwiesen. Jetzt muss sie mental stabil bleiben. Wenn das gelingt, denke ich, dass sie das Zeug zu einer herausragenden Stute hat." Fünf Jahre nach ihrem Vater Italiano Vero, hat nun auch Normandie Niemen ihren Namen in die Siegerliste dieses Rennens in Graignes eingetragen. Ein Erfolg, den Philippe Allaire und David Thomain bereits zum vierten Mal seit 2020 gemeinsam feiern konnten. Für Thomain war es der dritte Erfolg des Tages, dem er kurz darauf noch einen vierten Treffer folgen ließ. --------- Jockeys und Fahrer im Rampenlicht bei Wettanbietern Die beiden Wettanbieter Betclic und ZEturf haben beschlossen, eine Funktion zu entwickeln, die Jockeys und Fahrer bei der Wettabgabe stärker hervorhebt.
Foto: ZETurf
"In allen Sportarten ist es wichtig, dass sich die Menschen mit den Akteuren identifizieren können. Das gilt bei der jungen Generation umso mehr", erklärte Julien Mirabel, Mitbegründer des Spiels Jockiz, im Dezember 2024. "Wenn wir es nicht schaffen, die jungen Leute davon zu überzeugen, dass Pferderennen spannend sind, wird die Branche, angesichts der alternden Wettgemeinde, ein ernstes Problem bekommen." Wie der Name schon sagt, setzt Jockiz auf die zweibeinigen Sportler, also Jockeys und Fahrer, um sowohl die breite Öffentlichkeit, als auch die Profis über ein Spiel zu erreichen, dass auf dem Kauf und Verkauf von NFT-Karten (Non-Fungible Token) basiert. Doch Jockiz ist inzwischen nicht mehr allein dabei, die Aktiven, die auf der Rennpiste um den Sieg kämpfen, in den Vordergrund zu stellen. Seit einigen Wochen zeigt Betclic auf seiner Startseite die Bilder von Jockeys und Fahrern, sodass man mit einem Klick ganz einfach auf deren Renneinsätze des Tages wetten kann. ZEturf ist diesem Beispiel nun gefolgt. "Wir wollten die Wetten einfacher machen. Vor allem für Neueinsteiger in die Rennwelt", erklärt Marion Huge, General Manager von ZEturf. "Mit einem Klick kann man nun einem Jockey folgen und wetten, ohne sich in zu technische Analysen vertiefen zu müssen. Das ist ein direkterer und intuitiverer Einstieg in die Welt des Pferderennsports. Zugleich ist es auch eine Möglichkeit, für viele Wetter, die mehr den Bezug zu den Aktiven anstatt zu den Pferden haben, die Wettabgabe einfacher zu gestalten." --------- Eingeschränkter Zuschauerbereich in Vincennes Aus Budgetgründen wird der für das Publikum zugängliche Bereich auf der Rennbahn von Vincennes an diesem Donnerstag (13. Nov), ebenso wie am 18. und 24. November, deutlich verkleinert sein.
Foto: SCOOPDYGA
Die Rennsportfreunde, die schon lange nach Vincennes kommen, um das Wintermeeting zu feiern, können es kaum glauben. An den genannten Renntagen im November wird ein Test durchgeführt, bei dem die Fläche der Rennbahn erheblich verkleinert wird. Das Publikum hat weder Zugang zur großen, noch zur kleinen Halle, und muss sich auf den Bereich rund um die Waagezone beschränken. Mit dieser Maßnahme möchte die SETF, die sich in einem regelrechten Sparwettlauf befindet, vor allem ihre Energiekosten senken. Zumal die Besucherzahlen an Wochentagen schon seit Langem rückläufig sind. Eine weitere Neuerung betrifft den Besitzerparkplatz: Aufgrund einer Entscheidung der Stadt Paris, die diesen Bereich im Rahmen des Renaturierungsprojekts des Bois de Vincennes wieder in Anspruch nimmt, werden die Nutzer ab dem 07. Dezember gebeten, im Innenbereich der Rennbahn zu parken. |
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| Mittwoch 12 November 14:25 Uhr | |
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Warum die PMU die Big 5 nicht im stationären Pool mit Jackpotbildung falls nicht getroffen wird anbietet erschließt sich mir nicht . Dafür im E - Pool nun ( Edith : so gut wie ) eingestellt . Ist so wie es ist . |
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| Mittwoch 12 November 14:37 Uhr | |
High Roller schreibt: Genau das frage ich mich auch seit Einführung der Wette. Genau genommen schon Jahre zuvor. Warum gibt es nicht den Versuch einer großen V-Wette im stationären Pool!?!? Eigentlich Pflichtprogramm. Die V4 , die der Schweden-Toto für Frankreich anbietet, scheint doch zu funktionieren. Allerdings muss man zugeben, dass da wenig bis gar kein französischer Umsatz stattfinden wird. Aber wenn Frankreich eine V5, 6 oder 7 einführen würde, wäre der ausländische Umsatz sicher schon stark genug, dass sich auch die französischen Wetter gerne daran beteiligen würden. Dann würde es zum ersten Mal im französischen Wettmarkt umgekehrt verlaufen. Aber ich denke diese Theorie ist nicht so abwegig.
Kleiner Nachtrag...Der Bericht stammt aus dem ParisTurf und ist mur eine Mutmaßung, dass die Wette bald eingestellt wird. Noch "lebt" sie, wenn auch "unter Beatmung" von pmu.fr |
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| Mittwoch 12 November 16:59 Uhr | |
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Ich schätze, dass im reinen Onlinegeschäft solch eine neue Wette wesentlich billiger zu testen ist. Keine zusätzlich Hardware nötig und die PMU-Annahmestellen müssten auch nicht geschult werden. |
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| Mittwoch 12 November 23:20 Uhr | |
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Vor ein paar Wochen nach Besuch rdes Criterium Renntags hab ich hier geschrieben..., "Der Temple du Trot ist mit dem Beton Charm der 70er stark in die Jahre gekommen. Es wird reichlich kosten das nachhaltig energetisch zu sanieren. Ob die bessere Entscheidung statt kleinere, modernerer Tribüne in Enghien auf eigenem Boden halte ich für fraglich oder zumindest habe ich Vorbehalte gegenüber des Jubels wg der Pachtverlängerung" Ja, auch ich liebe die Magie all dessen was dort erlebt. Aber neue Herausforderungen erfordern ...... Neues denken. Tradition ist kein Gut an sich. Zucht ist das beste Beispiel für andauernde Veränderung u Progress Tradition hin o her. |
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| Mittwoch 12 November 23:25 Uhr | |
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Zehn Jahre Frankreich ohne Verbeeck Am Mittwoch jährte sich zum zehnten Mal ein trauriges Ereignis für die zahlreichen Anhänger von Jos Verbeeck. Der "belgische Teufel" fuhr am 12. November 2015 sein letztes Rennen auf französischem Boden.
Foto: SCOOPDYGA
Am Abend des 12. November 2015 räumte Jos Verbeeck seinen Spind auf der Rennbahn von Vincennes aus, nachdem er noch an zwei Rennen teilgenommen hatte. Mit Vinochka war er Zweiter und mit Cangnam Style verabschiedete er sich mit einer Disqualifikation aus "seinem Wohnzimmer". Verbeeck, der heute 68 Jahre alt ist, steht weiterhin in Frankreich unter einem Lizenzentzug, dass vom Innenministerium verhängt wurde. Grund sind rechtskräftige Urteile gegen ihn, die auf Steuerbetrug in Bezug auf Einkommensteuer und Mehrwertsteuer zurückzuführen sind. Jos Verbeeck war in Frankreich vor der langen Ära des Jean-Michel Bazire im Sulky d’Or (Fahrer-Championat) selbst viermal Champion (1995, 1996, 1997 und 1999). Ebenso oft triumphierte er im Prix d’Amerique (Sea Cove, Abo Volo, Dryade des Bois und Abano As). Vor allem die beiden Erfolge im größten Trabrennen der Welt mit Dryade des Bois und Abano As waren zwei gute Beispiele für die unglaubliche Übersicht des Taktikfuchses. Das er in der Folge gerne von Jean-Michel Bazire und Philippe Allaire für Rennen im Ausland gebucht wurde, zeigt, dass er weiterhin großes Ansehen bei zwei der größten Trainern in Frankreich genießt. Mit seiner umsichtigen Fahrweise hat er die Rennen in Frankreich dennoch nachhaltig geprägt und fehlt vor allem im Wintermeeting. In der "Causa Steuer" hat Verbeeck selbst vor einigen Jahren in einem Interview angedeutet, dass sich bald eine positive Entwicklung ergeben könnte. Mittlerweile glauben aber selbst die größten Fans nicht mehr daran, dass zu den 2.204 Siegen in Frankreich, die er zwischen dem 08. Juli 1985 und dem 10. November 2025 geholt hat, noch weitere dazukommen. --------- Donnerstag in Vincennes - Duvaldestin: "Mystic de Reux wird gezielt eingesetzt" Mystic de Reux aus dem Stall Thierry Duvaldestin hat an diesem Donnerstag im Prix Agathe auf der Rennbahn von Vincennes sein erstes Winterziel vor sich. Dabei wird der 3jährige wohl als klarer Favorit ins Rennen gehen.
Foto: SCOOPDYGA
Schon länger wird der Hengst von seinem Umfeld hoch eingeschätzt. Aber nicht nur die Teilnahme des Face Time Bourbon-Sohnes bringt für dieses Course D für 3jährige ein insgesamt gutes sportliches Niveau mit. Trainer Thierry Duvaldestin erklärte gegenüber dem ParisTurf die Entwicklung des jungen Hoffnungsträgers: "Er ist ein gutes Pferd. Er ist groß und noch nicht sehr frühreif. Wir werden ihn gezielt einsetzen, aber er sollte im Winter ein oder zwei Rennen gewinnen." Mystic de Reux hat bereits bewiesen, dass ihm die Rennbahn in Vincennes liegt. Am 27. August gewann er dort überzeugend über die 2.700 Meter der großen Piste. Denselben Kurs, den er diesmal wieder bestreiten wird. Damals sagte sein Fahrer Theo Duvaldestin bei Equidia: "Er ist noch unreif und hat mich beim Aufwärmen etwas geärgert. Wir sind früh in Schwung gekommen, und er hat gut gewonnen. Da er eineinhalb Monate pausiert hatte, wird er noch Fortschritte machen. Solange er keine Ermüdungsanzeichen zeigt, wird er weiterlaufen." Auch wenn Mystic de Reux gezielt auf dieses Engagement vorbereitet wurde, darf man Minuty du Gers, dessen jüngste Niederlage kaum aussagekräftig war, und den dreimal ungeschlagenen Mourillon, der hier sein Comeback gibt, nicht unterschätzen. --------- Mittwoch in Bordeaux - Antoine Wiels: "Jadou du Lupin ist ein Pferd mit Zukunft" Die Quinte des Mittwochs wurde in Bordeaux-Le Bouscat ausgetragen und hatte mit Jadou du Lupin einen souveränen Sieger. Der Wallach wurde von Antoine Wiels zum Sieg geführt und feierte damit den zweiten Treffer in Folge.
Foto: SCOOPDYGA
Der 6jährige aus dem Formstall von Jean-Paul Marmion bestätigte nebenher seine Favoritenrolle. Wie schon beim Sieg zuvor in Machecoul, trat der Pacha du Pont-Sohn rundum beschlagen an, was ihn nicht davon abhielt, seinen zehnten Karrieresieg zu feiern. Nach einem guten Start übernahm er früh die Spitze, ließ kurz darauf Harmony la Nuit passieren, bevor er erneut das Kommando übernahm. Von dort aus kontrollierte Antoine Wiels das Rennen. Auch wenn sie zu Beginn der Zielgeraden angegriffen wurden, verteidigte sich das Gespann tapfer gegen Harmony la Nuit aus dem Stall Bourlier und den stark aufkommenden Jason Blue. "Wir waren nicht viele im ersten Band", erklärte der siegreiche Fahrer. "Hinter uns gab es etliche Pferde, die lieber verdeckt laufen. Die Gerade war trotzdem lang. Er hat an Tempo gewonnen und ist ruhiger geworden. Ein Pferd mit Zukunft. Es ist nie einfach, gegen Pferde anzutreten, die ohne Eisen laufen. Er selbst trug diesmal aber nur vier Alu-Eisen. Barfuß anzutreten ist wegen seiner Hufe nicht immer möglich. Ich denke, er kann im Winter problemlos ein Rennen in Vincennes gewinnen." --------- Donnerstag in Vincennes - Duvaldestin: "Eros Zola in Form, aber die Konkurrenz ist stark" Eros Zola, der bei zwei Starts unter dem Sattel ungeschlagen geblieben ist, wird an diesem Donnerstag im Prix de l’Île d’Oleron in Vincennes versuchen, seine weiße Weste in dieser Disziplin zu verteidigen.
Eros Zola beim Sieg im Januar - Foto: SCOOPDYGA
Seinen ersten von zwei Erfolgen unter dem Sattel feierte der 9jährige noch in seiner dänischen Heimat, bevor er sich Mitte Januar in Vincennes in beeindruckender Manier durchsetzte. Nun stellt sich der Zola Boko-Sohn der Herausforderung, seine "Unbesiegbarkeit" in einem Gruppe III-Rennen zu bewahren. "Dies ist eine gute Gelegenheit, ihn wieder unter den Sattel zu bringen", erklärte Trainer Thierry Duvaldestin gegenüber dem ParisTurf. "Er hat zuletzt gezeigt, dass er in Form ist, aber die Konkurrenz ist stark." Tatsächlich trifft Eros Zola, der von Alexandre Abrivard geritten wird, auf mehrere hochkarätige Gegner mit Cornulier-Ambitionen. Darunter sind Heuristique und Gazelle de Val. Letztere, die im vergangenen Winter mit ihrem fünften Platz im Cornulier schon viel Klasse zeigte, kehrt nach mehreren Monaten Pause wieder in die Sattel-Disziplin zurück, nachdem sie drei Aufbau-Rennen im Sulky absolviert hat. Die Tochter von Viking de Val könnte hier direkt wieder eine starke Leistung zeigen. Auch Heuristique, die Stute von Jean-Philippe Raffegeau, gehört zu den Kandidatinnen mit Ambitionen auf den Sieg, genau wie Jazz In Montreux, der sich stets känpferisch zeigt. Just For Back, ein regelmäßiger Anwärter für das Podium, darf ebenfalls nicht unterschätzt werden. --------- Karriereende von Hssard du Landret - Benoit Robin: "Ich werde ihm für immer dankbar sein" So kurz vor dem Prix de Bretagne denkt man unweigerlich auch an HUSSARD DU LANDRET , der die letzten beiden Ausgaben des ersten B-Rennens gewinnen konnte. Sein Trainer Benoit Robin musste schon vor kurzem mit Bedauern mitteilen, dass sein Champion das Wintermeeting verletzungsbedingt auslassen muss. Jetzt kommt es aber noch schlimmer - seine Rennkarriere ist beendet.
Foto: SCOOPDYGA
Der Sieger des Criteriums der 5jährigen 2022 und des Prix de Paris 2024, steht im Mitbesitz seines Züchters Jean-Joseph Daniel und wurde während seiner gesamten Laufbahn von Benoit Robin ausgebildet, der ebenfalls Miteigentümer ist. Gegenüber 24h Au Trot erklärte Robin am Mittwoch sichtlich bewegt: "Er leidet an einer Verkalkung im Knie und im Fesselgelenk des rechten Vorderbeins. Die MRT-Untersuchung hat ergeben, dass eine Operation nicht möglich ist. Damit ist seine Rennkarriere endgültig vorbei. Er war ein echter Kämpfer. Ich werde ihm für immer dankbar sein. Er hat mir ermöglicht, das zu erleben, wovon ich träumte, als ich mit diesem Beruf begonnen habe." Am Sonntag wird dem Champion Hussard du Landret in Vincennes ein besonderer Abschied gewidmet. ZUM VIDEO seines größten Erfolgs - dem Prix de Paris 2024 |
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| Donnerstag 13 November 12:25 Uhr | |
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Am Abend des 12. November 2015 räumte Jos Verbeeck seinen Spind auf der Rennbahn von Vincennes aus, nachdem er noch an zwei Rennen teilgenommen hatte. Mit Vinochka war er Zweiter und mit Cangnam Style verabschiedete er sich mit einer Disqualifikation aus "seinem Wohnzimmer". Jos Verbeeck war in Frankreich vor der langen Ära des Jean-Michel Bazire im Sulky d’Or (Fahrer-Championat) selbst viermal Champion (1995, 1996, 1997 und 1999). Ebenso oft triumphierte er im Prix d’Amerique (Sea Cove, Abo Volo, Dryade des Bois und Abano As). Vor allem die beiden Erfolge im größten Trabrennen der Welt mit Dryade des Bois und Abano As waren zwei gute Beispiele für die unglaubliche Übersicht des Taktikfuchses.
Für mich der beste französische(und vielleicht weltweit) Fahrer ever. Und das als Belgier. Für mich war der Sieg mit Dryade der beeindruckenste, da diese noch einen Startfehler machte. |
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| Donnerstag 13 November 13:03 Uhr | |
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Die Stute hat zuvor das Eliterennen in GE in großem Stil gegen Superstar Zoogin (mit seinen Sterneisen) gewonnen; in Paris war ich daher am Start so was von enttäuscht und hatte aufm Platz (Stallcasino) total die Übersicht verloren und konnte kaum glauben, wer im Ziel die Nase vorn hatte |
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| Donnerstag 13 November 13:50 Uhr | |
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...beim elite-rennen war ich damals in gelsenkirchen vor ort...ein guter bekannter von mir hatte dryade de bois 50 dm sieg gewettet...vor dem rennen hatte ich ihn noch milde belächelt...zahlte mehr als zwanzigfach (nach meiner erinnerung 206 : 10)... |
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| Donnerstag 13 November 14:24 Uhr | |
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Hab mir gerad nochmal den Sieg von Dryade angesehen und mich daran erinnert, was für fürchterliche Rennen M.Lenoir mit Capitole früher gefahren ist, War auch ein ganz großer Kämpfer. |
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| Donnerstag 13 November 18:00 Uhr | |
Gambler schreibt: Genau deshalb wurde auch im Artikel vom ParisTurf erwähnt "das Jos die Fahrweise in Frankreich nachhaltig verändert hat". Solche Fahrten mit Capitole gab es ja zu der Zeit sehr oft im Amerique, wodurch Millionen Francs verschenkt wurden. Glaube auch, dass Abano As gegen das Dreux-Pferd nie gewonnen hätte, wenn praktisch jeder anderer Fahrer ansatt Dreux gefahren wäre. Aber dafür war ja Jos da...die Fehler der anderen auszunutzen 😉 Das Du ebenso denkst, macht Dich noch einmal sympathischer. Dachte nicht, dass das geht. Alle die mich gut kennen, wissen, dass ich mich als größten Jos-Fan deklariere ☺️. Als ich etwa 2006 in Paris ein Foto mit ihm machen wollte, hatte ich echt weiche Knie. Und ich bin sonst wirklich nicht für Personen-Hype. Hatte damals noch kein Smartphone und die Digitalkamera löste in dem Moment nicht aus. War echt bitter. Ein befreundeter Transporteur, der einmal mit einem Biendl-Pferd in Paris war, organisierte mir die Brille von Jos. Die habe ich immer mit unheimlich viel Stolz im Training getragen. Der Amerique mit Dryade des Bois war auch mein erster Amerique vor Ort. Wir hatten damals mit einer Reisegruppe aus dem Westen am nächsten Tag eine Bustour nach Grosbois gemacht. Als wir dort im Trabershop stoppten, musste ich mir sofort einen Mira-Rolli kaufen. Obwohl der für einen Schüler damals mit gut 80 Mark echt teuer war. Aber was Jos getragen hat, musste ich halt auch haben 😉 |
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| Donnerstag 13 November 19:47 Uhr | |
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Bei seinem ersten Start für mich,kam er mit einem Uraltdiesel aus Belgien,obwohl er schon seinen ersten PdA gewonnen hatte.Sein Kommentar:ich weiß doch,wie schnell in meinem Beruf es vorbei sein kann. Er war immer zuverläßig,kam immer.Fokussiert,nicht wie andere sogenannte Catchdriver. Die sagenhafte Hand,die über Rumpler ,ohne Tempo rauszunehmen,wegfuhr. Er wurde aber auch ausgenutzt.Viele Versprechen,Sieggeldauszahlungen in Form von Gebrauchtwagen,um ans Geld zu kommen.......................... Es ist schon traurig,wenn man Rechtsprechungen sieht.Da sitzen längst wieder Leute im Sulky,die im Sport sehr viel verbrochen haben.Er wird hingehängt,wegen steuerdelikten,Lizens nicht würdig,da dadurch moralisch nicht gut genug,für diesen "Gentlemensport"? Er hatte wahrscheinlich schlechte Berater und viele Neider unter seinen französischen "Kollegen". |
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| Donnerstag 13 November 20:52 Uhr | |
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Vollkomen richtig. Jos hat das Fahren in FR revolutioniert. Ehrlicherweise glaube ich, dass er heute dort nicht mehr groß auffallen würde. Jedenfalls nicht so wie früher. Er würde immer noch geniale Momente haben, doch heute gibt es auch etliche Piloten in FR auf seinem früheren Niveau. Doch hätte er weiter in FR fahren können, so hätte er sich auch noch weiter entwickelt. Und wäre somit heutzutage immer noch mindestens eine Nasenlänge voraus. Das Rennen von Capitole im Amerique war für seine Verhältnisse fast noch harmlos. Was Lenoir ihm oft für Rennen serviert hat, war einfach unmenschlich. Auch die Rennen die Dreux dem von dir erwähnten Insert Gede serviert hat. Oder Bossuet mit Tenor. Lefevre mit Ideal. Liste könnte fast unendlich fortgeführt werden. Vor allem dürfen die Pferde Jos danken, dass er gezeigt hat, wie man Siege auch ökonomisch erringen kann und Pferde damit schont. |
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| Donnerstag 13 November 21:48 Uhr | |
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Einigung zwischen SETF und France Galop Der 12. November 2025 darf als neuer Meilenstein in der Zusammenarbeit der französischen Verbände der Traber und der Galopper gelten. In den schwierigen Zeiten, haben sich die Verbände immer weiter voneinander entfernt, obwohl sie seit einigen Jahren im gleichen Pariser Gebäude sitzen. Grund dafür war vor allem die Verteilung der Gelder aus dem PMU-Topf, der nicht mehr so reichlich gefüllt ist.
Foto: DR
Nach monatelangen Verhandlungen wurde an diesem Mittwoch das Abkommen über die Aufteilung des Nettobeitrags der PMU zwischen den Dachverbänden SETF (Societe d’Encouragement du Trot Francais) und France Galop unterzeichnet. Die Unterzeichnung erfolgte durch Jean-Pierre Barjon als Präsident für die SETF und Guillaume de Saint-Seine, der die gleiche Position bei France Galop vertritt. Die Unterzeichnung erfolgte in Anwesenheit von Eric Woerth, der vom Premierminister und den zuständigen Ministern beauftragt wurde, den "Pakt PMU 2030" vorzubereiten. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausarbeitung des Abkommens. Jean-Pierre Barjon erklärte: "Ich möchte die sehr professionelle Arbeit von Eric Woerth und seinem Team hervorheben. Dank ihres Einsatzes war es möglich, einen Rahmen zu schaffen, der zugleich solide und praktikabel ist." In einer gemeinsamen Mitteilung erklärten SETF und France Galop: "Wir freuen uns über die heutige Unterzeichnung eines Protokolls über die Aufteilung des Netto-Beitrags der PMU, dass darauf abzielt, die Rückflüsse an die Rennsportbranche zu maximieren, sowie über die Vereinbarung zur Finanzierung der gemeinsamen Institutionen." Ein Abkommen für Beruhigung und klare Regeln Mit dieser Vereinbarung sollen die Spannungen der vergangenen Monate beendet werden. Sie regelt nicht nur offene Fragen aus der Vergangenheit, sondern legt auch klare vertragliche Spielregeln für die Zukunft fest, um Missverständnisse zu vermeiden und eine stabile Zusammenarbeit zu sichern. Zudem definiert das Abkommen klare Regeln für die gemeinsame Verwaltung der institutionellen Einrichtungen: HRM (ehemals Equidia), GTHP, Afasec und FNCH, nach dem Prinzip einer Kunden-Lieferanten-Beziehung, wobei die Unabhängigkeit und Eigenheiten der beiden Dachverbände gewahrt bleiben. Ein Solidaritätspakt Kernstück des Abkommens ist ein Mechanismus zur Wahrung des Gleichgewichts: Der Netto-Beitrag der PMU, einschließlich der zweckgebundenen Steuer, wird grundsätzlich zu gleichen Teilen (50/50) aufgeteilt, mit einer Toleranz von 1,5% und einer Ausgleichsgrenze von maximal 10 Millionen Euro. Das bedeutet: Sollte einer der beiden Verbände beispielsweise 51% des Beitrags beanspruchen, verpflichtet er sich, den Differenzbetrag (bis zu 10 Millionen Euro) an den anderen Verband weiterzugeben. Fünfjähriges Abkommen Das Abkommen gilt zunächst für fünf Jahre und kann anschließend alle vier Jahre verlängert werden. Jean-Pierre Barjon sprach von "einem grundlegenden und sehr positiven Schritt für die Zukunft des französischen Trab- und Galopprennsports. Das Abkommen erfüllt zwei Hauptziele: Es bereinigt die Vergangenheit und schützt die Zukunft. Nun gilt es, den 'Pakt PMU 2030' zu gestalten, um gemeinsam unsere Zukunft aufzubauen." Praktisch gleichzeitig hat die SETF mit der Arbeit am Haushaltsplan für 2026 begonnen. Ebenso wurde bekannt gegeben, dass das Jahr 2025 für die SETF mit einem leicht positiven Ergebnis enden dürfte. Und dies trotz eines deutlich stärker als erwarteten Rückgangs der Wettumsätze und damit auch der Einnahmen. Dieses positive Ergebnis spiegelt die Wirkung der seit mehreren Monaten unternommenen Anstrengungen zur Kostenkontrolle wider. --------- Matthieu Varin: "Ich setze mir große Ziele für diesen Winter" Nach einem Rekordjahr 2024 zieht Matthieu Varin eine erste Bilanz seiner Saison 2025 und spricht über seine Hoffnungen für das Wintermeeting.
Foto: SCOOPDYGA
Zu Beginn des Meetings zeichnet sich für Matthieu Varin ein neuer Meilenstein ab. Der 33jährige Trainer steht kurz davor, die Marke von 200 Karrieresiegen zu erreichen. Am 11. November stand er bei 195 Siegen. "Ich weiß, dass mir noch fünf Siege fehlen. Ich würde sie gerne noch vor Jahresende schaffen. Fünf Siege - das kann langsam oder schnell gehen. Es ist auf jeden Fall machbar, denn mein Stall ist in guter Form." Der Profi sprach mit dem ParisTurf offen über seine Hoffnungen für das Wintermeeting, dass ihm helfen könnte, diese Marke zu erreichen: "Ich setze auf Imperator d’Ela. Das ist ein Herzenspferd. Bis heute hat er mir meinen einzigen Gruppe III-Sieg ermöglicht (Grand Prix de Salon-de-Provence 2024). Dieses Jahr lief für ihn völlig daneben, aber seine Gewinnsumme spiegelt seine Qualität noch nicht wider. Anfang Dezember hat er ein tolles Rennen vor sich. Je nach Ergebnis könnte er anschließend im Prix de la Cote d’Azur im Januar laufen. Mit Lochan hoffe ich auf einen Startplatz im Prix Bilibili (GR I) am 14. Dezember. Das ist seit Monaten ein Ziel von mir. Nicht, um zu gewinnen, aber wenn er zwischen Platz Zwei und Fünf landet, wäre ich glücklich. Nach gesundheitlichen Problemen ist er wieder richtig gut drauf. Er hat sich völlig verändert, ist wie ausgewechselt. Love You Phyt’s ist mein ganz großer Hoffnungsträger. Ich liebe dieses Pferd. Er hat noch großen Nachholbedarf bei seiner Gewinnsumme. Ich hoffe, dass er zwei oder drei Rennen für sich entscheiden kann. Melody Music ist eine Stute mit Zukunft. Sie hat am 18. November ein gutes Rennen vor sich. Indice du Caieu sollte bald seinen Tag haben, genauso wie Keepsake Mossa." Im vergangenen Winter erzielten seine Pferde zwei Siege und 19 Platzierungen bei 80 Starts (117.740 Euro). Für die Saison 2025/26 zeigt er sich dennoch zuversichtlich: "Ich habe mir in diesem Winter höhere Ziele gesetzt als sonst. Der Stall wird mehr Siege, mehr Platzierungen und höhere Gewinne erzielen. Einige meiner Pferde waren in der Saison außer Form oder verletzt. Sie werden die verlorene Zeit nun aufholen." 2024 war für ihn ein Rekordjahr: 47 Siege und 149 Platzierungen mit einer Gewinnsumme von 881.260 Euro. Am 11. November 2025 liegt er mit 34 Siegen und 149 Platzierungen (739.955 Euro) seit Jahresbeginn auf ähnlichem Kurs. "Das Ergebnis des letzten Jahres bei den Gewinnen zu übertreffen, ist ein Ziel. Aber mehr Siege als 2024 zu holen, wird schwierig, und das stört mich. Deshalb wird 2025 wohl kein Spitzenjahr, denn meine Philosophie ist, mich ständig zu verbessern. Stillstand ist nichts für mich." Selbstkritisch räumt er ein: "Ich war in dieser Saison zwei, drei Monate lang nicht gut, weil ich zu spät erkannt habe, dass einige meiner Pferde krank waren. Ich habe mich stur verhalten. Außerdem war mein Umfeld zu Beginn des Jahres nicht ideal. Und dafür übernehme ich die volle Verantwortung." Trotz dieser Hürden hat Matthieu Varin den Kurs gehalten. "Ich habe bei null angefangen", sagt der Trainer, der sich Schritt für Schritt einen leistungsstarke Rennstall aufgebaut hat, der nun vor einem neuen Kapitel steht. "Dieses Jahr habe ich endlich die Kreditzusage erhalten, um eine eigene Anlage zu kaufen", erklärt Varin, der derzeit bei Andre Le Courtois in Utah Beach zur Miete trainiert. "Ich werde das Haras Dangueville von Denis Anne in Saint-Germain-de-Varrevillen erwerben, dass nur einen Kilometer vom Strand entfernt liegt. Mein ganzes Leben lang musste ich mich den vorhandenen Bedingungen anpassen. Jetzt kann ich meine eigene Vision umsetzen. Ich bin sicher, dass sich meine Ergebnisse weiter verbessern werden." Während er auf den Umzug im Frühjahr 2026 wartet, standen am Donnerstag in Vincennes drei seiner Schützlinge am Start. Und für über Lillte Black Mo verrät er zum Ende noch: "Er läuft nur zur Vorbereitung. Für ihn steht am 07. Dezember ein schönes Rennen an." --------- Alexandre Abrivard: "Ein Traum Eros Zola zu reiten" Mit dem dritten Sieg beim dritten Auftritt unter dem Sattel, konnte Eros Zola am Donnerstag in Vincennes seinen Status, im Monte "unbesiegbar" zu sein, behalten.
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Der Schützling von Thierry Duvaldestin konnte mit einem starken Finish im Prix de l’Île d’Oleron (GR III) genau auf der Linie Just For Back abfangen. Dabei war es der erste Auftritt im Monte auf Gruppe-Niveau für den Dänen, der sich damit auch schlagkräftige Konkurrenz eingeladen hat. Aber eine enttäuschende Heuristique, die dann noch als Vierte endete, hatten dem Zola Boko-Sohn nichts entgegenzusetzen. Das der letzte Montestart von Eros Zola aus dem Januar datiert, liegt wohl auch daran, dass es für den Wallach wenige Möglichkeiten gibt, ein Course Europeene im Trabreiten zu finden. Trainer Thierry Duvaldestin kündigte schon vor dem Start an: "Eine gute Gelegenheit, ihn wieder im Monte antreten zu lassen." Das nahmen auch die Wetter ernst, die den 9jährigen als Favoriten in die Prüfung schickten, die er in 12,0/2.850 Meter löste. Alexandre Abrivard servierte Eros Zola einen idealen Rennverlauf im Rücken von Heuristique, die die zweite Spur anführte. Im letzten Bogen rückte er an den führenden Just For Back heran und musste in der Zielgeraden alles geben, um sich den Sieg mit einer Nasenlänge zu sichern. "Er ist ein Traum zu reiten", betonte der siegreiche Jockey. "Er hat die Kraft eines Sulky-Pferdes, ist einfach zu steuern und sogar ein bisschen spritzig. Mit solchen Pferden bekommt man fast automatisch ein gutes Rennen. Zum Glück war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn Just For Back war heute richtig stark. Ich dachte eigentlich, ich würde leicht gewinnen, aber ich musste wirklich kämpfen. Das sind zwei großartige Pferde, und wir sind beide 12,0 über 2.850 Meter gelaufen. Das ist nicht alltäglich." "Just For Back vorbildlich" Zum sechsten Mal in Folge auf dem Podium, zeigte der von Guillaume Gillot trainierte Just For Back, der das Rennen von Beginn an anführte, eine kämpferische Leistung. "Es ist ein großartiger, aber leider nur zweiter Platz", sagte sein Jockey Eric Raffin, zwischen Enttäuschung und Stolz schwankend. "Er ist kein Pferd, dass oft gewinnt, aber heute hat er wieder eine tolle Leistung gezeigt. Er war perfekt, und ich habe bis zum Schluss daran geglaubt. Mein Pferd war einfach vorbildlich." Einen starken Eindruck hinterließ auch Jazz In Montreux, der nach seinem Startfehler den Rückstand in der Senke wettmachte, sich dann hinter Eros Zola einordnete und schließlich den dritten Platz in Reichweite der beiden Erstplatzierten belegte. "Normalerweise startet er gut", erklärte Jockey Pierre-Yves Verva. "Wir wollten heute das Gebiss ändern, damit er nicht so stark pullt. Das hat ihn etwas gestört. Trotzdem ist seine Leistung wirklich großartig." |
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| Samstag 15 November 00:19 Uhr | |
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PMU "Super Gagnant" - VIP zum Bretagne + fünf Prozent Mitte September veranstaltete die PMU rund um die Woche der Criterien ein Gewinnspiel, bei dem der Hauptgewinner einen VIP-Tag auf der Rennbahn von Vincennes gewinnen konnte. Dabei gibt es unter anderem einen Blick hinter die Kulissen am Tag des Prix de Bretagne.
![]() Foto: Equidia
Die Aktion fand landesweit in PMU-Cafes unter dem Namen "Super Gagnant Criteriums 3/4/5" statt. Die Gewinnerin ist eine leidenschaftliche Wetterin und Kundin der PMU-Bar 'Le Marigny' in Saint-Nazaire.
Sie erhält ein unvergessliches VIP-Erlebnis während des Renntages in Vincennes, begleitet von einem maßgeschneiderten Programm: ein Vormittag im Trainingszentrum Grosbois, Mittagessen auf der Rennbahn, Besuch der Ställe sowie ein Treffen mit dem Trainer und dem Fahrer, die sie im Prix de Bretagne unterstützen wird. Und damit nicht genug: Sie darf auf dem Siegerpodium stehen, fährt im Begleitfahrzeug mit und führt Gespräche mit der Fachpresse des Pferdesports. Und als "Sahnehäubchen" erhält sie 5% des möglichen Preisgeldes des Pferdes, dass sie als ihren Favoriten auswählt.
Diese Initiative zeigt, wie sehr der PMU die Verbindung zwischen Fans, Wettern und Aktiven des Rennsports stärken möchte, und gleichzeitig die Geselligkeit und die Leidenschaft der SETF hervorhebt.
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Samstag in Laval - Gute Chancen für Matthieu Abrivard in den "OpenFinals"
Die Rennbahn von Laval wird an diesem Samstag die Finals der Region Anjou-Maine für die 3-, 4- und 5jährigen in den LeTrot Open austragen, bevor die besten Pferde aller teilnehmenden Regionen am 30. November in Vincennes die eigentlichen Finalläufe der jeweiligen Generation austragen.
Und bei den 4 und 5jährigen hat Matthieu Abrivard jeweils beste Möglichkeiten auf den Sieg. Für den ParisTurf schätzte er seine Chancen ein.
![]() Foto: SCOOPDYGA
"Kaliskana (109) trifft auf starke Gegner, aber es ist kein großes Feld. Die Stute ist weiterhin gut drauf und ihr letzter Auftritt, noch beschlagen, war zufriedenstellend. Man darf es mit ihr nicht übertreiben, denn vorne weg sind gute Tempomacher dabei, aber es sollte gut passen, wenn sie im Speed kommt.
Bei den 4jährigen habe ich mit L’As Desbois (307) eine erste Chance. Beim letzten Mal war er auf dieser Bahn richtig gut, obwohl er nicht vorbereitet war und schwere Eisen drauf hatte. Mit nur acht Startern ist ein taktisches Rennen möglich, und Lyriko Bello wird sicher schnell loslegen, um früh die Spitze zu bekommen. Ich werde wahrscheinlich in Lauerstellung liegen. Mein Pferd kann auf den letzten 500 Metern sehr schnell werden.
Mavana du Digeon (504) lief beim letzten Mal in Laval gut, so wie zuvor in Vincennes mit mir. Sie ist brav und besitzt eine gute Chance. Wenn es etwas Tempo gibt, spielt uns das in die Karten, denn in einem Sprint ist sie nicht chancenlos."
Außerdem hat Matthieu Abrivard noch drei weitere Fahrten, zu denen er sich ebenfalls geäußert hat:
"In Love Meslois (214) braucht länger, um wieder in Schwung zu kommen. Er ist ein schweres Pferd, aber wenn er auf einer Bahn wie Laval, die ihm liegt, richtig wach wird, kann er ohne Eisen einen Platz erkämpfen.
Nana du Levant (605) war bei ihrem Debüt in Laval mit mir richtig gut, als ich ihr das Rennenlaufen beigebracht habe, bevor sie anschließend enttäuschte. Daniel Bethouart hält viel von ihr, und vielleicht sollte man diese gute 'Galoppierin' noch nicht abschreiben.
Liberte de l’Aunay (815) hat zuletzt in Nantes knapp gewonnen, brauchte dieses Rennen aber noch und dürfte sich daraufhin verbessert haben. Das wird sie auch müssen, denn diesmal geht es gegen die Hengste."
ZUM RENNTAG IN LAVAL Start: 16:48h
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Freitag in Marseille - Briand: "Ich habe den Gegner arbeiten lassen"
Am Donnerstag hatte Yannick-Alain Briand im ParisTurf bereits angekündigt, dass er im regionalen Finale der LeTrot Open für die 5jährigen in Marseille eine starke Leistung von KRISTAL DREAM erwarten würde. Und er behielt recht.
![]() Foto: Agence Couleur Casaques
Der Mann aus Fuveau steuerte den Opus Vervil-Sohn selbst zum umkämpften Erfolg. Erst kurz vor dem Ziel entschied das Gesann das Rennen für sich. "Ihm fehlt es noch etwas an Geschwindigkeit", sagte Briand im Anschluss über den Wallach. "Aber dafür ist er sehr hart im Nehmen. Als der kleine Cinier (Anm.: Nathan mit Kaporal Visais) auf der Gegengeraden antrat, habe ich ihn arbeiten lassen. Das hat er am Ende wohl bezahlt. Ich mochte Kristal Dream schon immer, und heute hat er es mir zurückgegeben."
Der Favorit Kaporal Visais, knapp geschlagen und als guter Zweiter durchs Ziel gelaufen, wurde anschließend disqualifiziert, da er Kool Cristal, den zweiten Briand-Schützling, der ebenfalls Siegchancen hatte, behindert hatte. Dadurch fiel der zweite Platz an Krackmania, während Kabriel das Podium komplettierte.
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| Samstag 15 November 18:02 Uhr | |
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Louis Baudouin: "Klares Ziel für Lennon d’Herfraie" Am Sonntag ist Nantes Schauplatz der letzten regionalen Finalläufe der "LeTrot Open" für den Westen Frankreichs. Wie jedes Jahr tritt der Rennstall Baudouin dort mit besonders großen Ambitionen an. Dies sind die allerletzten Finalrennen, bevor es am 30. November zum großen Finale aller Regionen nach Vincennes geht. Im Vorfeld gibt es aber schon einen Wermutstropfen - durch den Prix de Bretagne und den großen Renntag in Auteuil ist Equidia schon gebunden. Somit genießen die letzten "Vorläufe" nicht die landesweite Aufmerksamkeit.
Meli Melo de Chenu - Foto: SCOOPDYGA
Dennoch sind die Ergebnisse wichtig im Hinblick auf den letzten November-Renntag in Vincennes. Deshalb hat der ParisTurf im Vorfeld Louis Baudouin zu den Chancen der Pferde des Familienquartiers befragt. Im Rennen für die 3jährigen geht der Stall als Titelverteidiger an den Start. "Meli Melo de Chenu (208) hat kürzlich in Vincennes sehr eindrucksvoll gewonnen und besitzt eine erstklassige Chance, selbst mit 25 Metern Zulage. Mermoz (206) wurde speziell auf dieses Rennen vorbereitet. Auch wenn das Feld für ihn etwas anspruchsvoll ist, rechnen wir mit einer guten Leistung und einem Platz unter den ersten Vier." Der Vorjahressieger der 3jährigen, Lennon d’Herfraie (410), will mit einem Jahr mehr "auf dem Buckel" erneut ganz vorne landen: "Er hat drei durchschnittliche Prepare-Rennen bestritten, aber wir haben sein Training deutlich intensiviert. Er wird diesmal ohne Eisen antreten und hat hier ein klares Ziel", erklärt Louis. Zu den drei 5jährigen aus dem Stall ergänzt er: "Koweit de Chenu (607) und Kopeck de Chenu (612) sind vom Leistungsvermögen her ähnlich, brauchen aber einen idealen Rennverlauf und sind eher für die Plätze einzuschätzen. Kwartz Sibey (613) muss aus dem zweiten Band klug gefahren werden, weil starke Pferde vor ihm stehen. Ein Platz unter den ersten Drei ist für ihn aber möglich." --------- PRIX DE BRETAGNE - Sebastien Ernault: "Josh Power ist komplett" Als Sieger im Criterium der 4jährigen, konnte Josh Power ein Jahr später sogar seinen Titel "verteidigen", als er sich in starker Manier gegen Jushua Tree im Criterium der 5jährigen durchsetzte. Und auch den Sprung aus dem Jahrgang schaffte er eindrucksvoll mit der Qualifikation für den letzten Amerique und dem vierten Platz im "Rennen der Rennen". Jetzt hat der Fuchs das klare Ziel sich schnell für den nächsten Amerique zu qualifizieren. Für den ParisTurf eine gute Gelegenheit Trainer Sebastien Ernault zu treffen und ihn nach seiner Einschätzung zu befragen.
Foto: SCOOPDYGA
Ein Jahr zuvor hatte Ernault einen schweren Trainingsunfall, der einen gebrochenen Arm zur Folge hatte und seinen Platz im Sulky für Ende Januar gefährdete. Er überließ Eric Raffin die Qualifikation und konnte im Millionen-Rennen dann selbst wieder in den Sulky steigen. "In meinem Unglück hatte ich letzten Winter das Glück, dass Eric (Raffin) verfügbar war, um Josh zu fahren. Er hat ein gutes Wintermeeting absolviert, insbesondere mit seinem vierten Platz im Prix d’Amerique", erklärt Sebastien Ernault. Im Prix des Cevennes belegte Josh Power bei seiner Rückkehr auf die Pariser Bahn Rang vier - mit nur zwei Rennen in den Beinen seit Ende des letzten Wintermeetings. Am Sonntag wird er ohne Eisen antreten. "Im ersten Moment war ich etwas enttäuscht, dass wir Platz Zwei knapp verpasst haben, aber im Nachhinein war seine Leistung gut. Er trat nur vorne ohne Eisen an und traf auf Gegner, die fitter waren. Sein zweiter Platz im Grand Prix de Wallonie in Mons im September hatte mich etwas überrascht, weil er damals wenig Arbeit hatte. Ich wollte nicht, dass er zu früh in Form ist. Er hatte im Frühjahr zwei Monate lang keinen Sulky gesehen und konnte nach einem einzigen Rennen etwas Rhythmus vermissen lassen. Deshalb habe ich ihn nach diesem Start für den 'Cevennes' nicht besonders geschärft. Man muss die Kräfte über das Meeting hinweg einteilen und darf nicht zu früh auf den Punkt sein. Er ist leicht zu trainieren, nicht nervös. Weder im Training, noch im Rennen. Er ist wirklich ein Vergnügen. Er ist komplett. Ich hatte das Glück, sehr gute Pferde zu trainieren, wie Virgious du Maza, Vittel de Brevol oder Roxane du Vivier. Aber zwei Criterien zu gewinnen und im Prix d’Amerique vorne dabei zu sein - das ist außergewöhnlich. Josh Power hat eine besondere Stellung." "Alle Chancen auf unserer Seite" Ein Platz unter den ersten Vier am Sonntag würde dem Sohn von Offshore Dream das Ticket für den Prix d’Amerique sichern - ein realistisches Ziel: "Dieses Mal reiße ich ihm die Eisen komplett ab. Ich will alle Vorteile auf meiner Seite haben. Ich möchte ihn schnell qualifizieren, damit wir den weiteren Winter besser planen können. Wie es danach weitergeht, weiß ich noch nicht. Das hängt von seinem Rennen ab. Wenn er nicht qualifiziert ist, gehen wir wohl den Weg über den Bourbonnais. Die Konkurrenz ist stark und das Hauptziel ist die Qualifikation. Um zu gewinnen, braucht es ein ideales Rennen und man muss unter anderem Jushua Tree schlagen, aber nicht nur den", sagt Sebastien, der in der Nähe von Carentan im Departement Manche trainiert. Als Fahrer hat Sebastien Ernault 2025 bisher 48 Siege erzielt (gegenüber 64 im Jahr 2024), war aber nur selten in Vincennes unterwegs (16 Starts, 1 Sieg): "Ich bin dort weniger gefahren, weil ich nicht unbedingt die passenden Pferde hatte. Außerdem habe ich erst im März wieder richtig angefangen. Jetzt habe ich aber meine volle körperliche Leistungsfähigkeit zurück. Es hat lange gedauert, aber ich habe keine Schmerzen mehr und keinerlei Angst." Zweifel kennt der 47jährige, der für seine gute Rennübersicht bekannt ist, ohnehin nicht. Seine Trainingsstatistiken sind seit Jahren konstant stark: "Ich versuche, die passenden Rennen zu wählen und nur dann zu starten, wenn es sinnvoll ist. Es ist schwierig, Personal zu finden. Daher habe ich etwas weniger Pferde im Training. Trotzdem nehmen wir jedes Jahr rund dreißig Jungpferde auf, die David Armellini und Nicolas Raimbeaux einfahren. Wir haben eine Saison auf dem Niveau der vorherigen, vielleicht mit etwas weniger Siegen, aber mit ähnlicher Gewinnsumme. Das Schwierigste in unserem Beruf ist, dauerhaft erfolgreich zu bleiben. Konstanz ist mir wichtig." Am Sonntag sollte Josh Power Fortschritte zeigen: "Zwischen Mons und dem Prix des Cevennes lagen eineinhalb Monate. Dieses Rennen hat ihm gutgetan. Nachdem er sich erholt hatte, hat er auf meiner Bahn härter gearbeitet. Ich habe ihm mehr Tempo gegeben. Am Montag war er richtig gut. Am Donnerstag hat er wieder trainiert, und am Samstag, am Vortag des Rennens, geht es noch einmal an den Strand." Für den Winter hat Sebastien neben Josh Power noch drei weitere Pferde besonders im Blick: "Ich starte die jungen Pferde zwischen drei und vier Jahren im Winter nicht. Jipet de Crepin hat aktuell nur Rennen über kurze Distanzen, ist aber richtig stark auf langen Wegen. Er sollte sich gut präsentieren. Junkies Minds wird auf kurzen Strecken interessant sein, und La Kiffance Piya hebe ich mir mit Ambitionen für die zweite Hälfte des Meetings auf." --------- Sonntag in Vincennes - Wiedergutmachung von Lord du Gers? Auf den 2.100 Metern der großen Piste, die er erstmals bestreiten wird, gilt Lord du Gers, der bei seinem letzten Start im Finish nicht frei kam, als der zu schlagende Kandidat im Prix de Boissy-Saint-Leger (GR III).
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Sein Fehler am Start des Criteriums der 4jährigen war fatal, weil er dabei auch die Stallgefährtin Liza Josselyn in einen Fehler zwang. Beim nächsten Start wurden die zahlreichen Anhänger wieder enttäuscht, weil Lord du Gers unter Wert geschlagen war. Am Sonntag soll er aber für eine Wiedergutmachung sorgen. Auch wenn der Face Time Bourbon-Sohn den 2.100-Meter-Kurs auf der großen Piste zum ersten Mal bestreiten wird, hat er sich bereits auf den 2.175 Metern ausgezeichnet: drei Starts, dreimal auf dem Podium, darunter ein Sieg. Für seinen ersten Start im Wintermeeting will er seinem Fahrer Jean-Michel Bazire einen weiteren Erfolg bescheren. Dieser ist aktuell Spitzenreiter der Fahrerwertung (Stand: 14. Nov) mit acht Siegen und wird an diesem Sonntag nur vier Fahrten haben: Jushua Tree, Gilles Grif, Melba du Gers und Lord du Gers. Lord du Gers tritt wieder hinter dem Auto an, dass er seit dem zweiten Karrierestart im April 2024 nicht mehr gesehen hat. Damals hatte er sich am Start einen Fehler erlaubt, wurde jedoch schnell auspariert und gewann anschließend. Gegen den Vertreter von Jean-Michel Rancoule sind besonders die beiden Italiener Edgar Saba, der zuletzt starke Leistungen auf diesem Niveau gezeigt hat, und Encierro, der im Prix Marcel Laurent (GR II) keineswegs enttäuschte, ernstzunehmende Gegner. Der Titelverteidiger Khal’s Fella ist auch wieder am Ablauf und muss auch nach der Pause genauso Beachtung finden, wie Karaka Wood, der bei seinem letzten Auftreten im Grand Prix de la Ville de Laval Dritter wurde. --------- PRIX DE BRETAGNE - Die Stimmen der Abrivard's Kurz vor dem Prix de Bretagne (Q1) traf Equidia sowohl Alexandre Abrivard, als auch Matthieu Abrivard, die ihre Einschätzung auf die Chancen von Just Love You, beziehungsweise Iguski Sautonne im ersten Quali-Rennen für den Amerique mitteilten.
Just Love You - Foto: SCOOPDYGA
Alexandre: "Just Love You war nicht im Rhythmus" Den Anfang macht Alexandre Abrivard, der mit Just Love You wieder an die Erfolge aus dem letzten Winter anknüpfen möchte. Das waren nicht weniger als ein Gruppe I-Erfolg im Prix Tenor de Baune und der Ehrenplatz im Amerique hinter Idao de Tillard. Aber aktuell scheint die Stute noch nicht richtig in Schwung zu kommen. Die Enttäuschung der Anhänger der Love You-Tochter nach dem sechsten Rang im Grand Prix du Sud-Ouest telit Alexandre Abrivard nicht im vollem Umfang: "Etwas enttäuscht, aber nicht überrascht. Sie war nicht im Rhythmus." Seit diesem Rennen hat die Stute an Form gewonnen, und ihrem Fahrer gefällt sie morgens in der Arbeit sehr gut. Am Sonntag kehrt Just Love You nach Vincennes zurück, wo sie auf Konkurrenten trifft, die in Topform sind. Dennoch bleibt Alexandre Abrivard zuversichtlich: "Ich wäre enttäuscht, wenn sie nicht ihr Rennen läuft." Dieses Rennen soll für den weiteren Verlauf ihres Programms entscheidend sein. "Wenn wir während des Meetings etwas erreichen wollen, müssen wir schon am Sonntag eine große Leistung abrufen." Matthieu: "Iguski Sautonne hat sich gut erholt" Im Gegensatz zum Abschneiden von Just Love You, hat Iguski Sautonne im Grand Prix du Sud-Ouest voll überzeugen können. Der Hengst spielte seine größte Stärke, den höllischen Speed, voll aus, und schnappte sich auf der Linie Justin Bold. Matthieu Abrivard, als Trainer und Fahrer in Personalunion, erzählte gegenüber Equidia, wie sein Schützling das Rennen verkraftet hat: "Dem Pferd geht es gut. Es hat sich sehr gut erholt." Auch wenn er eine Schwäche des Sohnes von Village Mystic anspricht, geht er den "Bretagne" mit Ambitionen an: "Iguski Sautonnes Schwachpunkt ist der Start. Er ist aus dem Band heikel, aber ich muss trotzdem etwas Risiko eingehen, um im Rennen nicht zu weit hinten zu landen." Der Titelverteidiger des Prix d’Amerique, Idao de Tillard, ist zwar nicht am Start, doch mit Jushua Tree ist ein ernstzunehmender Gegner dabei. Das Niveau ist hoch, aber angesichts seiner aktuellen Form kann Iguski Sautonne durchaus darauf hoffen, unter den ersten vier zu landen und sein Ticket zu lösen. --------- Jean-Michel Bazire: "Mille Etoiles richtig gut drauf" Zu jedem Wochenende spricht der vielfache Sulky d’Or Jean-Michel Bazire im ParisTurf über die nächsten Starter aus dem Familienstall, analysiert deren Ergebnisse und berichtet über Neuigkeiten, aber auch über die Enttäuschungen der letzten Renntage.
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Obwohl er vom 13. bis 17. November als Fahrer gesperrt ist, darf er laut dem Reglement an den Grupperennen teilnehmen. Dies nutzt JMB, um gleich in allen vier Gruppe-Prüfungen des Tages dabei zu sein. Sonntag, 16. November "Obwohl ich vom 13. bis 17. wegen 'unsachgemäßer Nutzung der Peitsche' gesperrt bin, darf ich am Sonntag die Grupperennen fahren. Jusha Tree tritt mit einer guten Chance im Prix de Bretagne an (Details siehe unten). Im Prix Guy Deloison wird es Melba du Gers vermutlich noch etwas an Kondition fehlen. Mille Etoiles hingegen ist im Training richtig gut drauf. Beide werden auf Magic Night treffen. Vorab betrachtet, kämpfen wir daher eher um Platz Zwei oder Drei. Im Prix Pierre Plazen sitze ich außerdem hinter Gilles Grif. Er ist wirklich unbeständig. Gegen Pferde wie Ginostrabliggi wäre ein fünfter Platz schon gut. Lord du Gers war zuletzt Zweiter hinter Karambar. Er lief an diesem Tag im starken Feld sehr gut. Er hat erneut eine Chance. Vielleicht keine erste, aber eine gute. Legende Seven ist eines unserer Fragezeichen für den Winter. Wir haben große Schwierigkeiten mit ihr. Iermes de Guez wird keinerlei Spielraum haben. Er ist lediglich ein Kandidat für eine Platzierung." Montag, 17. November "Jingle du Pont bereitet sich auf das Finale des Grand National du Trot vor. Er kann eine kleine Platzierung erreichen, aber nicht mehr, denke ich, denn mit Eisen ist es für ihn etwas schwierig. Hubble du Vivier hingegen wird gut im Rennen stehen. Er ist ein Pferd mit Qualität und hat seine Klasse in Vincennes gezeigt. Vielleicht ist er allerdings auf der langen Distanz etwas weniger stark. Koh Samui findet ein schönes Engagement vor, bleibt aber enttäuschend. Sie hat eher das Profil einer künftigen Mutterstute als einer Quinte-Siegerin. Marcus Berry wird versuchen, eine Platzierung zu holen." Dienstag, 18. November "Wenn Manninen Seven und Mario Mascar laufen, sind ihre Chancen in erster Linie Platzchancen. Lucifer du Caieu kann ebenfalls eine kleine Platzierung erreichen. Es ist möglich, dass er demnächst in den Süden geht. Lilius de Guez wird im Monte gut untergebracht sein. Er war zuletzt guter Dritter bei seinem Comeback unter dem Sattel nach einer Rückkehr im Sulky. Nico sagte mir, dass das Pferd Fortschritte gemacht habe und gut gearbeitet habe für dieses Engagement. Ich denke, er hat eine gute Chance. Kiki And Co läuft im Sulky ohne Chance. Kempel de Guez und Koves du Pont haben ebenfalls begrenzte Ambitionen." Der Rückblick Donnerstag, 06. November "Liza Josselyn (Erste) hat den Prix Marcel Laurent in schöner Manier gewonnen. Sie war brav und hat ihre Aufgabe gut erfüllt. Am Ende war es ziemlich einfach. Beeindruckt hat sie mich dennoch nicht, denn ich weiß, dass sie eine Klasse-Stute ist. Sie wird am 06. Dezember wieder an den Start gehen, diesmal nur gegen Stuten. Lionheart (Erster) kam im Prix Ceneri Forcinal stark auf. Er war 'nicht in der Partie', und gerade das hat ihm gutgetan. Eric (Raffin) wusste genau, was er tat. Das Pferd ist derzeit in einer guten Dynamik. Sein Programm sieht erst einen 2.100-Meter-Rennen, dann eines über 2.700 Meter vor, dass nur den 4jährigen vorbehalten ist. Wie Liza Josselyn ist auch er auf dem Land in der Obhut von Ludovic Mollard und seinem Team. Miriss de Guez (Dritte) hat ihren Job erledigt. Sie gibt stets ihr Bestes und verdient Geld, ohne dabei viel Spielraum zu haben. Gilles Grif (disqualifiziert) ist sehr speziell. Er hat Möglichkeiten, ist aber kompliziert. Kador Josselyn (9.) hingegen war enttäuschend. Meiner Meinung nach bereiten wir mit ihm das Meeting in Cagnes-sur-Mer vor." Freitag, 07. November "Le Maestro (Erster) hat sehr gut gewonnen. Das Rennen wurde früh entschieden, und er befand sich im richtigen Moment an der richtigen Stelle. Er ist ein gutes kleines Pferd, dass noch nicht ganz gefestigt ist. Er hat sich im Finish gut gestreckt. Minuty du Gers (8.) hatte ein gutes Rennen, reagierte aber zum Schluss nicht. Man muss ihn noch einmal sehen. In Laval lief es für Jiva (disqualifiziert) schlecht. Man sollte ihr Vertrauen schenken. Samstag, 08. November Lord Delo (Erster) hat kraftvoll, aber dennoch recht leicht gewonnen. Wir schätzen dieses Pferd sehr. Er wird am 09. Januar wieder zu sehen sein. Love Me Again (Erste) gewann am 'Grünen Tisch'. Sie ist keine Championesse, aber sie hat ihre Aufgabe erfüllt. Mit knapp 70.000 Euro Gewinnsumme mit vier Jahren kann man ihr nichts vorwerfen. Joy du Carnois (Zweite) kam sehr gut. Sie wurde von einer überlegenen Stute geschlagen, denke ich (Anm.: Jasmine de Vau). Illusion Jipad (Vierte) fehlte vielleicht ein Rennen, aber sie lief sehr gut. Es fehlt nicht viel zum Sieg. Mario Macar (disqualifiziert) ist ein Pferd mit Potenzial, aber schwierig." Sonntag, 09. November "In Vire zeigte Marcel Seven (Erster) Klasse. Er wird in der nächsten Saison um Ostern zurück sein. In Mauquenchy lief Johnny du Pont (Dritter) nicht schlecht, aber auch nicht überragend." Montag, 10. November Marcus Berry (disqualifiziert) hätte ohne seinen Fehler zu Beginn der Zielgeraden um den vierten Platz kämpfen können. Lucky Bellay (9.) war enttäuschend. Lambada Girl (disqualifiziert) zeigte sich fehlerhaft (siehe unten). Matisse du Pont (8.) braucht noch zwei Rennen, um wettbewerbsfähig zu sein. Mellow Speed (Vierter) muss man sich erneut ansehen. Auch bei Napoleon As (Vierter) gibt es noch ein paar Einstellungen vorzunehmen, aber er ist ein Pferd mit Zukunft. In Reims lief Indigo Julry (13.) nicht gut. Er könnte demnächst aus dem Training genommen werden." Mittwoch, 12. November "In Bordeaux erwischte Jour de Fete (9.) ein Rennen ohne Tempo, aber er hätte dennoch Fünfter oder Sechster werden können. Er muss aufgeweckt werden." Jushua Tree rundum ohne Eisen "Drei Wochen nach seinem Sieg im Prix de Cevennes passt der Prix de Bretagne gut in sein Programm. Auch wenn er nur sehr ruhig gearbeitet hat, ist das Pferd in Form geblieben, und wir werden ihn für diesen Anlass rundum ohne Eisen antreten lassen (Anm.: Bisher nur einmal barfuß/Sieger Prix Bold Eagle 2024). Für Sonntag ist schönes Wetter vorhergesagt, und die Bahn sollte perfekt sein, was uns zu dieser Entscheidung bewegt. Ob ich im Prix de Bretagne eher an den Sieg oder die Qualifikation denke? Ich werde vor allem daran denken, ihm kein hartes Rennen zu verpassen. Der Rest sollte sich von selbst ergeben." Möglichst viel Umsatz machen "Am Samstag werde ich nach Auteuil fahren, zum ersten Tag der '48 Stunden des Hindernisrennens'. Wir dürfen es aber nicht übertreiben, denn wir müssen für den Sonntag fit sein. Eine Gruppe I-Veranstaltung in Auteuil zu präsentieren, während gleichzeitig in Vincennes der Prix de Bretagne stattfindet, mag bedauerlich wirken, aber das Ziel ist eben, Umsatz zu machen. Und die Verantwortlichen sagen, dieser Tag bringe sehr gute Zahlen. Also gut. Packen wir es an, machen wir kein Theater und versuchen wir, so viel Umsatz wie möglich zu generieren." Der Hinweis von JMB Auch wenn der Experte des ParisTurf' das Trainingszepter an seinen Sohn Nicolas übergeben hat, bleibt sein Wettkampfgeist im Sulky ungebrochen. Als aufmerksamer und regelmäßiger Beobachter der Felder gibt er seinen Tipp der Woche ab: "Ich hätte mit LAMBADA GIRL mit 'einer Stunde' gewinnen müsen. Aber der Fahrer war zu übereifrig. Danach hat sie alles gezeigt, indem sie am Ende des Feldes mühelos folgte. Man sollte ihr wieder vertrauen." |
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| Samstag 15 November 18:23 Uhr | |
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, du hast hier schon 90 Seiten fast alleine vollgeschrieben, immer unterhaltsam, immer mit Hintergrund, immer mit Fachwissen, oft mit Insiderinfo`s. Vielen Dank dafür, mein Fleißkärtchen hast du sicher. Hat mir im Übrigen auch schon zu dem einen oder anderen Treffer verholfen........ |
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| Samstag 15 November 19:49 Uhr | |
Tino schreibt: Danke! Das freut mich 😊 Ich stelle in den letzten Monaten auch immer wieder fest, dass die Interviews und Stimmen der Aktiven, wo ich auch versuche einen Fokus drauf zu legen, "ehrlich" sind. Gerade in der Kolumne von Matthieu, die jetzt Bazire übernommen hat, gibt es doch immer wieder interessante Ansagen. So wie jetzt von JMB die Ansage zu Lambada Girl. Stand letzte Mal 23 und mit der Dis-Form gibt es nächste Mal vielleicht etwas mehr. Nennung am 21. Nov! Normal denkt man ja, dass wenn es im Turf steht, sich viele drauf "ausziehen". Aber die überwältigende Mehrheit sind immer noch Wetter in den PMU-Cafes, die oft nach Zahlen und Quoten wetten. Mal sehen...
Ich versuche hier auf jeden Fall weiter Gas zu geben bis zum Amerique! Dann gönne ich mir 14 Tage Urlaub am Strand in Thailand 🌞 |
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| Samstag 15 November 21:00 Uhr | |
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Hoffentlich bezahlt von der Anschaffe im Wintermeeting.......😎 |
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