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| Dienstag 13 Januar 01:07 Uhr | |
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Sebastien Guarato: "Das zweite Mal, dass Frank Gio wie ein Flugzeug ankommt" Kurz nach dem Prix de Belgique, blickte Trainer Sebastien Guarato im ParisTurf noch einmal auf die Leistungen seiner beiden Schützlinge zurück. Frank Gio machte mit viel Speed als Zweiter gegen die Älteren Eindruck, während Krack Time Atout einmal mehr als Siebter nicht das zeigen konnte, was den dreifachen Gruppe I-Sieger auszeichnet.
Foto: SCOOPDYGA
Nachdem der 5jährige Frank Gio im 'Continental' mit seinem beeindruckenden Speed noch an Liza Josselyn gescheitert war, holte er kurz darauf wieder einen Ehrenplatz. Aber einen mit großer Bedeutung, weil dieser die Eintrittskarte für den Amerique bedeutet. Natürlich sehr zur Zufriedenheit von Sebastien Guarato: "Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass er am Ende wie ein Flugzeug ankommt. Wir wussten, dass er besser ist, wenn er sich verstecken kann, als wenn er vorne gehen muss. Sobald er Gegner vor sich hat, ist er extrem gefährlich. Am Sonntag war er bis oben im Anstieg eingesperrt. Das ist fast schade, denn mit dem Rennverlauf von Krack Time Atout hätte er das Rennen meiner Meinung nach gewonnen. Aber das Pferd hat sich zwei Wochen vor dem Prix d’Amerique nicht verausgabt. Wir haben ihn heute Morgen (Montag) wieder beschlagen - seine Hufe waren perfekt. Er hat gut gefressen. Jetzt kommt er für zwei oder drei Tage auf die Koppel, danach spanne ich ihn am Donnerstag wieder an." Der Vertreter der Scuderia Bivans wird am letzten Sonntag im Januar ganz sicher zu den Anwärtern auf die vorderen Plätze zählen. "Komplett barfuß ist er in Vincennes immer Erster oder Zweiter geworden", fügt der Trainer aus Le Menil-Berard hinzu. "Er hat genau das Profil, um in dieser offen wirkenden Ausgabe eine Rolle zu spielen. Auch der Prix de Paris über 4.150 Meter könnte ihm zum Ende des Meetings liegen." Krack Time Atout hingegen enttäuschte seinen Ausbilder als Siebter und konnte in der Schlussphase nicht mithalten. "Das Pferd muss krank sein und scheint außer Form geraten zu sein", vermutet Guarato. "Wir werden einen Check-up machen. Wahrscheinlich wird er erst einmal in die Pause gehen, bevor er im Frühjahr wieder in das Gestüt geht." --------- Sebastien Guarato: "Golden Gio hat eine erste Chance" Nach drei Starts in Vincennes ist Golden Gio im "Temple du Trot" weiterhin ungeschlagen. So führt der Weg des Italieners zwangsläufig in die nächstgrößere Aufgabe, die am 24. Januar mit dem Prix Ourasi (GR I) auf dem Programm steht.
Foto: SCOOPDYGA
Bei seinem Einstand in den Winter 2025/26, ließ er sich auch nicht von einer halbjährigen Pause abhalten. Er gewann als klarer Favorit den Prix de Chateau-Chinon (GR III) auf überzeugende Art und Weise und bewahrte damit seine makellose Bilanz auf der Pariser Bahn. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf hatte Sebastien Guarato keinen Hehl daraus gemacht, dass ihn der Sohn von Face Time Bourbon an einen großen Crack erinnere. "In seiner Art erinnert er mich tatsächlich an Bold Eagle", bestätigt der Trainer. "Er hat etwas Besonderes, und wir kennen seine Grenzen noch nicht wirklich. Er wirkt unscheinbar, ist aber extrem effektiv." Der von Matthieu Abrivard gesteuerte Golden Gio wird daher mit großen Ambitionen im Prix Ourasi, dem Höhepunkt für die Vierjährigen am Amerique-Wochenende, an den Start gehen. "Er hat dort eine erste Chance", erklärt der Trainer aus dem Departement Orne. "Möglicherweise fehlt ihm im Vergleich zu Konkurrenten wie Guglielmo Jet oder Mack de Blary noch etwas Erfahrung, aber er verfügt über einen enormen Motor. Voraussichtlich wird er vorne beschlagen und hinten barfuß laufen. Wenn er sein Rennen zeigt, wird er ganz vorne mit dabei sein." Mit It's a Dollarmaker im Prix de Cornulier, Frank Gio im Amerique und nun auch Golden Gio im Gruppe I-Rennen, verspricht die zweite Januarhälfte für Sebastien Guarato und sein Team besonders spannend zu werden. --------- PRIX DE CORNULIER - Pierre Levesque: "Islamorada macht einen sehr guten Eindruck" Kurz vor dem letzten intensiven Training für Islamorada im Hinblick auf den Prix de Cornulier am kommenden Sonntag, berichtet Trainer Pierre Levesque dem ParisTurf von der Vorbereitung der Stute. Nach ihrem Sieg im Prix du Calvados hat sie sich scheinbar gut erholt und wird in guter Verfassung in die nächste, ungleich schwerere Aufgabe gehen.
Foto: SCOOPDYGA
Der Auftritt von Islamorada im Prix du Calvados war der erste auf Gruppe-Niveau, was man der 8jährigen aber nicht anmerkte. Mit einem starken finalen Kilometer entführte sie den Semi-Klassiker in den Stall Levesque und qualifizierte sich nebenher direkt für den 'Cornulier'. "In der vergangenen Woche haben wir es ruhig angehen lassen. Sie war sehr locker, freudig und machte einen guten Eindruck", erklärte ihr Trainer. "Morgen früh (Anm.: Dienstag) wird sie ihr letztes richtiges Training absolvieren. Danach wird sie bis Freitag noch eine sogenannte 'amerikanische' Einheit einlegen. Als sie einmal geschlagen wurde, gab es ein kleines Problem im Training, was das Ergebnis erklärt. Beim letzten Start war es deutlich besser. Ich denke, sie kann am Sonntag sogar noch etwas besser sein." Unmittelbar nach ihrem letzten Erfolg hatte der Trainer aus der Normandie noch Zweifel geäußert, ob sie Starts im Abstand von nur 14 Tagen gut verkraften könne. "Das hat vor allem mit ihrem Körperbau zu tun. Sie ist eine große Stute, die sich immer voll einsetzt, aber ich finde, sie hat zuletzt recht leicht gewonnen. Ich glaube nicht, dass sie dabei an ihre Reserven gehen musste. Wir hoffen auf eine schöne Platzierung. Zu gewinnen scheint mit Jeroboam d’Erable und Je M’Envole allerdings recht schwierig. Wenn das Tempo hoch ist, ist das genau die Art von Rennen, welches ihr liegen sollte." Islamorada wird also erstmals im Prix de Cornulier an den Start gehen. Für ihre Reiterin Camille Levesque ist es bereits der zehnte Auftritt in diesem Rennen. Bislang musste sie sich dreimal mit dem zweiten Platz begnügen - mit Granvillaise Bleue 2022 und 2023, sowie mit Quarry Bay 2013. |
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