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Frankreich-News
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Sonntag 22 Februar 10:53 Uhr
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Tino

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Französische Züchter kann ich nicht einschätzen, kenne nicht mal einen Einzigen. Ich kenne nicht mal die Preise für "gut" gezogene Pferde auf Auktionen, würden ganz gewiss meinen Ramen sprengen. Ob sich da jemand auf Vorrat Mutterstuten kauft? Kann Luba Sonn Luba Sonn   besser abschätzen als ich.

In Deutschland wird das sicher nicht passieren. Im Gegenteil: Da werden Bestände in der Zucht vorsichtshalber verkleinert oder es wird Richtung Schweden geplant, zumindest bei den Züchtern welche mir bekannt sind.

Sonntag 22 Februar 19:26 Uhr
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Luba Sonn

Themen: 103
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Christophe Bridault: "Wir haben eine außergewöhnliche Stute"

Der Sieg von Nocive du Choquel im Prix Comte Pierre de Montesson - Criterium des Jeunes (GR I) am vergangenen Wochenende ist der Erfolg der Brüder Bridault: Nicolas, dem Trainer, und Christophe, dem Züchter und Besitzer der Stute. Ihr Vater Bruno hat seine Leidenschaft nicht nur an die zwei, sondern auch an ihren dritten Bruder Fabrice weitergegeben. Diese Familie stammt ursprünglich aus dem Norden Frankreichs und lebt inzwischen in der Normandie. Mit diesem ersten Erfolg in einem Gruppe I-Rennen rückt die Familie nun besonders in den Fokus. Der älteste Bruder, Christophe Bridault, der in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Vermittler auf dem Markt geworden ist, stand in '24h au Trot' für ein Interview zur Verfügung.

Foto: SCOOPDYGA

 

24h au Trot: "Einige Tage nach dem Sieg von Nocive du Choquel...wie fühlen Sie sich? Ist Ihnen die Bedeutung dieses ersten Gruppe I-Sieges inzwischen noch bewusster geworden?"

Christophe Bridault: "Im ersten Moment fällt es natürlich schwer, das alles zu realisieren. Man weiß, dass man ein großes Rennen gewonnen hat. Ein Criterium ist schließlich kein gewöhnliches Rennen. Und das Criterium des Jeunes ist normalerweise eher das Terrain von Philippe Allaire, Thierry Duvaldestin oder Sebastien Guarato als unseres. Erst durch die unzähligen Glückwünsche merkt man, welche Dimension diese Leistung hat. Abends, wenn man die sozialen Netzwerke öffnet, sieht man nur Fotos von Nicolas und Nocive du Choquel. Da wird einem die außergewöhnliche Tragweite dieses Erfolgs richtig bewusst. Auch wenn man es vorher schon geahnt hat. Schon allein am Start eines Criterium des Jeunes zu stehen, ist außergewöhnlich."

24h: "Wie oft haben Sie sich das Rennen inzwischen noch einmal angesehen?"

CB: "Zehnmal am Tag! Mit ein wenig Abstand wird einem erst richtig klar, dass wir eine außergewöhnliche Stute haben. Gleich zu Beginn ihres 3jährigen-Jahrgangs hat sie bereits ein Gruppe I und zwei Gruppe II-Rennen gewonnen. Ihre Zeit von 13,4 ist die schnellste, die je eine Stute im Criterium gelaufen ist, und insgesamt die zweitbeste Zeit überhaupt. Gleichauf mit In The Money, nur hinter Koctel du Dain (12,9).

Die Leistung war also absolut bemerkenswert, zumal die Bahn an diesem Tag nicht besonders schnell war und die Stute niemandem etwas schuldig blieb. Auch ihre Gewinnsumme nach dem Criterium liegt höher als die von Koctel du Dain zum gleichen Zeitpunkt. In den letzten Jahren hatten nur Just A Gigolo mit 264.750 Euro in neun Rennen und Havana d’Aurcy mit 253.200 Euro in zehn Rennen mehr verdient als Nocive du Choquel mit 252.020 Euro in zehn Starts."

24h: "Wie haben Sie die vergangenen Wochen mit ihren Höhen und Tiefen erlebt?"

CB: "Bei ihrem ersten Start in einem Gruppe II-Rennen (Prix Une de Mai) hofften wir auf einen guten dritten oder vierten Platz - nicht unbedingt auf einen Sieg, wie sie ihn dann tatsächlich errang. Danach bestätigte sie ihre Form mit einem weiteren Erfolg. Zwei Gruppe II-Rennen in Folge zu gewinnen, ist keine Kleinigkeit, zumal sie dabei Normandie Niemen schlug, die Philippe Allaire seit ihrem Debüt hoch einschätzt.

Am Tag nach diesem Rennen wurde die Stute krank. Wie übrigens fast der gesamte Stall von Nicolas. Am Morgen des Rennens in Vincennes wurde bei drei Pferden Fieber gemessen: Sie und Magnum du Choquel hatten keins, ein drittes Pferd schon und wurde daher zurückgezogen. In den Tagen danach wurde auch sie krank. Wir wussten nicht mehr genau, wie es weitergehen sollte, weshalb wir zunächst auf den Prix Roquepine verzichteten. Eine Entscheidung, die wir später revidierten."

24h: "Warum?"

CB: "Weil sie in der Woche vor dem Rennen sehr gut gearbeitet hatte. Zwar hatte sie im Rennen keinen optimalen Verlauf, vor allem aber hatte sie nur zwei Trainingsarbeiten absolviert statt der üblichen sechs oder sieben vor einem solchen Termin. Dennoch zweifelten wir nicht am Criterium. Eine Stute wird ja nicht plötzlich schlecht, nachdem sie zwei Gruppe II-Rennen gewonnen hat. Es gab nachvollziehbare Gründe."

24h: "Hatten Sie dennoch Sorge vor körperlichen oder mentalen Folgen?"

CB: "Ein gewisser Zweifel war da, obwohl wir wissen, wie hart sie ist. Körperlich dürfte sie nicht viel eingebüßt haben, da Francois Lagadeuc früh die Hände stillhielt, als sie geschlagen war. Persönlich fragte ich mich eher, ob sie mental einen Knacks bekommen haben könnte. Doch diese Zweifel verschwanden schnell, weil sie danach wieder hervorragend gearbeitet hat. Nicolas sagte mir in der Woche vor dem Criterium, sie 'fliege' förmlich über die Bahn. Sie war mindestens genauso gut wie vor ihren beiden Gruppe II-Siegen. Ein Platz unter den ersten Drei wäre großartig gewesen, aber auch mit Rang Vier oder Fünf wären wir angesichts der starken Konkurrenz zufrieden gewesen. Zumal in solchen Rennen die Hengste normalerweise überlegen sind. Man durfte sie jedenfalls nicht vorschnell abschreiben."

24h: "Was machte am Tag des Criterium den Unterschied?"

CB: "Sie ist einfach gut! Man kann durchaus sagen, dass die Stuten an diesem Tag besser waren als die Hengste. Marc Sassier meinte nach dem dritten Platz von Nelson Emge ebenfalls, dass die beiden Stuten überlegen waren. Die große Stärke unserer Stute ist ihre Härte. Im Gegensatz zu mir hat Nicolas nie gezweifelt. Er hatte eine Erklärung für ihre schwächere Leistung. Er bedauerte nur, dass wir den Rückzug zurückgenommen hatten. Aber diese Entscheidung trafen wir gemeinsam. Wenn es ein Fehler war, dann ein gemeinsamer."

24h: "Wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Ihnen beiden Brüdern?"

CB: "Sie läuft äußerst reibungslos. Bei den zwei oder drei Stuten, die wir gemeinsam besitzen, sprechen wir uns bei der Wahl der Deckhengste ab. Ich selbst habe rund fünfzehn Zuchtstuten und entscheide die Kreuzungen eigenständig. Alle Fohlen kommen mit sechs Monaten zu Nicolas - unabhängig von ihrer Abstammung. Ab dann hat er freie Hand. Wir sprechen offen miteinander. Ob es sich um seine oder meine Pferde handelt. Nicolas arbeitet immer mit derselben Sorgfalt."

24h: "Ist es eine Stärke, zu zweit zu sein?"

CB: "Wir sind nicht zu zweit, sondern mindestens zu dritt! Unser Vater ist der Ursprung unserer Geschichte. Fabrice hält sich etwas mehr im Hintergrund, aber auch mit ihm besitzen wir Stuten. Die Familie ist unsere große Stärke. Wir sind sehr eng verbunden und ergänzen uns perfekt. Nicolas wollte immer Trainer werden, ich war schon immer der Kaufmann. Jeder hat seine Rolle. Trainer zu werden, war für mich nie ein Thema."

24h: " Die Familie spielt also eine zentrale Rolle bei den Bridaults?"

CB: "Absolut! Wir brauchen einander. Diese Ergänzung macht unsere Stärke aus. Mein Vater arbeitete im Norden in einer Ziegelfabrik, und die Pferde waren seine Leidenschaft. Nach Feierabend kümmerte er sich täglich um sie. Alles begann mit ihm. Nicolas, Fabrice und ich ritten als Kinder im Springreiten und begleiteten ihn auf die Rennbahnen. Ein Criterium als Familie zu gewinnen, ist daher der heilige Gral.

Nicolas hatte es nicht immer leicht. Aber er ist ein harter Arbeiter, lebt für seine Pferde und verdankt seinen Erfolg seiner Disziplin und seinem Mut. Er ist äußerst gewissenhaft und versucht ständig, die Grenzen zu verschieben, damit seine Pferde in Bestform sind."

24h: "Und Ihr eigener Werdegang?"

CB: "Nach einem kaufmännischen Abitur arbeitete ich fünfzehn Jahre im Einzelhandel. Mit 18 war ich Abteilungsleiter, mit 20 Filialleiter. Danach war ich acht Jahre im Verkauf bei Audi tätig. Parallel besaß ich immer Anteile an Rennpferden. Schließlich wollte ich Beruf und Leidenschaft verbinden. Ich begann, Anteile an Deckhengsten zu kaufen und später auch Deckrechte für Freunde zu vermitteln. Anfangs hörte ich: 'Warum verkauft ein Autoverkäufer plötzlich Deckrechte?' Das war zusätzliche Motivation für mich. Im ersten Jahr verkaufte ich rund vierzig Deckrechte, heute sind es etwa siebenhundert jährlich. Außerdem beteiligen wir uns an Hengst-Syndikaten. In diesem Jahr unter anderem bei Magic Man, Mack de Blary, Magnum du Choquel und L’Ecrin d’Or."

24h: "Welche Ziele hatten Sie zu Beginn?"

CB: "Ich mache Dinge entweder ganz oder gar nicht. Halbherzigkeit liegt mir nicht. So habe ich auch meinen Bestand an Zuchtstuten ausgebaut, um es richtig zu machen. Mein Ziel als Züchter ist es, mich stetig weiterzuentwickeln und mit den besten Hengsten zu arbeiten."

24h: "Ist Nocive du Choquel ein Beispiel dafür?"

CB: " Ich kaufte ihre Mutter Emone Cruz von Christian Bigeon für Jacques Leomy. Sie gewann für uns rund 230.000 Euro, trainiert von Nicolas. Als ihre Rennkarriere endete, wollte Jacques Leomy sie verkaufen. Ich hatte nicht sofort die Mittel, aber er machte mir einen Freundschaftspreis. Deshalb machte ich ihn zum Mitzüchter ihres ersten Fohlens - Nocive. Trotz enger Inzucht auf Love You war sie für mich die ideale Partnerin für Face Time Bourbon, an dem ich Anteile erworben hatte."

24h: "Sind Ihre Tätigkeiten als Züchter und Vermittler voneinander abhängig?"

CB: "Nein. Die Vermittlungsfirma braucht mich nicht als Züchter, und ich brauche sie nicht zwingend als Züchter. Es ist eine Ergänzung, aber beides funktioniert auch getrennt. Natürlich ermöglicht mir der Erfolg im Vermittlungsgeschäft, mehr Stuten zu halten und teurere Deckrechte zu nutzen. Wenn ein Bereich gut läuft, erleichtert das den Fortschritt im anderen. Ein positiver Kreislauf."

24h: "Wie sehen Sie die Zukunft?"

CB: "Indem wir uns weiterentwickeln. In den letzten Jahren hatten wir In Love du Choquel, der nach über 460.000 Euro Gewinnsumme Deckhengst wurde, sowie Magnum du Choquel, der ebenfalls im Criterium des Jeunes lief, später Dritter im Criterium der 3jährigen wurde und nun Deckhengst ist. Nun kommt Nocive hinzu. Das Criterium zu gewinnen, ist ein gewaltiger Meilenstein, den nur wenige Züchter erleben. Man muss diesen Moment genießen. Und morgen weiterarbeiten an dem, was begonnen wurde."

Die Normandie - neue Heimat der Familie

Vor dreizehn Jahren zog Nicolas Bridault in die Normandie, genauer in die Orne, nahe L’Aigle. Er war der Erste, der den Norden verließ. Es war ein Wagnis: Im Norden fand er nicht die Struktur, die er suchte. In der Orne konnte er sich unter anderem eine Trainingsgerade schaffen, die ihm zuvor fehlte. Mit seiner Partnerin Audrey Warot begann er dort praktisch bei null. Anfangs wohnten sie in einer kleinen Wohnung mitten im Stall. Viele hätten diesen Schritt nicht gewagt.

Vor fünf Jahren folgte Christophe und machte die Orne ebenfalls zu seinem Lebensmittelpunkt, als seine Vermittlungstätigkeit wuchs. Auch Fabrice lebt inzwischen in der Normandie, nur wenige Kilometer von L’Aigle entfernt. Christophe stellt seine Zuchtstuten bei Yann Orain (Ecuries Oradel) in Ranes ein. Seit einem Jahr wohnen auch die Eltern Bruno und Evelyne in der Normandie. Nicolas, die Eltern und Christophe leben heute nur rund dreihundert Meter voneinander entfernt - im selben Dorf.

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PRIX DE PARIS - Eric Raffin: "Da sind wir noch einmal davongekommen"

In jüngeren Jahren hat sich He and Me in einigen Grupperennen platzieren können. Sowohl im Sulky, als auch unter dem Sattel. Aber dann begann eine lange Leidenszeit, die nach weit über einem Jahr Auszeit und einem Trainerwechsel beim vierten Start auf den Gipfel führte. In seinem ersten Gruppe I-Rennen überhaupt gewann der mittlerweile 9jährige den Prix de Paris. Als einer der gewinnärmsten Teilnehmer bescherte He and Me auch Trainer Julien Dubois und Besitzer Thierry Guibert den ersten Triumph auf höchster Ebene.

Foto: SCOOPDYGA

 

Im Prix de Paris wurden im Vorfeld Frank Gio, Francesco Zet und Harmony du Rabutin am stärksten am Wettmarkt gehandelt. Aber He and Me stahl allen die Show. Eine Leistung, die an Diable de Vauvert erinnert, der ebenfalls im Alter von neun Jahren im Jahr 2022 in diesem Gruppe I-Rennen seinen ersten ganz großen Titel gewann.

Auch wenn He and Me nicht zum Favoritenkreis zählte, drückte die Quote von 12:1 durchaus Respekt aus. Einige Fachleute waren sich zumindest einig, dass ihm die Marathondistanz entgegenkommen würde, denn er verfügt über enorme Ausdauer. "Er ist auch ein Pferd, dass sich im Rennen nicht aufreibt", erklärte sein Fahrer Eric Raffin. "Und die mehreren verletzungsbedingten Pausen wegen Beinproblemen haben ihm vermutlich geholfen, sich einen frischen, kämpferischen Geist zu bewahren."

Ganz ohne Zittern verlief der Weg zum Sieg allerdings nicht. Rund tausend Meter vor dem Ziel leistete sich He and Me zwei kurze Fehler, die insgesamt 14 Galoppsprünge verursachten. Ein Moment, der beinahe alles zunichtegemacht hätte. "Da sind wir noch einmal davongekommen", gesteht Raffin. "Wie man so sagt: Es war ein guter Fehler, der ihm etwas Luft verschafft hat." Diese 14 Schritte sorgten auf den Tribünen von Vincennes für reichlich Gesprächsstoff.

Faktisch krönt He and Me mit diesem Triumph sein gesamtes Umfeld. Vierzehn Jahre nach Roxane Griff gewinnt Eric Raffin zum zweiten Mal den Prix de Paris. "Nach vier schwierigen Wochen tut dieser Sieg gut", sagt er. Zuvor hatte er die Disqualifikation von Iroise de la Noe aus dem Prix d’Amerique verarbeiteen müssen und zudem eine Sperre (Peitscheneinsatz im Cornulier) vom 01. bis 13. Februar verbüßt. "Jetzt haben wir die Dinge wieder geradegerückt."

Für Julien Dubois bedeutet der Erfolg den ersten Gruppe I-Sieg seiner Trainerkarriere. Der 33jährige, der 2015 als Fahrer mit Texas Charm Dritter wurde, hat hervorragende Arbeit geleistet, um He and Me an die Spitze zu führen. Auch Besitzer Thierry Guibert erlebt mit diesem Triumph einen Höhepunkt, da seine Rennfarben nun auf höchster Ebene vertreten sind.

ZUM VIDEO

Der Sieg unterstreicht zudem die Klasse des Deckhengstes Bird Parker. Nachdem er selbst 2018 dieses Highlight gewonnen hatte, ist He and Me bereits der zweite seiner Söhne, der im Prix de Paris triumphiert. 2024 siegte bereits Hussard du Landret für seinen Vater in starken 11,9. Offensichtlich vererbt Bird Parker besondere Stärke für extreme Distanzen.

Harmony du Rabutin bestätigte nach dem späten Unglück im Amerique als Zweite ihre Klasse. "Eingangs der Zielgeraden habe ich an den Sieg geglaubt", sagt ihr Trainer Guillaume Huguet. "Das war eine fantastische Leistung." Ibiki de Houelle komplettierte mit einer starken Vorstellung das Podium und bescherte Kevin Leblanc seine erste Platzierung in einem Gruppe I-Rennen als Trainer.

Francesco Zet, der ebenfalls als Sieganwärter galt, verlor eine bessere Platzierung erst auf den letzten Metern. "Er hat bis zum Schluss alles gegeben. Wir haben keinen Grund zur Reue. Das entspricht unserem aktuellen Leistungsvermögen", bilanziert Benjamin Rochard.

Frank Gio, der im Vorfeld ebenfalls hoch eingeschätzt wurde, musste sich mit Rang Sechs begnügen. "Mit den zwei Runden wirkte er etwas orientierungslos", analysiert sein Besitzer Antonio Somma. "Er braucht noch Reife. Möglicherweise sehen wir ihn im Prix de l’Atlantique wieder."

Sonntag 22 Februar 20:03 Uhr
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Labido

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Sonntag, 22. Februar 2026 in Paris-Vincennes – Prix de Paris: Gute 14 Galoppsprünge, aber…

Am Sonntag entging He Aad Me nur knapp einer Katastrophe beim Prix de Paris.

Von

Michel Burgio


Veröffentlicht am 22.02.2026 um 21:54 Uhr

 
Artikel

Am Sonntag entging He And Me nur knapp einer Katastrophe beim Prix de Paris

© SCOOP DYGA

Tausend Meter vor dem Ziel verlor He and Me , der Held des Prix de Paris 2026, zweimal den Galoppsprung. Zur Überraschung vieler Beobachter wurde im Sinne der Transparenz nicht unmittelbar nach dem Rennen eine Untersuchung eingeleitet. Eine Voruntersuchung wurde jedoch erst nach der offiziellen Bekanntgabe des Ergebnisses angeboten, was überraschend erscheinen mag. Aus dem Videomaterial, das aus der Perspektive des Rennkommissars aufgenommen wurde, zählten die Rennkommissare 14 Galoppsprünge. Dies ist die Zahl, die aus dieser Perspektive erscheint. Zur Erinnerung: Der 15. Galoppsprung führt zur Disqualifikation. Das dem Publikum gezeigte Video ist jedoch nicht dasselbe wie das der Rennkommissare (eine andere Perspektive). Dies lässt Raum für Zweifel. Einige Beobachter zählten 15 oder 16 Galoppsprünge, was auf den Tribünen in Vincennes für Reaktionen sorgte.

Alle Artikel über das Treffen am Sonntag, den 22. Februar in Paris-Vincennes

Sonntag 22 Februar 20:06 Uhr
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Labido

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Auch in Frankreich scheinen manche GLEICHER zu sein.

Sonntag 22 Februar 20:25 Uhr
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Markus H

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War eine absolute Frechheit. Das Pferd hat keinerlei Boden verloren und sich eher einen Vorteil verschafft. Der Franz. Sport wird es sehr schwer haben aus der Abwärtsspirale rauszukommen. Bin ja ein absoluter Fan davon gewesen. Aber der heutige Sieger und der PDA Sieger werden kaum neue Interessen erwecken. Sagt alles, das eine Harmony den PDA normal gewonnen hätte. Das Rahmenprogramm heute und auch am PDA Tag waren wie ein normaler Freitag. Da muss in Zukunft einfach mehr kommen. 

Montag 23 Februar 08:45 Uhr
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Kiebitz

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Markus H Markus H  Bodengewinn führt sofort zu dis.. Aufnehmen im Feld darf er auch nicht!

Labido Labido "Einige Beobachter zählten 15 oder 16 Galoppsprünge, was auf den Tribünen in Vincennes für Reaktionen sorgte."

Wo fängt das an, wo hört das auf. Galoppsprung ist nicht gleich Galoppsprung und meist schon gar nicht übergangslos. Es gibt immer Spielraum für Diskussionen. Der Schiri entscheidet.

Auch aus sportlicher Sicht kann ich sehr gut mit dem Ergebnis leben. Es war - wie nicht anders zu erwarten - auf den ersten drei Plätzen ein Rennen der großen Steher.

Luba Sonn Luba Sonn Die Einschätzungen zu Diable de Vauvert und Bird Parker usw. lagen mir auf den Lippen, danke für die Darstellung.

He And Me hat übrigens erst einmal in seiner Karriere eine Zeit erzielt über eine Strecke kürzer als 2.700 m. Er war "1er au Concours de Modèle", also dem Schönheitswettbewerb für Deckhengste, und er ist brilliant gezogen mit einer Großmutter, die Vollschwester zu Love You war.

Montag 23 Februar 09:27 Uhr
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Markus H

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Woher wusste man, dass der Sieger ein großer Steher ist? Längste Strecke war 2925 Meter. Dazu bei einem Trainer, der alles andere als ein Spitzentrainer ist. Zuletzt keine Chance gegen Inferno Piper gehabt und auch davor hat das Pferd keine Bäume ausgerissen, auf wesentlich schlechteren Niveau. Eric hat es ja selber gesagt. Durch die Fehler konnte er Luft holen und hatte keinerlei Bodenverlust. Bleibe dabei. Für mich eine klare Fehlentscheidung und das in einem G1 Rennen.

Der Siegtoto noch dazu ein Witz. Und soll mir keiner mit GPI´s kommen. Das konnte keine KI errechnen. 

Montag 23 Februar 09:54 Uhr
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Lanti

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Da hatte jemand Infos, die man besser geheim hält! Man könnte auch im Zockerdeutsch sagen, da war was im Busch! Der Toto und die nachfolgende Leistung standen in krassem Widerspruch zu den Vorleistungen! Der Rest ist Schweigen!

Montag 23 Februar 10:43 Uhr
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Kiebitz

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Raffin hat sich, meine ich, vorher recht optimistisch geäußert, finde das leider nicht wieder

Montag 23 Februar 11:14 Uhr
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Gambler

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Beiträge: 3421

Habe mich mit He and Me nicht wirklich vorher beschäftigt, da ich meinte ihn zu kennen und nach nur 2 Rennen im Vorraus er keine Chance im Paris für mich hatte. Fehler. Hab mir jetzt das letzte Rennen vor dem Paris angesehen. Für mich ein ganz typisches Prepare. Vor dem letzten Bogen orientiert sich Eric noch nach innen und erst als der neben ihm liegende wegspringt, nimmt er langsam nach aussen und tut im Einlauf so gut wie nichts. He and Me läuft praktisch von allein auf den dritten Platz. Hätte ich mir das Rennen vorher angeschaut, wäre es ein schöner Zwilling geworden, da Harmony mein Einsatzpferd war. Schludrigkeit in der Vorbereitung wird immer wieder bestraft. 

Montag 23 Februar 12:20 Uhr
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Markus H

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Und wen hat er hinter sich gelassen und wer war vor ihm? Normale HC Pferde. Jetzt gewinnt er ein G1. Hut ab vor solch einer Leistungsexplosion und dem Prepare davor. Julien Dubois muss ein Wundermann sein... 

Montag 23 Februar 14:22 Uhr
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Gambler

Themen: 5
Beiträge: 3421

He and Me kenne ich seit Jahren. Hatte immer schon einen riesigen Motor und war Steher par excellence. Ich sage ja nicht, dass er unverlierbar war, aber nach dem letzten Rennen hätte ich ihn mit Sicherheit mitgenommen. Schon weil ich nur auf Harmony etwas Mumm hatte. Danach verließen sie mich. Entschied mich für Just Love You und Frank Gio. Griff ins Klo. Und ja, vielleicht hat Dubois bei ihm den richtigen Dreh gefunden, denn für viel mehr Erfolg stand ihm in der Vergangenheit fast immer die Startphase im Weg. Gestern in Front, Ok, es wollte wohl auch niemand wirklich sofort nach vorne, doch selbst dann wäre He and Me früher nicht in der Lage gewesen diese Chance zu nutzen, da er die ersten paar hundert Meter meistens nur mit sich selbst beschäftigt war. Aber alles kein Problem, der eine siehts so der andere so.  

 

Montag 23 Februar 15:19 Uhr
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Markus H

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Ist ja richtig Gambler, jeder sieht es anders. Finde so eine Leistungsexplosion bei einem 9-Jährigen, der vorher selten bis kaum gewonnen hat einfach nicht normal. Ging um ein G1 Rennen. Vor allem bei einem der schlechtesten Trainer in diesem Jahr/e. Mir geht es auch darum, was der Toto "ausgeworfen" hat. Wird wieder einige Wetter vergraulen. 

Muss normal 2000 stehen und mit Raffin lass ich mich ja auf 500 runterhandeln. Aber am Start auf 130 ist ein Vollwitz. Für mich persönlich habe ich entschieden, Frankreich wesentlich weniger zu bewetten. Sowas wie gestern bestärkt mich nur. Möchte keinen davon abbringen und auch da wird es jeder anders sehen, nur diese Quotenstürze sind weiterhin für mich nicht zu erklären. Und das wird in Frankreich weiterhin für Umsatzverluste sorgen. Neben der falschen Entscheidung gestern den Sieger in der Wertung zu lassen.

Montag 23 Februar 17:58 Uhr
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achim

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@markus H

War bei zeturf an 2. Stelle getippt!

Übrigens hinter der 4

Montag 23 Februar 18:15 Uhr
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Markus H

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Beiträge: 1120

Mag sein Achim. Zeturf für mich aber nicht bedeutend. Mir reicht Inferno Piper und im Dezember klar hinter Gendreen. 

Montag 23 Februar 19:11 Uhr
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Crefelder

Themen: 2
Beiträge: 190

Die Vorhersagen sind für mich auch nie relevant. Und alles richtig, was Markus sagt.

Aber :
Mein maximaler Bock war in diesem Rennen Harmony und ich habe auch immer Ibiki mit auf dem Schein. Und wenig Appetit auf den Frank Gio. Ich treffe aber genau nix, da ich He and Me nicht berücksichtigt habe. Ich hatte das Pferd auch so schwach in Erinnerung und habe mir deshalb das letzte Rennen garnicht erst angeschaut. Fatal. Keine Hausaufgaben gemacht.
Wie Gambler richtig bescheibt, ganz starke Testfahrt und wäre immer auf meinem Papier gelandet. DW zahlt gut.

Aber nochmal bin ich bei Markus, die Quote ist einfach ein Witz und der rote Faden der Quotenstürtze am Start zieht sich weiter durch den Sport. Sehr schade.

Für mich hat da jemand die Möglichkeit der verlängerten "Abspritze", denn das Geld kommt eigentlich immer auf die gut gestarteten Pferde in einer Lage. Aber nur ne Vermutung.

Montag 23 Februar 19:42 Uhr
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Markus H

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Und das Geld geht raus wenn einer am Start weit zurück ist. Sag nur Storno nach Start. Sieht man ja leider nicht, weil das große Geld kurz vor ab kommt. Kannst also nicht reagieren.

Bei den Galoppern ja nicht anders. Die die ganze Zeit klare Favoriten sind, steigen im Rennen dann und die die stürzen fast immer weit vorne. Gibt in Frankreich kaum einen Sieger der nach ab steigt.

Montag 23 Februar 20:15 Uhr
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Gambler

Themen: 5
Beiträge: 3421

Markus H Markus H Hast du schon einmal gesehen, dass einer am Toto weniger Umsatz hatte als vor dem Ab, wenn er am Start zurück lag ? Würd mich wirklich interessieren. Bei deutschen PMU Rennen kommt es immer wieder vor, dass grosse Außenseiter mit ein paar tausend Euro Sieg gewettet werden, die natürlich kurz vor Start wieder storniert werden.  Geht nur darum die Franzosen zu verwirren. 

Dienstag 24 Februar 08:26 Uhr
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Markus H

Themen: 12
Beiträge: 1120

Deswegen hatte ich ja geschrieben, da der Umsatz kurz vor Start kommt, kann man es nicht nachvollziehen. Was ich sicher weiß, dass man kurz nach Start noch stornieren kann. Anders ist es ja nicht zu erklären, gerade bei Trabern die am Start Galopp gehen, das sie nach Start steigen. Hab schon vor Jahren darauf hingewiesen und es ändert sich nichts. Ist eine Spielwiese für die "Großen" geworden und natürlich den Insidern. Sieht man ja bei gewissen Traineranstalten, besonders nach Trainerwechseln, ständig wie die Kurse im Rennen ins Uferlose fallen. Aber genug darüber geschrieben und geärgert.   

Dienstag 24 Februar 09:10 Uhr
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Chappiho

Themen: 1
Beiträge: 1516

Ist wie sonst auch in unserer Gesellschaft, unter dem Strich bedient sich Groß massiv bei Klein. Warum? Weil sie es offensichtlich können.

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