News Frankreich Trab, 23.04.2026
(hen) Als Qualifikationsrennen für den Prix du President de la Republique (GR I), beziehungsweise den Prix de Normandie (GR I), beide am 21. Juni, werden am Freitag in Vincennes zwei weitere Semi-Klassiker ausgetragen. Während der Prix Rene Palyart für die 4jährigen reserviert ist, messen sich die 5jährigen im Prix Louis Forcinal. (Foto:@scoopdyga)
Da bei den 4jährigen die ganz großen Namen des Jahrgangs fehlen, gibt es unter anderem für Stuten wie Masina de Tillard und Lakana de Felliere eine gute Gelegenheit sich auszuzeichnen.
Knapp zwei Monate vor dem "Tag der Champions" am 21. Juni, eröffnen der Prix Rene Palyart und der Prix Louis Forcinal den Countdown für die 4- und 5jährigen Sattel-Cracks. Auch wenn diese Rennen offensichtlich keine Hauptziele für einige Leader dieser Generationen sind, sichern sie den jeweils drei Erstplatzierten ein Qualifikationsticket für die beiden genannten Klassiker.
Im Prix Rene Palyart ist der Weg frei für die üblichen Herausforderer, da die beiden Erstplatzierten des Prix de Vincennes (GR I), Moustik la Govelle und Meteore de Simm, ebenso fehlen, wie der aufstrebende Mojito Fraise.
Masina de Tillard, die Siegerin des Prix Ali Hawas (GR II) über die klassische Distanz und Zweitplatzierte im Prix Hemine (GR II) im vergangenen Jahr, musste anschließend zehn Monate pausieren. Inzwischen hat sie drei Aufbaurennen im Sulky absolviert und versucht nun ein erfolgreiches Comeback unter dem Sattel. "Wir haben versucht, sie bestmöglich auf ihr Comeback im Monte vorzubereiten. Dieses Rennen wird richtungsweisend für den weiteren Verlauf sein", erklärt Theo Duvaldestin über die Stute, die an diesem Freitag erstmals barfuß antreten wird. Die Vertreterin des Ecurie Hazelaar trifft auf elf Gegner.
Unter ihnen zieht vor allem Mhum Flying die Aufmerksamkeit auf sich. Der eindrucksvolle Sieger des Prix de Pardieu (GR II), der im Winter über diese Distanz eine Zeit von 10,7 lief, gibt hier sein Comeback. Mit dem 'President' hat er ein klares Ziel vor Augen, dürfte aber schon hier eine tragende Rolle spielen. Nach einer enttäuschenden Leistung am 10. April im Prix Beaumanoir ist Munhoa Vedaquaise auf Wiedergutmachung aus, nachdem sie zuvor drei Siege in Folge gefeiert und zu Jahresbeginn im Prix des Andelys auf dieser Strecke stark beeindruckt hatte.
Malice Caillerie, die bei ihrem Saisondebüt auf der klassischen Distanz direkt gewinnen konnte, "hat sich durch dieses Rennen gesteigert und kann unter die ersten Drei kommen", sagt ihr Trainer Alexandre Buisson. Auch erfahrene Pferde wie Miss des Besaces, Matignon, Milor de la Vallee, Manitas de Truchon, sowie der wieder antretende Messi Pass werden versuchen, ihr Ticket für das große Ziel im Juni zu lösen.
Start: 18.14h
Die Stuten in der Überzahl
Für den am Samstag, dem 02. Mai, im Sulky ausgetragenen Prix Albert Demarcq (GR II) vorgesehen, werden die beiden Top-Pferde des 5jährigen Monte-Jahrgangs, L’Ecrin d’Or und Lionheart, im Prix Louis Forcinal fehlen. Auch gute Pferde wie London, Lisbonne Dry oder der kraftvolle Lemon Fleury sind nicht am Start, wodurch das Rennen etwas an Glanz verliert. Dennoch: Die letzten drei Sieger des Prix de Normandie, Ina du Rib, Jeroboam d’Erable und Katinka Aimef, standen zuvor allesamt im Prix Louis Forcinal auf dem Podium.
Unter den neun Startern dieser ersten Qualifikationsprüfung für den Monte-Klassiker der 5jährigen befinden sich gleich acht Stuten. Die nach Gewinnsumme führende Teilnehmerin und Siegerin des Prix Olry-Roederer (GR III) im Herbst, Lakana de Felliere, bringt auf dem Papier starke Referenzen mit. "Ich habe sie nach dem Wintermeeting geschont. Seit einer Woche ist sie wieder in Grosbois im Training. Mit einem Rennen in den Beinen wäre ich sehr zuversichtlich für den Sieg. Aber sie gehört auf jeden Fall aufs Podium", erklärt Alexis Grimault. Für ihr Comeback mit nur leichtem Beschlag versehen, trifft die Earl Simon-Tochter jedoch auf ernsthafte Konkurrenz.
Darunter ist Lara du Lerre zu nennen, die kürzlich den Prix Beaumanoir gegen jüngere Gegner gewann und sich in ausgezeichneter Form präsentiert. Ebenfalls zu beachten ist Lambada du Goutier, die im gleichen Rennen noch mit deutlichen Reserven aufrückte, bevor sie aus dem Tritt kam. Keine dieser drei Stuten scheint jedoch klar über dem Feld zu stehen.
Unter diesen Umständen können auch die kämpferische Laska du Levant, die sich steigernde Littlelou Matidy sowie die auf diesem Niveau neue Lyric auf ein Ticket für den kommenden Prix de Normandie hoffen. Der einzige Hengst im Feld, Loustic Delauriere, ein Sohn von Gangster du Wallon, Sieger des Prix de Vincennes 2019, wird versuchen, seinem Trainer Damien Lecroq ein weiteres schönes Kapitel zu bescheren.
Start: 19.33h
