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Freitag in Vincennes - Alexandre Buisson: "Mhum Flying beschert uns außergewöhnliche Erlebnisse"

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News Frankreich Trab, 23.04.2026

(hen) Als Trainer und Mitbesitzer von Malice Caillerie und Mitbesitzer von Mhum Flyng, erlebt Alexandre Buisson (Foto:@scoopdyga) einen starken Saisonstart. Den Erfolg mit diesen beiden Pferden teilt er mit seinem Freund Christophe Clin. Diese beiden Cracks treffen morgen im Prix Rene Palyart aufeinander. Von den Aussichten erzählte Buisson dem ParisTurf.

Das Jahr 2026 hat für Alexandre Buisson bestens begonnen, die Bilanz ist durchweg positiv. Mit 40 Startern seit dem 01. Januar kommt der im Haras du Mottey im Departement Orne ansässige Trainer bereits auf neun Siege und damit auf eine beeindruckende Siegquote von 22%. "Der Saisonbeginn ist hervorragend", betont er. "Im März und April lief alles, was wir an den Start gebracht haben, sehr gut. Wir hatten mehr positive als negative Überraschungen. Diese Siegquote ist wirklich bemerkenswert. Ich danke meinen treuen Besitzern wie Jacques Cottel, Francis Tardieu und Pierre Schmidt. Die Zusammenarbeit ist sehr gut und erlaubt es, etwas entspannter zu arbeiten."

Mit einem bewusst verkleinerten Bestand, bedingt durch "steigende Kosten wie Treibstoff und Personalmangel", baut Buisson seinen Erfolg vor allem auf den jährlichen Jährlingsverkäufen auf. "Ich wähle pro Jahr höchstens etwa zehn Jährlinge aus. Ziel ist es, möglichst treffsicher zu sein und Pferde auf gutem Niveau zu haben, um einen stetigen Wechsel zu gewährleisten. Ich arbeite mit nur wenigen Züchtern zusammen, daher sind die Auktionen in Caen für mich eine gute Gelegenheit, interessante Käufe zu tätigen. Nelson Thoris, Live To Tell oder Nolio du Barbey stammen beispielsweise von dort." Während Caen vor allem für das Entdecken junger Talente wichtig ist, traf er in Deauville auf Malice Caillerie und Mhum Flying.

Eine langjährige Freundschaft

Diese Käufe sind eng mit seinem langjährigen Freund Christophe Clin verbunden. "Wir haben uns in der Schule kennengelernt - in der vierten Klasse in Graignes. Wir teilten uns ein Zimmer, und an den Wochenenden war ich oft bei ihm. Anfangs dachten wir nicht daran, gemeinsam Pferde zu besitzen, da jeder sein eigenes Geschäft aufbauen wollte. Aber es hat sich ganz natürlich ergeben. Wir kennen uns seit 30 Jahren, und es gab nie Streit. Unsere Familien sind eng verbunden. Es ist eine echte, langjährige Freundschaft."

Mhum Flying, der von Christophe Clin trainiert wird, begeisterte Alexandre Buisson sofort. "Ich hatte mich vor den Auktionen in Caen verletzt, deshalb habe ich ihn im November in Deauville gekauft. Er gefiel mir auf Anhieb, und ich dachte sofort an Christophe. Zunächst wollte er ihn nicht, weil er schon genug Pferde hatte. Dann kam er zu mir und sagte schließlich: 'Wenn Dir das Pferd gefällt, wird es mir auch gefallen. Also machen wir es.' Wir erleben unglaubliche Momente, und Mhum Flying beschert uns außergewöhnliche Erlebnisse. Auch Malice Caillerie haben wir nach den Auktionen in Deauville 'freihändig' gekauft, weil sie uns beiden gefiel. Wieder einmal haben wir uns zusammengetan (lacht)."

Am Freitag tritt Alexandre Buisson nun also als Trainer und Mitbesitzer von Malice Caillerie, sowie als Co-Eigentümer von Mhum Flying an. "Wir versuchen Mhum Flying so gut wie möglich zu schonen, damit er über den Prix du President de la Republique hinaus konkurrenzfähig bleibt, der ein wichtiges Ziel darstellt. Deshalb bringt ihn Christophe auch ohne Beschlagserleichterung an den Start."

Pferde, die man im Auge behalten sollte

Unter seiner eigenen Regie kann Alexandre Buisson zudem auf erfahrene Pferde bauen, um seinen Erfolg fortzusetzen: "Kazy Merite wurde stets geschont und zeigt konstant gute Leistungen. Jain Mab wird interessante Rennen gegen ältere Pferde bestreiten, insbesondere in den Quinte-Rennen. Sie ist noch unverbraucht und dürfte eine starke Saison haben. Karvina d’Ela kann, wenn alles gut läuft, die Marke von 200.000 Euro erreichen."

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