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Absage des Renntages am Montag, 06. April
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Dienstag 31 März 19:24 Uhr
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Lori-2599

Themen: 1
Beiträge: 55

Ein Blick ins Ausland, beispielsweise nach Italien, zeigt, dass es auch anders gehen kann. Dort wird bei der Starterangabe auf ein offenes und transparentes System gesetzt. Das bedeutet: Alle genannten Pferde eines Rennens sind für jeden Beteiligten einsehbar, ebenso die jeweiligen Fahrer. Diese Offenheit sorgt dafür, dass alle Trainer und Besitzer denselben Informationsstand haben und keine Ungleichbehandlung entsteht.

Ein weiterer Vorteil dieses Systems liegt in der klaren zeitlichen Struktur. Die Nennungsschlüsse sind eindeutig festgelegt - etwa auf einen bestimmten Zeitpunkt, beispielsweise um 10:30 Uhr. Wer bis dahin nicht genannt hat, kann nicht mehr berücksichtigt werden. Diese Verbindlichkeit schafft Planungssicherheit und verhindert nachträgliche Anpassungen aus taktischen Gründen.

Auch im Falle von kurzfristigen Streichungen gibt es klare Regelungen: Wird ein Pferd nach der Starterangabe zurückgezogen, kann dies mit einem Startverbot für eine Anzahl von 10 Tagen verbunden sein. Dadurch wird sichergestellt, dass Nennungen wohlüberlegt erfolgen und nicht leichtfertig zurückgezogen werden.

Insgesamt trägt ein solches transparentes System erheblich dazu bei, Stress und Unsicherheiten zu reduzieren. Situationen, in denen Entscheidungen davon abhängig gemacht werden, ob ein bestimmtes anderes Pferd startet oder nicht, lassen sich so weitgehend vermeiden. Jeder Beteiligte kann auf Basis derselben Informationen planen und handeln.

Vielleicht wäre es daher eine Überlegung wert, ein ähnliches Modell auch in anderen Ländern einzuführen. Eine offene, öffentliche Starterangabe könnte nicht nur für mehr Fairness sorgen, sondern auch den gesamten Ablauf im Trabrennsport entspannen und vereinfachen - im Sinne aller Beteiligten.

Ergänzend dazu könnte auch der Zeitpunkt der Starterangabe überdacht werden. In einigen Fällen wäre es möglicherweise sinnvoll, die Nennungen bewusst etwas kurzfristiger anzusetzen - beispielsweise erst am Freitag, wenn das Rennen am Sonntag stattfindet. Eine solche zeitliche Nähe zum Renntag könnte zusätzliche Klarheit schaffen, da sich die aktuelle Form, der Gesundheitszustand der Pferde sowie organisatorische Rahmenbedingungen besser einschätzen lassen.

Eine spätere Starterangabe würde zudem verhindern, dass frühzeitig getroffene Entscheidungen im Nachhinein wieder hinterfragt oder revidiert werden müssen. In Kombination mit einer offenen und transparenten Veröffentlichung aller Starter könnte dies den Ablauf weiter vereinfachen und für noch mehr Verlässlichkeit sorgen.

Auch dieser Ansatz wäre zumindest eine Überlegung wert, um den Trabrennsport insgesamt strukturierter, fairer und entspannter für alle Beteiligten zu gestalten.

Abschließend sollte man sich auch einen grundlegenden Aspekt immer wieder vor Augen führen: Ein ausgefallener Renntag betrifft ausnahmslos alle Beteiligten. Besitzer, Trainer, Fahrer, die Pferde selbst sowie die veranstaltenden Rennvereine - sie alle sind davon gleichermaßen betroffen. Vor allem aber leidet das, was uns alle verbindet: die Leidenschaft für den Trabrennsport.
 
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, Strukturen zu schaffen, die für Stabilität, Verlässlichkeit und Planungssicherheit sorgen. Jede Maßnahme, die dazu beiträgt, Ausfälle zu vermeiden und den Ablauf zu vereinfachen, kommt letztlich dem gesamten Sport zugute.
Dienstag 31 März 19:41 Uhr
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Lori-2599

Themen: 1
Beiträge: 55

Konzeptidee: Leistungsorientiertes Punktesystem im Trabrennsport

Ein möglicher Ansatz zur weiteren Stabilisierung des Rennbetriebs könnte die Einführung eines transparenten, leistungsbezogenen Punktesystems sein. Dabei sammeln Pferde in ihren Rennen Punkte, wobei die Höhe der vergebenen Punkte von der Bedeutung und Dotierung des jeweiligen Rennens abhängt. In höherwertigen Rennen werden entsprechend mehr Punkte vergeben, während in kleineren Prüfungen eine geringere Punktzahl erzielt werden kann.

Auf Basis der in einem definierten Zeitraum - beispielsweise den letzten zehn Starts - gesammelten Punkte erfolgt anschließend die Einteilung der Pferde in verschiedene Leistungskategorien. So entstehen klar strukturierte Klassen, in denen Pferde mit vergleichbarem Leistungsniveau gegeneinander antreten.

Dieses System bietet den Vorteil, dass auch Pferde, die aktuell nicht mehr zur absoluten Spitze gehören, weiterhin passende Startmöglichkeiten erhalten. Gerade in offenen Klassen kann es sonst schnell zu unausgeglichenen Feldern kommen. Durch die differenzierte Kategorisierung bleiben Rennen spannender und fairer für alle Beteiligten.

Zudem könnte ein solches Modell dazu beitragen, kleinere Besitzer stärker im Sport zu halten. Wenn regelmäßig realistische Einsatzchancen bestehen und Erfolgserlebnisse möglich bleiben, erhöht dies die Motivation, dem Trabrennsport langfristig treu zu bleiben.

Insgesamt wäre dies eine interessante Überlegung, um den Trabrennsport moderner, gerechter und nachhaltiger zu gestalten und gleichzeitig die Basis des Sports langfristig zu sichern.

Dienstag 31 März 20:16 Uhr
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Trabereddy

Themen: 13
Beiträge: 533

Der TRS in D wird nach Gutsherrnart geführt. Da nützen auch keine gute Ideen, Projekte und die Aufopferung vieler Beteiligte für den TRS.

Vor ein paar Jahren hat mal das Wort "Streik" im Umlauf gebracht. Hat man nicht gemacht.

Jetzt wird er gemacht, aber anders als gedacht.

Und was interessiert es die Gutsherren??? Die starten ihre Pferde eben dann im Ausland.

Macht es doch einfach sauber, wickelt den HVT ab und meldet die RV ab!

Dienstag 31 März 20:59 Uhr
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Leporello

Themen: 7
Beiträge: 554

Wenn man die letzten Beiträge zusammenfasst, ist das Bild doch ziemlich eindeutig: ei traditioneller Renntag fällt trotz ordentlicher Dotierung aus, danach wird über Nennungen, Ausschreibungen und Struktur gestritten und diskutiert. Das Thema kocht hoch.

Von den maßgeblich Verantwortlichen in Hamburg und im HVT höre zumindest ich öffentlich dazu erstaunlich wenig. Weder von PW als HTZ-Geschäftsführer und HVT-Präsident noch von SV als HVT-Geschäftsführer. Stattdessen wurde im Forum von dritter Seite erklärt, PW sei sehr untröstlich über die Absage, zugleich wurde erwähnt, dass ihm im HVT keine Steine, sondern gleich ganze Gebirge in den Weg gelegt würden. Umso bemerkenswerter ist es, dass man vom unmittelbar Verantwortlichen selbst nichts Konkretes hört bzw. ich es nicht bekommen habe.

Damit das nicht falsch verstanden wird: mir geht es nicht um Privatpersonen. Aber ein Amt ist kein Schutzraum und das Amt ist öffentlich.

Wer in diesen Funktionen Verantwortung trägt, muss sich gerade in solchen Momenten an seiner Rolle messen lassen. Und dazu gehört für mich auch, selbst klar Stellung zu beziehen, statt die Lage über Dritte erklären zu lassen.

Genau diese Präsenz und Verantwortungsübernahme nach außen fehlen. 

Ich würde deshalb erwarten, dass sich PW und SV in einem der nächsten Winners Circle den Fragen stellen und ohne Floskeln erklären, wie es konkret weitergehen soll.

Vielleicht wäre es sogar sinnvoll, hier vorab die konkreten Fragen zu sammeln, die dort dann auch wirklich beantwortet werden müssen.

Alternativ könnte man dafür auch bewusst einen unabhängigen Kanal wie Trabertalk oder Trabinside nutzen.

 

Dienstag 31 März 21:04 Uhr
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Cotopaxi

Themen: 14
Beiträge: 2013

Sind ja gute Ideen, nur kann man zB Italien nicht mit D vergleichen, dort kommen ca. 4x so vieleTrabrennpferde pro Jahr zur Welt (auch in den vergangenen Jahren, was sich dann dementsprechend potenziert). In Italien kann man fixe Nennungszeitpunkte ob der vorhandenen Pferde leicht machen - wenn man das in D oder AT macht kommen noch weniger Renntage zu stande. Es fehlen die Pferde!! 

Nicht falsch verstehen, der Ansatz ist richtig, aber wir leben im falschen Jahr für so etwas. Soll auch nicht heißen, das man nicht besser ausschreiben könnte und so (zB durch Handikaps, was nicht viel anders ist wie Punkte, Punkte ev. etwas gerechter) mehr und offenere Rennen zu bekommen. 🤠

 

Dienstag 31 März 21:37 Uhr
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Heinrich Schreiber

Themen: 0
Beiträge: 339

Mit den von Lori-2599 unterbreiteten Ideen befinden wir uns geschichtlich im Jahr 2008. Damals wurden genau diese Ideen in Hamburg von WinRace abgebügelt.

Mussten die Ideengeber entgegen jeder Vernunft so akzeptieren. DENN : Wer die Musik bezahlt, bestimmt auch was gespielt wird. Vor diesem Hintergrund hat WinRace das Überleben des Trabrennsports um wenige Jahre verlängert, aber auch das Leiden.

WARUM ? (Steht regelmäßig auf weißen Kreuzen an der Straße). 

Dienstag 31 März 22:02 Uhr
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Tino

Themen: 60
Beiträge: 1917

Leporello Leporello 

wir sind oft einer Meinung, sehr oft. Aber Fragen sammeln welche der HVT dann beantworten MUSS? Das glaubst und meinst Du doch nicht im Ernst?

Der HVT muss gar nichts, musste er noch nie. Hat er nie gemacht. Wird er nicht mit anfangen. Fragen sammeln ist so was von Zeitverschwendung. Es sind schon viele Aktionen angeschoben worden, von deutlich renomierteren Leuten als meiner Wenigkeit, die wurden beachtet, dann wurde vertröstet auf geeignete Zeitpunkte und dann ist alles in Ablage P gelandet. Macht doch keiner mehr mit. Irgendwann ist die Luft raus. Die Gemeinschaft ist kleiner, alt und müde geworden. Der letzte Zug ist abgefahren. Lässt sich nicht mehr schön reden. Zucht, Geburten, Rennpreise, Neueinsteiger, Renntagsausfälle sprechen eine eindeutige Sprache. Versprechungen und Absichtsbekundungen gibt es weiter. Na ja, wer`s glauben will....

Dienstag 31 März 22:57 Uhr
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DerBerliner

Themen: 11
Beiträge: 1107

Ach ja ... war da nicht vor ein paar Jahren nicht so eine Ideensammlung, wo dann die besten Ideen im Rahmen des Derbymeetings vorgestellt wurden? Ich glaube es war Linda oder Marlene, jedenfalls eine der Matzky-Damen, die da "gewonnen" hat. Von der Idee hat man danach auch nichts mehr gehört.

Mittwoch 01 April 00:32 Uhr
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Einstein

Themen: 2
Beiträge: 1820
Lanti schreibt:

Ich sag's mal so, ohne das Forum wird's eng mit der Bindung zum Trabrennsport!? Sollte es wegbrechen, wäre es wie ein Brandbeschleuniger für den Niedergang! Hört sich hochtrabend an, ist aber die reine Wahrheit! Der Austausch hier ist die letzte Bastion um dem Sport irgendwie nahe zu sein, auch grenzüberschreitend, insbesondere zu Österreich, aber auch Holland, Schweden und Frankreich! Für mich wäre es echt schlimm, da bin ich ehrlich!

...was mich noch mehr desillussioniert als dein emotionaler beitrag, klaus...das sich hier inzwischen sogar  "verantwortliche" aus nord, west und süd mehr oder weniger bekriegen...das ist leider keine sachliche diskussion mehr...wer anderes behauptet, lügt...es gibt nur vorwürfe und gegenvorwürfe...nett verpackt mit "mein lieber sososo..." und wohlfeilen worten, aber jeweils inhaltlich nicht kompromissbereit...

...das soll von mir aber keine schuldzuweisung aus der sicht eines kleinen unbedeutenden menschen an jene genannten personen sein...es zeigt leider nur, wie überall im dt. trs die nerven blank liegen...keine neue erkenntnis, deshalb aber nicht weniger wahr...

...und das was sich hier in unserer kleinen bubble abspielt, ist eben nur ein spiegelbild der gesellschaft...das müssen wir so akzeptieren...nichts ist für immer, nicht mal der dt. trs...da helfen auch die überwiegend gut gemeinten ratschläge nicht mehr...

Mittwoch 01 April 03:58 Uhr
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Frascati

Themen: 1
Beiträge: 683

Ein Like von mir zuwenig für Einstein. Gefühlt der erste Beitrag mit ernstzuhnemenden Inhalt seit Jahren. Spätestens damit sollte jedem klar sein, wie weit es mit dem deutschen TRS gekommen ist. Ein peinlicher Offenbarungseid der Rennvereinsvertreter und Vertretern (Verteidigern) des HVT Präsidenten hier im Forum bezüglich Starterangabe Ostern vorausgegangen...Comedy pur!

Mittwoch 01 April 08:08 Uhr
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Alexander

Themen: 3
Beiträge: 344

Starker Beitrag Einstein - vor allem die Wahrnehmung sitzt. Bist du sicher, dass der von dir ist? Ich hatte nämlich exakt dieselbe. Bleib weiter mit diesen hochwertigen Beiträgen am Ball.

 Am Ende gibt es nur Verlierer! 
Mittwoch 01 April 11:03 Uhr
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Leporello

Themen: 7
Beiträge: 554
Alexander schreibt:

Starker Beitrag Einstein - vor allem die Wahrnehmung sitzt. Bist du sicher, dass der von dir ist? Ich hatte nämlich exakt dieselbe. Bleib weiter mit diesen hochwertigen Beiträgen am Ball.

 Am Ende gibt es nur Verlierer! 

Das ist ein schönes Thema für eine Bachelorarbeit in Wirtschaftswissenschaften. "Das Gefangenendilemma am Beispiel des Untergangs des Trabrennsport".

 

Gefangenendilemma – Wikipedia

Mittwoch 01 April 12:11 Uhr
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Alexander

Themen: 3
Beiträge: 344

Die Meldung wird im Laufe des Tages offiziell, aber es gibt einen Sponsor der jährlich 5 Millionen für den HVT übernimmt und dann können die Vereine die PMU Gelder behalten

Mittwoch 01 April 12:13 Uhr
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Lanti

Themen: 11
Beiträge: 2591

OK, ganz schön akademisch das ist!😎

Meinte Leporello!

Mittwoch 01 April 12:18 Uhr
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Lanti

Themen: 11
Beiträge: 2591

Ja klar Alexander und  nur Herz und  Mommert kennen den Code für's Schließfach! Ausser uns (0104)

Schön wärs!

Mittwoch 01 April 12:24 Uhr
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Frascati

Themen: 1
Beiträge: 683
Alexander schreibt:

Die Meldung wird im Laufe des Tages offiziell, aber es gibt einen Sponsor der jährlich 5 Millionen für den HVT übernimmt und dann können die Vereine die PMU Gelder behalten

Kann ich bestätigen!

Mittwoch 01 April 12:39 Uhr
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Otto

Themen: 0
Beiträge: 233
Alexander schreibt:

Die Meldung wird im Laufe des Tages offiziell, aber es gibt einen Sponsor der jährlich 5 Millionen für den HVT übernimmt und dann können die Vereine die PMU Gelder behalten

Hat sich Frau Mommert wegen der Expertise bereits bei Ihnen gemeldet?

Mittwoch 01 April 12:51 Uhr
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Leporello

Themen: 7
Beiträge: 554
Lanti schreibt:

OK, ganz schön akademisch das ist!😎

Meinte Leporello!

Da hast, Du schon recht. Ich kenn das Gefangenendilemma noch aus dem Studium. Es passt es hier pefekt.

Jeder Rennverein schaut erstmal nur auf sich wie bekomme ich meinen Renntag voll?
Das ist logisch. Aber genau dadurch kippt das Gesamtsystem.Wenn jeder nur für sich optimiert, funktionieren am Ende die Rennen insgesamt nicht mehr.

Genau hier wäre eigentlich Steuerung durch den HVT gefragt.

 

Mittwoch 01 April 12:57 Uhr
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Lanti

Themen: 11
Beiträge: 2591

Da haben die Beteiligten bereits vor 30 Jahren 2x lebenslänglich (bei uns 15 Jahre) bekommen! Seit dem läuft das Dilemma! Lange hat's keiner gemerkt!😎

Mittwoch 01 April 16:00 Uhr
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Derbywoche

Themen: 1
Beiträge: 600

Auf Grund der aktuellen überfüllten Renntagssituationen und geschätzer Verzehnfachung der Fohlengeburten im Jahr 2027 ist die Errichtung von mind 5 weiteren Rennbahnen angedacht....Alle Garantien von V Wetten werden ebenso um min. das 10-Fache erhöht

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