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Von hundert Metern Vorsprung zur halben Länge - Abrivard: "Auf der ersten Runde hatte ich ihn nicht unter Kontrolle"

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Ein paar Tage vor dem ersten Frankreich-Start des ungarischen Trabers Enjoy, hat der neue Trainer Matthieu Abrivard ihn in seiner Kolumne für den ParisTurf angekündigt: "Er ist eines der besten Pferde seines Landes, hat aber noch wenig Erfahrung und versucht nun sein Glück in Frankreich. Er arbeitet morgens sehr gut und hat ein interessantes Niveau." Und das 'interessante Niveau' hat der Hengst tatsächlich die meiste Zeit über die 2.625 Meter zeigen können. Wenn auch anders als geplant.


Foto: CR

 

Schon früh hatte der Maharajah-Sohn einen großen Vorsprung herausgelaufen. Dieser Grand Prix Baron d'Ardeuil hielt aber bis zum Ziel noch eine Menge Spannung bereit. Nachdem der Vorteil zwischenzeitlich gut hundert Meter betragen hat, kam der 6jährige vielleicht noch mit einem Vorsprung von 25 Metern in die Zielgerade. Zu diesem Zeitpunkt dürfte kaum einer der Zuschauer geglaubt haben, dass es für Enjoy noch einmal eng werden kann. Aber Matthieu Abrivard riskierte nicht ohne Grund Mitte des Einlaufs einen langen Blick über die rechte Schulter. Von den Verfolgern wurde Kotkie von Manuel Criado noch sehr schnell gemacht und rückte dem Ungarn bedrohlich nahe auf die Pelle. Enjoy konnte nach dem Kraftakt eine halbe Länge ins Ziel retten, wofür ein Schnitt von 13,7 nötig war. In dem früh auseinandergerissenen Feld vervollständigte Kiki das Podium.


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"Normalerweise ist er brav, aber heute habe ich eine ganz andere Seite des Pferdes gesehen", erklärte Matthieu Abrivard nach dem Rennen den etwas unfreiwilligen Ausreißversuch. "Ich wusste, dass er es gewohnt ist, in Ungarn nach vorne zu gehen. Aber ich weiß nicht, ob er dort entspannter war oder nicht. Morgens ist er total ruhig, sogar unkompliziert."


Die reine läuferische Leistung würdigte Abrivard aber: "Ich muss aufpassen, denn das, was er heute gezeigt hat, macht kein schlechtes Pferd. Er hat viel Leichtigkeit und hat während des Rennens gut geatmet. Ich weiß, dass er großes Potenzial hat, aber ich muss es anders angehen, sonst wird das sehr schnell aufhören. Ich habe heute keinen Spaß gehabt, und auf der ersten Runde hatte ich ihn nicht unter Kontrolle."

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