News Frankreich Galopp, 17.02.2026
(hen) Einige Rennbahnen blieben von den Überschwemmungen, die zu Jahresbeginn weite Teile des Landes getroffen haben, nicht verschont. Unter anderem erwischte es die Galopprennbahn in Lion-d'Angers (siehe Foto).
Am Montag reiste die französische Umweltministerin Monique Barbut nach Cadillac-sur-Garonne, einer besonders stark betroffenen Gemeinde am Ufer der Garonne im Departement Gironde. Sie sicherte den Geschädigten sowie den Rettungsdiensten die Unterstützung des Staates zu und kündigte an, dass die Überschwemmungen als Naturkatastrophe anerkannt wurden. Ein entscheidender Schritt, damit Versicherungen greifen können.
Im Juli 2022 hatten noch verheerende Brände nahe La Teste-de-Buch die Öffentlichkeit erschüttert. Damals war Präsident Emmanuel Macron vor Ort. Zu Beginn des Jahres 2026 sind es nun heftige Regenfälle, die landesweit enorme Schäden verursachen. Der Südwesten ist dabei nicht die einzige betroffene Region. Auch im Westen Frankreichs sind zahlreiche Gebiete überschwemmt, darunter die Rennbahn in Sable-sur-Sarthe, die derzeit mit Hochwasser zu kämpfen hat. "Es gibt keinen aktuellen Schaden", erklärt Franck Bezier, Direktor des Regionalverbands Anjou Maine, optimistisch. "Da die nächsten Renntage erst in einigen Wochen stattfinden, wird es keinerlei Auswirkungen geben."
