News Frankreich Trab, 02.04.2026
(hen) Am kommenden Samstag bietet Vincennes den Zuschauern und Wettern unter anderem zwei stark besetzte Grupperennen an. Von den beiden höher dotierten Rennen richtet sich der erste Blick auf den den Prix Kerjacques, der um 15.15h gestartet wird.
Für dieses Gruppe II-Rennen, das als Quinte ausgetragen wird, gibt es aber bereits einen kleinen Wermutstropfen. Einmal mehr hat es für die Großwette Frankreichs nur zu dreizehn Startern gereicht. Die Besetzung kann sich aber sehen lassen. Allein sechs Pferde aus dieser Prüfung dürfen sich Gruppe I-Sieger nennen.
Der zweifache Amerique-Sieger Idao de Tillard (13) wird nach seinem enttäuschendem Comeback Mitte März noch weiter erleichtert. Allerdings wurde von Trainer Thierry Duvaldestin schon angekündigt, dass "er im Feld mitlaufen soll". Natürlich ist nach dieser Aussage dennoch nicht auszuschließen, dass der Severino-Sohn zum Ende der Partie in die Quinte sprinten könnte.
Zwischen den ersten beiden der letzten Amerique-Ausgabe, Josh Power (8) und Hokkaido Jiel (11), kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen. Dabei dürfte Josh Power, der nur vorne 'plaquee' antritt, aber nicht wirklich mitmischen wollen. Vieles spricht also für einen Sieger aus dem Trio Iroise de la Noe (7), Ino du Lupin (8) und Inexess Bleu (10), wobei sich Hokkaido Jiel mit seinem Status als Amerique-Sieger sicherlich gerne einmischen würde. Die letzten beiden Auftritte nach dem großen Triumph sprechen aber gegen einen Erfolg für den Schützling aus dem Ecurie Luck.
Vielmehr sollte man sich mit Cobra Killer Gar (3) beschäftigen, auch wenn der Wallach bei seinen letzten beiden Starts nicht überzeugen konnte. Ende Februar fiel der Italiener, der sonst sehr trabsicher ist, fehlerhaft aus. Und am 21. März war Stammfahrer Gabriele Gelormini nach einem guten Verlauf mit dem dritten Rang "enttäuscht". Der 8jährige kann die Königswette aber ebenso wie Hulysse Digeo (5) vervollständigen. Bei Hooker Berry (12) kann man auch nach dem fünften Rang im Prix de Paris nicht von einer Erfolgsgeschichte nach dem Trainerwechsel sprechen. Dennoch ist auch der Booster Winner-Sohn nicht komplett für die ersten Fünf auszuschließen.
Für den Prix Cornelia (GR III) findet die Starterangabe erst am heutigen Donnerstag statt. Die Trainer von zwei der fixen Starter gaben ihre Einschätzung bereits im ParisTurf ab.
"Mit ihr ist alles, was jetzt kommt, ein Bonus, denn sie hat keine großen Reserven mehr", sagte Jean-Paul Marmion über Halicia Bella. "Unter dem Sattel hat sie eine zweite Luft bekommen, aber ein dritter oder vierter Platz wäre bereits ein sehr gutes Ergebnis. Da Jean-Yann Ricart durch Heuristique gebunden ist, wird sie voraussichtlich von Guillaume Martin geritten und läuft wie immer barfuß."
Nicolas Bazire sprach mit der Fachzeitung über den dritten Monte-Start von Hymne du Gers: "Sein Comeback unter dem Sattel im Prix du Pontavice de Heussey war sehr interessant, er wurde Dritter. Danach bestätigte er seine Form im Sulky im Prix du Plateau de Gravelle mit einer starken Leistung. Seitdem hat er regelmäßig gearbeitet und alles ist in Ordnung. Man darf aber nicht vergessen, dass er einen schwierigen Charakter hat. Er hat uns schon öfter im Stich gelassen. Momentan wirkt er jedoch gut eingestellt. Er wird von Alexandre Abrivard geritten und hat eine solide Chance."
