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Samstag in Vincennes - David Thomain: "Jeroboam d’Erable sollte sich rehabilitieren"

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Zwar treten im Prix Henri Desmontils nur zehn Pferde an, doch die Qualität ist in diesem Klassiker ohne Zweifel hochklassig. Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem Jeroboam d’Erable. Der Drittplatzierte aus dem Prix de Cornulier möchte seine Disqualifikation aus dem Prix de l’Île-de-France vergessen machen.

Viele hätten Jeroboam d’Erable am 18. Januar im Prix de Cornulier gerne als Sieger gesehen. Als Favorit zu einer Quote von 3,0:1 zeigte Jeroboam d’Erable in der 'Weltmeisterschaft der Monte-Traber' großen Kampfgeist, musste sich jedoch Iguski Sautonne und Ina du Rib geschlagen geben. Beide Gegner sind am Samstag nicht am Start. Zwei Wochen später war die erhoffte Revanche im Prix de l’Île-de-France (GR I) für den Thomain-Vertreter schnell beendet. Er sprang auf dem Weg in die Senke an.

Seit 2024 trägt der Prix Henri Desmontils Gruppe I-Status und bietet dem Champion des Ecurie du Haras d’Erable die Chance zur Wiedergutmachung am letzten Tag des Wintermeetings. Sein Ziel: der zweite Sieg auf höchstem Niveau nach dem Erfolg im Prix de Normandie 2024. "Im Prix de l’Île-de-France hat er sich nicht wohlgefühlt", erklärte David Thomain, der dieses frühere Gruppe III-Rennen als Reiter bereits viermal gewann. 2016 mit Attentionally, sowie 2019, 2021 und 2022 mit Clegs des Champs. "Jetzt ist wieder alles in Ordnung und morgens in Grosbois zeigt er eine sehr gute Verfassung. Das Meeting geht zu Ende. Ich hoffe nur, dass er noch nicht müde ist. Dann sollte er sich rehabilitieren."

Die 2.850 Meter auf der 'Grande Piste' kommen ihm entgegen: Jeroboam d’Erable verfügt über enorme Steherqualitäten und kann den anspruchsvollen Anstieg in hohem Tempo bewältigen.

L’Ecrin d’Or stellt sich der älteren Konkurrenz

Gerade die lange Distanz dürfte auch ausschlaggebend gewesen sein, dass das Umfeld von L’Ecrin d’Or den Start hier bevorzugt, anstatt in den Prix des Centaures zu gehen. "Der Parcours des 'Henri Desmontils' liegt ihm mehr als jener des 'Centaures', wo man vielen Fallstricken ausweichen muss", bestätigt Alexandre Abrivard. "Er besitzt eine erstklassige Chance."

Die Familie Abrivard wagt damit ein ambitioniertes Unterfangen mit dem Vertreter von Richard Denecherre. Der 5jährige glänzte bereits im Sommer 2025 auf dieser Bahn mit einem Sieg im Prix du President de la Republique (GR I) in 12,5 und legte am 14. Dezember mit einem weiteren Gruppe I-Erfolg im Prix Jag de Bellouet (11,9 über 2.700 Meter) nach.

Weitere ernsthafte Anwärter

Auch Jean-Philippe Monclin verzichtet auf den Prix des Centaures zugunsten dieses Rennens und sattelt Keengame. Die Siegerin des Prix Bilibili (GR I) trifft erneut auf Je M’Envole, dem sie im Prix de l’Île-de-France (GR I) am 01. Februar nur knapp im Kampf um Rang Drei unterlag.

Der von Mathieu Mottier trainierte Je M’Envole hatte zu Beginn des Meetings den Prix Paul Buquet (GR II) über die heutige Distanz gewonnen. Und das vor Ideale du Chene und Jean Balthazar, die ebenfalls in die Entscheidung eingreifen können. Nicht zu vergessen ist die millionenschwere Titelverteidigerin Hirondelle du Rib, die im Vorjahr ihrem jungen Partner Noe Perron, damals noch als Lehrling, einen unvergesslichen Moment bescherte. Auch wenn sie etwas von ihrer früheren Dominanz eingebüßt hat, verdient sie weiterhin großen Respekt.

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