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PRIX DE CORNULIER - Loic-Desire Abrivard: "Ein schöner Familienerfolg"

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News Frankreich Trab, 18.01.2026

(hen) Loic-Desire Abrivard, der Vater von Matthieu Abrivard, hat im Prix de Cornulier seine ganz eigene Geschichte geschrieben - wenn auch nicht ganz so erfolgreich, wie sein Sohn, oder sein Neffe Alexandre. Nach dem Triumph von Iguski Sautonne erzählte Loic-Desire dem ParisTurf davon. (Foto:scoopdyga)

Vor 30 Jahren platzierte Loic-Desire Abrivard als Trainer zum dritten Mal in Folge Anita de la Vallee auf dem dritten Platz im Prix de Cornulier (1994, 1995 und 1996). Sein Sohn Matthieu, der heutige Trainer von Iguski Sautonne, war damals erst zehn Jahre alt, während sein anderer Sohn Jean-Etienne erst fünf Monate später geboren wurde. "Daran erinnere ich mich sehr gut", erzählt er. "Einmal lag sie sogar noch 20 Meter vor dem Ziel in Führung. Trotzdem habe ich immer gesagt: Wäre der Cornulier im September gelaufen worden, hätte Anita ihn gewonnen, denn sie war im Sommer besser als im Winter."

Auch wenn er dem Titel damals schon sehr nahekam (bereits in seinen Farben), genoss er den Triumph von Iguski Sautonne in der Ausgabe 2026 in vollen Zügen. "Das ist großartig! Matthieu hatte dieses Ziel schon lange im Visier. Ob ich mit seiner Entscheidung einverstanden war? Wissen Sie, heute bestimme ich nichts mehr. Ich bin Angestellter meiner Kinder (lacht). Bei diesem Erfolg darf man Jean-Etienne nicht vergessen, denn er hat sich auf dem Land hervorragend um das Pferd gekümmert. Als er kürzlich nach Grosbois kam, habe ich kein einziges Mal angerufen, um mich nach dem Zustand des Pferdes zu erkundigen. Vor einigen Jahren haben wir mit Bellissima France gewonnen. Damals war ich fast zuversichtlicher. Mit Iguski fühlte ich mich eher wie ein Herausforderer. Vor dem Rennen war es schwer Jeroboam d’Erable zu schlagen.

Am Ende ist es der zweite Cornulier-Sieg für uns. Und dazu noch in meiner eigenen Rennfarbe. Es ist ein schöner Familienerfolg, auch mit 'Alex' (Abrivard)."

"Zu Hause ist Iguski Sautonne wirklich ein sehr angenehmes Pferd im Umgang", ergänzte der bereits angesproche Jean-Etienne. "Er ist ein Hengst, aber ausgeglichen im Kopf. Er hat keine schlechten Eigenschaften. Es ist pures Glück. Morgens mit ihm auf die Bahn zu gehen, ist ein Genuss. Wenn es nur solche Pferde gäbe, wäre alles zu einfach. Seit er ein Jährling ist, kümmere ich mich um ihn. Wir haben alle seine Entwicklung gesehen. Ich hatte das Glück, drei Rennen mit ihm zu gewinnen. Und ich habe immer gesagt, dass er in meinem Herzen der Beste seines Jahrgangs ist. Auch wenn ich weiß, dass es andere I-Pferde wie Idao de Tillard gibt, die ihm überlegen sind.

Die gesamte Vorbereitung auf diesen Prix de Cornulier ist sehr gut verlaufen. Zehn Tage vor dem großen Termin haben wir ihn wegen des schlechten Wetters nach Grosbois gebracht. Bei uns waren die Trainingsbahnen nicht gut, und wir wollten kein Risiko eingehen. Der Tapetenwechsel hat ihm vielleicht gutgetan, ihm einen kleinen zusätzlichen Schub gegeben - sicher wissen kann man das aber nicht. Das Pferd war perfekt, genauso wie der Jockey, der für uns ein Traumrennen geritten ist. Wir hatten den Cornulier schon mit Bellissima France gewonnen, aber sie war im Training komplizierter. Sie hatte viele Gangarten, war aber eine echte Monte-Stute."

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