Vorschau Vincennes und Strasbourg, Mittwoch, 13.05.2026
(hhü) Gleich zwei Destinationen wird das Team Nimczyk am Mittwoch in Frankreich ansteuern. Robbin Bot tritt mit Brothers In Arms in Vincennes an, während es für Michael Nimczyk mit Waldgeist nach Strasbourg geht.
Sportlich das deutlich dickere Brett zu bohren hat dabei der aus einer dreimonatigen Pause kommende Brothers In Arms, der in einer mit 90.000 € dotierten Gruppe-III-Prüfung über 2.700 m antreten wird. Der Sechsjährige konnte in diesem Jahr bei drei Starts im Pariser Trabertempel aber mit zwei Topplatzierungen bereits gut 30.000 € gewinnen und hat bei passendem Rennverlauf immer die Kapazitäten, im Vordertreffen zu landen.
Mit einem Sieg auf Gruppe-II-Ebene meldete sich Lunella Leman (Benoit Robin) aus einer kurzen Pause zurück. Die stets performende Fünfjährige dürfte allerdings am Toto etwas weniger Beachtung finden als der gleichaltrige Lord Delo mit Jean-Michel Bazire an den Fahrleinen. Das liegt jedoch eher am Fahrer als an den Formen der beiden Konkurrenten, denn die sind bei Lord Delo ebenfalls top, allerdings auf einem deutlich niedrigeren Niveau. Ähnliches kann man auch über Key Of Love (Anthony Barrier) sagen, die bereits etliche Siege einfahren konnte, aber auf dem hier verlangten Level bislang an ihre Grenzen stieß.
Daher muss man auch mit dem wiedererstarkten Lover Man (Matthieu Mottier) rechnen, der eine leichtere Aufgabe unlängst in Cholet nach Belieben beherrschte. Michel Rothengatter gibt Kevin Prince in die Hände von Matthieu Abrivard. Der Follow-You-Sohn blieb zuletzt in Vincennes über die Sprintdistanz ohne Prämie und stößt in dieser Gewinnklasse nun allmählich an seine Grenzen.
Bei weitem nicht so scharf wird Waldgeist der Wind in Strasbourg ins Gesicht wehen. Auch wenn der Gestüt-Idee-Traber in dieser Bänderstart-Aufgabe das klar gewinnärmste Pferd im Feld ist, so hat er mit einem Course-D-Rennen für Siebenjährige und Ältere eine sehr gut ausgesuchte Aufgabe erwischt. Bei seinem zweiten Platz in Hamburg hinter Tempobolzer Global Commission kam er für den Sieg in höllisch schnellen 1:12,0 / 2.200 m nur wenige Schritte zu spät und präsentierte sich vor den Augen seines Besitzers Albert Darboven in absoluter Topform. Auf dem etwas mulligen Rechtskurs in Strasbourg gilt es, sich über die 2.800 m Distanz die Kräfte gut einzuteilen.
Mit Un Mec Paasloo (Pierre-Yves Verva) steht ein guter alter Bekannter mit im ersten Band, der genau wie die mit Zulage antretende Isia Du Chene (Thomas Dromigny) zu den stärksten Konkurrenten von Waldgeist gehören sollte. Die Achtjährige belegte unlängst in einem Lauf der Trophee Vert in Le Touquet einen sehr starken dritten Platz auf Course-A-Level zu dem auf Grasbahnen derzeit kaum zu bezwingenden Just De L’Oison. Das ist eine echte Empfehlung!
Für Trainer Johnny Westenbrink wird Michael im zweiten Rennen noch Lumineuse Well steuern, die in einem sehr harmlosen Course-F-Rennen für Fünfjährige aus dem ersten Band eine kleine Prämie anpeilt.
Hier der Link zu den Rennprogrammen: https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Vincennes/130526030201
https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Strasbourg/130526030305
