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Lizenzentzug von Thierry Poche: "Es gibt keine Grenzen mehr"

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Thierry Poche, Trainer in Senonnes, wurden wegen privater Vorkommnisse für drei Monate seine Lizenzen entzogen. Er zeigt sich gegenüber den zuständigen Instanzen äußerst verärgert. Was genau passiert ist, schilderte er dem ParisTurf.

Schon vor zehn Tagen wurde Poche von France Galop die Lizenzen entzogen. Er ist außer sich vor Wut und steht gleichzeitig noch immer unter Schock. "Das ist eine Ungerechtigkeit. Es ist nicht normal, dass man mich am Arbeiten hindert", erklärt der 60jährige Mayennais verbittert.

Er wurde von der Justiz verurteilt, weil er ohne Führerschein gefahren ist und einen gefälschten Führerschein benutzt hat. Die Entscheidung von France Galop hält Thierry Poche für überzogen: "Ich habe einen Fehler gemacht und ihn vor dem Strafgericht in Angers zugegeben. Ich habe eine Geldstrafe von 433 Euro bekommen. Also die Mindeststrafe, wegen Urkundenfälschung und Gebrauch einer Fälschung. Keine Bewährung, nichts. Für mich sind das Dummheiten des Lebens. Wir machen alle Fehler, und ich stehe dazu. Aber das hat nichts mit meiner beruflichen Tätigkeit zu tun. Ich habe das Gefühl von France Galop wie ein Krimineller behandelt zu werden."

Angesichts dieser Situation blickt der Mann, der in den 32 Jahren seiner Karriere 181 Siege erzielt hat, sehr pessimistisch in die Zukunft: "Mir geht es sehr schlecht, auch wenn ich gut unterstützt werde. Nach schwierigen Jahren hatte ich mich gerade wieder gefangen und konnte meine Schulden bezahlen. Leider werde ich wieder in dieselben Schwierigkeiten geraten. Aber das interessiert offenbar niemanden."

Thierry Poche fühlt sich von France Galop keineswegs unterstützt - ganz im Gegenteil: "Man verbietet mir, Pferde in meinen Boxen zu halten, obwohl ich zu Hause vier Hektar Land habe. Ich könnte für Kunden die Vorarbeit im Training übernehmen und Pferde unterbringen, aber auch das wird mir untersagt. Angeblich ist das Innenministerium verantwortlich, aber France Galop versteckt sich dahinter. Sie sind sehr gut darin, uns weiter nach unten zu drücken. Die Trainerverbände müssen sich schnell mit diesem Thema befassen, um uns zu verteidigen. Das wird schlecht enden. Ich habe das Gefühl, dass es keine Grenzen mehr gibt."

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