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Kraftstoffpreise im Rennsport angekommen - Trainer meiden weite Reisen

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News Frankreich Trab, 02.04.2026

(hen) Mit der anhaltenden Eskalation des Konflikts im Nahen Osten gerät auch der Rennsport in Frankreich unter Druck. Die stark gestiegenen Rohölpreise wirken sich natürlich auch auf die Rennställe aus, wie der ParisTurf berichtet.

Schon im Oktober 2022 hatte sich die Fachzeitung bereits intensiv mit dem damaligen Anstieg der Kraftstoffpreise und dessen Auswirkungen auf den Rennsport beschäftigt. Ursache war damals der Konflikt zwischen Gewerkschaften der Raffineriearbeiter und ihren Arbeitgebern. Dreieinhalb Jahre später sorgt nun der Krieg im Nahen Osten für neue Besorgnis. Denn es steigen nicht nur die Preise für Rohöl stark an. Ein Teil der Tankstellen (etwa 10%) meldet bereits teilweise oder vollständige Engpässe.

Am gestrigen Mittwoch erklärte die Regierungssprecherin Maud Bregeon im Sender TF1 aber, dass aktuell "kein Risiko einer Versorgungsunterbrechung" bestehe.

Dennoch beginnen sich die hohen Preise bereits konkret auf den Rennbetrieb auszuwirken: Immer häufiger passen die Trainer ihre Planungen an, indem sie beispielsweise weit entfernte Starts streichen. Insbesondere mit Pferden, die gerade erst wieder antreten oder nur geringe Chancen auf Preisgelder haben. Somit wird dieses Thema in den kommenden Wochen weiterhin sehr genau beobachtet.

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