An diesem Samstag gab es die letzten Streichungen für die fünfte Etappe des Grand National du Trot, die am Mittwoch in Le Croise-Laroche stattfindet. Schon jetzt steht fest, dass es kein drittes Band geben wird.
Für den Titelverteidiger dieser Etappe, Jango Vici, steht am Mittwoch eines der Zielrennen an. Von seinem Quartier wurde, inklusive einer Trainingseinheit in Vincennes, alles vorbereitet. Allerdings muss Trainer Antoine Ripoll Rigo noch mächtig zittern, ob sein Schützling überhaupt an den Start kommen darf. Grund ist das neue Reglement für Quinte-Prüfungen, welches Pferde benachteiligt, die in den letzten drei Monaten nicht mindestens einen siebten Rang im Sulky geholt haben. Diese neue Regel wurde erst am 01. März eingeführt und sorgte bereits für Diskussionen und sogar heftige Kontroversen.
Im Fall von Jango Vici, der bereits mit Matthieu Abrivard als Starter angegeben ist, liegt der letzte fünfte Platz knapp vier Monate zurück. Auf der aktuellen Starterliste ist Hengst der drittreichste im Rennen, dennoch gehört er zu den Kandidaten, die als erstes gestrichen werden können, wenn sein Band mit acht Startern voll belegt ist.
Diese Regel wurde ursprünglich eingeführt, um Pferde auszuschließen, die nicht unbedingt mit vollen Ambitionen laufen, was zu mehr Umsatz führen soll. In der Praxis führt sie jedoch manchmal dazu, dass selbst aussichtsreiche Kandidaten aufgrund ihrer letzten Form ausgeschlossen werden. Viele Fachleute kritisieren diese Regel scharf. Sie müsste wahrscheinlich überarbeitet oder korrigiert werden. Doch wie so oft ist des einen Pech des anderen Glück: Durch den möglichen Ausschluss von Jango Vici könnte Karambar erstmals in die Rennserie nachrücken. Alexandre Abrivard bestätigte bereits, dass er in diesem Fall selbst im Sulky sitzen wird.
Im zweiten Band fällt außerdem der äußerst konstante Ialto d’Hertals (Clement Duvaldestin) auf, aktuell Zweiter der Gesamtwertung und ein Pferd, das seinen Sieg nach fünf Ehrenplätzen längst verdient hätte. Ebenfalls bereits genannt wurden Indus Val (Pierre-Yves Verva), Kanto Avis (Benjamin Rochard), Hedic Gema (Alan Gendrot), Invictus Madiba (Franck Nivard) und Ibiscus Man (Romain Christian Larue).
Der wiedererstarkte Indigo de Fontaine wird laut Alexandre Abrivard nur starten, falls noch ein Platz frei wird. Auch Hurricane Carter steht weiterhin auf der Meldeliste.
Im ersten Band wurden bislang lediglich Lupin d’Olmen (Christophe Martens), der Gesamtführende Jentil Dieschoot (Alexis Collette), Hall Black Mess (Thomas Chalon) und Indien de Fontaine (Eric Raffin) genannt.
Mit zahlreichen starken Pferden in beiden Bändern verspricht die Veranstaltung am Mittwoch, schon vor der endgültigen Starterangabe am Montag, ein hochklassiges Spektakel.
