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GNT in Amiens - Raffestin: "Der Rechtskurs wird Jilord Viva nicht stören"

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Nach einem überzeugenden Erfolg in Vincennes soll Jilord Viva seinem Trainer Julien Raffestin nun zum Auftakt des Grand National du Trot am Mittwoch in Amiens den ersten Erfolg auf einer Etappe des beliebten Wettbewerbs bescheren.

Erst am 17. Februar sorgte Jilord Viva für seinen Trainer für eine wichtige Premiere: Der Wallach gewann die Quinte des Tages, was den ersten Quinte-Erfolg für Raffestin als Ausbilder darstellte. Nun soll beim Saisonauftakt des GNT in Amiens der nächste Schritt folgen. Im Vorjahr waren sie als Zweite in Meslay-du-Maine nur knapp von Indy de Jyr geschlagen geworden, dem späteren Gesamtsieger 2025.

"Ihm geht es gut. Er scheint sich von seinem jüngsten Sieg gut erholt zu haben", sagte Raffestin gegenüber dem ParisTurf. "Morgens ist er wie immer, ein eher kühles Pferd, aber ich spüre,  dass er sich wohlfühlt." Zwar ist die 1.142 Meter lange Bahn in Amiens nicht ideal, doch die Distanz von 2.900 Metern sollte ihm liegen. Sollte er erneut überzeugen, stehen anschließend die Etappen in Marseille-Borely und Le Croise-Laroche auf dem Programm.

Der 7jährige Sohn von Vulcain du Vivier ist in Amiens bislang nur einmal gelaufen. Den 09. März 2022 beendete er mit einer Disqualifikation. Als Pferd, dass eher große Bahnen bevorzugt, muss er sich nun erneut auf diese verhältnismäßig kleine Piste einstellen.

"Jilord hat bisher immer auf großen Bahnen gewonnen, aber ich denke, dass er älter wird und sich anpassen kann. Natürlich ist das Profil nicht ideal für ihn. Die Distanz von 2.900 Metern kommt ihm aber sehr entgegen. Der Rechtskurs wird ihn nicht stören, denn grundsätzlich ist er ein Pferd für  rechtsherum. Schon in jungen Jahren war er in diese Rennrichtung immer etwas besser", ergänzte Raffestin.

Der Winter verlief für den Stall Raffestin mit fünf Siegen in Vincennes und einer Quote von 52% unter den ersten Fünf äußerst erfolgreich. Drei dieser Erfolge gingen auf das Konto von Jilord Viva. "Wir haben derzeit einen guten Lauf", sagt der 43jährige. "Der Stall ist in Form." Da würde sich ein Erfolg im Grand National du Trot gerade zur rechten Zeit kommen. Einem Wettbewerb, der in dem Jahr gegründet wurde, als Julien Raffestin auf die Welt kam.

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