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Emotionen pur beim Henkel-Stutenpreis 2026

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Nachschau Düsseldorf, Samstag 25.04.2026

 

Es war der Tag der Frauen auf der Galopprennbahn Düsseldorf. Im Wirnshofer-Preis der Perlenkette siegte zum ersten Mal Schweizerin Sibylle Vogt. Einen besonders emotionalen Moment gab es, als Perlenketten-Rekordhalterin Vicky Furler ebenfalls mit einer Perlenkette von Sandra und Sascha Hallwass vom Juwelier Wirnshofer überrascht wurde. Ihre gewonnen fünf Ketten waren ihr vor Jahren bei einem Einbruch entwendet worden. Im sportlichen Highlight des Tages, dem Henkel-Stutenpreis, sahen die 8.500 Zuschauer auf dem Düsseldorfer Grafenberg eine überlegene Siegerin. Es gewann die dreijährige Stute Indifferente mit Jockey Hugo Journiac. Die 3,0:1-Favoritin setzte sich in dem mit 30.000 Euro dotierten Listenrennen leicht mit vier Längen gegen die ebenfalls aus Frankreich angereiste Moonlabel unter Dorian Provost durch. Zum Abschluss des Renntages sorgte Any Moon aus dem Trainings-Quartier von Sascha Smrczek für den ersten Düsseldorfer Heimsieg des Jahres – unter großem Jubel seiner 45-köpfigen Besitzergemeinschaft.

 

Rang drei im Henkel-Stutenpreis holte sich die weitere Französin mit Starlit Destiny unter Ioritz Mendizabel. Auf Rang vier endete mit Aida unter dem Iren Sean Byrne die beste Vertreterin aus Deutschland. Die Siegerin Indifferente steht im Besitz der Gebrüder Wertheimer, die auch gleichzeitig als Züchter der Siyouni-Tochter zeichnen. Yann Barberot, der selbst mit dem PKW nach Düsseldorf angereist war, trainiert die dreijährige Siegerin im normannischen Seebad Deauville.

 

Yann Barberot (Trainer Indifferente): „Sie hat ein großes Kämpferherz und einen

 fantastischen Siegeswillen. Wir sind schon mit Mumm nach Düsseldorf gereist.“

 

Yasmin Almenräder (Trainerin Aida): „Sie bekam von ihrem Reiter ein entspanntes Laufen ganz hinten serviert. Letztendlich hatte sie innen ein sehr gutes Rennen und war nur eine Länge vom zweiten Rang entfernt. Wir sind überglücklich.“

 

Wirnshofer-Preis der Perlenkette an Sibylle Vogt

Nach einem Meisterritt mit der siebenjährigen Siegerstute North Fire sicherte sich die Schweizerin Sibylle Vogt den Wirnshofer-Preis der Perlenkette 2026. Die fünfmalige Rekordgewinnerin Vicky Furler überreichte mit Sandra und Sascha Hallwass vom Juwelier Wirnshofer den traditionsreichen Ehrenpreis des traditionsreichen Wettbewerbs. Sibylle Vogt gewann die Gesamtwertung mit 16 Punkten. Rang zwei teilten sich Janina Boysen und Michaela Malacova, während Marissa Potters und Elodie Marie Palau Teruel auf Rang 3 abschlossen. Trainer Dr. Andreas Bolte aus dem westfälischen Lengerich stellte neben North Fire auch im folgenden Pritt-Rennen mit dem Favoriten Freigeist unter René Piechulek einen weiteren Sieger.

 

Schlenderhaner Well Al macht richtig Eindruck

Gleich zu Beginn der Veranstaltung gab es einen viel beachteten Sieg bei den Dreijährigen. Dabei machte Gestüt Schlenderhans Hengst Well Al unter Jockey Bauyrzhan Murzabayev beim Lebensdebüt mal so richtig Eindruck vor den Augen seines Trainers Peter Schiergen aus Köln. „Mein Pferd ist prima abgesprungen und ich hatte immer eine gute Lage im Rennen, der Rest war Formsache“, kommentierte Murzabayev.

 

Any Moon macht 45 Mitbesitzer des Stalles ROM glücklich

Jubelnde Menschen lagen sich in den Armen. Denn ihr Wallach Any Moon aus dem Quartier von Trainer Sascha Smrczek hatte im finalen Rennen des Tages einen leichten Vier-Längen-Erfolg auf den grünen Rasen gezaubert. Dabei blieb Siegjockey Matthew Johnson strikt an der Innenseite und gewann in beeindruckender Manier, die Lust auf mehr macht. Es war darüber hinaus der erste Heimerfolg für die Grafenberger Trainingszentrale im Jahr 2026.

 

Mit dem Jahresdebütanten Westwood unter dem Tschechen David Liska ging der höchste Ausgleich des Tages an das Quartier von Trainer Andreas Wöhler. Charlie Brown unter Silke Brüggemann überraschte als 23,2:1-Außenseiterin im weiteren Rahmenprogramm.

 

Bei hervorragenden äußeren Bedingungen feierten die Besucher ein Rennsportfest auf dem Grafenberg. Beste Stimmung begleitete die sieben Galopprennen des Tages. Die nächste Galoppveranstaltung auf dem Grafenberg findet am Sonntag, 31. Mai, statt. Im sportlichen Mittelpunkt stehen dann die Horn & Company 106. German 1.000 Guineas, Gruppe II. Der deutsche Stutenklassiker führt über 1.600 Meter und ist mit 125.000 Euro Preisgeld dotiert.

 

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