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Dreambreaker und Portland gegen Europa - Quinte 27. Feb 13.50h Vincennes

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Auch am Donnerstag geht es europäisch weiter in Frankreich. Björn Goop, der seit heute acht Tage Fahrverbot absitzen muss, bietet Portland (1) mit Eric Raffin auf. Der Fuchs hat sich Mitte Februar mit Rang Vier erstmals in diesem Winter wieder in Erinnerung gebracht. Er gilt gegen I Love Paris (8) in jedem Fall als erste Farbe des schwedischen Stalles. Auch Jean Michel Bazire hat zwei Starter im Rennen. Die Entscheidung zwischen Dreambreaker (9) und Calina (4) fällt hier schon deutlich schwerer, wobei die Wahl des Trainers den Ausschlag in Richtung des Deutschen geben sollte. Auch der klare Favorit kommt aus dem Ausland. Der frische dreifache Sieger Violetto Jet (6) ist kaum aus der Wette zu denken und sollte ganz vorne zu erwarten sein.
 
Prix Emile Allix Courboy / 13.50h / 67.000 Euro - 2.700m Bänderstart
Zur Wettabgabe: https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Vincennes/270220030101
 
Mitte Oktober war PORTLAND (1) noch Zweiter im Europa-Championat der 5jährigen im finnländischen Vermo. Nach der Bestätigung seines Standings im Jahrgang, traute man dem Fuchs aus dem Hause Jauss auch den Sprung gegen die Älteren zu. Aber der Versuch über die Mitteldistanz ging gegen viel Klasse am 05. Dezember daneben. Der Ganymede-Sohn endete blass und unplatziert. Dazu muss man aber auch erwähnen, dass er über den längeren Weg seine Fähigkeiten viel besser ausspielen kann. So wurde nach der kurzen Auszeit der letzte Start als ordentlich bewertet. Nach der frühen Übernahme der Spitze und deren Weitergabe ließ sich Trainer Björn Goop bis in den Einlauf ziehen, ehe das Duo noch eine Lücke fand, die zum vierten Platz ausreichte. Den leichten Sieger Violetto Jet hätte man nie gefährden können und die erzielte Zeit von 15,3 aus der Deckung muss man ihm jederzeit zutrauen. Die Frage ist was der mittlerweile 6jährige anzubieten hat, wenn die Pace anzieht.
 
Die Qualität von BARAKA DE BELLOU (2) passt nicht mehr zu der Gewinnsumme, die jeden Start in Vincennes drückt. Auch wenn die Stute ohne Eisen antritt, steht demnächst ein besser passendes Engagement in Cordemais an.
 
Nach über sieben Monaten Pause hat DREAM DE LASSERIE (3) nur ein Rennen in den Beinen. Erneut tritt der Wallach mit Eisen an und wird mindestens noch dieses Rennen brauchen.
 
CALINA (4) startete in toller Manier in ihr erstes Wintermeeting. Dritte, Zweite und Anfang Dezember dann der überfällige Sieg. Im Anschluss wurde sie am 18. Januar nur für den Start am 26. Januar vorbereitet, den sie erstmals mit Trainer Jean Michel Bazire absolvierte. Im Prix Helen Johansson wurde die 6jährige als heiße Favoritin in die Partie geschickt. Den Anspruch konnte die Skandinavierin aber nicht erfüllen. Schon nach dem Aufrücken in die zweite Position, machte die Stute im Schlussbogen keinen gefährlichen Eindruck mehr und holte "nur" das vierte Geld. Zuletzt bekam David Thomain offenbar eine defensive Order mit auf den Weg. Der Catchdriver versteckte die Braune lange und nahm sie nur verhalten heraus. Ohne echte Aufforderung ließ er sie eine Länge hinter Portland auf Rang Fünf laufen. Beim siebten Start in Frankreich ist sie erstmals nicht auf Gruppe-Ebene unterwegs.
 
Bei seinem ersten Abstecher nach Frankreich konnte VAINQUEUR R.P. (5) noch einen recht ordentlichen Eindruck hinterlassen. Seit Anfang Oktober ist der Hengst wieder in Frankreich unterwegs, macht aber bei den ersten sechs Starts unter der Regie von William Bigeon keinen verbesserten Eindruck. Zuletzt fand der Trainer auch keinen Catchdriver und so steuerte er den Infinitif-Sohn selber zum neunten Rang. Dabei fand er nie genug um sich aus dem Hintertreffen wieder nach vorne zu arbeiten.
 
Der Italiener VIOLETTO JET (6) ist wie gemacht für die französischen Pisten. Dabei scheint der From Above-Sohn auch unabhängig von der Distanz. Bei ganzen dreizehn Starts in Frankreich holte er schon acht Siege und war auch bei den anderen Versuchen immer im Geld. Trotz der vielen Renngewinne und der neuen Gewinnklasse wurde die Autorotät des Hengstes in den letzten Wochen immer größer. Von Mitte Dezember bis Mitte Februar holte er drei Gruppe-Rennen und beeindruckte vor allem mit der Leichtigkeit des letzten Auftritts. Eine Runde vor dem Ziel übernahm er die Spitze und ließ sich auch durch eine Rochade nicht aus der Ruhe bringen. Franck Nivard konnte die sich Pace gut einteilen und erhöhte erst auf der letzten Halben die Fahrt. Das reichte zum Treffer. Wer gewinnen will, muss an diesem Duo vorbei.
 
Nach der langen Pause stellte Trainer Bertrand Le Beller seinen DIABLE DE VAUVERT (7) wieder perfekt auf den Rennbetrieb ein. Schon beim Comeback am 18. Januar konnte der Hengst mit vollem Beschlag noch das siebte Geld in flotter Zeit mitnehmen. Zwölf Tage später sollte es wieder ernster werden. Und Gaby Gelormini schonte den Prince D´Espace-Sohn nicht und schickte ihn aus guter Lage im Mittelfeld im letzten Bogen alleine durch die dritte Spur zum Angriff. Auf den letzten Metern fehlte dann ein wenig die Luft um den dritten Platz erreichen. Es reichte nur um das Podest unter Druck zu setzen. Mit diesem Start mehr im Bauch muss er als Herausforderer für den Favoriten gelten. Die Leistungen im letzten Frühjahr waren einfach zu gut.
 
I LOVE PARIS (8) konnte nicht mehr an die Regelmäßigkeit der letzten Winter anschließen. Die lange Pause von Februar bis November konnte auch ein Trainer wie Björn Goop nicht ohne weiteres überbrücken. Selbst der Ausflug zum Ende des Jahres nach Cagnes-Sur-Mer konnte die Stute nicht in die Gelder bringen. Im Süden konnte sich die Steinlager-Tochter nach schnellem Beginn den ganzen Weg ziehen lassen, hatte aber in der Distanz keine Mittel um sich in die Prämien zu finishen. Negativer Höhepunkt war der frühe Ausfall am 05. Januar im Prix De Lille. Seitdem war die 10jährige nicht mehr am Start. Hinter Portland ist sie ganz klar die zweite Farbe.
 
Endlich widmet Jean Michel Bazire seine ganze Aufmerksamkeit wieder DREAMBREAKER (9). Der achtfache Vincennes-Sieger beeindruckte nach einer tollen Aufbauarbeit am 14. Dezember mit einem Start-Ziel-Treffer. Über den kurzen Weg machte der Wallach in der Anfangsphase einen nervösen Eindruck. Der "Oberkracher" pullte sehr und JMB schaute sich schon nach einer Ablösung um. Diese bot sich aber nicht wirklich an und mit ein paar Kniffen holte der ehemalige Champion den Offshore Dream-Sohn auch wieder vom Gebiss. Das war wohl schon die größte Hürde an diesem Tag. Der Rest der Partie wurde zum Sololauf, wobei beide von einem zwischenzeitlich stark gedrosseltem Tempo profitierten. Seitdem zeigte der Trend aber abwärts. Mit Alexandre Abrivard gefiel der 7jährige am 05. Januar mit viel Speed und auch sechs Tage später als Sechster. In der durchweg flotten Partie fanden die beiden in der Distanz aber keine Lücke. Da wäre viel mehr drin gewesen. Nach diesen Leistungen fielen der dritte und vierte Start im selben Monat sehr dürftig aus. Trainer Bazire nahm den Deutschen aus der Schusslinie und ließ ihn intensiv auf heute vorbereiten. Nicht nur die deutschen Fans dürfen sehr gespannt sein.
 
UNIQUE JUNI (10) wurde in Frankreich mit viel Bedacht in diesem Meeting eingesetzt. Nach einigen ordentlichen Platzierungen in der schwedischen Heimat startete die Stute Mitte Dezember wieder in Frankreich und belegte sofort einen dritten Rang drei Längen hinter dem siegreichen Dreambreaker. Dabei konnte sie die Attacke aus dem vorderen Mittelfeld, die sie zwischenzeitlich an die Seite des späteren Siegers brachte, nicht ganz druchstehen. Schon dabei zeigte sich aber ihr Hang zur Geschwindigkeit. Auch am Amerique-Sonntag war sie im Rahmenprogramm als Sechste über die Mitteldistanz mit 11,8 flott unterwegs. Als Vorbereitung auf heute wurde sie in Frankreich erstmals unter dem Sattel vorgestellt und machte als Zweite sofort eine gute Figur. Die Abwechslung dürfte auch förderlich gewesen sein.
 
Franck Blandin ist mit seinem COPERNIC DE PLAY (11) zwar weit von der früheren Siegesserie entfernt, aber mit vier Geldern aus vier Starts im Wintermeeting kann das Umfeld mit der ausbeute zufrieden sein. Auch der letzte siebte Rang war etwas besser, als er auf dem Papier aussieht. Mit der Zulage ins Rennen gegangen war der Wallach der Zweitbeste aus dem hinteren Band. Und in Anbetracht der großen Aufgaben, die zuvor gewählt worden sind, hat der Giant Cat-Sohn es hier schon passender.
 
BE BOP HAUFOR (12) fehlte bei seinen drei Ehrenplätzen zum Start in das Wintermeeting nicht viel, um ganz oben auf dem Treppchen zu landen. Auch die aufwendigen Rennverläufe hielten ihn nicht vom großen Kampf ab. Die tolle Serie hielt aber nicht bis ins neue Jahr. Am 18. Januar sprang der Wallach beim Einbiegen auf die erste Gerade unvermittelt an und aus der Partie. Zwölf Tage später schien der Ausfall als Eintagsfliege abgehakt werden zu können. Hinter dem Führenden "brummte" der Notre Haufor-Sohn zu Beginn des Einlaufs noch mächtig. Aber der Versuch aus dem Gefängnis zu entkommen endete mit einem Fehler. Seitdem pausierte der 9jährige. Er sollte aber wieder voll eingeplant werden.
 
Im letzten Frühjahr und Sommer war JERRY MOM (13) eine echte Stütze in dieser Klasse. Aber spätestens mit dem Wechsel von Luc Roelens zu Jo Corbanie ließ der Ready Cash-Sohn mit jedem Start ein wenig nach. Mit dem Start in dieses Meeting wurde der Hengst am 18. November von Pierre Vercruysse aber auch ein wenig zu offensiv vorgetragen. Der Belgier führte den 7jährigen früh in die Todesspur und kassierte auf der letzten Halben die Quittung, als sein Partner müde wurde und lediglich das siebte Geld verteidigen konnte. Nach einer bis Anfang Februar andauernden Pause, startete er unter dem Sattel in die neue Saison. Am Ende des Feldes wurde er aber noch auf dem ersten Kilometer blau disqualifiziert. Er muss, wenn überhaupt, vorsichtig eingeplant werden.
 
Die eisenharte NANCY AMERICA (14) hat es die letzten fünf Starts nicht mehr auf das Podest geschafft. Enttäuscht hat die Revenue-Tochter dabei dennoch nicht. Erst einmal war sie trotzdem weiterhin in den Prämien zu finden. Und außerdem wurde die Stute bei den letzten Versuchen in besseren Aufgaben, als es heute der Fall ist, angegeben. Dabei gehörte sie im Einlauf immer zu den schnellsten Pferden und spurtete zuletzt auch noch bei einem Schnitt von 11,0 über die Sprintdistanz von Vincennes. Natürlich entschied sich Franck Nivard heute für die erste Farbe von Philippe Billard. Aber Francois Lagadeuc ist ein würdiger Vertreter im Sulky.
 
Für sein Können hat DRAGON DES RACQUES (15) einen unglaublich schlechten Formenspiegel. Wenn es der Hengst passend antrifft, hat er einen starken Speed anzubieten. Bei den letzten vier Starts versuchten sich vier verschiedene Fahrer. Unter anderem auch der aktuelle Champion Eric Raffin, der ihm den langen Einlauf herunter von Cagnes-Sur-Mer auch keine ausreichende Endgschwindigkeit entlocken konnte. Anfang Februar trat er in Vincennes über seine eigentliche Paradedistanz, den 2.100 Metern an. Aber wieder einmal kam er zu spät auf Touren und verschenkte dann auch noch das Kleingeld mit einem späten Fehler. Heute versucht sich Alexandre Abrivard, der den Love You-Sohn jederzeit in die Köniigswette steuern könnte.
 
ESTOLA (16) war von den letzten drei Starts nur einmal in ihrer Klasse am Start. Am 21. Dezember wurde sie von Yoann Lebourgeois nach einem Blitzstart immer in der Spitzengruppe gehalten und konnte aus dem Rücken des Führenden einen feinen Ehrenplatz herauslaufen. Im Anschluss war sie im Prix De Belgique von der Haltung her gar nicht schlecht unterwegs. Aber ohne Lücke konnte die 6jährige nur ohne Geld das Geläuf verlassen. Mehr als Rang Sechs oder Sieben wäre eh nicht drin gewesen. Im "Luxembourg" war sie dann aber leicht überfordert. Die Rückkehr in diese Gesellschaft sollte ihr weiterhelfen.
 
Tipp:
VIOLETTO JET (6)
DREAMBREAKER (9)
DIABLE DE VAUVERT (7)
CALINA (4)
NANCY AMERICA (14)
 
Für die Kombinationen: BE BOP HAUFOR (12) - DRAGON DES RACQUES (15) - UNIQUE JUNI (10)
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