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Die Farbe Lila

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Nachschau Straubing, Dienstag 06.01.2026

Fulminanter Jahresstart für Trainer Robert Gramüller mit fünf Siegern – Trainer-Doppel auch für Andreas Geineder

 

Beim Saisonstart auf der Straubinger Trabrennbahn dominierten am Dreikönigstag vor allem zwei Farben: Lila und Bordeauxrot. Die großen Abräumer zum Start des Straubinger Wintermeetings waren die Trainer Robert Gramüller und Andreas Geineder. Das Team Lila holte nicht weniger als fünf Siege bei acht Rennen. Dem amtierenden deutschen Silberhelm Christoph Schwarz gelang ein Hattrick, Amazone Dr. Conny Schulz holte ein Double.

 

Bahnchampion Christoph Fischer machte gleich klar, dass mit ihm im neuen Jahr wieder zu rechnen ist. Während vorne Stallgefährte Fan d’Arifant das Franzosenrennen diktierte, nahm „Fischi“ den Fuchs eine Runde vor Schluss heraus, wurde mit ihm in der finalen Phase immer zwingender und war zur Stelle, als Fan d’Arifant einen Fehler machte. Gold and Green und In Love Burois komplettierten die Dreierwette.

 

Das war aber auch schon der einzige „Einzelsieg“ an diesem Renntag. Sonst wurden Rennen in Serie gewonnen. Der erste Sieger des Jahres heißt Valesco. Chantielle und Eberhard Truppo hielten sich nach harter Ouvertüre auf den Plätzen bestens, auch Valesco musste sich sein Rennen außen selbst machen. Dr. Conny Schulz, die bis zum Schluss beim Kampf um das deutsche Amateurchampionat mitmischte, brachte ihren Wallach noch einmal richtig auf Touren und konnte danach mit Forrest Big Effe danach gleich den zweiten Treffer in trockene Tücher bringen. Der Italiener siegte vor Rozmarin und Mon Amie.

 

Im dritten Amateurfahren des Tages musste Schulz mit Negresco passen. Dies nutzte Martin Geineder aus. Er schaltete mit Mercedes AMG einen Gang höher und kam gegen Gri Barack und It’s Me sorglos nach Hause. Sein Bruder Andreas machte es ihm umgehend nach, ließ Fly Home an der Spitze schalten und walten und wehrte gerade noch die Attacken der zudringlichen Unfinished Business, Straubings „Pferd des Jahres“, ab. Maneli und Saluki machten die Viererwette komplett.

 

Bei den Profis zeige Christoph Schwarz seine Dominanz. Desiderio läuft nach wie vor in der Form seines Lebens. Hinter dem überlegenen Sieger sendete der „Geldschrank“ Hulken Sisu ein deutliches Lebenszeichen. Miss Red Lady empfahl sich nach der Krankheitspause für kommende Aufgaben. Einen erbitterten Fight lieferten sich die beiden Christophs mit Magic Blue und Mateo KS. Magic Blue erhielt einen hauchdünnen Vorteil. Überlegen startete auch Peal Newport ins neue Rennjahr und verabschiedete sich von Pamira und Great Darkness Fire. 

 

Nächster Renntag ist am Donnerstag, 15. Januar, ab 17 Uhr. Dann wird – vorausgesetzt es finden mindestens sechs Rennen statt – auch der V6-Jackpot von über 5.600 Euro ausgespielt.

 

 

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