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Der Einstieg in die Jahrgangsrennen

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Vorschau Wolvega, Freitag, 08.05.2026

(hhü) Mit den zwei nach Geschlechtern getrennten und mit je 20.000 € dotierten TCT-Kriterien der Dreijährigen steigt die Trabrennbahn Wolvega in die Jahrgangsrennen 2026 ein.

Die Stutenabteilung ist eine von fünf PMU-Premium-Prüfungen und kommt sehr ausgeglichen daher. Rose Starlake (Jeffrey Mieras) war im Gegensatz zu vielen ihrer Konkurrentinnen als Zweijährige noch nicht im Einsatz und stieg erst in diesem Jahr ins Renngeschehen ein – das aber mit einem echten Knall, denn die Indigious-Tochter gewann ihr Debüt in rasanten 1:13,4 / 2.100 m und sollte den bereits arrivierten Traber-Damen hier das Leben richtig schwer machen. Sehr konstant agierte Ricky Vitanova (Jim Veldman) in ihrer ersten Saison als Zweijährige. Die Hagoort-Stute sollte ein bestens vorbereitetes Saisondebüt geben und muss hier genau wie Riverside Diamond (John Dekker) für die Siegentscheidung in Betracht gezogen werden. Die Victor-Gio-Tochter war im Vorjahr nicht ganz zuverlässig, zeigte an guten Tagen aber enormes Laufvermögen.

Als siebte Tagesprüfung sind dann die Hengste und Wallache an der Reihe. Hier gibt es an der Favoritenstellung von Jahrgangsprimus Rolleman Flevo (Dion Tesselaar) nichts zu rütteln. Der noch ungeschlagene Maharajah-Sohn ließ es bereits im Probelauf wieder richtig kesseln und dürfte fehlerfrei von der ihm bestens bekannten Konkurrenz nur schwerlich zu beeindrucken sein. Sein Stallgefährte Rocky Vrijthout (Jeffrey Mieras) war im Vorjahr auch zunächst die klare Nummer zwei im Jahrgang, war dann aber zum Ende der Saison augenscheinlich nicht mehr in Ordnung und musste diese Position an Ram Jam (Michel Rothengatter) abgeben. Der ebenfalls von Maharajah abstammende Hengst hatte beim Jahreseinstand am 29. April im schwedischen Jägersro einen knüppelharten Rennverlauf zu verkraften. Fast den gesamten Weg setzte Ram Jam den führenden Favoriten Victorious Tile unter Druck und knackte diesen auch Mitte des Einlaufs, wurde dann allerdings kurz vor der Linie noch von zwei geschonten Gegnern abgefangen. Dennoch eine sehr gute Leistung von Ram Jam, der an seiner Startgeschwindigkeit gefeilt hat, hier aber auch zeigen muss, wie er die doch recht kurze Startfolge verkraftet. Rafiki Greenwood (Erwin Bot) konnte im Vorjahr zwei Volltreffer in Deutschland landen und sollte gleich wieder ein Kandidat für die Dreierwette sein.

Im zweiten Rennen werden die Franzosen den PMU-Reigen mit einem vollen 13er-Feld eröffnen. Mit Mink Boko (Micha Brouwer) sollte hier der klare Favorit der Prüfung gegeben sein. Der Vierjährige beeindruckte unlängst bei seinem Sieg über die Marathondistanz und muss in dieser Verfassung jetzt bald an die französischen Fleischtöpfe geführt werden. Sein Stallgefährte Lotterio (Björn van den Berg) konnte unlängst auf der sehr kleinen Bahn in Alkmaar nicht überzeugen, dürfte aber in Wolvega wieder besser zur Geltung kommen. Mein Kandidat für Platz zwei ist hier Lussac de Vandel (Rick Wester), der sich beim Jahresdebüt als Dritter in höherer Garnitur sehr gut hielt. Das Vertrauen der Wetter konnte Mystic d’Yvel (Michel Rothengatter) beim letzten Start in ungleich harmloserer Gesellschaft in Duindigt einmal mehr nicht rechtfertigen, blieb aber als Dritter klar vor Kristal d’Angely (Patrick de Haan), den man hier für die Multi-Wetten berücksichtigen sollte. Das gilt noch mehr für den sehr zuverlässigen Jester Tonic (Jan Thijs de Jong).

Recht offen ist die anschließende Prüfung, in der nur Pferde startberechtigt sind, die bei den letzten fünf Starts auf den großen Bahnen nicht gewonnen haben. Läuferisch stehen hier die Stallgefährten Profiles by Finish (Jeffrey Mieras) und Midnight Sky (Dion Tesselaar) vielleicht etwas heraus, aber die aktuelle Formkurve spricht hier für Omaha Beach (Stefan Schoonhoven), der sich stetig zu verbessern scheint.

Durch eine große Ausgeglichenheit zeichnet sich auch die Klasse bis 40.000 € mit bestens bewährten Könnern aus. Hier könnte es mal wieder für den starken Maan (Patrick de Haan) zu einem Sieg reichen, der über die Mitteldistanz die Top-Sprinter Nervolo (Chiel Wildhagen) oder From Free DL (Kevin van der Linden) in Schach halten muss.

Äußerst ansprechend ist auch die mit acht Pferden bestückte Silber-Challenge bei den Franzosen, die den Abschluss der fünf PMU-Rennen bilden wird. Hier trifft der sieggewohnte belgische Gast Jackson Darling (Gunther Loix) auf den wieder stabilisierten Lokalmatador Gabin Griff (Jaap van Rijn). Von der Gewinnsumme her steht hier aber auch Honneur de la Côte (Micha Brouwer) bestens in der Partie. Der Neunjährige muss hier genauso Beachtung finden wie L’As Atout (Michel Rothengatter), der zuletzt in Frankreich an Fehlern scheiterte. Für die Super-Quatré sollte man noch die enorm zuverlässige Jelissa des Monts (Luit de Vries) unbedingt mit auf den Schein nehmen.

Aus deutscher Sicht ist natürlich auch noch das neunte und letzte Rennen hochinteressant, denn hier ist mit Aurelio (Dion Tesselaar) ein deutscher Derby-Kandidat unter Order. Der wuchtige Readly-Express-Sohn des Stalles Buchenhof gewann seinen Saisoneinstand in sehr starker Manier und trifft hier auf Konkurrenten, die ihm nicht ansatzweise das Wasser reichen können. In Normalform darf Aurelio das Rennen nicht verlieren!


 

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