Vorschau Aby, Samstag 09.05.2026
(jfi) Es ist endlich soweit, das Warten hat ein Ende: Endlich beginnt in Schweden die „große Saison“ mit einem ersten Renntag, an dem nicht weniger als drei internationale Gruppe I Rennen entschieden werden, und der Fans und Fachleute gleichermaßen mit der Zunge schnalzen lässt: Denn das, was in Åby, der ca. 7 Kilometer südlich von Göteborg in der Gemeinde Mölndal gelegenen Trabrennbahn, am kommenden Samstag ab 14:20 Uhr, also 15 Minuten früher als üblich, geboten wird, kann zweifelsfrei als „Spitzensport“ bezeichnet werden. Neben dem „Drottings Silvia Pokalen“ für die vierjährigen Stuten, der direkt an erster Stelle im V85-Reigen ab 16:10 Uhr stattfinden wird, und dem „Konung Gustaf V:s Pokal“ für die vierjährigen Hengste und Wallache kommt natürlich auch der Paralympiatravet 2026 zur Austragung, der einmal mehr eine sehr interessante Besetzung gefunden hat und das sportliche Sahnehäubchen des Nachmittags darstellt. Zudem gibt es noch als „Schmankerl“ einen Jackpot in der V85 von knapp zwei Millionen Euro, die dem ersten Rang zugeschlagen werden und daher diese Wette nochmal attraktiver macht.
Wie immer sind alle Rennen nicht nur auf www.trotto.de zu bewetten, sondern auch live im Stream zu verfolgen. Zudem findet sich auf www.hoofworld.de eine exklusive Videovorschau aus der Reihe „Jörns Swedish Racing World“ zu diesem sensationellen Renntag, also einfach einmal reinklicken und dabei sein. Zudem wird es auf www.trotto.de wieder die Möglichkeit geben, an zahlreichen Tippgemeinschaften zur V85 oder V5 in Åby teilzunehmen, also einfach einmal reinklicken und direkt mit dabei sein. Immer die aktuellsten Informationen rund um diesen Renntag gibt es zudem exklusiv auf www.hoofworld.de – reinklicken lohnt sich!
V85-1:
Direkt zum Auftakt in die V85 gibt es mit dem Finale zum „Drottings Silvia Pokalen“, einem internationalen Gruppe I Rennen über 2140 Meter, das erste Highlight des Nachmittags. Vor zwei Wochen am Freitagabend fanden in Åby die Vorläufe statt, und in diesen machte Gourmet d'Arc, die Startnummer 1 mit Robin Bakker im Sulky, den stärksten Eindruck, auch wenn sie am Ende „nur“ austrudelte und der Abstand zur zweitplatzierten Nyharajah, die heute wieder mit Thomas Dalborg im Wagen von Startplatz 11 ins Rennen geht, nicht sonderlich groß war. Man hatte jedoch nie den Eindruck, dass Gourmet d'Arc ihren Vorlauf verlieren würde, so dass man der Stute aus dem Stall von Paul Hagoort hier allererste Chancen auf den Sieg einräumen muss. Ebenfalls beeindruckte die im Training von Fredrik Wallin stehende Pire Athena, die mit Carl Johan Jepson im Finale von Startplatz 2 aus ins Rennen geht und bereits als Zweijährige mit dem Ehrenplatz im „Svampen“ zu Örebro 2024 ihr Können bewiesen hat. In ihrem Vorlauf lief die Bar Hopping Tochter stramm vorne weg und war bis zum Zielpfosten nicht mehr zu gefährden, so dass die im Vorlauf chancenlose Zweitplatzierte Meditate, die das Finale wieder mit Magnus Djuse im Sulky von Startplatz 5 aufnehmen wird, auf einen Ausrutscher der Mitfavoritinnen hoffen muss. Milady Josselyn, die dritte Vorlaufsiegerin, die nun von Startplatz 3 und mit Dante Kolgjini im Wagen an den Ablauf kommt, darf hier nach dem doch etwas überraschenden Sieg im Vorlauf auch keinesfalls unterschätzt werden, scheint aber von der Klasse doch ein wenig hinter den gemeinten Stuten zu stehen, so dass der erste der beiden „Königspokale“ wohl an den Stall von Paul Hagoort mit Gourmet d'Arc gehen dürfte, auch wenn die Lokalmatadorin PrincessoftheDawn, die Startnummer 7 mit André Eklundh im Sulky, sich in ihrem Vorlauf gut präsentierte und hier für die Überraschung vorzumerken sein sollte und ihrem Fahrer als „Titelverteidiger“ einen weiteren Coup bescheren könnte.
V85-2:
Mit einem Lauf zur „STL Stodivisionen“ über 2140 Meter Autostart geht es nach dem ersten Highlight in der V85 weiter, jedoch dürfte hier die Entscheidung um Sieg und Niederlage nicht so eindeutig wie im Rennen zuvor auszurechnen sein. Gleich mehrere Starterinnen dürften sich berechtigte Hoffnungen auf einen Sieg und somit auch auf die Teilnahme am Divisionsfinale Ende Mai im Rahmen des „Elitloppet-Wochenendes“ freuen. Allen voran Grodda Jet, die Startnummer 5 mit Örjan Kihlström, die nach mehreren Siegen am Stück heute mit zu den gemeinten Pferden gehören dürfte. Heute sieht es für die von Christoffer Eriksson trainierte Oasis Bi Tochter wieder sehr günstig aus, so dass man vielleicht schon einmal im Quartier des auf der Bahn ansässigen Trainers die Hotels in Stockholm in drei Wochen buchen könnte. Doch auch die aus dem Stall von Karin Walter Mommert stammende Kind of Magic F.R., die Startnummer 13 mit Adrian Kolgjini im Sulky, dürfte hier trotz einer unerwarteten Niederlage vor knapp drei Wochen auf der heutigen Bahn wieder vorne zu erwarten sein. Die sechsjährige Ready Cash Tochter war bei ihren vorherigen Starts im Alltagssport stets prominent vertreten, tritt aber nach der doch überraschenden Niederlage zuletzt erstmals seit langer Zeit wieder auf diesem Parkett an, so dass zumindest ein wenig Vorsicht geboten ist. Andreas Lövdal kommt mit Joelynn, der Startnummer 15 an den Start, die einen tollen Formenspiegel aufweist und zuletzt mal wieder am Fahrer gescheitert ist. Auch wenn sie es hier ungleich schwerer vorfindet, ist die fünfjährige Fabulous Wood Tochter hier auf jeden Fall zu beachten, denn in ihrem vorletzten Rennen kämpfte sie wie ein Löwe und sollte hier durchaus Außenseiterchancen besitzen. Masters DunderBeda, die Startnummer 4 mit Rikard N. Skoglund im Sulky, verpasste zuletzt ihre Qualifikation für das Finale am „Elitloppet-Samstag“ knapp, war aber mehrfach prominent dabei, so dass die Stute vielleicht nicht unbedingt als erste Favoritin angesehen werden dürfte, jedoch hier nicht aus der Welt zu sein scheint. Xanthis Joojoo, die heutige Startnummer 7 mit Daniel Wäjersten für Fredrik Wallin, galt als Dreijährige als großes Talent, konnte diese Hoffnungen aber nicht immer erfüllen, war aber beim letzten Start in Eskilstuna nur haarscharf unterlegen und gehört auf jeden Fall hier zu den Mitfavoritinnen auf den Sieg.
V85-3:
Weiter geht es mit der „Bronsdivision“ über 1640 Meter Autostart zur Sache, denn auch dieses Rennen kommt sehr offen daher. Viele Teilnehmer kommen als frische (Serien-)Sieger an den Ablauf, so dass Spannung garantiert ist. Favorisiert in diesem Rennen wird wohl die Startnummer 12 Bold Eagle Sun mit Magnus Teien Gundersen sein, der am Ostersamstag in Klosterskogen bei seinem letzten Auftritt einen grandiosen Beweis seiner Stärke lieferte und am Ende das Rennen trotz aufwändiger Passagen leicht gewann, so dass auch die Startnummer heute für Bold Eagle Sun kein all zu großes Handicap darstellen dürfte. Doch das Rennen ist wie gesagt sehr offen, daher steht heute Bold Eagle Sun noch nicht im Ziel, denn der ebenso frische Sieger Dream Burgerheide, die Startnummer 5 mit Rick Ebbinge, sollte auch Ansprüche auf den Sieg stellen. Der achtjährige deutsch registrierte Dream Vacation Sohn gewann vor vier Wochen in Jägersro ein besser besetztes Rennen. Sein Team verkündete damals, dass man unbedingt am „Elitloppet Wochenende“ dabei sein wolle, so dass man heute sicher sein kann, dass Dream Burgerheide 100% geben wird. Die Startnummer 3 Ace Wibb mit Carl Johan Jepson kann hier ebenfalls eine gute Platzierung erreichen, konnte seinen letzten Start nach vier Siegen in Folge jedoch nicht gewinnen und müsste hier schon vieles passend vorfinden. Iaintnoquitter, die Startnummer 6 mit Erlend Rennesvik, konnte trotz Niederlage in Örebro vor zwei Wochen überzeugen und gehört hier ebenso zu den Sieganwärtern wie die Startnummer 4 Basic Structure, der nicht nur aufgrund der Fahrership von Örjan Kihlström beachtet werden muss.
V85-4:
15 tolle Pferde treten im nun folgenden vierten V85-Rennen gegeneinander an, wenn es um einen weiteren Lauf der „STL Klass III“ gegen die „STL Klass I“ über 2140 Meter Bänderstart geht. Alle Augen werden sich hier auf Chaplin richten, der heute von Startplatz 12 und erneut mit Carl Johan Jepson im Wagen ins Rennen geht. Der von Robert Bergh trainierte sechsjährige Orlando Vici Sohn hat schon mehrfach sein Laufvermögen demonstriert, scheiterte aber das eine oder andere Mal an den taktischen Fehlern seines Trainers im Sulky, so dass er heute mit Schwedens Champion im Sulky ganz anders zu betrachten ist, denn heute trifft es Chaplin zwar schwerer als zuletzt an, jedoch ist ein Sieg möglich, aber noch nicht vorprogrammiert. Der Norweger Prank, die Startnummer 5 mit Magnus Teien Gundersen, zeigte zuletzt mehrmals in seinem Heimatland eine solide Leistung und sollte heute nicht unterschätzt werden. Miss Countess, die Startnummer 5 mit Mats Djuse für Trainerin Sofia Aronsson, versuchte sich zuletzt in Kalmar und gewann dort nach Kampf sehr eindrucksvoll. Heute sollte die deutsche Bold Eagle Tochter wieder beachtet werden, denn die Leistungen zuvor waren ebenfalls alles andere als schlecht. Chancenreicher Außenseiter in diesem Rennen dürfte Mister Smartface, die Startnummer 9 mit Adrian Kolgjini sein. Zwei Siege aus den letzten drei Starts stehen im Formenspiegel des vierjährigen Booster Winner Sohnes, so dass der Fuchswallach heute vielleicht am Ende der „lachende Vierte“ sein könnte, wenn es um die besseren Plätze geht.
Das zweite Highlight des Tages steht an fünfter Stelle der V85 auf dem Programm, der mit allein 100.000 Euro für den Sieger dotierte „Konung Gustaf V:s Pokalen“ 2026 für vierjährige Hengste und Wallache, und nach den Vorläufen vom 24.04.2026 dürfte sich hier ein packender Dreikampf um den Sieg zwischen Olle Sting, der Startnummer 3 mit Claes Sjöström, dem letztes Jahr in allen Jahrgangsrennen vorne mit dabei gewesenen Wise Guy, der heute mit Örjan Kihlström von Startplatz 4 ins Rennen geht, und Sven Kuce, der seinen Standardfahrer Gustav Johansson hinter sich weiß und den guten Startplatz 2 zugelost bekam, geben. Während insbesondere Sven Kuce und Olle Sting eine wahre Demonstration ihres Könnens bewiesen und mit jeweils ohne Mühe mit ihren Gegnern als Erste durchs Ziel liefen, zeigte Wise Guy gegen den stark kämpfenden Gangster Vendil, der mit Oskar Kylin Blom heute von Startplatz 5 aus agiert und nicht unterschätzt werden sollte, eine bärenstarke Leistung und kämpfte wie ein Löwe. Die Zeichen stehen aber leicht in Richtung Wise Guy, doch sind Olle Sting, Sven Kuce und auch der vierte Vorlaufsieger Zarex, die Startnummer 1 mit Daniel Wäjersten, der letzte Saison in größeren Rennen aber keine Bäume ausriss, für einen Favoritensturz nicht aus der Welt. Zudem sollten noch Barkley, die Startnummer 10 mit Robert Bergh, der im Vorlauf ebenfalls nur knapp geschlagen war, und insbesondere Pure Count, die Startnummer 6 mit Carl Johan Jepson, auf keinen Fall für die Kombinationswetten ausgelassen werden.
V85-6:
Die „Silverdivision“ über 2140 Meter Autostart lädt dann nach dem „Kungapokalen“ wieder ein wenig zum Duschschnaufen ein, auch wenn ein glasklarer Favorit hier ebenfalls nicht zu erkennen ist. Wahrscheinlich dürfte dieses Rennen aber an Trainer Robert Bergh gehen, der mit Harpy, der Startnummer 8 und Carl Johan Jepson im Sulky, und Mysterious Lucifer, der Startnummer 4 mit Rikard N. Skoglund im Wagen, zwei heiße Eisen im Feuer hat. Insbesondere Harpy begeisterte jetzt zweimal bei seinen Siegen derart, dass er trotz der Startnummer heute zu den engsten Favoriten gehören dürfte. Doch auch der aus Frankreich zurückkehrende und bereits in Färjestad Ende April überzeugende Kaxig In, die Startnummer 11 mit Mats Djuse, sowie der aktuell sehr wechselhaft agierende Keep Gamble, die Startnummer 2 mit Magnus Djuse im Wagen, könnten hier um den Sieg ein Wörtchen mitreden. Großes Fragezeichen ist der stets mit großem Vertrauen am Wettmarkt ins Rennen geschickte Loxahatchee, die Startnummer 3 mit Daniel Wäjersten. Der fünfjährige Greenshoe Sohn enttäuschte jetzt mehrfach in einfacheren Aufgaben, lief in Bollnäs zuletzt mit 1:11,4 aber eine sehr gute Zeit über die heutige Distanz und darf allein deswegen nicht ausgelassen werden. Petho, die Startnummer 5 mit Erlend Rennesvik, und Cameron Hills, die Startnummer 7 mit Björn Goop sind für den Sieg ebenso nicht undenkbar wie der zuletzt enttäuschende Makalu Doc, die Startnummer 6 mit Ulf Ohlsson, der jedoch auf der heutigen Bahn seine besten Rennen läuft und daher bei einem Sieg die V85 durchaus „fett“ machen könnte.
V85-7:
Das wohl unübersichtlichste Rennen des Nachmittags findet an elfter Stelle der zwölf Rennen umfassenden Karte und als siebtes Rennen der V85 statt, es handelt sich um die „STL Diamantstoet“-Abteilung, in der 12 gutklassige Stuten auf die 2140 Meter lange Reise geschickt werden und die Favoritenrolle wohl trotz der enttäuschenden Leistung zuletzt in Frankreich bei Louve de Reve d'Or, der Startnummer 2 mit Mats Djuse liegen dürfte. Trotz eines tollen zweiten Platzes im November in Frankreich hat es die Bold Eagle Tochter dieses Jahr bislang noch nicht geschafft, als Erste die Ziellinie zu überqueren, doch ihr Trainer Marc Sassier wird die lange Reise aus Frankreich nach Schweden nicht umsonst angetreten sein und ist sehr optimistisch, dass es heute endlich mit dem ersten Saisonsieg klappen könnte. Magnus Teien Gundersen spannt in diesem Rennen Skylight an, die von Startplatz 1 in die Partie geht und nach dem doch eher ernüchternden Abschneiden in Färjestad heute durchaus wieder mit diesem Rennen im Bauch ganz vorne landen könnte. Interessant untergekommen ist zudem Elegance Silvio, die Startnummer 5 mit Johan Untersteiner. In Eskilstuna vor sechs Monaten im Finale der „Breeders Crown“ war man nach aufwändigem Verlauf am Ende ganz geschlagen, so dass heute nach diesem Streichresultat und nach der Pause direkt die Überraschung möglich sein sollte. Giraffa, die Startnummer 6 mit Conrad Lugauer, kann an einem guten Tag hier alle schlagen, gilt aber als sehr launisch, bleibt die fünfjährige Maharajah Tochter heute jedoch auf den Beinen, ist vieles mit ihrem gewaltigen Speed auf den letzten 200 Metern möglich. Normalerweise müssten hier La Yuca, die Startnummer 7 mit Örjan Kihlström, und S.G. Empress, die Startnummer 8 mit Rikard N. Skoglund, das Rennen unter sich ausmachen, doch sowohl die „Stochampionesse“ von 2025, als auch die schwedische Derbysiegerin 2025 haben bei ihrem letzten Start enttäuscht und müssen zudem mit der schlechten Ausgangsposition zurecht kommen, so dass zumindest Vorsicht geboten sein sollte. Fantastica Doda, die Startnummer 3 mit Magnus Djuse für den Stall von Alessandro Gocciadoro, war bei ihrem ersten Auftritt in Schweden noch knapp geschlagen und möchte heute die erste Siegerschleife einheimsen, und die letztjährige „Drottning Silvias Pokalen“ Siegerin Panthere d'Inverne, die Startnummer 9 mit André Eklundh, könnten am Ende als Abstauber fungieren, sollte es zu Beginn direkt „zur Sache“ gehen.
V85-8:
Das absolute Highlight folgt dann zum Schluss, der mit allein über 300.000 Euro dotierte Paralympiatravet 2026, und natürlich schauen alle Fans und Experten gespannt auf Harley Gema, die von ihrem Trainer Marc Sassier nach Frankreich als selbsternannte Favoritin geschickt wurde, von Björn Goop gesteuert wird und von Startplatz 3 ins Rennen geht. Die neunjährige Bold Eagle Tochter war zuletzt in Enghien beim Comeback nach einem erfolgreichen Wintermeeting in Cagnes-sur Mer nicht zum Traben zu bewegen und machte einen schweren Fehler, sollte heute aber trotzdem gute Chancen besitzen, auf dem Weg zur erhofften Teilnahme am Elitloppet auch den Paralympiatravet zu gewinnen. Einen Strich durch diese Rechnung möchte ihr auf jeden Fall Francesco Zet machen, der von Startplatz 5 mit Örjan Kihlström im Sulky ins Rennen geht. Auch wenn Francesco Zet zuletzt im Langstreckenklassiker „Prix de Paris“ Ende Februar chancenlos gegen die Franzosen war, sollte der großrahmige Hengst heute wieder sein Bestes geben und vielleicht am Ende sogar um den Sieg mitkämpfen. Großes Fragezeichen in dieser Partie ist Get a Wish, die Startnummer 10 mit Robert Bergh im Sulky. Der achtjährige ehemalige dänische Derbysieger war beim Comeback nach seiner nicht sehr erfolgreichen USA-Kampagne vor zwei Wochen in Örebro nach schwerem Startfehler noch ungefährdet Zweiter, weshalb man Get a Wish hier nicht vorab abschreiben sollte. Schwedens Stutenderbysiegerin 2024 Daim Brodda, die Startnummer 5 mit Eirik Höitomt, gewann zuletzt beim Comeback in Kristiansand sehr sicher und sollte sich hier auch wieder siegfertig präsentieren und Chancen auf den nächsten Treffer haben. Aber auch Önas Prince, die Startnummer 9 mit Per Nordström, rechnet fest mit einem Sieg, beim Comback in Jägersro Anfang April gewann man bravourös, doch heute hängen die Trauben um einiges höher, jedoch hat Önas Prince dieses Rennen 2024 schon einmal gewonnen. Charron, die Startnummer 8 mit Magnus Teien Gundersen, kann an einem guten Tag hier ebenfalls alle schlagen, zudem wirkt der inzwischen sechsjährige Code Bon Sohn aus dem Stall von Geir Vegard Gundersen in dieser Saison reifer und trabsicherer, denn der Sieg in Klosterskogen am Ostersamstag war aller Ehren wert.
Toller Sport, sensationell besetzte Rennen, ein Jackpot in der V85 von knapp zwei Millionen Euro und ein Nachmittag zum Zunge schnalzen, all das und noch viel mehr gibt es am kommenden Samstag aus Åby. Sämtliche Rennen ab 14:20 Uhr können auf www.trotto.de nicht nur bewettet, sondern auch live verfolgt werden. Und auf www.hoofworld.de gibt es die aktuellsten und neuesten Informationen direkt aus Åby wie auch eine exklusive Videovorschau im Rahmen von „Jörns Swedish Racing World“, also einfach einmal reinklicken!
