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'Course Europeene' weiterhin als Quinte?

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Sollte die Quinte weiterhin in europäischen Prüfungen angeboten werden? Diese Frage stellte der ParisTurf Guillaume Maupas, dem Renn- und Verbandsdirektor der SETF. Und das nicht ohne Grund: Eine Umfrage der Fachzeitung hat ergeben, dass viele Wetter die europäischen Quinte-Prüfungen ablehnen, weil sie einfach schwerer zu "lesen" sind, wenn zahlreiche ausländische Traber am Start sind.

"Es gibt derzeit eine umfassende Überlegung, die innerhalb der Programmkommission diskutiert werden wird: Ist es sinnvoll, einen großen Teil der europäischen und internationalen Rennen während des Wintermeetings auf der Rennbahn von Vincennes zu bündeln?", fragt sich Guillaume Maupas.

"Vor einigen Jahren haben wir 120 europäische Rennen in den Provinzen gestrichen und dafür 40 in Paris hinzugefügt (Anm.: Das Gesamtbudget blieb gleich, da die Dotierungen in Paris höher sind). Damals waren die Aktiven der Meinung, dass die natürlichste und fairste sportliche Auseinandersetzung in Vincennes und nicht in der Provinz stattfinden sollte. Denn durch die niedrigeren Preisgelder im Ausland wirkten die ausländischen Pferde oft klar bevorteilt, wenn sie aus dem ersten Band starten durften."

Zur Erinnerung: 16% der in Frankreich ausgeschütteten Preisgelder sind für ausländische Traber offen. Die Herausforderung besteht darin, diese Rennen sowohl für die Aktiven, als auch für die Wetter sinnvoll zu platzieren. "Wir werden nicht komplett zurückrudern, aber eine Korrektur zwischen der Hauptstadt und den Regionen ist denkbar. Wir haben gerade die Bilanz 2025 zur Leistung ausländischer Pferde in Frankreich veröffentlicht: Sie haben 4,3% der in Frankreich ausgeschütteten Preisgelder gewonnen (gegenüber 3,7% im Jahr 2024)."

"Heute sucht sich der Wetter, der auf ein europäisches Rennen setzen möchte, die nötigen Informationen selbst zusammen. Eine 2019 durchgeführte Studie über den Einfluss der Rennen mit europäischen Status zeigte, dass dieses eher ein Plus als ein Minus für die Wettumsätze darstellte."

Allerdings liegt diese Untersuchung inzwischen einige Jahre zurück. Möglicherweise hat sich die Situation verändert. Auch aus dem Kreis der Aktiven ist wieder vermehrt zu hören, dass man die tatsächliche Leistungsstärke ausländischer Gegner schwer einschätzen könne und daher mitunter zögere, Pferde zu nennen. Zudem muss man klar unterscheiden zwischen ausländischen Pferden, die in Frankreich trainiert werden, und jenen, die im Ausland vorbereitet werden. Bei Letzteren ist selbst in die umfangreiche Datenbank des ParisTurf' nicht immer zuverlässig, um es vorsichtig auszudrücken.

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