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Antoine Wiels nach Sieg mit Ino du Lupin: "In zwei Wochen müssen wir noch stärker sein"

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Am 11. März hat Ino du Lupin bei seiner Rückkehr nach einer kleinen Pause schon angedeutet, dass wieder mit ihm zu rechnen ist. In Laval trug er seine vier Eisen, hatte 50 Meter Zulage gegen sich und endete dennoch als guter Fünfter. Im gestrigen Prix du Bois de Vincennes ging der Wallach dementsprechend als Favorit in die Partie. Und der 8jährige bestätigte das Vertrauen der Wetter.

Seit seinem Debüt unter dem Sattel im Prix Jacques Andrieu am 25. Januar war Ino du Lupin nicht mehr in Vincennes zu sehen gewesen. "Er wird in dieser Disziplin nicht mehr antreten", erklärte sein Fahrer Antoine Wiels. Das scheint auch gar nicht nötig, wenn der Marmion-Schützling so stark im Sulky agiert. Im ersten Band war er optimal untergebracht und ließ sich diese hervorragende Gelegenheit nicht entgehen. Zunächst geduldig in dritter Position an der Innenkante hinter Cobra Killer Gar positioniert, rückte der Sohn von Scipion du Goutier rund 1.000 Meter vor dem Ziel auf. Zunächst blieb er neben Cobra Killer Gar liegen. Und auch wenn Ino du Lupin aus dem Schlussbogen heraus einen kleinen Schwächemoment hatte, war schon absehbar, dass er sich den Führenden noch schnappen wird.

Mitte des Einlaufs zog Ino du Lupin sicher an Cobra Killer Gar zum Sieg in 12,7/2.850 Meter vorbei. Dies war bereits sein achter Erfolg auf Gruppe III-Niveau, wofür Stammfahrer Antoine Wiels nicht einmal die Ohrenstöpsel ziehen musste.

Wiels zeigte sich während des gesamten Rennens sehr gelassen: "Das Tempo war nicht besonders hoch, aber mein Pferd hat einen sehr starken letzten Kilometer. Er kommt mittlerweile besser von hinten und ist schneller geworden. In Laval bei seinem Comeback ist er den letzten Kilometer in 08,5 gelaufen. Ich bin im Anstieg nach vorne gegangen und im Einlauf hat er leicht die Führung übernommen. Als er einmal vorne war, hat er das Tempo gehalten. Er wird nie mit großem Abstand gewinnen. Er schont sich immer etwas."

Für Trainer Jean-Paul Marmion ist es bereits der zweite Sieg in diesem Rennen: 2003 gewann er es schon einmal mit General du Lupin, damals mit Jean-Michel Bazire im Sulky.

Inexess Bleu vs. Ino du Lupin

In zwei Wochen wird Ino du Lupin versuchen, im Prix Kerjacques (GR II) am 04. April seinen ersten Sieg auf diesem Niveau zu erringen. Dort trifft er diesmal aber ohne Bandvorteil auf Inexess Bleu. Sein Fahrer Antoine Wiels blickt voraus: "Das sind zwei hervorragende Pferde, die sich schon oft begegnet sind. Inexess ist vielleicht noch einen kleinen Tick besser als wir. In zwei Wochen müssen wir noch stärker sein. Heute hatte er kein hartes Rennen. Das war ideal."

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Im Frühjahr bleibt Ino du Lupin in Frankreich. Der Prix des Ducs de Normandie im Mai, sowie der Prix Rene Balliere im Juni (2.700 Meter/GR II) bieten ihm gute Startmöglichkeiten. Dagegen war Inexess Bleu, der seit seinem zweiten Platz im Grand Premio delle Nazioni am 01. November in Mailand nicht mehr gelaufen ist und 25 Meter Zulage wettzumachen hatte, im Ziel als Sechster gut unterwegs, auch wenn es im letzten Bogen noch kurzzeitig nach einer besseren Platzierung aussah. Sein Fahrer Alexandre Abrivard erklärte: "Auf der Zielgeraden hat er mir signalisiert, dass ich nicht mehr verlangen soll." Trotzdem zeigte er sich mit dem Comeback seines Champions, der dieses Rennen im Vorjahr gewonnen hatte, zufrieden.

Kobayashi, der zuletzt unter dem Sattel zum Gruppe I-Sieger avancierte, bestätigte seine Vielseitigkeit und sicherte sich auf den letzten 50 Metern noch den zweiten Platz. Sein Fahrer Mathieu Mottier sagte im Anschluss: "Wegen des langsamen Tempos hat er im Rennen etwas gepullt, konnte aber am Ende stark sprinten. Das überrascht mich nicht. Er war diesen Winter bereits auf Gruppe II-Niveau im Sulky auf dem Podium."

Cobra Killer Gar, der auf der Gegenseite die Führung übernommen hatte, ließ im Finish nach und musste sich sogar noch für Rang Drei mächtig strecken: "Ich hatte mehr erwartet. Das Rennen verlief ideal für uns. Er hatte zuletzt kein richtiges Rennen, da er früh aus dem Takt kam. Vielleicht hat ihm das noch gefehlt. Das hoffe ich zumindest", sagte ein enttäuschter Gabriele Gelormini.

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