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Glanzleistung von MICHAEL NIMCZYK: Fünf Siege am Renntag – TEAM LILA aus Bayern mit drei Treffern!
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Samstag 28 März 16:33 Uhr
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Hans Christian Panny

Themen: 5345
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Nachschau Gelsenkirchen, Samstag 28.03.2026

 

(GelsentrabPR) – MICHAEL NIMCZYK hatte heute erneut einen hervorragenden Tag und gewann beeindruckende fünf Rennen. Besonders stark präsentierte er sich mit SLIGHTLY LOVE AS, deren Besitzer eigens aus der Schweiz angereist waren, sowie mit FOXTROT JET für das TEAM LILA. Weitere Siege steuerte er mit TANTRISVILNIUS und der Neuerscheinung DOMENIK JET bei – alle drei Pferde gingen auch auf das Konto von TRAINER WOLFGANG NIMCZYK.

 

 

Das TEAM LILA stellte insgesamt drei Sieger: NEGRESCO (MONTE MIT RONJA WALTER)SOKRATES und FOXTROT JET, was die Stärke des Teams eindrucksvoll unterstreicht.

 

Bei den Amateuren konnten sich durchsetzen: NICK SCHWARMA siegte mit MADEIRA NEWPORT für das TEAM HAUBER, während THOMAS MAAßEN mit SOKRATES für das TEAM LILA aus München erfolgreich war.

 

Ein weiterer Höhepunkt des Tages war die erneute starke Vorstellung von VELTEN MANHATTAN (ROBBIN BOT), der sich siegreich präsentierte und eindeutig auf dem Weg ist, ein richtig gutes Pferd zu werden.

 

Nicht zu vergessen der DUBBELDEN-Sieg mit KAPTAIN DE L’OCEAN, der am Start zwar einige Meter verschenkte, sich aber im Trab optimal positionierte und das Rennen souverän für sich entschied.

 

Der Renntag bereitete viel Spaß und bot den Zuschauern großartige Pferde und spannende Rennen – ein wahrer Genuss für alle Freunde des Trabrennsports.

Der nächste Renntag findet am 17.04.2026 statt, Beginn um 17:00 Uhr. Besonders spannend wird ein Rennen, bei dem sich die Galopperfraktion im Sulky ausprobieren wird – ein Ereignis, das Spannung und Unterhaltung garantiert.

 

Preis von Tarbes: SLIGHTLY LOVE AS (MICHAEL NIMCZYK) übernahm nach dem Start erwartungsgemäß sofort die Führung und bestimmte fortan das Geschehen an der Spitze. Im Windschatten folgte SOMETHING ROYAL (JOCHEN HOLZSCHUH), während in der zweiten Spur OLIVANDER MAC (CHRISTIAN SPEE) das Tempo hochhielt. Dahinter positionierte sich VERY HOT PANTS (MARCIANO HAUBER) in aussichtsreicher Lage. Im Schlussbogen forcierte OLIVANDER MAC das Tempo und setzte die Konkurrenz unter Druck, doch an der Spitze zeigte sich SLIGHTLY LOVE AS unbeeindruckt und konnte sich entscheidend absetzen. Auf der Zielgeraden brachte der Schützling von MICHAEL NIMCZYK den Vorsprung souverän ins Ziel. RAINBOW BO (MARCUS GRAMÜLLER) sicherte sich den Ehrenplatz vor dem tapfer kämpfenden OLIVANDER MAC, der das hohe Tempo bis zuletzt gut mitging.

 

Preis von Agen: GHIBLI (MARIO VAN DOOYERWEERD) erwischte den besten Start und übernahm zunächst die Initiative. Direkt dahinter fand HUGGY MOKO (DIETER BRÜSTEN) im Windschatten ein ideales Rennen. Vor den Tribünen brachte sich IPETIT PRINCE (MARCIANO HAUBER) weiter nach vorne, wodurch IROULEGUY (JENS BERGMANN) ein passendes Führpferd vorfand. Im Schlussbogen kam auch INO DU VIVIER (JÜRGEN LOOK) zunehmend besser in Schwung und schloss zur erweiterten Spitze auf. Im Einlauf löste sich KAPTAIN DE L’OCEAN (DANNY DEN DUBBELDEN) entscheidend vom Feld und steuerte einem sicheren Erfolg entgegen. GHIBLI behauptete Rang zwei vor dem stets günstig postierten HUGGY MOKO.

 

Preis von Dax: SIR THEO (JOCHEN HOLZSCHUH) schoss vom äußeren Startplatz sofort an die Spitze und sicherte sich die Pole-Position. Dahinter platzierte sich TIGERHEAD (MARCIANO HAUBER) in aussichtsreicher Lage. Vor den Tribünen nahm FOXTROT JET (MICHAEL NIMCZYK) erstmals in der zweiten Spur Fahrt auf und rückte kontinuierlich näher heran. Im Schlussbogen hielt sich CASHFLOW S (ROBBIN BOT) an vierter Stelle in Lauerposition. Auf der Zielgeraden spielte jedoch FOXTROT JET seine Klasse aus, zog entscheidend an und davon und sicherte sich einen souveränen Erfolg. TIGERHEAD behauptete Rang zwei vor dem lange führenden SIR THEO.

 

Krokus-Rennen: LOCHRAN F BOKO (FLORIS VANDENABEELE) erwischte den besten Start und setzte sich zunächst an die Spitze, während ORLANDO ATTACK (ROBBIN BOT) gleich zu Beginn in den Fehler fiel. BISMILLAH FACE (TIM SCHWARMA) musste sich das Rennen über weite Strecken in der zweiten Spur ohne Führpferd selbst gestalten. Noch vor dem vorletzten Bogen übernahm TANTRIS (MICHAEL NIMCZYK) das Kommando und hatte das Geschehen fortan sicher im Griff. Im Einlauf ließ er nichts mehr anbrennen und steuerte einem souveränen Erfolg entgegen. Dahinter belegte LOCHRAN F BOKO Rang zwei vor NAPOLI (ROB DE VLIEGER) und HABIBII (MARCIANO HAUBER).

 

Preis von Limoges: In dem kleinen Feld übernahm VELTEN MANHATTAN (ROBBIN BOT) nach dem Start sofort die Führung, während GARINO JET (KURT ROEGES) mit einem Fehler ins Rennen startete und in Galopp geriet. RED MILE USA (MARCIANO HAUBER) positionierte sich anfangs an zweiter Stelle in Schlagdistanz zur Spitze. Im Schlussbogen versuchte FIT FOR FUTURE (MICHAEL NIMCZYK), das Rennen zu forcieren, reagierte jedoch mit einem Fehler und wurde disqualifiziert. An der Spitze ließ VELTEN MANHATTAN nichts mehr anbrennen und siegte souverän. RED MILE USA belegte den zweiten Platz vor NANCY LEKA (JOUNI NUMMI).

Preis von Auch: LAMELLE DU NORD (ROBBIN BOT) übernahm nach dem Start das Kommando und bestimmte von Beginn an das Tempo, während SILBERLÖWE (JAN THIRRING) eine günstige Ausgangsposition hinter der Spitze einnahm. Im Einlauf spitzte sich das Geschehen zu: PRETTY P KITE (ROB DE VLIEGER) zeigte auf den letzten Metern ihre beste Leistung, setzte sich knapp gegen PEREGRIN BOKO (JENS BERGMANN) durch und sicherte sich den Sieg. Rang drei ging an MAN IN THE MIRROR (JOUNI NUMMI).

 

Preis von Montauban: SOKRATES (THOMAS MAAßEN) übernahm vor den Tribünen die Spitze von JAGGER ATOUT (YANNICK MOLLEMA). Kurz darauf rückte KITTY DES SOURCES (STEFFI BERGER) noch einmal nach vorne und legte sich neben den Führenden, musste im letzten Bogen jedoch etwas nachgeben. Im Einlauf musste SOKRATES alles geben, um die Oberhand gegen JAGGER ATOUT zu behalten, und verteidigte die Spitze souverän. DUCATI EXPRESS (JULIA HOLZSCHUH) und HIGH KITE (LOTTE DE VLIEGER) komplettierten das Ergebnis und machten die Viererwette perfekt.

 

Preis von Lacon: DESTINY (ROBBIN BOT) sprang im Kampf um die Führung und brachte Bewegung ins Feld, ehe BIG BEN SN (TIM SCHWARMA) die Spitze übernahm, kurz darauf jedoch von VRIEND (HENK GRIFT) überlaufen wurde. UPTOWN GIRL (JAN THIRRING) hielt sich innen auf Position drei, gefolgt von IMMORTAL S (JIM VELDMAN). Auf den letzten 700 Metern wurde VILNIUS (MICHAEL NIMCZYK) auf die Reise geschickt und machte Meter um Meter auf VRIEND gut. Auf eindrucksvolle Weise sicherte sich der Schützling von MICHAEL NIMCZYK beim ersten Start seinen allerersten Sieg. Rang drei ging an BIG BEN SN, der beim ersten Lebensstart bereits einiges an Erfahrung sammeln konnte.

 

März-Monte: NEGRESCO (RONJA WALTER) übernahm sofort die Führung und bestimmte das Geschehen an der Spitze. MAVERICK BOKO (LUCA VAN TOOR) lag zunächst auf dem zweiten Platz, während MILTON T (ANNA-LISA KUNZE) innen eine gute Position einnahm. MAVERICK BOKO sprang sich im Verlauf des Rennens um alle Chancen, wodurch der Weg für NEGRESCO an der Spitze frei wurde. Auf den Ehrenplatz kam MILTON T, Dritter wurde MATS SCHERMER (FABIENNE MARGIES), der sich tapfer einsetzte.

 

Start in den Frühling: ITO (JOCHEN HOLZSCHUH) wollte von Beginn an die Führung übernehmen – und bekam diese auch. BILLY KIMBER (PETER PLATZER) reihte sich geduldig dahinter ein, während LINCOLN ABE BOKO (HENK GRIFT) an der 1.000-Meter-Marke in die zweite Spur beordert wurde und in BILLY KIMBER ein ideales Führpferd fand. Im Einlauf zeigte BILLY KIMBER zunächst die Nase vorn, wurde jedoch von DOMENIK JET (MICHAEL NIMCZYK) noch überlaufen. LINCOLN ABE BOKO rundete die Partie mit einer starken Leistung hinter den Spitzenpferden ab.

 

Preis von Aurillac: PEARL NEWPORT (THOMAS MAAßEN) übernahm sofort die Führung, wurde jedoch nach wenigen Metern von MADEIRA NEWPORT (NICK SCHWARMA) überlaufen. In der zweiten Spur führte INDY BYD (ANDREA KÄMMERER), die UNE DE ZEUN (JENNY MANZKE) dicht im Nacken hatte. Rund 500 Meter vor dem Ziel setzte sich MADEIRA NEWPORT souverän von der Konkurrenz ab. Den zweiten Platz sicherte MAURITS TRANSS R (YANNICK MOLLEMA), dahinter folgten PEARL NEWPORT und SILANDO (JULIA HOLZSCHUH).

Sonntag 29 März 08:37 Uhr
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Alexander

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Ein kurzes Resümee zu einem insgesamt sportlich einwandfreien Renntag.

Michael Nimczyk hat mit Fit for Future einen Fehlstart provoziert, indem er sich bewusst vom Startauto wegdrehte. Das ist selbst in einem unbedeutenderen Rennen kaum zu rechtfertigen – unabhängig von der sportlichen Ausgangslage.

Viel schwerer wiegt jedoch die Unsportlichkeit gegenüber allen anderen Teilnehmern. Während immer wieder betont wird, wie wichtig Startdisziplin und Pünktlichkeit sind (Stichwort Gummimunten), wird hier dagegen verstoßen. Ein erzwungener Fehlstart ist nichts anderes als eine gezielte Manipulation des Rennablaufs – auf Kosten der Kollegen, die sich regelkonform verhalten.

Deshalb ist dieses Verhalten für mich gravierender als die viel kritisierten „Gummiminuten“, gegen die auch die Aktiven sind. Hier wird aktiv eingegriffen, um sich einen Vorteil zu verschaffen - ohne Rücksicht auf Verluste. Dass den übrigen Fahrern und Pferden unmittelbar ein Neustart zugemutet wird, wird dabei offenbar billigend in Kauf genommen. Meiner Meinung war Garino Jet der Leidtragende der das Szenario nervlich nicht verkraftete - er wird sich beim Goldhelm sicherlich bedankt haben.

Natürlich kann man nachvollziehen, dass ein Fahrer bei einem chancenreichen Pferd versucht, eine schlechte Ausgangssituation zu korrigieren.  Wer nur dann nach Regeln fährt, wenn es passt, untergräbt seine eigene Glaubwürdigkeit. Ein misslungener Start gehört dazu – Punkt.

Auch die Wetter werden in solchen Situationen übergangen. Wer bereits auf Abspritze gesetzt hat, wird durch einen erzwungenen Neustart eigentlich verarscht. Besonders absurd wird es und ist auch meistens der Fall, wenn ein Pferd, das sich im ersten Anlauf bereits verabschiedet hat, im zweiten Versuch plötzlich gewinnt.

Vor diesem Hintergrund ist eine Strafe von 200 Euro geradezu lächerlich. Sie hat bei größeren Ställen keinerlei abschreckende Wirkung und wird offensichtlich in Kauf genommen. Wenn man solche Aktionen wirklich unterbinden will, braucht es spürbare Konsequenzen – etwa ein Fahrverbot, idealerweise beim Derby-Meeting - was ich persönlich machen würde. Nur dann wird sich etwas ändern.

Noch unverständlicher ist für mich die Bewertung der Situation rund um Jochen Holzschuh mit Ito. Laut Rennbericht wurde lediglich Henk Grift sanktioniert. Dass Holzschuh in der Startphase Peter Platzer klar nach innen abdrängte, um sich die Spitze zu sichern, blieb hingegen offenbar folgenlos.

Das ist nicht nur fragwürdig, sondern gefährlich. Hier wurde bewusst eine Situation geschaffen, die leicht in einer Galoppade hätte enden können – insbesondere für Billy Kimber, der als Mitfavorit stark gewettet war. Dass nichts passiert ist, lag einzig an dessen außergewöhnlicher Trabsicherheit. Umso unverständlicher ist es, dass diese Aktion nicht geahndet wurde. Was Holzschuh mit einem aktuell nicht wettbewerbfähigen Pferd wollte ist ein anderes Thema. Normal gehört Ito in die Rente geschickt - meine Empfehlung!

Abschließend bleibt noch der Fall Dominik Jet: Am Freitag in Vincennes genannt, dort als Nichtstarter geführt – und dennoch in Gelsenkirchen am Start. Nach meinem Kenntnisstand hätte hier zumindest geprüft werden müssen, ob überhaupt eine Startberechtigung vorlag, meines Wissens nicht. Warten wir ab ob er nachträglich disqualifiziert wird. 

 

Sonntag 29 März 10:05 Uhr
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DerBerliner

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Wie schon im anderen Thread gekostet liegt für Domenik Jet in Frankreich eine Sperre bis einschließlich 2.4. Vor laut Informationen im Rennbericht. 

Sonntag 29 März 11:50 Uhr
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Alexander

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Das Resümee kann man durchaus weiter ausbauen.

Das Trotteur-Francais-Rennen hätte normal niemals abgehen dürfen, da sich Holzschuh und der sich an Holzschuh orientierende spätere Sieger am Start versäumten. Wie oft wurden in der Vergangenheit Starts abgepfiffen. Unzählige Male. 

Was mir noch einfällt. Lichtgestalt Heinz Wewering und meine persönliche Legende und Lichtgestalt Gerd Biendl kehrten meines Wissens nie am Start um und erzwangen einen Fehlstart. Das war nicht deren Interpretaion von Fairness gegenüber den Kollegen und den Wettern. Und das Wort Wetterschutz könnte man sich neben Gummiminuten ebenfalls auf die Stirn tätowieren. Das steht in Schweden ganz oben an Nummer 1. Vergleichbar mit dem Stellenwert in der Ernährungsbranche, dass man ziemlich wenige zuckerhaltige Lebensmittel zu sich nehmen sollte, da dies eine Fettleber verursacht und dann wiederrum Krebs. Und wo wir schon bei Krebs sind, bei den Fahrten von Hauber bekomme ich persönlich Augenkrebs. Habibi. Bei dem Pferd ist es ja bekanntlich üblich, dass man ohne Aufbaurennen nach Frankreich fährt wie 2 x geschehen. Und da hat Habibi vom Stil her wirklich einen guten Probelauf hingelegt und Hauber eiert erst mal hinten innen rum. Und spätestens als Schwarma die Geige hatte vorzufahren und sich bei einem langsamten Tempo an die Todesspur zu legen, schaffte er ein weitaus -für den ersten Start nach Pause - unangenehmeres Rennen indem er in einer schnellen letzten Halben Boden gutzumachen versuchte. 

Ich frag mich persönlich immer, wenn Hauber im Winnercircle regelmäßig das Wort Pech mit Verläufen für seine Pferde erwähnt. Pech haben die Pferde, weil er hinten draufsitzt und das Pech hausgemacht verursacht - nicht mehr oder weniger. Ich empfehle nächsten Start wieder sofort nach Paris und aufs Pech warten, wenn man nach außen gedrückt wird. 

Und Yannick Mollema hätte mit Jagger Atout niemals Sokrates ziehen lassen dürfen, wenn er den Überblick bewahrt und mitbekommen hätte wie viel Kraft Sokrates schon aufwenden musste um vor zu kommen. 

Sonntag 29 März 12:39 Uhr
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Amateur

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Beiträge: 1104
Alexander schreibt:

 

Was mir noch einfällt. Lichtgestalt Heinz Wewering und meine persönliche Legende und Lichtgestalt Gerd Biendl kehrten meines Wissens nie am Start um und erzwangen einen Fehlstart.

HW doch. Erinnere mich an ein Zweijährigen-Rennen 1984 in Bahrenfeld mit Diamond Way, Titel vergessen, aber hochdotiert. Diamond Way natürlich haushoch favorisiert. Start damals im Bogen der großen Bahn, DW ging hinter dem Auto früh Galopp und wurde vor der Marke schon aussichtslos. HW drehte um, erzwang damit Fehlstart und gewann beim zweiten Versuch. Kam beim Publikum vor Allem deshalb gar nicht gut an, weil die Hamburger Stute Sciara mit einer Riesenvorstellung Zweite wurde.

Sonntag 29 März 12:57 Uhr
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Loser

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Muss hier eimmal meinen Senf dazugeben.

Hauber fahrerisch m.E.völlig überschätzt.

Hat er überlegenes Material zur Hand, also außen rum und irgendwann an der Spitze dann sieht das gut aus.

Ist aber Fahrership gefordert siehe oben...Naja 🙄

Sonntag 29 März 13:26 Uhr
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Chappiho

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Beiträge: 1540

Das ist nicht negativ wertend gemeint - im Gegenteil. Das macht unseren Sport doch aus: Wenn in wenigen Monaten der Sound des letzten Sieger-Interviews schon lange verhallt ist, werden unzählige kritische Stimmen noch lange nicht verklungen sein. Die Kritik wird diesen Sport um Längen überleben.

Sonntag 29 März 13:31 Uhr
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Alexander

Themen: 3
Beiträge: 344
Amateur schreibt:
Alexander schreibt:

 

Was mir noch einfällt. Lichtgestalt Heinz Wewering und meine persönliche Legende und Lichtgestalt Gerd Biendl kehrten meines Wissens nie am Start um und erzwangen einen Fehlstart.

HW doch. Erinnere mich an ein Zweijährigen-Rennen 1984 in Bahrenfeld mit Diamond Way, Titel vergessen, aber hochdotiert. Diamond Way natürlich haushoch favorisiert. Start damals im Bogen der großen Bahn, DW ging hinter dem Auto früh Galopp und wurde vor der Marke schon aussichtslos. HW drehte um, erzwang damit Fehlstart und gewann beim zweiten Versuch. Kam beim Publikum vor Allem deshalb gar nicht gut an, weil die Hamburger Stute Sciara mit einer Riesenvorstellung Zweite wurde.

Ich glaube sogar, da kann ich mich sehr sehr dunkel erinnern; da war ich 13 uns lass eigentlich immer die Rennberichte aller Rennen außerhalb von Bayern. Das war eigentlich fast schon ein Skandal. Man mag Heinz Wewering die Wertigkeit des Rennens zugute halten und weil es Diamond Way war. In einem 0815 Rennen wie gestern hätte er es nie gemacht und hat es auch nie gemacht. 

Loser Loser 

von der Spitze aus kann jeder gewinnen und man sieht von dort immer gut aus, es ist nichts einfacher als vorzufahren, da braucht man nur Rennen passend einteilen und das taktische Geschick von einer eventuellen Ausbremsung des dahinterliegenden Gegners beachten, damit sind aber unsere meistens überfordert. Wie der Fahrschullehrer sagt: Autobahnfahrten sind die einfachsten Fahrten. 

Ich empfehle gestern Örjan Kihlström mit Wise Guy anzusehen:

Wie er den hinter ihm liegenden Gangster Vendil so lange wie möglich festsetzte und gleichzeitig jederzeit die Gefahr des außen aufkommenden Pure Count im Blick hatte, war taktisches Können auf absolutem Topniveau.

Das war kein Zufall oder kein Anfall von Arroganz, sondern ein Musterbeispiel für Rennintelligenz, Übersicht und perfektes Timing. Jede Bewegung wirkte durchdacht, jede Entscheidung im richtigen Moment getroffen. Genau so fährt man ein Rennen, wenn man die Dynamik versteht und seine Gegner lesen kann.

Dieses Rennen sollte man eigentlich jedem Aktiven zeigen – als Lehrbeispiel dafür, wie man mit taktischem Geschick und Übersicht ein Rennen kontrolliert und entscheidet.

Gerade im Kontrast zu den zuvor genannten Szenen wird deutlich, was Spitzensport ausmacht: nicht Regelbeugung oder fragwürdige Manöver, sondern Klasse, Fairness und Können auf höchstem Niveau.

 

 

 

Sonntag 29 März 13:42 Uhr
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Tino

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Alexander Alexander 

, es ist nichts einfacher als vorzufahren,

Schon mal selst ein Rennen gefahren?

Sonntag 29 März 13:49 Uhr
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Alexander

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Tino, ich gehe davon aus, dass alle Aktiven ihre Fahrzulassung nicht geschenkt bekommen haben, sondern diese auch verdient bestanden haben. Ich frage ja auch keinen Radfahrer, ob er schon mal Auto gefahren ist – nur um ihm dann zu erklären, dass es „gar nicht so einfach ist, ein Lenkrad zu halten“.

Wenn ich aber im Rennen schon keinerlei ernsthaftes Bemühen erkenne, überhaupt an die Spitze zu kommen, weil die taktische Ausrichtung von vornherein eine ganz andere ist, stellt sich mir die Frage: Was genau soll ich auf solche Einwände eigentlich noch antworten?

Am Ende reden wir hier nicht über fehlendes Können, sondern über bewusste Entscheidungen. Und genau die darf – und muss – man auch kritisch hinterfragen.

 

Sonntag 29 März 13:56 Uhr
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Tino

Themen: 60
Beiträge: 1917

Alexander Alexander 

Ich will Dir gewiss nicht ans Bein Pinkeln. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es nicht so leicht ist ein Pferd zu kontrollieren. Ich selbst habe es oft genug selber versucht , aber einsehen müssen das mir das Talent fehlt. 

Ich bezog mich lediglich auf die Aussage: : , es ist nichts einfacher als vorzufahren,

Dir Rennkentniss abzusprechen ist mir nicht möglich, aber Rennen sehen und vor allem "lesen" zu können ist etwas ganz anderes als Rennen zu fahren.

Sonntag 29 März 13:57 Uhr
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Derbywoche

Themen: 1
Beiträge: 600

Heute 4R La Rochelle kann man sich auch die Rennwiederholung ansehen... wie man Rennen vom Start bis zum Ziel mit Übersicht fährt..wie aus dem Lehrbuch Raffin/Gelormini

Sonntag 29 März 14:00 Uhr
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Alexander

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Beiträge: 344
Tino schreibt:

Alexander Alexander 

Ich will Dir gewiss nicht ans Bein Pinkeln. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es nicht so leicht ist ein Pferd zu kontrollieren. Ich selbst habe es oft genug selber versucht , aber einsehen müssen das mir das Talent fehlt. 

Ich bezog mich lediglich auf die Aussage: : , es ist nichts einfacher als vorzufahren,

Dir Rennkentniss abzusprechen ist mir nicht möglich, aber Rennen sehen und vor allem "lesen" zu können ist etwas ganz anderes als Rennen zu fahren.

Ich weiß, dass es zweierlei Maß ist, daher bin ich auch fast nicht kritisch und halte mich bewusst zurück. Ich traue es -wenn wir zu Hauber zurückkehren- ihm vom Können her, also von der Fahrtechnik zu, an die Spitze zu fahren. Bei Ferdinand Veit würde ich das nicht so sagen, den aufgrund seines Alters und seiner Übersicht und seiner "Technik" würde ich nie sagen, es ist für ihn einfach an die Spitze zu fahren. Ich meine Spitze fahren mit einem Aktiven, dem ich es technisch durchaus zutraue. 

Sonntag 29 März 14:10 Uhr
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Loser

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Beiträge: 3046

...und der die Pferde dazu hat die an diesem Tag besonders gut "drauf" sind.(Hauber)

Hierzulande erwähne ich fahrerisch mal TT.

D e r kennt seine Gegner und fährt entsprechend.

Oft genug gesehen.

Sonntag 29 März 14:14 Uhr
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Gambler

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Alexander Alexander Das Erzwingen eines Fehlstarts, wie dem von HW einst in Hamburg, mit der Wichtigkeit und Höhe der Dotation des Rennens zu entschuldigen, geht genau in die falsche Richtung. Denn die Unsportlichkeit gegenüber den anderen ist in diesem Fall ja noch größer, zumindest potentiell finanziell) . Strafe hätte dementsprechend hoch ausfallen müssen. 

Die Höhe der Strafe von M.N. ist wie von dir geschrieben ein absoluter Witz. Vor allem in Relation zu den sonst verhängten Strafen (z.B. 1 Länge zuviel Abstand am Auto oder Fuß aus dem Bügel bei Grift.)

Zum Fall Ito bin ich mir nicht sicher. Platzer ist mMn in die Rinne geraten und konnte deshalb Ito nicht kontern. Die Frage ist, ob Holzschuh ihn dorthin gedrängt hat oder Platzer den Radius der Kurve und seine Fahrlinie nicht richtig eingeschätzt hat.   

Sonntag 29 März 14:17 Uhr
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Alexander

Themen: 3
Beiträge: 344

Tietz ist ein Champ, ein absoluter vertrauenswürdiger Mann. Sollte er mal einen Bock machen, ist das ok. So einen Mann verzeiht man auch mal einen Fehler von taktischer Natur, was bei ihm eigentlich nie vorkommt, zumindest kann ich mich an keinen erinnern, das heißt viel. Selbst in Schweden fährt er total gute Rennen. Er setzt seine Pferde immer entsprechend ihren Können ein, ohne sie zu überpacen oder über das Limit zu gehen. Ich würde mir wünschen er hätte noch mehr Pferde vom höherem Können. Eierfahrten wie hinten rumlutschen, langsame Phasen verstreichen lassen, sich in die fünfte Spur drängen zu lassen, stets im Winnercircle vom Rennpech zu sprechen - so kenne ich ihn und kannte ich ihn nie. 

Sonntag 29 März 14:18 Uhr
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Alexander

Themen: 3
Beiträge: 344
Gambler schreibt:

Alexander Alexander Das Erzwingen eines Fehlstarts, wie dem von HW einst in Hamburg, mit der Wichtigkeit und Höhe der Dotation des Rennens zu entschuldigen, geht genau in die falsche Richtung. Denn die Unsportlichkeit gegenüber den anderen ist in diesem Fall ja noch größer, zumindest potentiell finanziell) . Strafe hätte dementsprechend hoch ausfallen müssen. 

Die Höhe der Strafe von M.N. ist wie von dir geschrieben ein absoluter Witz. Vor allem in Relation zu den sonst verhängten Strafen (z.B. 1 Länge zuviel Abstand am Auto oder Fuß aus dem Bügel bei Grift.)

Zum Fall Ito bin ich mir nicht sicher. Platzer ist mMn in die Rinne geraten und konnte deshalb Ito nicht kontern. Die Frage ist, ob Holzschuh ihn dorthin gedrängt hat oder Platzer den Radius der Kurve und seine Fahrlinie nicht richtig eingeschätzt hat.   

Das sagst mal Peter Platzer persönlich - viel Spaß dabei!

 

Sonntag 29 März 14:31 Uhr
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Gambler

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War er nicht in der Rinne ?

Sonntag 29 März 14:37 Uhr
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Alexander

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Er war in der Rinne weil er dahin gedrückt wurde. Er fuhr nicht deswegen hinein, weil er den Radius der Kurve falsch einschätzte. 

Zu Heinz. Natürlich verurteile ich Fehlstarts. 

Aber auch das besagte Rennen hatte für ihn eine Wertigkeit indem er sein Pferd vielleicht auf genau dieses Rennen am Tag X vorbereitete. 

Wenn ein enteilter Stürmer einen Verteidiger davonrennt, halte ich es verhältnismäßig nicht als gut, wenn er ihn in der Hobbyklasse von hinten umhaut.

Beim WM-Finale in der letzten Minute wünsch ich es mir.

Alles keine Entschuldigung - aber es kommt immer noch auf die Wertigkeiten der Rennen und der Spiele an. 

Sonntag 29 März 15:19 Uhr
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Tolstoi

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Alexander schreibt:

aber es kommt immer noch auf die Wertigkeiten der Rennen und der Spiele an. 

Nein,tut es nicht.Unfair bleibt unfair.

Sonntag 29 März 16:11 Uhr
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Gambler

Themen: 5
Beiträge: 3493

Alexander Alexander 

die anderen haben ihre Pferde auch auf diesen Tag X vorbereitet. Du kannst nicht nur den Verursacher in Schutz nehmen sondern musst die anderen auch sehen. Da hat einer sein Pferd, ein heißer Ofen, beim erstenmal riesig vom Start bekommen und einer dreht um. Fehlstart. Beim zweiten Mal ist er jetzt so heiß, dass er wegspringt. Dem erzähl dann mal, dass derjenige der beim erstenmal umgedreht hat sein Pferd speziell auf dieses Rennen vorbereitet hat. 

Aus der Kameraposition ist es für mich nicht zu entscheiden ob Holzschuh Platzer in die Rinne drängte oder ein Fahrfehler von Platzer vorlag. Waren eng beieinander Platzer beschwerte sich zumindest optisch nicht. Wie gesagt, kann für mich aus dieser Kameraposition so oder so gewesen sein. 

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