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| Autor | Beitrag |
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| Sonntag 29 März 16:23 Uhr | |
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Also unser Tessino war zum Ende seiner Rennkarriere so heiß das er nicht mal mehr Heat gefahren werden konnte. Wenn es da einen Fehlstart gegeben hätte, was nie passiert ist, hätte man sofort in den Stall fahren können. |
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| Sonntag 29 März 16:29 Uhr | |
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Es gibt immer zwei Meinungen. Ich habe nie gesagt, dass ich den erzwungenen Fehlstart von Heinz damals gut finde, sondern lediglich erwähnt, dass ich das Umdrehen von ihm nachvollziehen kann, aufgrund der Wertigkeit des Rennens. Alles aus seiner Sicht. Am Ende wird er wohl selbst ein schlechtes Gewissen gehabt haben und ich schätze ihn so ein, dass er diese Situation vielleicht auch überdachte ob es richtig oder falsch war, aufgrund seiner einzigartigen Persönlichkeit. Wenn aber ein Rosenberg mit einem Vollaußenseiter vor einiger Zeit oder gestern der Goldhelm in einem unterklassigen Rennen umkehrt, habe ich persönlich kein Verständnis und kann auch deren Gesichtspunkte nicht nachvollziehen und eine Begründung wäre mir ehrlich gesagt völlig egal. Ich finde es auch nicht verkehrt, wenn ein Fahrer - wie gestern sich nicht beschwert und den Wettkampf nimmt wie er ist und sich seinen Teil denkt und eine Niederlage sportlich akzeptiert. Aber fast jede Rennsituation ist rennentscheidend. Und hätte Billy Kimber die Führung gehalten, wäre es für ihn sicherlich im Endkampf kein Nachteil gewesen und hätte womöglich das Rennen gewonnen. |
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| Sonntag 29 März 16:38 Uhr | |
Amateur schreibt: wer mit seinem Pferd einen Fehlstart provoziert würde ich sofort vom Start verweisen. |
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| Sonntag 29 März 16:42 Uhr | |
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Alle Achtung, Herr Zumpe – endlich ein Beitrag von Ihnen, der inhaltlich überzeugt und dem ich voll zustimmen kann |
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| Sonntag 29 März 16:53 Uhr | |
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Ist noch gar nicht lange her das Herr Hauber am Start umgedreht hat und aus "Protest" dagen dass es keinen Fehlstart gegeben hat gegen die Rennrichtung an der Innenkante kutschierte, auch als das Feld schon in Sichtweite war. Komisch das er jetzt schon wieder Rennen fahren darf. Ein Jahr am Zaun PLUS MPU wären das Mindeste gewesen. |
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| Sonntag 29 März 16:56 Uhr | |
Tino schreibt: Da sind wir wieder bei Diamond Way, aber aus anderen Gründen :-) |
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| Sonntag 29 März 16:57 Uhr | |
Tino schreibt: war doch in Wolvega in einem Rennen mit Gocciadoro als Hauber außen entgegengesetzt der Rennrichtung fuhr oder? Sonst versteckt er sich immer im Rennen. Hat selbst Gocciadoro nie erlebt. |
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| Sonntag 29 März 17:19 Uhr | |
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Ein gutes Pferd aus dem Rennen heraus zum Sieg zu fahren ist meistens viel einfacher als von vorne,und für den Kopf des Pferdes auch.So habe ich es immer empfunden gerade auf grossen Bahnen.In Drensteinfurt z.b. ist man in Front am besten aufgehoben ,weil die Bögen so eng sind. |
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| Sonntag 29 März 17:35 Uhr | |
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Genau hier liegt für mich eines der grundlegenden Probleme im deutschen Trabrennsport: Man bildet sich ein, den „Kopf“ eines Pferdes genau zu kennen – vernachlässigt dabei aber völlig dessen tatsächliche Leistungsstärke. Drensteinfurt lasse ich bewusst außen vor, da ich dieser Bahn sportlich keinerlei Stellenwert beimesse. Pferde müssen konsequent nach ihrem Können eingesetzt werden. Wenn ein Pferd eine ausgeprägte Antrittsstärke besitzt und die Konkurrenz diese nicht hat, dann ist es fahrlässig, diesen Vorteil nicht auszuspielen. Ein Blick nach Schweden zeigt, wie es funktioniert. Dort wird deutlich sportlicher gedacht und gefahren. Pferde wie A Fair Day oder Maroon Day – und viele weitere – gehen konsequent von der Spitze und liefern dort ihre Leistungen ab. Dieses zitierte Argument, dass ein Pferd „im Kopf abbaut“, wenn es offensiv eingesetzt wird, ist in der Praxis nicht haltbar. Für den Kopf eines Pferdes ist es häufig deutlich belastender, ein taktisch völlig verunglücktes Rennen serviert zu bekommen – wie zuletzt Artful Honey in Hamburg. Ein verfrühter Angriff, dauerhaft in der Außenspur, am Ende leer – das ist genau die Art von Rennen, die weder sportlich sinnvoll noch mental förderlich ist. Aus dem Feld heraus zu gewinnen, ist in vielen Fällen deutlich stärker vom Zufall geprägt. Man ist abhängig von Tempo, Lücken und Rennverlauf. Gleichzeitig steigen die taktischen Anforderungen enorm – und genau daran scheitern viele Fahrer. Ein Rennen von der Spitze mit einem schnellen Beginner zu gestalten, ist dagegen oft die klarere und vor allem kontrollierbare Variante. Während in Schweden Stärken konsequent genutzt werden, verzettelt man sich hierzulande zu oft in Theorie – und verliert dabei den Blick für das Wesentliche.
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| Sonntag 29 März 18:00 Uhr | |
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Ein oft genanntes Beispiel für die sogenannte „kopfmäßige“ Einsatzweise ist Sepp Franzl. Seine Pferde werden überwiegend mit Blick auf vermeintliche mentale Schonung eingesetzt. Welche seiner zahlreichen Pferde sind im höheren Alter tatsächlich noch auf konstant hohem Niveau konkurrenzfähig und langlebig? Nehmen wir Beispiele wie Desert King oder Baxter Hill. Diese Pferde waren – trotz dieser vorsichtigen, „kopfmäßigen“ Herangehensweise – vergleichsweise früh am Ende ihrer Leistungsfähigkeit. Und damit unterscheiden sie sich letztlich kaum von Pferden, die über Jahre hinweg offensiv von der Spitze eingesetzt wurden und dort ihre Bestleistungen gebracht haben. Genau das entlarvt doch die Theorie dahinter: Die Annahme, dass eine zurückhaltende, angeblich kopfschonende Fahrweise automatisch zu größerer Haltbarkeit führt, hält der Realität nicht stand. Das „Haltbarkeitsdatum“ dieser Pferde ist eben nicht länger – trotz aller Zurückhaltung. Damit fällt ein zentrales Argument dieser Philosophie in sich zusammen. Nicht die vermeintliche Schonung entscheidet über die Langlebigkeit eines Pferdes, sondern vielmehr Qualität, Konstitution und ein sinnvoller, leistungsorientierter Einsatz – bei dem vorhandene Stärken auch konsequent genutzt werden.
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| Sonntag 29 März 18:32 Uhr | |
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Alexander ,Du bist zu schlau für diesen Sport,hast natürlich nie ein Pferd trainiert oder ein Rennen gefahren ,dann freu Dich bitte nur für die ,die für Dich in die Wette fahren |
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| Sonntag 29 März 18:38 Uhr | |
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Klar – wenn die Argumente ausgehen, wird es schnell persönlich. Bleiben wir doch bei den Fakten: Wie sieht Ihre Lebensbilanz aus – und ist diese wirklich repräsentativ für Ihre Herangehensweise? Und vor allem:
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| Sonntag 29 März 18:45 Uhr | |
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Es geht mich einen Scheißdreck an wer hier welche Pferdeerfahrung hat. Ich finde es aber befremdlich wenn einem hier die Sache "Rennpferd" erklärt werden will. |
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| Sonntag 29 März 18:52 Uhr | |
Tino schreibt: Ich kenne Thomas Welsing nicht. Ich hatte ihn nie gespielt und mir fiel er im Heft nicht auf. Fuhr er nur auf C-Bahnen? Sorry, tut mir leid. |
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| Sonntag 29 März 18:57 Uhr | |
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Ok ,war immer ein ganz kleiner Trainer meistens mit Pferden ,die man günstig erwerben konnte.Meine persönlichen Lieblinge.Fleetwood dreijährig als nichtfahrbar bekommen lief von 1982 bis 1992 Rennen. Wapino 9jährig mit Fesselträgerschaden in Training bekommen kam mit 90000 DM beendete 12 jährig mit 90000€ seine Karriere El Conchita 34 Siege Karat Deutschland und Dinslakener Pferd des Jahres 2012 Ich wollte nicht persönlich werden nur man kann so nicht argumentieren weil jedes Pferd anders ist. |
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| Sonntag 29 März 19:05 Uhr | |
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Ah El Conchita Bongartz - glaube 30 ihrer 34 Siege waren Start-Ziel von der Spitze und kopfmäßig verkraftete es die Stute hervorragend! |
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| Sonntag 29 März 19:12 Uhr | |
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hat ohne Zweifel in vielen Richtungen seiner Aussagen Qualität. Was ihm natürlich komplett fehlt, ist die Empathie zu einem Lebewesen Pferd. Nur deshalb beurteilt er chronisch den Spitzentrainer und guten Rennfahrer Franzl immer wieder schlecht. Und nebenbei, ohne meine Überprüfung, Michael Nimczyk dreht im Leben nicht aus taktischen Gründen ein. Dafür gab es einen triftigen Grund, warum fragt ihn niemand? Ach ja, wir haben keine Presse mehr....!?... |
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| Sonntag 29 März 19:19 Uhr | |
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Presse gibt es nicht mehr weil selbst Leute wie Carsten Borck und Martin Fink irgendwann genügend verärgert worden sind. |
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| Sonntag 29 März 19:20 Uhr | |
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Sie sehen das aus meiner Sicht völlig falsch, Herr Neuss. Ein Faktencheck ist keine Herabwürdigung, sondern die sachliche Darlegung einer Philosophie – und genau darum geht es hier. Empathie gegenüber dem Lebewesen Pferd steht dabei außer Frage. Aber Empathie bedeutet nicht, vorhandene Leistungsstärke zu ignorieren, sondern sie zu erkennen und das Pferd entsprechend seiner Möglichkeiten einzusetzen. Am Ende sprechen Taten oft mehr als Worte - beim Verursachen eines Fehlstarts. Rosenberg hatte bestimmt auch Argumente. Und glauben Sie mir: Wenn ich als Wetter nicht über einen so langen Zeitraum erfolgreich wäre, würde ich mich sehr zurückhalten, solche Themen überhaupt zu bewerten. Genau dieser Erfolg basiert schließlich darauf, Leistungen von Pferden und Entscheidungen von Fahrern realistisch einschätzen zu können.
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| Sonntag 29 März 19:24 Uhr | |
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Wapino bei Thomas Welsing (Anfang/ Mitte 90iger) war unglaublich stark, von der 10k- Garnitur bis tief in die Internationale. Für mich Ösi-Wetter ein Lieblingspferd, wie etwas später Sisko Pike (Zevens/Horn, später Rode?) |
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