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| Donnerstag 30 April 17:53 Uhr | |
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da hast du völlig recht aber man muss sich das abschauen von dort und nicht alles verkehrt und anders machen was völlig verkehrt ist bei uns und ständig das geht nicht. Siehst doch hier im Forum. - das Spiegelbild des HVT |
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| Donnerstag 30 April 18:08 Uhr | |
Alexander schreibt: Freilich musst es als Vorbild nehmen! Aber hast doch keinerlei oder zu wenig Mittel und Leute dafür. Die Zeiten haben sich geändert - meine Frau glaubt mir das immer nicht, wenn ich sage, dass man beispielsweise in den 90ern (und davor, aber das war vor meiner Zeit) in Straubing an Fasching kaum mehr einen Parkplatz bekommen hat, weil Maskenrenntag war und das war von den Feldern her ein x-beliebiger Renntag ohne Wewerings und Co. Heute ist gefühlt jeden Renntag Maskenrenntag und Faschingsfahren, aber eben anders. Aber ja, versuchen muss man es... |
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| Donnerstag 30 April 18:13 Uhr | |
kolomaznik schreibt: der war verdammt gut |
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| Donnerstag 30 April 18:16 Uhr | |
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Beim Siegerinterview gilt ebenso an erster Stelle das Wohle des Pferdes zu achten. Und wenn das Pferd es eilig hat, kürzt sich ein höfliches Soegerinterview ebenfalls ab. Wie ein guter Standart der,TR-Berichterstattung aussehen kann, zeigt ATG im schwedischen Stream. Bei der Anzahl der Schwätzer und bei der Ausstatung des Studios gibt es sicherlich Einsparpotential. Aber ein Blick über den Tellerrand lohnt allemal: https://www.coolstreaming.us/channelnew/55462/ATG1TV.html
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| Donnerstag 30 April 18:50 Uhr | |
Babapaps schreibt: Nochmal: Ich find das geil, was die Schweden da aufziehen - das ist ein Standard. Aber finanziert sich ja auch nicht durch Luft und Liebe. Geht aber, weil das Interesse allerseits da ist. Könnte man also mal vergleichen, von Rennleitung, Fahrerqualität, Kommentatoren, Übertragungen, usw. - aber wie gesagt: Äpfel und Birnen-Vergleich. |
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| Donnerstag 30 April 22:09 Uhr | |
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Einen viereinthalbten bzgl. Deutschland kann ich dir nennen. Jaap v. Rijn. Kann seine Starter hervorragend einschätzen und kennt seine Gegner und deren Stärken und Schwächen. Ist der holländische Tietz. |
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| Freitag 01 Mai 08:11 Uhr | |
Andreas Gruber schreibt: Dieser Beitrag ist bei mir gestern irgendwie untergegangen – quasi eine Formspitze übersehen. Der Vollständigkeit halber daher noch Folgendes: Ich befinde mich als Wetter in keiner Komfortzone. Der gebotene Sport ist größtenteils unterirdisch – sowohl was das zweit- und drittklassige Pferdematerial als auch das fahrerische Können vieler Amateurfahrer oder Profis betrifft. Dazu kommt eine Informationspolitik, die man nur noch als Zumutung bezeichnen kann: Fahreränderungen wie zuletzt auf Tietz laufen quasi im Vorbeigehen. Der Wetter wird hier regelrecht mit Füßen getreten. Das Wettgeschäft gleicht inzwischen einem harten Wellengang, bei dem man ständig in die Ecke geschleudert wird und es fast einem Wunder gleicht, überhaupt noch überlebensfähig herauszukommen, um eine neue „Kreuzfahrt“ zu beginnen. Die Zusammenhänge im Sport muss man nicht weiter erklären – wer Moderatoren bezahlt, Vermarktung etc., ist bekannt. Es verlangt niemand, dass Moderatoren plötzlich den großen Aufklärer spielen. Aber ein Mindestmaß an Ehrlichkeit wäre schon angebracht. Auffälligkeiten einfach anzusprechen, wenn sie offensichtlich sind – etwa bei Mannschaftsfahrten oder wenn in Daglfing ein Sullenberger weiterhin hochgeredet, während die Gangschwäche kaum zu übersehen ist und konsequent ignoriert wird. Das wäre kein Tabubruch, sondern einfach nur professionell. Ein Wort dass man im deutschen Rennsport nicht kennt und ignoriert. Stattdessen wird lieber glattgebügelt, relativiert oder gleich ganz geschwiegen. Und wer das anspricht, bekommt reflexartig die altbekannte Leier serviert: „Dann mach’s doch selbst.“ Ich denke, damit lässt sich auch diese für mich „Blenderform von Andi des gestrigen Beitrags“ einordnen. Dieses ständige Ausweichen ist kein Argument, sondern ein ziemlich durchsichtiges Ablenkungsmanöver. Die Hoffnung, ich würde mich dabei blamieren, kann ich beruhigen – dafür kenne ich den deutschen Trabrennsport zu gut. Vielleicht liegt genau darin das eigentliche Problem bei meinen Kritikern.
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| Freitag 01 Mai 08:37 Uhr | |
Alexander schreibt: Und deswegen wäre es für dich hilfreich, auch einmal die andere Seiite zu betrachten. Wie viele der Personen, die das Sieger-Interviews machen, sehen überhaupt etwas vom Rennen? Die meisten sind auf dem Weg zum Winner-Circle, oder werden, wie Nico z.B. zum Derby von Besuchern angesprochen und wegen irgendetwas gefragt. Die bekommen gerade noch mit, wer das Rennen gewonnen hat und du erwartest geschliffene Rennanalysen? Um es in deiner Sprache auszudrücken - da fehlen noch viele harte Arbeiten bis zur Quali. |
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| Freitag 01 Mai 08:47 Uhr | |
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Ist das ernsthaft ein Argument? Ich spreche hier nicht von Interpretationsspielraum, sondern von offensichtlichen Verfehlungen – Dinge, die jeder sieht, der halbwegs hinschaut. Ein Blinder über einen guten Kommentator sogar hört. Was würden eigentlich die Schweden sagen, wenn ein Moderator einen siegreichen Fahrer interviewt, der das Rennen selbst nicht einmal gesehen hat oder nicht bewerten kann? Ich glaub der hätte seinen Job los. Und hier sind wir wieder beim Kernproblem im deutschen Trabrennsport: Man „bekommt nichts mit“. Und zwar erstaunlich konsequent – egal auf welcher Ebene. Ob auf der Bahn, in der Berichterstattung oder in der Kommunikation.
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| Freitag 01 Mai 08:55 Uhr | |
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Und wenn Nico während des Derby-Meetings von einem Besucher angesprochen wird während eines Rennens, da sag ich doch "warte mal bitte ich muss danach auch ein Interview führen". Meinst was ich zu meiner Frau sage während ich ein Rennen anschau wo ich in einem PMU-Rennen mit 1000 Euro drin bin. Da hats ein Wetter schwieriger einen Familiensegen nicht eskalieren zu lassen, als Nico einem Besucher um eine kurze Geduld zu bitten. Man sind das Argumente - ich brech ab. |
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| Freitag 01 Mai 09:22 Uhr | |
Corinna Seyfang schreibt: Der Austausch ist ja recht vielfältig geraten. Und lang. Ich habe nicht alles aufmerksam gelesen. Gefahr der Wiederholung. Wichtiger als jede Frage, ist das wie - auch für Wetter. Authenzität. Wie zu lesen ist, kommen sie gut an. Also verstellen sie sich nicht. Eine Frage, die Alexander brennend interessiert (und viele andere), passt eventuell gar nicht zu Ihnen - oder wird Ihnen vom Gegenüber gar nicht zugestanden. Deshalb ist der Knopf im Ohr keine Option. Viel wichtiger als Inhalte sind 2 andere Dinge: Offene Fragen stellen, auf die der Gegenüber antworten kann. Beispiele, wie es nicht geht, gab es in Gelsenkirchen. Da möchte ich niemand dissen, die Herren sind auf ihre Art authentisch und gut: Herr Schindler ist oft übermotiviert, möchte es besonders gut machen und haut so viele Infos in seiner Frage raus, dass der Meiki nur eins sagen kann: Genau. Aber dann muss ich Meiki nicht interviewen. Von Holger habe ich eine extrem hohe Meinung, er kann ähnlich wie ein Alexander Rennen und Rennverläufe lesen, fährt zudem selbst Rennen und steht morgens früh im Stall. Da er selbst alles weiß, in der Regel deutlich besser als sein Gegenüber, stellt er oft Fragen, denen der Gesprächspartner gar nicht gewachsen ist. Und bei ihm gibt es in der Frage schon alle Antworten. Und der Meiki sagt: Genau. Der Interviewte muss die Chance haben, selbst etwas Gehaltvolles sagen zu können. Und wenn der Gesprächspartner redet, bitte empathisch Zuhören! Die 3 Fragen, die Alexander vorab übermittelt hat, können noch so genial sein. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn ein Moderator seine vorgearbeitete Frageliste abarbeitet. Es gibt Situationen, wo das geht und vernünftig ist. Aber große Momente entstehen in einem richtigen Gespräch. Wenn ein Phrasen-Automat wie der Seppi in einem Halbsatz die Tür zu einem interessanten Thema einen Spalt öffnet, dann müssen sie da den Fuß reinstellen und nachfragen. So wird es lebendig, es kann was entstehen. Das ist natürlich eine hohe Kunst. Ansonsten bitte die Formate unterscheiden: Bestimmte Fragen, so berechtigt die auch sein mögen, gehören in eine ausführliche Vorschau-Sendung. Nur dort kann Tiefe entstehen, nur dort hat ein Kritisierter die faire Chance, zu reagieren. Generalkritik (und mag sie noch so berechtigt sein) gehört weder in die Boxen-Gasse geschweige denn zu einer Siegerehrung. Das sagt ja schon der Name, was der Inhalt ist. Am Ende ist es Trabrennsport und nicht Trabrennwetten. Und im Sport wird der Sieger geehrt. Podeste, Urkunden, Medaillen, Pokale, Ehrenrunden, Meisterfeiern, Empfänge, Goldene Buch, Bierduschen oder zumindest ein aufrichtiger Händedruck - das ist im Sport ein Kulturgut. Und extrem wichtig: Nach einem Wettkampf, in dem schon mal Konflikte entstehen, da ist die Siegerehrung das Ritual, das den friedlichen Schlusspunkt setzt. Ich habe Respekt, wenn jemand meint: diese Ehrung eines Siegers ist altbacken, Firlefanz, langweilig oder überflüssig. Kann jeder so sehen, wie er mag. Mein Tipp: Dann meide Sportveranstaltungen! Such dir ein anderes Hobby. Man kann auch auf den Anstieg der Preise von Schweinebäuchen wetten, den nächsten US-Präsidenten, wie viele Kinder King Charles noch zeugt usw. In einer Siegerehrung ist es komplett deplatziert zu fragen: "Sag ma, vor 3 Wochen in Hamburg in der 1. Runde im Sarah-Loom-Bogen, warum hast du da nicht rausgenommen? Du hättest den Rücken des späteren Siegers gehabt, Mitte des Einlaufs hättest du rausgenommen und in 15,3 gewonnen. Dir ist schon klar, dass in der V6 dann ein Jackpot entstanden wäre, den sie heute ausgespielt hätten?" Oder: "Du hast zwar heute zwar 3 Rennen gewonnen, aber deine Vorabanalyse in Rennen 2 - eine absolute Katastrophe." Im Kontext einer Siegerehrung ist das frech, unhöflich, sogar etwas unverschämt. Reaktion jedes Rennbahn-Frischlings wäre: In was für einer Freak-Show bin ich denn hier gelandet... |
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| Freitag 01 Mai 09:47 Uhr | |
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Treffender kann man es aus Sicht der Aktiven nicht erklären. |
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| Freitag 01 Mai 09:50 Uhr | |
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Ich habe heute Nacht Sabbelwasser getrunken (sorry dafür) und komische Träume von neuen Formen der Siegerehrung gehabt: Achtung, Satire. FSK ab 23 Siegerehrung 2.0 Am Winner-Circle ist ein großes Podest, auf dem steht der Gramüller in einem hautengen Lack/Leder Henkers-Kostüm, in der einen Hand die Streitaxt, in der anderen das Mikro. Der Seppi fährt zur Siegerehrung vor, Gramüller zischt ihn an „Schleich di!“. Und fordert: „Gebt uns den Geineder“. Währenddessen hat das Tribunal in Talaren und mit weißen Langhaar-Perücken den Winner-Circle betreten: die 3 Wetter Alexander, Chappiho und Lanti. Der Geineder erscheint ebenfalls auf der Bildfläche – wie es sich gehört, in Ketten gefesselt. Gramüller mit sonorem Bass: „Geineder Andi, du wirst der wiederholten schlechten Vorabanalyse beschuldigt“. Das Publikum skandiert rhythmisch: „Hängt die Sau, Hängt die Sau. Hängt die Sau.“ Die Richter stecken kurz die Köpfe zusammen und sprechen ihr Urteil: „Tod durch Guillotine“. Das Urteil wird sofort vollstreckt, schwuppdiwupp liegt der abgetrennte Kopf blutend im Korb. Richter Alexander tritt auf den Plan, hebt den Kopf an den Haaren hoch, schaut dem Verstorbenen Geineder tief in die Augen und spricht voller Pathos und Entschlossenheit: „Jimbo des Iles wird nie im Leben eine 1:14 gehen“ und schleudert den Kopf unter tosendem Applaus in die Menge. Zumindest beim ersten Mal wird das für weltweite Schlagzeilen sorgen, da kann der Timmy einpacken. |
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| Freitag 01 Mai 10:06 Uhr | |
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Wahnsinn ich hatte heute Nacht den gleichen Traum. Vielleicht gibt es ja wirklich irgendwo ein Paralleluniversum, in dem genau solche Siegerehrungen ganz normaler Alltag sind. |
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| Freitag 01 Mai 10:07 Uhr | |
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Bitte achte demnächst auf das MHD des Sabbelwassers. |
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| Freitag 01 Mai 11:16 Uhr | |
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geil 😁😁😁 1996 gabs übrigens auch Interviews nach dem Derby. Ab 19:50 Minuten sehenswert. https://youtu.be/0BbxafmMMYE?si=5RLeXXhVt-typEPC Glaub, das war tatsächlich keine gute Idee. Zurück zum Thema: Ich finde den Austausch hier spannend. Aber: Es kommt gerade so kritisch der lieben Corinna gegenüber rüber. Ich denke, das sollte mal nochmal klar gestellt werden, dass das gar nicht die Absicht ist. Vor allem ist sie sicher lernfähig und will sich auch verbessern. |
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| Freitag 01 Mai 12:29 Uhr | |
Chappiho schreibt: Vielen Dank für die ganzen Anregungen! Es ist super, so viel verschiedene Einblicke und so viel Feedback zu bekommen ☺️
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| Freitag 01 Mai 16:24 Uhr | |
kolomaznik schreibt: Ein Interviewer sollte mitbekommen,wenn der Interviewte absolut nichts zu sagen hat und dann gut sein lassen.Heli war doch bekannt für seine statements.Sein erster satz war originell und hätte gereicht. |
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