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Verspäteter Saisonauftakt in Wolvega

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Vorschau Wolvega, Samstag 17.01.2026

(hhü) Nachdem Sturmtief Elli in der Vorwoche mit starken Schneefällen und frostigen Temperaturen für einen Ausfall der Rennen in Wolvega sorgte, wird der Saisonauftakt nun am Samstag stattfinden.

Vier PMU-Premium-Prüfungen und drei Rahmenrennen kommen ab 18.15 Uhr zur Austragung.

Wie fast immer in Wolvega haben die Franzosen auch diesmal eine breites Betätigungsfeld.

Mit dem zweiten Rennen startet dann auch der PMU-Reigen und hier will sich Love Supreme (Jaap van Rijn) wieder von besserer Seite zeigen. Der Fünfjährige war am Giganten-Tag nach einem Fehlstart so heiß gelaufen, dass er beim zweiten Versuch nicht mehr glatt ins Rennen fand und disqualifiziert wurde. Der die beste Klasse vertretende Eros Du Chene-Sohn trifft hier auf nicht weniger als vier Pferde aus dem Quartier von Bas Crebas, der sich selbst für die Fahrt mit Juno Day entschieden hat. Die Stallgefährten Jaggers (Floris Vandenabeele), Jack Belli (Robin Bakker) und Idylle Turgot (Jeffrey Mieras) weisen sehr ähnliche Referenzen auf und daher ist ein stallinternes Ranking hier auch nur sehr schwer zu erkennen. Justin Wood (Hanna Huygens) war in einem Vincenner Amateurfahren nach vier Monaten Pause noch unplatziert, könnte aber nun weiter gefördert hier schon sehr gefährlich sein. Geronimo Fuego (John Dekker) kündigte sich mit einem dritten Platz in höherer Garnitur wieder an und muss das hier mit schlechter Startnummer bestätigen. Auch der alte Haudegen Declic Du Gade (Dion Tesselaar) ist hier noch nicht aus der Partie.

 

In der anschließenden Silver-Challenge packt der Stall Crebas sogar noch einen drauf, denn nicht weniger als fünf der acht Starter kommen aus diesem Quartier. Ein Umstand der in Schweden wohl dafür sorgen würde, dass ein solches Rennen ohne Wetten gelaufen würde. Auch hier ist es erneut Jaap van Rijn, der sich mit der trefflichen Marley der Übermacht stellt. Die Vierjährige musste unlängst in Vincennes nach zuvor vier Siegen in Serie ihre erste echte Niederlage hinnehmen. Nach defensivem Rennverlauf setzte Jaap die Good Boy Ligneries-Tochter erst im Einlauf ein und die lief dann noch mit sehr viel Speed an die Siegerin Maya D´Avril heran. Hier ist Marley das beste Pferd im Feld. Der mit einer doppelten “Staatsbürgerschaft“ ausgestattete Marieke`s Boy (Robin Bakker) war sogar niederländischer Derbyfinalist und sollte trotz einer viermonatigen Pause unbedingt beachtet werden. Keep Smiling (Floris Vandenabeel) landete in Mönchengladbach und in Gelsenkirchen einen Doppeltreffer und tritt in Topform an. Bas Crebas entschied sich für den unsicheren und zudem aus einer sehr langen Pause kommenden L´As des As. John Dekker bietet hier Kaiser des Champs auf, der zuletzt auf dem Ehrenplatz hinter Lincoln Renka überraschte.

 

Danach kommt die einzige PMU-Premium-Prüfung, die nicht den Franzosen vorbehalten ist. In der gehobenen Anfängerklasse sollte Porsche Boko ungeachtet der ungünstigen Startnummer acht hier den Turbo zünden können. Hauptgegner sollte Corsa`s Titan (Jaap Rijn) sein, der nach zwei guten Platzierungen nun für einen Sieg heranreift. Der sehr kleine, aber wieselflinke Paulo Greenwood wird die Führung schnell weiterreichen und kann sich aus geschonter Lage dann ein gutes Platzgeld schnappen.

 

Die kleine Franzosenklasse schließt dann die vier PMU-Rennen ab. Hier könnte es passieren, dass der Sieg diesmal nach Belgien geht. Daniel Decruyenaere bietet hier seinen bereits neun Jahre alten Horse Wood Pass auf, der aber sehr zuverlässig und brav seine Form abruft und damit für diese enorm harmlose Aufgabe gegen deutlich gewinnärmere Landsleute bestens empfohlen ist. Möglicherweise etwas laufstärker, aber eben nicht so konstant sind zwei fünfjährige Stuten. Zu einen Landre du Chiffres (Hanna Huygens), die solide Zeiten und kleinere Platzierungen im Gepäck hat, oder eine gut aufgelegte Lahrana du Hauty (Bas Crebas), die den Winner Circle in Wolvega bereits zweimal besucht hat, aber zuletzt hinter Horse Wood Pass einkam.

 

Der sportliche Höhepunkt an diesem Abend ist ganz klar das sechste Rennen, welches mit nur sieben Pferden leider keine PMU-Prüfung ist. Der deutsche Derbyfünfte Utkieker (Jaap van Rijn) steht hier über die 2.600 m Distanz perfekt im ersten Band und sollte nach seinem klasse Comeback am 1. Januar in Gelsenkirchen hinter Naikey hier seinen ersten Volltreffer 2026 landen können. Sein Stallgefährte Liberto (Tom Kooyman) muss hier 20 m gutmachen, sollte aber als exzellenter Beginner früh bei der Musik sein und bietet sich als zweites Stellpferd an. King Hazelaar (Dion Tesselaar) muss zeigen, ob er auch aus den Bändern so gut auf die Beine findet wie beim Autostart. Sollte das der Fall sein, dann muss man den Schimmel genau wie Maylo (Stefan Schoonhoven) oder Opal Stone (Bas Crebas) für ein Platzgeld vormerken. Dream Burgerheide (Robin Bakker) hat wohl zu lange ausgesetzt, um ihn hier auf Anhieb empfehlen zu können.

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