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PRIX OURASI - Golden Gio, die nächste Generation

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Nach seinem beeindruckenden Comeback im Prix Chateau-Chinon (GR III) wird Golden Gio im Prix Ourasi (GR I) versuchen, seinen Status der Unbesiegbarkeit in Vincennes  beizubehalten.


Foto: SCOOPDYGA

 

"Er erinnert mich an Bold Eagle." Dieser Satz von Sebastien Guarato, der als Trainer von Golden Gio verantwortlich zeichnet, hört sich wie ein Ritterschlag an. Die Lobeshymne stammt vom Tag nach dem Erfolg im Prix Chateau-Chinon am 25. Dezember. Doch bevor man von einer Karriere träumen darf, die der von Bold Eagle auch nur ansatzweise ähnelt, kann sich der Sohn Face Time Bourbon an einem deutlich jüngeren Beispiel orientieren - 2025 gewann Frank Gio den Prix Ourasi und ist zwölf Monate später Starter im Prix d’Amerique.


In diesem erst seit 2022 gelaufenen Gruppe I-Rennen, könnte sich das Szenario des Vorjahres wiederholen - zumindest fast. Tatsächlich tritt das Trio M. Abrivard (Fahrer) / S. Guarato (Trainer) / A. Somma (Mitbeitzer) erneut mit guten Aussichten an. Mit drei Siegen aus drei Starts in Vincennes fühlt sich Golden Gio auf der Pariser Piste wie zu Hause. Vier Wochen nach seinem erfolgreichen Comeback besitzt der vierjährige Hengst zweifellos das Potenzial, seinen ersten Gruppe I-Sieg zu holen. Für dieses Rennen wird er vorne beschlagen und hinten erstmals barfuß laufen. "Er hat wieder eine erstklassige Siegchance", betont Adrien Guarato, der Sohn von Sebastien.


Quelle: SETF

 

Frankreich vs. Italien


Auch wenn Golden Gio zuletzt einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat, ist der Sieg keineswegs im Spaziergang zu holen. Die Konkurrenz ist mehr als schlagkräftig - allen voran Mack de Blary. Der zweifache Gruppe I-Sieger wird erstmals komplett barfuß an den Start gehen. "Nach diesem Rennen wird er eine Pause brauchen", erklärt sein Trainer Thierry Duvaldestin. "Zuletzt war der Rennverlauf nicht zu seinen Gunsten (Vierter). Er war damals vorne beschlagen und wird nun komplett barfuß laufen. Wir haben seine Form schrittweise aufgebaut."


Auch Trainer Philippe Allaire macht von der Möglichkeit Gebrauch, dass man in Frankreich die nun 4jährigen barfuß auf das Geläuf schicken darf. Ginostrabliggi wird erstmals vorne barfuß auf der großen Bahn von Vincennes antreten, hat in dieser Konfiguration aber bereits in Italien gewonnen. Seit seinem vierten Platz im Prix Ready Cash am 07. Dezember nicht mehr im Rennen gesehen, absolvierte der Sohn von Muscle Hill am vergangenen Sonntag mit Gabriele Gelormini im Sulky eine Trainingseinheit auf der Pariser Bahn. Ein weiteres Ass aus dem Stall von Philippe Allaire ist die starke Magic Night, die seit etwas mehr als zwei Monaten nicht mehr gestartet ist, damals aber den Prix Guy Deloison gewann.

Auch der Italiener Guglielmo Jet muss unbedingt erwähnt werden. Der Schützling von Alessandro Gocciadoro gewann den Prix Charles Tiercelin (GR II) in starker Manier.

In jedem Fall wird es ein hochklassiges Kräftemessen und ein spannendes Duell zwischen Frankreich und Italien.

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