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PRIX DE PARIS - Daniel Reden: "Francesco Zet wird die 4.150 Meter mögen"

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News Frankreich Trab, 18.02.2026

(hen) Als Achter gehörte Francesco Zet (Foto:@scoopdyga) zu den Unglücksraben im Amerique. Auch im 'France' war der Rennverlauf nicht auf der Seite des Schützlings von Daniel Reden, auch wenn es noch für Rang Drei reichte. Nun greift der Father Patrick-Sohn nach der nächsten Chance. Im Prix de Paris will das Quartier Versäumtes nachholen und sich eines der wichtigsten Rennen des Winters holen. Nur wenige Tage vor dem Termin sprach der Trainer mit dem ParisTurf.

Daniel Reden war am Montag in Grosbois selbst vor Ort, um Francesco Zet eine der letzten Trainingseinheiten zu geben. Im 'France' hinterließ er einen ausgezeichneten Eindruck, wie sein Trainer betont: "Er hat sich im Prix de France hervorragend verhalten. Er war lange eingesperrt und konnte sich erst spät aus dem Feld lösen, aber sein Endspurt war großartig. Mit etwas mehr Glück wäre er noch weiter vorne gelandet."

Nach dem 2.100-Meter-Sprint vor zwei Wochen wartet nun ein echtes Marathonrennen. "Die längere Distanz wird ihn keineswegs stören - im Gegenteil. Ich sehe ihn nicht unbedingt auf kurzen Speedstrecken am besten. Auf langen Distanzen fühlt er sich wohler. Er muss nicht schnell starten, pullt nicht, atmet gut und ist sehr zäh. Mit seiner enormen Grundschnelligkeit und Ausdauer wird er die 4.150 Meter des Prix de Paris' mögen."

Trotz einer leichten Grippe zeigte sich Daniel Reden am Vormittag gut gelaunt. "Ich arbeite ihn auf der Geraden von Boissy-Saint-Leger, die ich häufig nutze, wenn ich hier bin. Er trainiert nie schnell - nur eine kleine Ausdauereinheit."

Die 1.700 Meter lange, weiche Sandbahn verläuft entlang der Gemeinde Boissy-Saint-Leger im oberen Teil des Anwesens von Grosbois. Nach einem ausgedehnten Jogging im Wald absolvierte Francesco Zet einige ruhige Passagen, ohne Tempo zu machen. Nur kurz vor dem Fotografen ließ ihn Reden einen Moment etwas schneller werden - der Eindruck war ausgezeichnet.

Am Sonntag gilt es auf der ungewohnt langen Distanz Fehler zu vermeiden und spätestens nach einer Runde den richtigen Rücken zu finden, auch wenn Joumba de Guez im Vorjahr Start-Ziel gewann.

Beeindruckende Statistik über lange Distanzen

In Schweden sprechen die Zahlen von Francesco Zet für sich: Bei neun Starts über Distanzen zwischen 2.640 und 3.140 Metern stehen sieben Siege und zwei zweite Plätze zu Buche. "Im Aby World Grand Prix 2024 über 3.140 Meter musste er sich nur Horsy Dream geschlagen geben", erinnert Reden. "Die Strecke am Sonntag in Vincennes wird ihm besonders liegen. Er besitzt eine sehr gute Chance."

Weitere ausländische Anwärter mit Ambitionen

Auch in diesem Winter sind die Trainingsbahnen von Grosbois stark von internationalen Gästen belegt. Boxennachbar von Francesco Zet ist Working Class Hero, der ebenfalls im Prix de Paris startet. "Er hatte im Prix de Munich erneut Pech und kam mit vollen Reserven ins Ziel. Das ist gut für die Moral. Er ist sehr ruhig, und die lange Distanz wird ihn nicht stören", erklärt Ann Kristin Rasmussen, Leiterin der Pariser Niederlassung von Jörgen Westholm.

Auch Immortal Doc, der ein ernsthafter Anwärter auf den Sieg ist, steht im gleichen Bereich. Der Drittplatzierte aus dem Prix de Belgique, hinter Iroise de la Noe und Frank Gio, ist kein schneller Starter, dürfte diesmal aber genügend Zeit haben, um in den Kampf um den Sieg einzugreifen.

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