News Frankreich Trab, 20.01.2026
(hen) Am gestrigen Montag hat Iroise de la Noe (Foto:Jean-Charles Briens), sechs Tage vor dem Amerique, ihren Trainer Thomas Levesque bei einer intensiven Arbeitseinheit im Haras de Bellevent in Beuzeville-la-Bastille (Departement Manche) vollauf überzeugt. Im Gespräch mit dem ParisTurf ging Levesque genauer auf den Zustand der Fuchsstute ein.
Am 11. Januar hat Iroise de la Noe im Prix de Belgique ihren Titel verteidigt und sich somit auf den letzten Drücker qualifiziert. Aktuell scheint sie sogar in besserer Verfassung zu, als es im vorigen Winter der Fall war. "Im vergangenen Jahr wusste ich bereits am Montag, dass ich meine Stute nicht so vorgefunden hatte, wie ich es mir wünschte", erklärte Thomas Levesque. Er wollte sich daher vergewissern, dass seine Championesse nach dem Sieg im letzten B-Rennen diesmal keinen Leistungsabfall zeigt, wie es 2025 der Fall war, als sie in der Endphase des Amerique einen Fehler machte.
Gemeinsam mit ihrem Trainer und begleitet von einem der ältesten Pferde im Stall, Houarneau (geritten von Charline Blaizot), arbeitete Iroise de la Noe am späten Vormittag auf der Geraden, nachdem sie zuvor ein Aufwärmtraining auf der Piste der Anlage absolviert hatte. "Wir haben drei Geraden hin und zurück gefahren und von Beginn an Tempo aufgenommen. Ich habe die Hände nie geöffnet, war aber schnell genug, damit das Herz ordentlich arbeiten musste", präzisierte der Sohn von Pierre Levesque.
Stets vor ihrem Stallgefährten liegend, präsentierte sich die große Fuchsstute sehr überzeugend und zeigte sich locker und frisch. "Perfekt, sie hat meine Erwartungen erfüllt - im Gegensatz zum vergangenen Jahr", bestätigt Thomas Levesque. "Meine Stute ist deutlich besser, vor allem in ihrer Gangart. Das stimmt mich sehr zuversichtlich, und ich hoffe, dass sie diesen Zustand bis Sonntag beibehält. Sie hatte in diesem Winter kaum eine so intensive Arbeit wie heute Morgen, deshalb denke ich, dass sie am Wochenende sogar noch im Aufwärtstrend sein wird. Sie wird nun noch am Mittwoch und am Freitag arbeiten, allerdings deutlich leichter."
Der 33jährige Trainer, der zudem noch einmal bestätigte, dass Eric Raffin im Sulky seiner Stute sitzen wird, zeigt sich zu Wochenbeginn sehr gelassen: "Ich bin mit ihrer Vorbereitung bis hierhin sehr zufrieden. Im Moment stehen alle Ampeln auf Grün!"
