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"Eclat" will Revanche an Alcoy nehmen

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Quinte+ Vincennes, 10.04.2021 - 15.15h


Ein hochklassiger Samstag findet mit einem Course Europeene auch eine gut besetzte Quinte. Für den Sieg sind es wohl die beiden gewinnreichsten Traber, die man ganz vorne erwarten darf. Dabei ist vor allem Eclat De Gloire (14) sehr interessant. Jahrelang trat der Wallach nur mit seinem Trainer Loris Garcia an, der seinen Star heute vom Zaun aus begutachten "muss". Er hat aber niemand geringeren als Eric Raffin für den unverwüstlichen Wallach engagiert. Alcoy (13) wird aber sicher ein harter Prüfstein, der als Sechster auf der Meile nicht wirklich enttäuschte und zuvor Eclat De Gloire deutlich in die Schranken weisen konnte.



Prix Du Treport / 15.15h / 80.000 Euro - 2.700m Bänderstart

Zur Wettabgabe: https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Vincennes/100421030104

 

  

Im kleinen Quartier von Anders Lindqvist ist WILD LOVE (1) zum Aushängeschild geworden. Nach dem Sieg Ende Februar in Vincennes, machte die Stute auch die zweite Rennbahn in Paris unsicher. In Enghien trat sie Mitte März in klarer Favoritenrolle an und wurde dieser Stellung gerecht. Alexis Prat konnte sich immer im Vorderfeld aufhalten und war sich mit seinem Angriff auf der letzten Halben schnell sicher, dass Rennen für sich entscheiden zu können. Zwar war noch einer der Gegner im Einlauf lange Kopf-Kopf, aber der junge Catchdriver guckte nur nach hinten. Ende März reichte es dann gegen sehr viel mehr Qualität nur zum fünften Rang, wobei das Podest nicht weit entfernt war. Im Verfolgerfeld konnte die Love You-Tochter in starken 12,3 über den langen Weg die Linie passieren.


Beim Comeback mit vier Eisen und Trainer Maik Esper selbst im Sulky kann man auf den Allrounder FUN QUICK (2) gut und gerne verzichten.


Nach ihrer langen Pause ist NANCY AMERICA (3) noch auf der Suche nach ihrer Topform. Von bisher drei Starts waren zwei mit Ambitionen angegangen worden, was Franck Nivard auch voll ausführte. Sowohl am 04. , als auch am 27. März nahm er die Stute auf dem letzten Kilometer aus der Deckung, was sich später als zu aufwendig herausstellte. Anfang des Vormonats reichte es noch für den fünften Platz. Drei Wochen später wurde die Revenue-Tochter unplatziert gewertet und machte auch keinen guten Eindruck. Mit einem weiteren Rennen mehr im Bauch könnte es heute aber wieder für die Königswette reichen.


Auf einem kürzeren Weg wäre FRIC DU CHENE (4) sicher ein wenig besser aufgehoben. Mitte Februar kam er für den Erfolg ein wenig zu spät frei, holte aber einen tollen Ehrenplatz. Wenn er bis zur letzten Ecke versteckt werden kann, kann der Hengst einen enormen Speed entwickeln. Das reichte sogar, um im klassischen Prix De Selection als Dritter auf das Podest zu sprinten. Heute bekommt er den dritten Fahrer von den letzten drei Rennen vorgesetzt. David Thomain ist überhaupt zum ersten Mal an Bord und bringt ohne Kenntnis über den 6jährigen auch ein wenig Gefahr mit, denn sein Partner viel im Winter auch zweimal aus.


CARIOCA DE LOU (5) in den Trabreiten an den Start zu bringen, führte zu einer der Entdeckungen des Wintermeetings. Der im Wagen so oft patzende Wallach dominierte trotz der hohen Klasse gleich dreimal seine Gegner im Trabreiten. Jetzt kommt er nach knapp zwei Monaten Auszeit wieder zurück und dürfte sich mit Eisen wohl auf das nächste Monte vorbereiten.


Nach ihren tollen Siegen in Cagnes-Sur-Mer hat CALINA (6) in Laval die Aufmerksamkeit ihres Trainers Jean Michel Bazire genießen dürfen. Unterwegs lief auch alles für das Duo. Ein schnelles Rennen brachte die Stute an der letzten Ecke schon auf die Siegerstraße. Schnell hat sie sich einen sicheren Vorteil rausgearbeitet, aber als außen Crusoe D´Anama angegriffen hat, konnte JMB nicht mehr mit seinem Finish überzeugen. Elf Tage später enttäuschte die Stute in einer weniger erfahrenen Hand in Agen selbst. Auf dem Rechtskurs kam die 7jährige nie aus dem zweiten Band weg und war nur die Beste außerhalb der Gelder. Das dürfte sich heute ändern.


Auch CRUSOE D´ANAMA (7) war in Agen ein wenig enttäuschend unterwegs. Der Wallach wurde aber entschuldigt. In der Hand von Nicolas Bazire konnte er nach seinem Speederfolg gegen Calina in Laval erst spät die Zulage ausgleichen. Dabei blieb der 9jährige im Schlussbogen in dritter Spur hängen und wich im Scheitel weit nach außen. Er kam auf der Geraden wieder, verlor dann aber seinen Vorwärtsdrang. Die vielen Starts und Erfolge seit letztem Sommer können aber auch nicht dauerhaft an dem Wallach vorbeigehen. Hier muss man ihn aber wieder für die ersten Fünf einplanen.


Das CICERO NOA (8) nach einem Jahr Pause überhaupt so schnell wieder ein Niveau erreichte, dass für vordere Platzierungen in Vincennes reichte, wurde schon mit viel Respekt gezollt. Aber der Tempolauf zum überlegenen Sieg in Caen war schon herausragend. Natürlich muss man auch erwähnen, dass der Wallach in Caen auf wenig Konkurrenz traf. Yoann Lebourgeois hat neun Tage später in Vincennes die gleiche Taktik angewandt, was auf Gruppe-Parkett gar nicht gutgehen konnte. Die flotte Fahrt hat der Fuchs zum Einen nicht verdient, und konnte er zum Anderen auch gar nicht durchhalten. Als Sechster war er aber nicht völlig "rasiert" und gehört, mit einer möglichen defensiven Ausrichtung, auf den Schein.


Nach seinen zwei Disqualifikationen tritt VIOLETTO JET (9) erstmals nur hinten ohne Beschlag an. Der Italiener konnte Mitte Februar auf seiner favorisierten Distanz, den 2.100 Metern, von der Spitze gegen Fric Du Chene triumphieren und wagte sich dann etwas zu mutig in den Prix De Paris. Im Schlussbogen war er dann ermüdet und sprang sich aus dem Rennen. Während man diesen Fehler noch erklären konnte, war der Ausfall am 27. März schwerer erklärbar. Aus dem Rücken von Cicero Noa saß Francky an der letzten Ecke noch sehr gut im Sulky. Aber plötzlich unterlief dem 7jährigen nur wenige Meter später wieder ein Fehler. Die zwei Eisen mehr, bringen sicher den nötigen Halt.


Das UNIQUE JUNI (10) wieder ihren Gastauftritt in Frankreich zum Wintermeeting hatte, zahlte sich spätestens am Finaltag aus. Matthieu Abrivard war schon im Sattel zuvor an Bord, konnte die Stute aber nicht glatt um die Bahn bringen. Am 06. März war nicht nur die Gangart die Richtige. Abrivard hatte zudem auch den richtigen Riecher, als er sich unterwegs am Sieger orientierte. Der war zwar nicht zu bezwingen, aber mit einem neuen Rekord konnte man den Rest des Feldes sicher halten. Auch wenn der Weg für die Stute besser kürzer wäre, ist sie fest in der Königswette eingeplant.


Nach drei Geldern auf höchstem Monte-Parkett hat sich JERRY MOM (11) wieder im Sulky präsentiert. Aber bei den beiden Starts im März wurde der Hengst mit vier Eisen und nur mit halber Kraft an den Start gebracht. Das ändert sich heute. Somit sind diese beiden Versuche kaum für heute als Referenz heranzuziehen. Insgesamt ist der Ready Cash-Sohn aber eher am Ende der Kombinationen unterzubringen.


Bis in den September war EXPRESS JET (12) noch auf einem guten Weg ein schönes Wintermeeting abzuliefern. Aber genau zu Beginn der wichtigsten Saisonphase fiel der Hengst regelmäßig aus oder schaffte es glattgehend nicht in die Gelder. Das änderte sich auch nicht unter der neuen Regie von Tomas Malmqvist, der Pierre Vercruysse als Trainer des Ecurie Hunter Valley ablöste. Zuletzt wurde er nur auf Ankommen gefahren und war als Neunter nicht allzu weit von den Geldern entfernt. Ob das der Moral schon genug geholfen hat, muss aber bezweifelt werden.


Das ALCOY (13) im Criterium De Vitesse nicht über Rang Sechs hinauskam, war keine Schande. Der Hengst ist bei weitem kein Sprinter und wurde vor dem Rennen von Christophe Martens wohl auch ein wenig zu heiß gemacht. Sein Patzer in der Startphase kostete zwar keinen Boden, war aber untypisch für den 7jährigen. Dann konnte er aus der zweiten Reihe auch kaum in Position kommen und hatte es in der schnellen Schlussphase zu schwer. Viel besser als Referenz passt der Sieg von Ende Februar, wo sich der Ready Cash-Sohn von Eclat De Gloire lange ziehen lassen konnte. Er wird hier wohl nicht als Sieger die Piste verlassen, gehört aber sicher in die Top Fünf.


Nach vielen Jahren gibt Loris Garcia seinen Star ECLAT DE GLOIRE (14) erstmals aus der Hand. Kein Wunder - dieses Engagement ist einfach perfekt und wird in Vincennes wohl kaum wieder so schnell zu finden sein. Und dann ist auch noch Eric Raffin, den der Trainer holen konnte. Im Winter war einer der besten Pferde des Südens dreimal hier zu Gast und schlug sich jeweils achtbar. Vor allem im Januar holte er zwei Podiumsplätze. Der letzte ernsthafte Versuch in Cagnes-Sur-Mer führte in einem kleinen Feld durch die Todesspur und nur zu Rang Fünf. Dabei könnte dieser Start aber schon im Vordergrund gestanden haben.


Tipp:

ECLAT DE GLOIRE (14)

ALCOY (13)

VIOLETTO JET (9)

UNIQUE JUNI (10)

CRUSOE D´ANAMA (7)


Für die Kombinationen: FRIC DU CHENE (4) - WILD LOVE (1)


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