News

Willkommen im News-Channel! Hier finden Sie die neusten Beiträge zu Ihren Lieblingsthemen.
Viel Spaß!

Der „Run“ auf die Finaltickets geht in die nächste Runde

0

Vorschau V75® Bergsåker, Samstag 13.04.2024


Nachdem es in der letzten Woche bereits den ersten Qualifikationslauf zum „Paralympiatravet“ gegeben hat, den Önas Prince mit einer durchaus beachtlichen Leistung gewinnen konnte, geht es am kommenden Samstag in Sundsvall auf der dortigen Trabrennbahn in Bergsåker weiter mit den „klassischen“ STL-Vorläufen und die damit verbundene Qualifikation für die Finalläufe Ende Mai im Rahmen des „Elitloppet“-Wochenendes in Solvalla. Doch neben den bekannten Divisionsläufen gibt es an diesem Samstag mit dem zweiten Qualifikationsrennen für den „Paralympiatravet“ ein weiteres Highlight, welches an vorletzter Stelle der V75 gestartet wird und dessen Sieger einen Platz in dem begehrten Gruppe I Rennen erhält. Alle Rennen aus Bergsåker sind natürlich auf www.trotto.de bewettbar und auch live zu verfolgen! Weitere Informationen zu diesem Renntag und letzte Änderungen gibt es zudem tagesaktuell immer exklusiv auf www.trotto.de und www.hoofworld.de !

 

 

 

V75-1:

 

Direkt das erste V75-Rennen des Tages um 16:20 Uhr dürfte für einige V75-Systeme das Aus bedeuten, denn sehr ausgeglichen kommt diese „Klass I“ über die Langstrecke von 2640 Metern daher, so dass viele der zwölf Teilnehmer als Sieger denkbar wären. Auf Basis des letzten Laufens müssen The Pirate, die Startnummer 2 mit Andreas Lövdal, sowie Mellby Kaliber, die Startnummer 7 mit Daniel Wäjersten, in alle Berechnungen mit einfließen. Insbesondere Mellby Kaliber begeisterte bei seinem letzten Sieg in Solvalla vor drei Wochen, tritt aber erstmals in der V75 an und hat zudem eine nicht allzu einfache Aufgabe zugelost bekommen. Neben den beiden genannten Pferden müssen auch Jackpot, die Startnummer 12 mit Mats Djuse, der zuletzt beständig ins Geld lief, für einen Sieg bis auf den letzten Start aber stets etwas zu spät kam, sowie der von Erik Adielsson geteuerte Kapten Nemo, die Startnummer 6, beachtet werden. Freunden von Außenseitern sei noch Swosh, die Startnummer 3 mit Henrik Svensson ans Herz gelegt, auch wenn der Super Photo Kosmos Sohn bei seinem letzten Auftritt in der V75 in Gävle den Sieg recht deutlich verpasste. Heute könnte Wiedergutmachung auf dem Programm stehen. 

 

 

 

V75-2:

 

Ebenfalls sehr offen kommt die an zweiter Stelle der V75 folgende „Klass II“ über 1640 Meter Autostart daher, und auch wenn Spike M.M., die Startnummer 2 mit Anders Eriksson aus dem Stall von Morten Waage hier erste Siegchancen anmeldet, steht der fünfjährige Beanie M.M. Sohn noch lange nicht im Ziel, denn der bei seinen bisherigen fünf (!) Auftritten noch ungeschlagene J.J. Detgårbranu, die Startnummer 9 mit Mats Djuse, wird es Spike M.M. schwermachen. Ebenfalls auf dem Siegerpodest zu erwarten sein könnte Kingen Mearas, die Startnummer 4 mit Daniel Wäjersten, der nach zwei Siegen zuletzt etwas Federn gelassen hat, aber durchaus Potential besitzt und hier ganz vorne landen könnte. Der von Robert Skoglund trainierte Diego, die Startnummer 6, kommt mit zwei tollen Formen an den Ablauf und könnte am Ende seine Speedqualitäten in die Waagschale werfen. Aber auch Popeye Tooma, die Startnummer 1 mit Mika Forss, könnte hier ein Wörtchen um den Sieg mitreden, wenn der S.J.‘s Caviar Sohn beim Start glatt in die Partie findet. 

 

 

 

V75-3:

 

In der nun folgenden „Bronsdivision“ über 2140 Meter Autostart kommt es zu einem mehr als spannenden Comeback der Stutenderbysiegerin aus dem Jahr 2022 Riet Hazelaar, die seit einigen Wochen bei Daniel Wäjersten im Training steht und erstmals in Schweden antritt. Gemäß der in Deutschland, aber auch in Vincennes gezeigten Leistungen muss die sechsjährige S.J.‘s Caviar Tochter hier keine Gegner fürchten, und es dürfte spannend zu sehen sein, ob die deutsche Stute hier direkt siegreich in die schwedische Saison einsteigen kann. Ob ihr dies gelingt, liegt vor allen Dingen vom Tempo ab, welches vorne nach dem Start gebolzt wird. Wahrscheinlich werden sich die ebenfalls aus Vincennes mit mäßigem Erfolg zurückmeldende Mahala, die Startnummer 5 mit Örjan Kihlström, Kingslayer Pellini, die Startnummer 1 mit Björn Goop, sowie No Limit Express, die Startnummer 5 mit Erik Adielsson, um die Spitze streiten und ein hitziges Duell entfachen, aus dem theoretisch aber alle drei als Sieger herausgehen könnten. Potential zum Abstauber des Tages besitzt Kaxig In, die Startnummer 10 mit Mats Djuse, der fünfjährige Ready Cash Sohn zeigte zuletzt mehrfach tolle Leistungen und siegte leicht beim letzten Auftritt in Gävle, so dass ihm dieses Kunststück erneut zuzutrauen wäre. 

 

 

 

 

V75-4:

 

Ein „Horror-Rennen“ für alle Wetter, ein „Traum-Rennen“ für alle Trabrennsportfreunde bietet das vierte V75-Rennen: 15 Kaltblüter aus vier (!) Bändern gehen hier auf die Reise, und in jedem Band stehen chancenreiche Kandidaten für den Sieg, und auch die Regel, dass diese Rennen von vorne gewonnen werden, ist in den letzten Monaten das eine oder andere Mal gebrochen worden. Somit dürfte eine Überraschung fast vorprogrammiert sein. Dies könnte auch heute der Fall sein, denn im dritten Band stehen mit Sol Storm, der Programmnummer 13 mit Hanna Forslin, sowie Guli Em, der Startnummer 14 mit Marcus Lilius, zwei siegverwöhnte Kaltblüter, die gute Chancen auf den Sieg haben sollten. Während Sol Storm den ganzen Winter über schon tolle Leistungen zeigt und nicht nur zuletzt auch mehrfach schon im Winnercircle vorbeischaute, kommt Guli Em nach zwei Siegen im „Alltagssport“ erstmals wieder seit längerer Zeit in der V75 am Ablauf, sei laut Aussage seines Trainers Jan-Olov Persson aber so gut drauf wie eh und je. Interessant im ersten Band ist in jedem Falle die Programmnummer 2 Tekno Tana mit Robert Skoglund untergekommen. Fahrer und Pferd siegten am ersten Weihnachtsfeiertag in Umeå, danach lief es mit weiteren Platzierungen durchaus passabel für das Gespann. Kommt heute der nächste Sieg in der V75? Mumm-Pferd ist für viele die Startnummer 6 Blomsterprinsen aus dem Stall von Jan-Olov Persson, der mit Mats Djuse auf die Reise geht und nach vier Siegen zuletzt auch hier wieder gewinnen möchte, der letzte Auftritt in der V75 auf der heutigen Bahn endete jedoch mit einem enttäuschenden sechsten Platz, so dass zumindest Vorsicht geboten ist. Auch die Startnummer 9 Grude Trygve mit Öystein Tjomsland gehört in alle Berechnungen, auch wenn zuletzt in Romme nicht mehr als Platz Sieben heraussprang. „Dark Horse“ in diesem Rennen ist die Programmnummer 8 Basisten mit Jan Ove Olsen, die gemeinsam zuletzt zwei Siege erreichten und heute für die Überraschung sorgen könnten. 

 

 

V75-5:

 

2640 Meter und ein Autostart sind in der nun folgenden „STL Silverdivision“ zu überstehen, und hier dürfte alles auf einen Dreikampf zwischen Albert Zonett, der Startnummer 4 mit Jorma Kontio, Jerka Sting, der Startnummer 2 mit Claes Sjöström, und Corazon de B., der Startnummer 9 mit Per Lennartsson hinauslaufen. Alle drei Pferde zeigten zuletzt gute Leistungen, machten aber auch gerne mal während ihrer Rennen einen Fehler und gelten bis auf Jerka Sting alle nicht als besonders sicher. Albert Zonett wurde beim letzten Start in Solvalla nach einem Fehler aus heiterem Himmel disqualifiziert, und auch Corazon de B. blieb zuletzt im Divisionsfinale in Solvalla Ende März ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Heute wollen sich beide rehabilitieren. Jerka Sting konnte zuletzt eine klare Steigerung erkennen lassen und endete bei seinen letzten fünf Starts bis auf den letzten Auftritt immer unter den ersten Dreien. Heute trifft er es aber auch schwerer an, trotzdem scheint ein Sieg nicht unmöglich. Winterburn, die Startnummer 6 mit Örjan Kihlström aus dem Training von Mats Djuse, hat im Divisionsfinale zu höhen Odds überrascht und dürften sich ebenfalls Außenseiterchancen auf den Sieg ausrechnen. King of Djazz, die Startnummer 7 mit Sandra Eriksson, wird den weiten Weg aus Boden nach Sundsvall bestimmt nicht ohne Grund auf sich nehmen und muss ebenso wie der zuletzt mehrfach enttäuschende Xanthis Hilton, die Startnummer 11 mit Mats Djuse, beachtet werden.

 

 

 

V75-6:

 

Sucht man nach einer möglichen Bank in der V75, dürfte man am ehesten noch in diesem Lauf der „Gulddivision“ und Qualifikation zum „Paralympiatravet“, der an vorletzter Stelle der V75 entschieden wird, fündig werden. Denn mit Castor the Star steht ein Schützling aus dem Stall von Jörgen Westholm in den Startlöchern, der bei seinem Comeback in Gävle am Gründonnerstag eindrucksvoll gewann und heute das zu schlagende Pferd sein dürfte und als Bank in der V75 fungieren sollte. Bei einem Ausfall Castor the Starts sollte man auf jeden Fall Kentucky River, die Startnummer 1 mit Örjan Kihlström, sowie Mellby Jinx, die Startnummer 2 mit Daniel Wäjersten im Auge behalten, die hier um den Sieg mitkämpfen und es Castor the Star nicht allzu einfach machen werden. Besonders Mellby Jinx sollte man im Auge behalten, der sechsjährige Wallach gewann im Rahmen der V86 zuletzt in Solvalla gegen niemand geringeren als Don Fanucci Zet und könnte hier für den Sieg in Frage kommen. Vollkommen übersehen, was bei Startplatz 8 aber auch z.T. nachvollziehbar ist, wird hier Mister Hercules mit Magnus Djuse. Der siebenjährige Trixton Sohn konnte vor der Pause zwar keinen Sieg verbuchen, könnte aber beim ersten Start nach der Pause von einer mörderischen Anfangsphase profitieren und somit den Toto ein wenig „zum Beben“ bringen.  

 

 

 

 

V75-7:

 

Bis zum Schluss hat sich der Veranstalter das „Wetthighlight“ des Tages aufgehoben, das über 2140 Meter führende und aus den Bändern gestartete „Diamantstoet“-Rennen, welches absolut offen daherkommt und nicht leicht zu lesen sein dürfte. Favoritin in diesem Rennen dürfte die Programmnummer 9 Mi Amore Bros mit Örjan Kihlström sein. Die von Daniel Redén trainierte Propulsion Tochter kommt jedoch aus einer langen Pause und tritt erstmals seit Ende November wieder an, sollte aber von der Klasse her über dem Feld stehen und hier beim Comeback direkt eine scharfe Klinge schlagen. Aber auch die jetzt mehrfach unglücklich gesteuerte I Love Faux Depart, die Startnummer 9 mit Rikard N. Skoglund, und die im zweiten Band etwas „untergehende“ Olly Håleryd, die Startnummer 14 mit Björn Goop, sollten um den Sieg ein Wörtchen mitreden können. Großes Fragezeichen in diesem Rennen ist Mercedes Hall, die Startnummer 5 mit Magnus Djuse, die zuletzt in Solvalla sehr beeindruckend gewinnen konnte, davor aber nicht viel „Verwertbares“ zeigte. Ob es heute für den ganz großen Coup reichen wird? 

 

 

Insgesamt kommt diese V75-Runde mit vielen Formpferden, aber auch potentiellen Überraschungen daher, so dass eine lukrative Quote sehr wahrscheinlich erscheint.  Daher am besten live dabei sein und die V75 mit dem zweiten „Paralympiatravet“-Qualifyer live erleben und bewetten, natürlich auf www.trotto.de !

 

Alle weiteren Informationen zu diesem Renntag und eine ausführliche Renntagsvorschau gibt es im Rahmen von „Jörns Swedish Racing World“ auf dem Youtube-Kanal von www.trotto.de und www.hoofworld.de – einfach mal reinklicken!

 

Kommentare(0)
arrow