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Benjamin Rochard: "Harley Gema war außergewöhnlich"

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News Frankreich Trab, 09.01.2026

 

(hen) Ihren atemberaubenden Endspurt hat Harley Gema (Foto:scoopdyga) schon des öfteren ausgepackt. Aber dennoch war das Finish der Stute aus dem Stall von Marc Sassier am Donnerstag in Cagnes-sur-Mer, mit dem sie sich den Prix de la Cite d’Azur (GR III) sicherte, sehr beeindruckend.


Im Vorfeld wat mit Spannung das Debüt von Free Time Jepson erwartet worden. Der Vertreter von Alessandro Gocciadoro enttäuschte nicht, musste sich jedoch einer überragenden Harley Gema geschlagen geben. Der 5jährige übernahm gute 1.200 Meter vor dem Ziel das Kommando und führte das Feld auch souverän in den Einlauf. Dabei wurde er schnell vom favorisierten Kaptain du Liamone bedrängt, dessen Attacke er aber bis zum Ziel knapp standgehalten hat. Ebenso wie den spät die Entscheidung eingreifenden Imperator d’Ela, der sich als Dritter zwischen Free Time Jepson und Kaptain du Liamone platzierte. Aber keiner aus diesem Trio hatte eine Antwort auf den langgezogenen Speed von Harley Gema.

 

Zu Beginn des Einlaufs hatte die Bold Eagle-Tochter noch gut ein Dutzend Längen Rückstand auf den Führenden, ehe sie den Turbo zündete. "Sie war außergewöhnlich!", schwärmte ihr Fahrer Benjamin Rochard nach dem Rennen. "Wir lagen sehr weit zurück, und sie hat sich am Ende wirklich voll reingehängt. Das hat mir enormen Spaß gemacht."

 

ZUM VIDEO

 

Ähnlich begeistert äußerte sich Trainer Marc Sassier über seine Stute: "Sie war sehr gut, vor allem weil das Tempo nicht besonders hoch war und sie eine Runde vor dem Ziel etwas stark pullte. Sie musste die Arbeit praktisch allein erledigen, und im letzten Bogen dachte ich noch, wir würden als Vierte oder Fünfte ins Ziel kommen - mit einem ordentlichen Rennen. Aber sie war erneut außergewöhnlich. Sie ist neun Jahre alt, gibt aber immer noch alles und wirkt dabei sehr frisch. Auf flachen Bahnen gehört sie zum Besten, was es gibt."

 

Auslandskampagne im Frühjahr

 

Auf die Frage nach einer möglichen Auslandskampagne im Frühjahr antwortete der Trainer aus der Mayenne klar mit 'Ja': "Im vergangenen Jahr fand ich es, obwohl sie bereits acht Jahre alt war, noch zu früh. Jetzt ist der richtige Moment gekommen. Es gab bereits einige Anfragen, und wenn man dieses Jahr wieder auf uns zukommt, werden wir wohl positiv reagieren. Die Stute verdient es, auf höchstem Niveau zu laufen."

 

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