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Amazing Grace mit „außergewöhnlicher“ Leistung im T v. Zastrow Stutenpreis

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Nachschau Baden-Baden, 03.09.2022


(MH). Nur Derbysieger Sammarco war zuletzt im Großen Dallmayr-Preis in München stärker, doch am Samstag schlug im T. v. Zastrow Stutenpreis (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.400 m) auf der Galopprennbahn in Baden-Baden-Iffezheim wieder eine große Stunde für die von Waldemar Hickst in Köln für Züchter und Besitzer Dr. Christoph Berglar trainierte Amazing Grace. Hickst war auch die Vorjahressiegerin Waldbiene verantwortlich.


Nach einem optimalen Ritt des französischen Star-Jockeys Olivier Peslier flog die 3,5:1-Co-Favoritin am vierten Tag der Grossen Woche 2022 auf dem Schlussstück vom letzten Platz im sechsköpfigen Feld vor 8.300 Zuschauern locker mit anderthalb Längen Vorteil zum vierten Karrieretreffer beim 14. Start. Die vierjährige Tochter des früheren Melbourne Cup-Gewinners Protectionist hatte sich schon 2021 in einer Gruppe-Prüfung ausgezeichnet. Nun stehen ihr große Ziele, auch international, offen.


Die Seriensiegerin India bezog als Zweite zwar ihre erste Niederlage in dieser Saison, gefiel aber auch in der Niederlage vor der lange führenden Atomic Blonde auf Rang drei. Narmada führte als Vierte vor Well Disposed und der bald zurückfallenden Nachtrose die kaum zwingend wirkenden weiteren Konkurrentinnen an.


STIMMEN:


Waldemar Hickst (Trainer von Amazing Grace und India): „Ich hatte bei Amazing Grace Bedenken wegen der weiten Distanz und des weichen Bodens. Aber sie hat gezeigt, dass sie damit keine Probleme hatte. India war unterwegs etwas zu heftig und wurde von der Gegnerin überrollt, aber auch diese Vorstellung war gut. Amazing Grace könnte nun in die EP Taylor Stakes nach Kanada gehen, während India eine Nennung für ein Grupperennen am Arc-Tag in Paris hat.“


Ronald Rauscher (Racing Manager von Amazing Grace): „Wir hatten gehofft, dass Amazing Grace auch auf dieser Strecke bestehen könnte. Das Tempo war nicht übertrieben hoch. Sie gewann sehr überzeugend. Wir haben nun die EP Taylor Stakes im Hinterkopf. Eine Möglichkeit ist auch der Preis von Europa in Köln.“


Olivier Peslier (Jockey von Amazing Grace): „Ich habe Amazing Grace unterwegs Zeit gegeben. Im Schlussbogen wurde das Tempo wieder herausgenommen. Sie hat eine tolle Beschleunigung gezeigt. Ich bin sehr happy, dass ich in Baden-Baden gewonnen habe.“


Eduardo Pedroza (Jockey von India): „Wir hatten einen idealen Rennverlauf, India kämpfte gut, aber Amazing Grace war heute besser.“


Henk Grewe (Trainer von Amazing Grace): „Das war eine tolle Leistung als mit Abstand beste Dreijährige. Vielleicht steuern wir mit ihr ein Gruppe III-Rennen in Hannover der ein Rennen in Italien an.“


Gregor Baum (Besitzer von Narmada): „Das war eine sehr gute Vorstellung, auch wenn etwas Luft zu den vorderen drei Pferden war. Sie könnte nun am Tag der Gestüte antreten.“


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