Am gut besetzten Renntag am Samstag in Vincennes, stehen auch zwei Gruppe III-Rennen im Fokus. Der Prix Roger Ledoyen ist europäisch für die Satteltraber bis 750.000 Euro ausgeschrieben. Dabei jagen unter anderem zwei Gruppe I-Sieger die etwas gewinnärmeren Pferde. Im Prix du Vaucluse gibt es für Mentor de Play vermutlich eine der letzten Gelegenheiten den semi-klassischen Weg zu vermeiden.
Prix Roger Ledoyen
Für Jacaranda kommt es nach knapp über zwei Monaten Auszeit zu einem kleinen Comeback. Der talentierte 7jährige Wallach, geht aber dennoch gleich wieder mit Ambitionen in das Course Europeene. Der Schützling von Thomas Levesque war zuletzt am 22. Februar erfolgreich, als er den Prix Vivier de Montfort in starker Manier gewann und dabei eine hervorragende Kilometerzeit von 11,6 über 2.700 Meter erzielte. Im ersten Band ist der Goetmals Wood-Sohn gut untergekommen, dürfte sogar von der Frische profitieren und als Favorit in die Aufgabe gehen.
Zu seinen Gegnern zählt unter anderem It’s My Dream, der zwar erst am 22. April disqualifiziert wurde, aber dennoch an den Siegen gemessen werden sollte, die er in den letzten Monaten barfuß erzielt hat. Der Abrivard-Vertreter kommt wieder ohne Eisen an den Start.
Auch Kapaula de l’Epine, Siegerin des Prix de l’Île-de-France (GR I), gehört in die engere Auswahl. Nach einem vierten Platz bei ihrem Comeback hat sie laut ihrem Trainer weiter an Form gewonnen, steht jedoch vor der schwierigen Aufgabe die Zulage wegstecken zu müssen Weitere chancenreiche Kandidaten für die Platzierungen sind Kaya Dream, Filou d’Anjou, Kyt Kat und auch J’Aime le Foot.
Prix du Vaucluse
Während Jacaranda in seiner Disziplin dominiert, steht Mentor de Play im Sulky kaum nach. Der von Franck Blandin trainierte Hengst hat vier Siege in Serie vorzuweisen. Zwar fiel sein letzter Erfolg weniger deutlich aus, doch zeigte er wieder großen Kampfgeist bis ins Ziel, ohne dass ihm die Klappen gezogen werden mussten. Er ist weiterhin in hervorragender Verfassung", erklärt sein Trainer. "Ich gehe Schritt für Schritt vor und nutze die passenden Rennen. Mit jedem Start steigt das Niveau, aber er hat den Vorteil, dass er unabhängig agieren kann. Ich bin zuversichtlich, auch wenn die Konkurrenz stärker wird."
Ohne Eisen ungezwungen, könnte Mentor de Play seinen ersten Sieg auf Gruppe-Ebene feiern. Allerdings trifft er auf starke Gegner wie Midway Lady, die nach einem Fehler in Enghien dennoch überzeugte, sowie Mistral du Bois, Make Your Day und Magico de Lou, die ebenfalls ernsthafte Chancen besitzen.
