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Donnerstag in Cagnes - Holt Free Time Jepson den 'Cote d'Azur'?

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Am Donnerstag steht in Cagnes-sur-Mer mit dem Prix de la Cote d'Azur eines der wichtigsten Rennen des Wintermeetings an der Riviera auf dem Programm. Wenn Trainer Alessandro Gocciadoro seine Pferde auf Reisen schickt, dann gelten sie eigentlich immer als chancenreich. Das muss man auch von Free Time Jepson behaupten.

Der Italiener krönte sich in Aby im letzten Mai mit dem Erfolg im König Gustaf Pokal zum Gruppe I-Sieger. Aktuell bringt der Face Time Bourbon-Sohn eine Disqualifikation mit. Allerdings war der Fehler in der Startphase aus der zweiten Reihe im Criterium Continental bei sehr schlechten Bahnverhältnissen zu entschuldigen. In Frankreich hat der nun 5jährige mit seinen beiden Erfolgen aus dem Winter 2024/25 immer noch eine positive Bilanz. 

Während es für Free Time Jepson das Debüt in Cagnes-sur-Mer sein wird, war der Stall Gocciadoro in Cagnes-sur-Mer schon seit Jahren mehr als erfolgreich. Vivid Wise As holte allein drei "Vitesse" (Gr I/2020/21/23) und ganze vier Mal den Grand Prix du Departement des Alpes Maritimes (GR II). Dazu sorgte Vernissage Griff für einen vierten Erfolg im Grand Criterium de Vitesse.

Nach drei Startern im Prix de la Cote d’Azur, konnte der Stall Gocciadoro noch keinen Erfolg feiern. Das kann sich am Donnerstag mit Free Time Jepson, der wohl als Favorit in die Aufgabe gehen dürfte, ändern. Der lange Weg sollte für ihn kein Problem darstellen, schließlich kam die beiden Siege des Hengstes im letzten Winter in Vincennes über 2.850 Meter auf der großen Bahn zu Stande.

Entscheidung im ersten Band?

Für die 2.900er-Marke hat sich kein Pferd eingeschrieben, sodass die zehn Pferde, die 2.925 Meter zurücklegen müssen, das erste Band bilden.

Neben Free Time Jepson könnte auch Kaptain du Liamone an der Spitze zu sehen sein, "muss das aber nicht zwingend", wie Trainer Frederic Prat betont. Er wird erneut von Eric Raffin gesteuert, der auch Colbert Wf hätte fahren können, dem die flache Bahn sicherlich entgegenkommt. Erik Bondo setzte stattdessen auf das junge Talent Theo Briand, der dieses Rennen zum zweiten Mal bestreitet. Mit zehn Siegen seit Beginn des Meetings, nur zwei weniger als Romain Derieux, will der Sohn von Yannick-Alain Briand ein Ausrufezeichen setzen. Ähnliches gilt für Christophe Martens, der an der Riviera bereits 791 Siege erzielt hat und mit Gericault, der laut Vincent Martens "wieder in Bestform" ist, auf einen fünften Erfolg in diesem Gruppe III-Rennen hoffen darf. Auch Imperator d’Ela startet mit großen Ambitionen aus dem ersten Band.

Und die Starter aus dem zweiten Band?

Bei den Zulagepferden scheint Harley Gema, die sich auf flachen Bahnen besonders wohlfühlt und am Sonntag sogar einen Startplatz im Prix de Belgique gehabt hätte, wenn ihr Umfeld es gewollt hätte, die besten Chancen zu besitzen. Der Tapetenwechsel könnte Ksar, der barfuß antritt und in engem Startabstand präsentiert wird, sehr guttun. Floreal, der 2024 in dieser Partie triumphierte, dürfte es hingegen schwer haben, seinen Erfolg zu wiederholen. Die "lokalen" Traber Harry le Beau, Give Me, Gala de Crennes und Gibus stehen vor einer anspruchsvollen Aufgabe.

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