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Anspruchsvolle Aufgabe für Brothers In Arms

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Vorschau Vincennes, Samstag 03.01.2026

(hhü) Nachdem er sein letztes Engagement in Vincennes krankheitsbedingt auslassen musste, wird Brothers In Arms am Samstag wieder im Pariser Trabertempel antreten.

Der Sechsjährige hat sich ein anspruchsvolles und sehr offen erscheinendes Course A-Rennen ausgesucht, das mit stattlichen 71.000 € dotiert ist und Altersgefährten mit nicht mehr als 205.000 € auf dem Konto anspricht. Der von Matthieu Abrivard pilotierte Fabulous Wood-Sohn steht hier auf dem langen Weg vom der Gewinnsumme her gut im Rennen, trifft aber auf richtig starke Konkurrenten, so dass er auch das nötige Rennglück für eine lukrative Prämie braucht.

Allen voran hat er Karma Power (Eric Raffin) zu fürchten. Die Siegmaschine hat nach sieben Monaten Pause zwei Aufbaurennen in weiten Abständen bekommen und machte dann am 7. November in Vincennes als klarer Totofavorit wieder ernst. Der Village Mystic-Sohn dürfte hier ein weiteres Zielrennen im Wintermeeting haben und ist die Elle, an der sich alle anderen messen lassen müssen.

Der Schwede Caviar From Mine (Benjamin Rochard) verschenkte zuletzt auf Gruppe III-Niveau einiges an Gewinnsumme, hielt sich aber als Vierter mehr als passabel. Hier läuft er nun wieder genau in seiner Klasse.

Die beste Stute im Feld sollte die Dänin Just A Lady (Clement Duvaldestin) sein, die am 27. November als Mitfavoritin an einem frühen Fehler scheiterte. Wenn die SJ`s Photo-Tochter hier ihren vierten Volltreffer in Vincennes landen möchte, dann muss sie noch ein paar Schüppen drauflegen.

Mit Pantocrator (Paul-Philippe Ploquin) ist noch ein weiterer Schwede dabei, der sich zuletzt beim zweiten Start nach einer kurzen Pause mit einem Ehrenplatz wieder angekündigt hat. Er darf in den Kombiwetten nicht fehlen.

Für Besitzer Leendert Gerrits und Trainer Erwin Bot ist auch Nelson Greenwood (Alexandre Abrivard) dabei. Am 14. Dezember belegte der Rappe in einer passenderen Aufgabe Rang drei in Vincennes nach pasendem Rennverlauf, muss sich aber auch hier steigern, um ein gutes Platzgeld mit in den Stall zu bringen.

 

Das nominelle Hauptereignis am Samstag wird der Prix Maurice De Gheest sein, der die dreijährigen Franzosen auf Gruppe II-Level anspricht. Klarer Favorit ist hier der noch ungeschlagene Nob Hill (Matthieu Mottier), der aber schon zuletzt Nerven zeigte und beim Eindrehen etliche falsche Schritte einbaute. Auspariert spielte er dann sein läuferisches Potential voll aus und gewann noch überlegen auf dem langen Weg gegen Nuevo Cash (Theo Duvaldestin) und Never Forget (Esteban de Jesus). Diesmal geht es gegen 13 Gegner über die Sprintdistanz von 2.175 m. Die Startstelle auf dieser Distanz bietet viel weniger Platz sich zu sammeln als auf den langen Distanzen. Daher muss Nob Hill diesmal sofort konzentriert bei der Sache sein, um seine bislang blütenweiße Weste auch zu behalten.

Ebenfalls noch ungeschlagen, allerdings auf bislang deutlich niedrigerem Niveau, ist der aus Italien anreisende Mister Navajo (Alessandro Gocciadoro). Der Mucle Hill-Sohn gewann alle seine drei Engagements mit zunehmender Überlegenheit und verlor seine Gegner stets bereits Ende der letzten Überseite. Hier muss er nun zeigen, wo er wirklich steht!

 

Das sportlich höchste Niveau ist wohl im Prix Leon Tacquet zu erwarten, das fünf- und sechsjährige Satteltraber anspricht. Hier wird Keengame (Anthony Barrier) ihre Generalprobe für den Prix De Cornulier absolvieren. Bei der Sechsjährigen bleiben aber diesmal die Hintereisen drauf, so dass man davon ausgehen darf, dass der Express Jet-Tochter 15 Tage vor dem bislang wichtigsten Rennen ihrer Karriere diesmal nicht alles abverlangt wird.

Davon könnten Kelly De Banville (Benjamin Rochard) und Kapaula De L`Epine (Adrien Lamy) profitieren, die zuletzt keine Chance gegen Keengame hatten.

Die schnelle Elegance Kronos (Alexandre Abrivard) startet nur sehr sporadisch im Trabreiten, hat dort aber auch bereits sehr gute Leistungen gezeigt. Hier wird von der Muscle Hill-Tochter aber eine nochmalige Steigerung verlangt.

Kiss Me Honey (Romain Marty) sorgte zuletzt bei ihrem erst zweiten Trabreiten auf dem Ehrenplatz hinter Keengame für eine große Sensation, nachdem sie zuvor in den Trabfahren mit soliden Platzierungen auf normal Niveau agierte. Bei Bestätigung dieser Leistung könnte die Stute von der defensiven Taktik Keengames profitieren.

Der hochbewährte Allrounder Lasko Des Brousses (Eric Raffin) muss hier die Fahne für das hier deutlich unterrepräsentierte männliche Geschlecht einlegen. Mehr als ein gutes Platzgeld dürfte es für den Fünfjährigen gegen die ein Jahr älteren, favorisierten Mädels aber wohl nicht zu holen geben.

 

Hier der Link zum Rennprogramm: https://www.trotto.de/rennen/Trab/Frankreich/Vincennes/030126030304

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