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Publikumsliebling vor dem Quantensprung
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Dienstag 12 Mai 11:20 Uhr
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Hans Christian Panny

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Vorschau Berlin-Mariendorf, Sonntag 17.05.2026

 

(BTV-press) Die Stute Komino Blue Lagoon steht in der Silber-Serie vor der schwersten Aufgabe ihrer bisherigen Rennkarriere. Im Vierjährigen-Rennen hat die noch unbesiegte Pipa Massive einen Nimbus zu verteidigen.Start des 1. Rennens um 13.00 Uhr. Qualifikationen und Vorab-Interviews bereits ab 12.15 Uhr.

 

 

Sie ist Mariendorfs Traber des Jahres 2025 und für das wettende Publikum eine absolute Bank: Die von Andreas Gläser für die Farben von Ulrike Fiedler trainierte Stute Komino Blue Lagoon ist der Inbegriff der Verlässlichkeit. Weder ihr Stallteam noch die Zuschauer auf den Bahnen in Mariendorf und Karlshorst wurden von der Braunen jemals enttäuscht. Vierzehn Starts, zwölf Siege und zwei Ehrenplätze – so lautet ihre beeindruckende Bilanz. Doch am Sonntag wird die Latte für die Stute so hoch gelegt wie noch nie zuvor. Denn in dem mit 10.000 Euro Preisgeld dotierten fünften Lauf der Silber-Serie, der an zehnter Stelle des elf Rennen umfassenden Programms steht, trifft Komino Blue Lagoon auf Gegner, die voll im Saft stehen und von der Gewinnsumme her teilweise deutlich über ihr rangieren. Die in dieser Saison noch nicht bezwungene Fünfjährige muss sich also auf deutlich höherem Niveau als sonst beweisen – ein echter Quantensprung.

 

Ein gutes Abschneiden ist der von ihrem Trainer Andreas Gläser gesteuerten Seriensiegerin dennoch zuzutrauen. Denn von der Position 2 aus wird sie ihre fulminante Startschnelligkeit sofort ausspielen. Ob Andreas Gläser aber auf die totale Offensive setzt oder eine geschonte Lage an der Innenkante anpeilt, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Denn egal, wer die Spitze hat – der Druck der Konkurrenten wird enorm sein. Vor allem Sheldrake (Rudolf Haller) dürfte ein richtiges Fass aufmachen. Der Hengst kann von vorne und von hinten kommen. Den vorherigen Lauf der Silber-Serie gewann er spielerisch. Der ebenso Karin Walter-Mommert gehörende Fire Wise As (Robbin Bot) war zunächst durchweg in Italien und dann sogar in Vincennes unterwegs, bevor er Anfang des Monats sein Deutschland-Debüt erfolgreich gestaltete. Der bei seinen letzten sieben Einsätzen sechsmal siegreiche Take Five (Marciano Hauber) sowie die 2026 bereits vier Volltreffer verbuchende Olivia Greenwood (Dennis Spangenberg) sind ebenfalls Hochkaräter und Ulanova L.A. (Thorsten Tietz) muss nur glattgehen, um eine 13er-Zeit zu erzielen.

 

Der Silber-Lauf wimmelt also vor vierbeinigen Erfolgstypen und in der achten Tagesprüfung – dem ebenfalls mit 10.000 Euro dotierten Vierjährigen-Rennen – gibt es sogar ein ungeschlagenes Pferd. Nämlich die von Robbin Bot präsentierte Pipa Massive, die bisher noch keine Grenzen aufgezeigt hat. Aber auch sie wird sich weiter steigern müssen, wenn sie ihren Nimbus behalten will. Dies gilt auch für ihren Rekord – alle sechs Gegner berufen sich auf eine schnellere Bestmarke. Valencia (Thorsten Tietz) war sogar schon über zweieinhalb Sekunden schneller unterwegs.  Alex A’lir (Dennis Spangenberg) sowie Spirit of di Masi (Victor Gentz) treten als frische Sieger an und Tigerhead (Marciano Hauber), Pien Starlake (Rob de Vlieger) sowie Pedro Beuckenswijk (Manfred Walter) erzielten bei ihren letzten Auftritten allesamt zweite Plätze. Das Teilnehmerfeld ist also vorzüglich und keines der Pferde ist für einen vorderen Rang auszuschließen.

 

Die hohe Qualität gilt eigentlich für die gesamte Mariendorfer Veranstaltung. Schon die Auftaktprüfung ist exzellent besetzt – und zugleich auch undurchsichtig. Denn angefangen von der Mitfavoritin Veritas (Thorsten Tietz) bis hin zum vermeintlich größten Außenseiter Kif de Cuigny (Laurens Rinkes) ist alles möglich. Im 2. Rennen spricht einiges für Narthex Boko (Tom Karten), während eine knappe halbe Stunde später trotz 20 Metern Zulage kein Weg an Yes Please (Robbin Bot) vorbeiführt. Im 4. Rennen gibt es mit Pour Moi (André Pögel), Euritmico Jet (Lea Christiansen) sowie Don Timoko (Laura Skoruppa) gleich drei frische Sieger. Aber auch Sambasamba (Thomas Maaßen), High Kite (Tom Karten) und Eternity (Caroline Gentz) dürfen keineswegs unterschätzt werden.

 

Im 5. Rennen beginnt die mit 10.000 Euro Garantie versehene V7+ Wette. Obwohl er erst einen einzigen Start – den allerdings erfolgreich – bestritt, eilt Victus (Thorsten Tietz) ein vorzüglicher Ruf voraus. Den muss er nun gegen den bei zwei Einsätzen ebenfalls noch ungeschlagenen Sullenberger (Rudolf Haller) verteidigen. Gleich im Anschluss scheint die Debütantin Wally (Robbin Bot) hochinteressant zu sein. Denn die Stute besitzt ein exzellentes Pedigree, ihr Vater Bold Eagle und ihr Großvater Ready Cash konnten viermal den Prix d’Amérique gewinnen. Im 7. Rennen spricht alles für einen weiteren Treffer von Kaporal du Houssel (Victor Gentz), während in der neunten Tagesprüfung Novels Tigerlady (Jorma Oikarinen) im zweiten Band zwar gut aufgestellt, aber gegen eine Vielzahl anderer potentieller Sieganwärter längst nicht zuhause ist. Auch im abschließenden 11. Rennen sind jede Menge Überraschungen drin – wobei die Formkonstanz natürlich für George Gentley Mo mit dem Shooting Star Lena Franzl im Sulky spricht.

 

Die Wett-Highlights am 17. Mai

 

Prämienausspielung um Wettgutscheine im Wert von 2.000 Euro über die Siegwette der Rennen 1-10.

5. Rennen: Start der V7+Wette mit 10.000 Euro Garantie!

9. Rennen: Start der V3-Wette mit 5.000 Euro Garantie inkl. 2.000 Euro  Jackpot!

10. Rennen: Dreierwette mit 3.000 Euro Garantie!

11. Rennen: Viererwette mit 4.000 Euro Garantie!

 

Unsere Tipps:

 

 1)  Veritas – Gold Girl HB – Gloria AS

 2)  Narthex Boko – Mirabel – Gigolo Star

 3)  Yes Please – Blizzard PS – Major Ass

 4)  Pour Moi – High Kite – Sambasamba

 5)  Victus – Sullenberger – Initial Games

 6)  Wally – Staro Ultimo – Richie Pasel

 7)  Kaporal du Houssel – Joyeux Well – Gold and Green

 8)  Pipa Massive – Valencia – Tigerhead

 9)  Novels Tigerlady – Monticello – Brave Lovin

10) Sheldrake – Fire Wise As – Komino Blue Lagoon

11) George Gentley Mo – Jingoborah – Johnny Handsome – Lingot d’Or

 

Dienstag 12 Mai 12:21 Uhr
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rennbahn berlin

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Dienstag 12 Mai 15:55 Uhr
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Trotto

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 V-Wetten - Infos von Nicolai Laaser für Mariendorf

am Sonntag, den 17. Mai 2026

 

V7+ mit einer Garantie von 10.000 Euro!

V3 mit einer Garantie von 5.000 Euro inkl. 2.000 Euro Jackpot!

 

Auf der Trabrennbahn Mariendorf wartet eine ausgesprochen interessante V7+ mit einigen stark besetzten Prüfungen und zwei, drei möglichen Schlüsselrennen. Die V7+ beginnt mit dem 5. Rennen – und genau dort sehe ich auch die erste von zwei möglichen Banken.

 

Start der V7+Wette mit 10.000 Euro Garantie mit dem Start des 5.Rennens um 14:40 Uhr!

 

Der Grundeinsatz beträgt 0,20 Euro.

 

Gleich zum Auftakt (5. Rennen) gefällt mir 3 Victus am besten. Der Lasbeker Hengst zeigte bei seinem Sieg noch deutlichere Reserven an und kann mit der guten Ausgangslage hier Start-Ziel dominieren. Somit heißt es für mich: Victus – die Bank Nummer 1!

 

Wer in der gewinnarmen Klasse keine Bank setzen möchte, der muss noch die frischen Sieger Initial Games und Sullenberger mitnehmen. Selbst Wariniki, der sein Debüt im schwedischen Jägersro absolvierte, und Escape Artist FE, der deutlich verbessert scheint, sind für den Sieg nicht unmöglich.

 

Die zweite Abteilung der Mariendorfer Teilung (6. Rennen) erscheint etwas kniffliger. Die Favoritenrolle könnte an 2 Wally und Robbin Bot gehen. Die Stute führte ihre Qualifikation lange an und verlor dann nur gegen die Trainingsgefährtin Wolga, die hier vor gut 10 Tagen ihre Maidenschaft sofort ablegen konnte. Interessant war auch die Qualifikation von 1 Taly SV mit Pinky Hönemann. Die Stute zog in 1:18,1 alleine ihre Kreise und wirkte wie ein besseres Pferd. 6 Staro Ultimo und Thorsten Tietz zeigten am 1. Mai beim 3.Platz eine solide Leistung, auf die man aufbauen kann. Last but not least muss der holländische Gast Marciano Hauber mit 7 Richie Pasel auf den Schein. Die Stute war zuletzt nur von Victus geschlagen, der ein Rennen vorher meine Bank ist.

 

Im 7. Rennen hat 1 Kaporal du Houssel einen fast lupenreinen Formenspiegel vorzuweisen und geht hier selbstverständlich als Favorit ins Rennen. Allerdings ist eine Galoppade in der Startphase nicht ausgeschlossen und somit wäre es für mich keine sichere Bank. 4 Joyeux Well versuchte den erstgenannten noch zu bezwingen, kam aber zu spät auf freie Bahn, um das Blatt noch zu wenden. Im gleichen Rennen war 6 Gold and Green dritter, zeigte beim letzten Mal gegen ganz andere Gegner, dass er so langsam für den ersten Sieg nach 2024 heranreift.

 

Das 8. Rennen ist ein Rennen für den Derby-Jahrgang und hier sticht 1 Pipa Massive ein wenig heraus. Sieben Starts, sieben Siege – mehr geht nicht. Die Stute marschiert derzeit durch ihre Aufgaben und bekommt zum allerersten Mal die Eisen abgenommen. Aber es gibt in diesem Rennen keine Statisten und so würde ich noch 6 Tigerhead aus dem Hauber-Quartier und 7 Valencia mit Thorsten Tietz in der V7+ Wette mitnehmen.

 

TippelTom-Talentförderung ist der Titel der 9. Tagesprüfung. Die Erlaubnisfahrer Kalle und Ole Krohmer bekommen gegenüber dem Rest 20 bzw. 40 m Vorsprung. Aus dem ersten Band muss 1 Shotgun ES ernst genommen werden. Vor fast 10 Tagen hätte es fast zum ersten Jahrestreffer gereicht, aber der Wallach macht unmittelbar vor dem Ziel einen Fehler und wurde disqualifiziert. Im 2. Band gefallen mir unter anderem 3 Brave Lovin mit unserem Gast aus Prag, Laurens Rinkes. Das Gespann gewann am 3. April eine ähnliche Prüfung und dabei zeigte der Wallach sehr viel Laufvermögen. Nicht uninteressant ist auch 4 Novels Tigerlady mit Jorma Oikarinen. Die Stute gewann den ersten Start nach der Pause und profitierte vom Ausfall des Favoriten. Beim letzten Start wurde sie am Start stark zurückgenommen, was die Stute mit einem Fehler quittierte. Hier könnte sie vom Bandvorteil profitieren. Aus dem 3. Band sind 5 Monticello, 7 Norbert Charisma und 8 Thai Soho ebenfalls auf dem Wettschein mitzunehmen.

 

Das 10. Rennen ist bereits der 5. Lauf zur Silber-Serie und alle Pferde haben ihre Berechtigung, in der V7+ berücksichtigt zu werden. Wenn wir uns auf drei Pferde spezialisieren müssten, dann wäre es die kleine Siegmaschine 2 Komino Blue Lagoon (schwerste Aufgabe ihres Lebens), dann ist es für mich 5 Sheldrake (letzter Sieg mit einem kurzen Sprint auf klebriger Bahn erzielt) und der frische Sieger aus Gelsenkirchen 6 Fire Wise As beim Deutschland-Debüt!

 

Im letzten Rennen habe ich mit 1 George Gentley Mo dann die Bank Nummer 2. Das Gespann gewann am 18. April in Straubing Start-Ziel und das war der erste Start nach einer ewig langen Pause. Er wird jetzt sogar noch stärker sein und Lena Franzl kann hier von der Startrampe 1 ins Rennen gehen, so dass es hier wiederum Start-Ziel ausgehen könnte.

 

Wer die junge Dame nicht als Bank spielen möchte, der braucht vermutlich Johnny Handsome, den frischen Sieger Jingoborah, sowie Lingot d’Or mit Catchdriver Robbin Bot.

 

Wettvorschlag V7+ Wette:

 

V7+1 3                                  1 x 4 x 3 x 3 x 6 x 3 x 1 x 0,20€ = 129,60 Euro

V7+2  1-2-6-7

V7+3   1-4-6

V7+4   1-6-7

V7+5  1-3-4-5-7-8

V7+6   2-5-6

V7+7   1

 

Wettvorschlag V3 Wette (Rennen 9-11) mit 5.000 Euro Garantie inkl. 2.000 Euro JP!

 

Der Grundeinsatz beträgt 2,00 Euro.

 

1)    3-4-5-8                                                           1) 3-4-5

2)    1-2-3-4-5-6                                                    2) 2-5-6

3)    1                                                                      3) 1-6-9

 

4 x 6 x 1 x 2,00 Euro = 48,00 Euro                       3 x 3 x 3 x 2,00 Euro = 54,00 E

Mittwoch 13 Mai 13:45 Uhr
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rennbahn berlin

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Donnerstag 14 Mai 22:37 Uhr
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Freitag 15 Mai 08:57 Uhr
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Heute ab 19:00 Uhr auf YouTube online! 

Sonntag 17 Mai 10:04 Uhr
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Hans Christian Panny

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Sonntag 17 Mai 10:17 Uhr
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Hans Christian Panny

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Sonntag 17 Mai 11:57 Uhr
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Hans Christian Panny

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Sonntag 17 Mai 14:04 Uhr
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Tino

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Beiträge: 1997

Ich habe zufällig die Karte vom Tee-Haus gelesen: Kohlroulade für 16.50 €.

Es gab mal unten in der Tribüne ein kleines Buffet, unter anderem Kohlroulade für 5 D-Mark. Ich hatte mir gleich 3 Stück genommen, ohne Kartoffeln aber mit viel Sosse. Selten für 15 -Mark besser gegessen. Hach, das waren noch Zeiten...........

Sonntag 17 Mai 15:04 Uhr
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Markus H

Themen: 14
Beiträge: 1212

Ich habe immer in der 3. Etage 2 Bouletten mit Bratkortoffeln und Sauce für 8-10 DM gegessen. Da stand der Koch mit der Mütze und hat selber die Teller gefüllt. Schließe mich dem letzten Satz an...

Sonntag 17 Mai 15:05 Uhr
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Alexander

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Beiträge: 654

Victus und Sullenberger schnell geerdet. Victus hat leider nicht mal einen Blitzantritt wie es die meisten Lasbeker haben. Sullenberger hatte die beste Szene bei 19 in der Überseite. Normale Pferde die in Schweden in einem Vierjährigenjahrgangsrennen nicht zweistellig bezahlen würden. Sullenberger fehlt vor allem die Härte. 

Größtes Talent Initial Games, das Rennen hätte für mich Wisconsin überlegen gewonnen, am Ende haben sich beide Vierjährige vom Jahrgang mit der Leistung verabschiedet. 

Sonntag 17 Mai 15:26 Uhr
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Gambler

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Wobei ich Sullenberger für stärker als Victus halte. Aber beide haben nicht ein Bein von Blizzard oder Fragolino.

Sonntag 17 Mai 16:41 Uhr
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Thomas Welsing

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Jeden Renntag solche Nachwuchsfahren mit Banderlaubnis ,wie vor 50 Jahren ,nur so halten wir die Jugend im Sulky,da die Nummern 1 und 2 am Startwagen bei den heutigen Regeln nicht mehr förderlich sind.

Sonntag 17 Mai 17:00 Uhr
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Tino

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Ware Worte, Thomas Welsing Thomas Welsing 

So bekommen die Nachwuchsleute Pferde zum fahren und Besitzer welche eigentlich mit 3-4 zufieden dein sollten mal eine Siegchance, sofern der Nachwuchs den Bänderstart kann. Aber das ist bei den genannten Talenten eher nicht das Problem.

Wir hatten früher immer Spass daran mit unseren Durchschnitts-Hotties dem Nachwuchs, Amateuren oder Ländervergleichen Startmöglichkeiten zu bieten. Ist natürlich einfacher wenn du davon ausgehst 3-4-5 zu sein als einen Unverlierbaren in fremde Hände zu geben.

Sonntag 17 Mai 17:17 Uhr
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Alexander

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Ist das die Art von Pferdeschonung die den Aktiven gefällt, wenn gleichwertige Pferde eine Doppelzulage aufholen müssen? Welche Besitzer machen das auf Dauer mit?

Sonntag 17 Mai 17:26 Uhr
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Tino

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Beiträge: 1997

Wir. Offene Rennen gibt es doch auch.

Sonntag 17 Mai 17:59 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

wie offen was hätten dann die Nachwuchsleute für Vorteil wenn sie normale Vorgabe hätten, sprich mit Pferden die eine Klasse weniger Gewinnsumme haben wie 2. Band und zwei Klassen weniger Gewinnsumme wie 3. Band?

Sonntag 17 Mai 18:22 Uhr
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Tino

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Beiträge: 1997

Ich wollte nur zum Ausdruck bringen das es auch Rennen ohne Zulagen gibt. Diese werden weniger werden weil nicht mehr genug Startpferde am Markt sind. Dann muss man zusammenlegen und die Besseren haben dann eben Zulage.

Sonntag 17 Mai 19:42 Uhr
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Peter Neuss

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Beiträge: 1360

Bänderstarts können eine neue Gerechtigkeit im Alltagssport generieren.

Eine Vergleichbarkeit erzeugen zwischen Formpferden, älteren, müden, aber renntauglichen Pferden und auch dem Nachwuchs Chancen verschaffen.

Solche Rennen dienen weniger dem Zuchtziel, können aber der Breite dienen und Menschen im Sport halten.

Im Extremfall...Renntage retten.

Und dennoch Anreize schaffen, vielleicht auch im  Wettgeschäft?

Sonntag 17 Mai 20:14 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

Finger weg von immer mehr Bänderstarts. Der Rennverlauf ist ohnehin schon schwer genug zu lesen, mit zusätzlichen Bändern wird daraus oft nur noch Glücksspiel. In Deutschland wirken viele dieser Rennen mittlerweile wie reine Lotto-Starts. In Schweden setzt man Bänderstarts deutlich gezielter ein – vor allem bei Marathondistanzen, Kaltblütern oder den komischen fünfzehnköpfigen Stutenrennen am V85-Tag. Ansonsten hält man sich dort erfreulich zurück. Genau richtig, denn der Schwierigkeitsgrad im Trabrennsport ist auch ohne künstliche Erschwernisse hoch genug.

Wenn man die heutige Fahrt von Lena Franzl nüchtern und ohne jede Welpenschutz-Romantik bewertet, dann war das keine gute Leistung. Nach ein paar ordentlichen ersten Fahrten mit Rennen von der Spitze wurde sie in einer Nachschau direkt zum „neuen Stern im Traberhimmel“ erklärt. Genau solche vorschnellen Jubeltexte sorgen intern eher für Augenrollen als Begeisterung.  Ich kenne Amateurfahrer in Bayern die fanden das gar nicht lustig. Aber ok – echte Presse gibt es im Trabrennsport ohnehin kaum noch, also braucht man offenbar große Schlagzeilen für Aufmerksamkeit.

Schon der Sieg zuletzt in München mit Colombo war fahrerisch alles andere als überzeugend. Sie bekam das Pferd kaum in den Griff und verlor eine Runde vor Schluss sogar die Peitsche. Und heute? Mit einem Pferd um 13.000 Euro Gewinnsumme plus Erlaubnis darf man dieses Rennen eigentlich nicht verlieren. Tietz saß hinter einem Pferd mit etwa 11.000 Euro Gewinnsumme – also nichts, was klar überlegen gewesen wäre. Der Unterschied saß auf dem Sulky. Tietz hat als abgeklärter Profi sofort erkannt, dass da Unsicherheit drin ist, und ist ihr im entscheidenden Moment einfach vorbei gefahren.

Vor allem die Herausnahme im Schlussbogen war schwach und wirkte alles andere als professionell und eigentlich erschreckend schlimm.  Für mich als Wetter ist sie deshalb aus dem Feld heraus aktuell nicht spielbar. Interessant wird sie höchstens dann, wenn sie vorne billig das Kommando bekommt und keine ausgepufften Profis im Rennen sitzen, die taktische Fehler sofort aufdecken.

Von einem „neuen Stern im Traberhimmel“ ist das momentan jedenfalls meilenweit entfernt. Talent mag vorhanden sein, aber zwischen Talent und echter Klasse liegen im Sulky eben Welten. Und Lernen muss sie definitiv noch eine ganze Menge.

 

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