Forum
Willkommen zum Forum!
Willkommen zum Forum!
| Autor | Beitrag |
|---|---|
| Dienstag 13 Januar 01:07 Uhr | |
|
Sebastien Guarato: "Das zweite Mal, dass Frank Gio wie ein Flugzeug ankommt" Kurz nach dem Prix de Belgique, blickte Trainer Sebastien Guarato im ParisTurf noch einmal auf die Leistungen seiner beiden Schützlinge zurück. Frank Gio machte mit viel Speed als Zweiter gegen die Älteren Eindruck, während Krack Time Atout einmal mehr als Siebter nicht das zeigen konnte, was den dreifachen Gruppe I-Sieger auszeichnet.
Foto: SCOOPDYGA
Nachdem der 5jährige Frank Gio im 'Continental' mit seinem beeindruckenden Speed noch an Liza Josselyn gescheitert war, holte er kurz darauf wieder einen Ehrenplatz. Aber einen mit großer Bedeutung, weil dieser die Eintrittskarte für den Amerique bedeutet. Natürlich sehr zur Zufriedenheit von Sebastien Guarato: "Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass er am Ende wie ein Flugzeug ankommt. Wir wussten, dass er besser ist, wenn er sich verstecken kann, als wenn er vorne gehen muss. Sobald er Gegner vor sich hat, ist er extrem gefährlich. Am Sonntag war er bis oben im Anstieg eingesperrt. Das ist fast schade, denn mit dem Rennverlauf von Krack Time Atout hätte er das Rennen meiner Meinung nach gewonnen. Aber das Pferd hat sich zwei Wochen vor dem Prix d’Amerique nicht verausgabt. Wir haben ihn heute Morgen (Montag) wieder beschlagen - seine Hufe waren perfekt. Er hat gut gefressen. Jetzt kommt er für zwei oder drei Tage auf die Koppel, danach spanne ich ihn am Donnerstag wieder an." Der Vertreter der Scuderia Bivans wird am letzten Sonntag im Januar ganz sicher zu den Anwärtern auf die vorderen Plätze zählen. "Komplett barfuß ist er in Vincennes immer Erster oder Zweiter geworden", fügt der Trainer aus Le Menil-Berard hinzu. "Er hat genau das Profil, um in dieser offen wirkenden Ausgabe eine Rolle zu spielen. Auch der Prix de Paris über 4.150 Meter könnte ihm zum Ende des Meetings liegen." Krack Time Atout hingegen enttäuschte seinen Ausbilder als Siebter und konnte in der Schlussphase nicht mithalten. "Das Pferd muss krank sein und scheint außer Form geraten zu sein", vermutet Guarato. "Wir werden einen Check-up machen. Wahrscheinlich wird er erst einmal in die Pause gehen, bevor er im Frühjahr wieder in das Gestüt geht." --------- Sebastien Guarato: "Golden Gio hat eine erste Chance" Nach drei Starts in Vincennes ist Golden Gio im "Temple du Trot" weiterhin ungeschlagen. So führt der Weg des Italieners zwangsläufig in die nächstgrößere Aufgabe, die am 24. Januar mit dem Prix Ourasi (GR I) auf dem Programm steht.
Foto: SCOOPDYGA
Bei seinem Einstand in den Winter 2025/26, ließ er sich auch nicht von einer halbjährigen Pause abhalten. Er gewann als klarer Favorit den Prix de Chateau-Chinon (GR III) auf überzeugende Art und Weise und bewahrte damit seine makellose Bilanz auf der Pariser Bahn. Unmittelbar nach dem Zieleinlauf hatte Sebastien Guarato keinen Hehl daraus gemacht, dass ihn der Sohn von Face Time Bourbon an einen großen Crack erinnere. "In seiner Art erinnert er mich tatsächlich an Bold Eagle", bestätigt der Trainer. "Er hat etwas Besonderes, und wir kennen seine Grenzen noch nicht wirklich. Er wirkt unscheinbar, ist aber extrem effektiv." Der von Matthieu Abrivard gesteuerte Golden Gio wird daher mit großen Ambitionen im Prix Ourasi, dem Höhepunkt für die Vierjährigen am Amerique-Wochenende, an den Start gehen. "Er hat dort eine erste Chance", erklärt der Trainer aus dem Departement Orne. "Möglicherweise fehlt ihm im Vergleich zu Konkurrenten wie Guglielmo Jet oder Mack de Blary noch etwas Erfahrung, aber er verfügt über einen enormen Motor. Voraussichtlich wird er vorne beschlagen und hinten barfuß laufen. Wenn er sein Rennen zeigt, wird er ganz vorne mit dabei sein." Mit It's a Dollarmaker im Prix de Cornulier, Frank Gio im Amerique und nun auch Golden Gio im Gruppe I-Rennen, verspricht die zweite Januarhälfte für Sebastien Guarato und sein Team besonders spannend zu werden. --------- PRIX DE CORNULIER - Pierre Levesque: "Islamorada macht einen sehr guten Eindruck" Kurz vor dem letzten intensiven Training für Islamorada im Hinblick auf den Prix de Cornulier am kommenden Sonntag, berichtet Trainer Pierre Levesque dem ParisTurf von der Vorbereitung der Stute. Nach ihrem Sieg im Prix du Calvados hat sie sich scheinbar gut erholt und wird in guter Verfassung in die nächste, ungleich schwerere Aufgabe gehen.
Foto: SCOOPDYGA
Der Auftritt von Islamorada im Prix du Calvados war der erste auf Gruppe-Niveau, was man der 8jährigen aber nicht anmerkte. Mit einem starken finalen Kilometer entführte sie den Semi-Klassiker in den Stall Levesque und qualifizierte sich nebenher direkt für den 'Cornulier'. "In der vergangenen Woche haben wir es ruhig angehen lassen. Sie war sehr locker, freudig und machte einen guten Eindruck", erklärte ihr Trainer. "Morgen früh (Anm.: Dienstag) wird sie ihr letztes richtiges Training absolvieren. Danach wird sie bis Freitag noch eine sogenannte 'amerikanische' Einheit einlegen. Als sie einmal geschlagen wurde, gab es ein kleines Problem im Training, was das Ergebnis erklärt. Beim letzten Start war es deutlich besser. Ich denke, sie kann am Sonntag sogar noch etwas besser sein." Unmittelbar nach ihrem letzten Erfolg hatte der Trainer aus der Normandie noch Zweifel geäußert, ob sie Starts im Abstand von nur 14 Tagen gut verkraften könne. "Das hat vor allem mit ihrem Körperbau zu tun. Sie ist eine große Stute, die sich immer voll einsetzt, aber ich finde, sie hat zuletzt recht leicht gewonnen. Ich glaube nicht, dass sie dabei an ihre Reserven gehen musste. Wir hoffen auf eine schöne Platzierung. Zu gewinnen scheint mit Jeroboam d’Erable und Je M’Envole allerdings recht schwierig. Wenn das Tempo hoch ist, ist das genau die Art von Rennen, welches ihr liegen sollte." Islamorada wird also erstmals im Prix de Cornulier an den Start gehen. Für ihre Reiterin Camille Levesque ist es bereits der zehnte Auftritt in diesem Rennen. Bislang musste sie sich dreimal mit dem zweiten Platz begnügen - mit Granvillaise Bleue 2022 und 2023, sowie mit Quarry Bay 2013. |
|
| Dienstag 13 Januar 11:27 Uhr | |
Einstein schreibt: PN ist raus Uwe . Kann ich nicht liegen lassen .... lach Werde den Thread nicht weiter stören wie von Luba gewünscht |
|
| Dienstag 13 Januar 12:40 Uhr | |
High Roller schreibt: Ganz lieb von Dir, dass Du daran denkst, aber es ging mir hauptsächlich um die Sichtbarkeit für die H2H-Wette. Bin ja froh, wenn hier diskutiert wird 😉 |
|
| Dienstag 13 Januar 22:38 Uhr | |
|
Nancy Marandon (SNPT): "Der Amerique-Tag sollte den Pferden vorbehalten bleiben" Nach der im vorigen Dezember durch den französischen Traberverband (SETF) erfolgten Ankündigung, dass es Kürzungen im Budget geben würde, sind viele Aktive besorgt, was auf sie zukommen würde. Das betrifft natürlich auch die Besitzer, die in Vertretung des Besitzerverbandes SNPT (Syndicat National des Proprietaires de Trotteurs) über die Präsidentin Nancy Marandon im Interview mit dem ParisTurf zu Wort kommen.
Marandon bei der Siegerehrung - Foto: SCOOPDYGA
ParisTurf: "Wie reagieren die Mitglieder des SNPT auf die von der SETF angekündigten Sparmaßnahmen?" Nancy Marandon: "Zunächst einmal möchte ich den Mitgliedern (ca. 200) des SNPT, allen Besitzern und den Aktiven der Branche unsere besten Wünsche für das neue Jahr übermitteln. Wenn man zur Basis zurückgeht, sind es die Beisitzer und die Wetter, die das französische Rennsystem finanzieren. Nun wird uns eine Erhöhung der Nenngebühren um 25% angekündigt, die beim zweiten Anlauf einer Qualifikationen zu zahlen ist. Gleichzeitig steigen die Trainingskosten, die Tierarztkosten usw. Die Besitzer haben wirklich Angst vor der Zukunft und fürchten, was noch alles auf sie zukommen könnte. Besitzer mit begrenzteren finanziellen Mitteln haben als Einnahmen im Wesentlichen nur die Preisgelder, und sie haben große Angst vor einem möglichen Rückgang der Dotationen." PT: "Ist es da nicht eine Erleichterung, dass die Preisgelder im Trabrennsport, anders als im Galopprennsport, nicht sinken sollen?" NM: "Ja. Wie der Präsident der SETF, Jean-Pierre Barjon, angekündigt hat, werden die Preisgelder 2026 nicht gekürzt. Für dieses Jahr kann man also relativ ruhig bleiben. Für 2027 könnte es allerdings deutlich schwieriger werden. Wir befürchten sehr, dass es dann doch zu Kürzungen kommen könnte, falls die Umsätze der PMU nicht wieder anziehen." PT: "Zu den Themen, bei denen sich das SNPT besonders engagiert hat, gehört auch die Verteidigung von Vincennes. Die Verlängerung des Pachtvertrags durch die Stadt Paris im vergangenen Juli dürfte doch als Erfolg gewertet worden sein, oder?" NM: "Absolut. Wir sind sehr zufrieden, dass die Konzession für Vincennes um 30 Jahre verlängert wurde. Allerdings haben wir keinerlei Informationen darüber, wann und in welcher Form die Umbauarbeiten beginnen sollen. Es heißt, dass die Rennbahn möglicherweise ein Jahr lang geschlossen werden könnte. Sollte das der Fall sein, wäre es dann nicht möglich, die Arbeiten in Etappen durchzuführen, damit Publikum und Besitzer nicht die Gewohnheit verlieren, in den 'Tempel des Trabrennsports' zu kommen? Ist es außerdem geplant, wieder einen Bereich speziell für Besitzer einzurichten, so wie es früher mit dem 'Club Uranie' der Fall war, der heute ein reines Restaurant ist? Das gehört zur besonderen Atmosphäre, die Menschen dazu motiviert, ein Pferd zu kaufen. Man muss wissen, dass man 595 Euro bezahlen muss, um zum Prix d’Amerique im 'Club Uranie' zu Mittag zu essen, oder zahlreiche E-Mails schreiben muss, um überhaupt Zugang zum Waagebereich zu bekommen. Es wird alles immer komplizierter. Das sind Beispiele, die zeigen, dass es an Anerkennung für die Eigentümer mangelt. Wenn Vincennes auch weiterhin der 'Tempel des Trabrennsports' bleiben soll, muss man jedoch aufpassen, die Kluft zwischen den großen Ställen und den kleinen Besizern, von denen viele Trainer leben, nicht weiter zu vergrößern. Der Kreis der Spitzenfahrer in Vincennes hat sich in den letzten Jahren stark verkleinert, und für Trainer-Fahrer aus der Provinz ist es nahezu unmöglich geworden, in Paris mitzuhalten. Auch das ist ein Grund dafür, dass unsere Pferde wenig in der Hauptstadt zu sehen sind." PT: "Bleiben wir mit Enghien thematisch im Großraum Paris, dessen Zukunft derzeit bei der SETF diskutiert wird. Soll diese Rennbahn Ihrer Meinung nach erhalten bleiben?" NM: "Wir haben unseren Mitgliedern zu diesem Thema einen Fragen und Antwort-Katalog zugeschickt. Zwei Drittel der Rückmeldungen sprechen sich dafür aus, sowohl Vincennes, als auch Enghien zu erhalten, ein Drittel wäre für einen Verkauf von Enghien. Viele stellen dabei die finanziellen Aspekte in den Vordergrund: Wenn zusätzliche Einnahmen benötigt werden, wollen sie auf keinen Fall, dass die Preisgelder gekürzt werden. Welche Einnahmen könnten erzielt werden, wenn Enghien verkauft werden würde?" PT: "Die SETF hat angekündigt, rund um den Prix d’Amerique Ende Januar ein dreitägiges Festival mit Show zu organisieren, die unter anderem von Künstlern wie Gims gestaltetet wird. Was halten Sie davon?" NM: "Ich erinnere mich an Zeiten, in denen Besitzer problemlos Zugang zur Rennbahn hatten. Natürlich verstehen wir, dass sich die Dinge verändert haben. Aber was ist das Ziel der SETF an einem Tag wie dem Prix d’Amerique? Soll daraus ein Society-Event auf Kosten der Aktiven werden? Ganz zu schweigen von den Wettern. Meiner Meinung nach sollte ein solcher Tag den Pferden vorbehalten bleiben und den Zuschauern Lust machen zu wetten. Denn darauf kommt es am Ende wirklich an." PT: "Was erwarten Sie vom neu ernannten Generaldirektor der PMU, Cyrille Giraudat?" NM: "Das er die richtigen Lösungen findet, um die Wetter wieder in die Wettannahmestellen zurückzubringen. Es ist aus meiner Sicht entscheidend, dass dort wieder Dynamik und Geselligkeit entstehen, getragen von engagierten Partnern, die die Pferdewetten verkaufen wollen, welche nach wie vor viele Stärken besitzen. Eine kleine Anekdote: Ich habe das Programm zur neuen Vergütung der Annahmestellen gelesen und muss sagen, dass mich der Begriff 'Casaque' (Dress) etwas stört, denn das ist ein Wort, dass den Besitzern gehört. Man hätte einen anderen Namen finden sollen. Sie haben aber verstanden...wir setzen große Hoffnungen in Cyrille Giraudat, um die PMU wiederzubeleben." PT: "An welchen konkreten Themen arbeiten die Mitglieder des SNPT derzeit besonders?" NM: "Bei der letzten Sitzung der Regelwerkskommission hat das SNPT seine Position bekräftigt, wonach wir für das Beschlagen der 3jährigen sind, während sie ab 2026 nur noch teilbeschlagen sein dürfen. Das entspricht unserer Ansicht nach nicht dem Gedanken des Tierschutzes, denn die Besitzer möchten grundsätzlich, dass ihre Pferde möglichst lange gesund bleiben und Rennen laufen können. Was die Anerkennung der Eigentümer betrifft, wünschen wir uns außerdem ein kleines Symbol in den Programmen, um Pferde in Alleinbesitz von solchen in Besitzgemeinschaften zu unterscheiden. Ich möchte diese Gelegenheit auch nutzen, um die Besitzer aufzurufen, dem SNPT beizutreten. Je zahlreicher wir sind, desto mehr Gewicht haben wir in den Diskussionen." --------- Amerique 2026 - Startplatz für Bullet The Bluesky? Aktuell steht Bullet The Bluesky auf Platz 19 der Starterliste für den Prix d’Amerique. Sollte es noch zu einer weiteren Streichung kommen, könnte der schwedische Crack noch in das Feld der 18 Teilnehmer rücken. Da er außerdem für den Prix Bold Eagle am Vortag genannt ist, sein ursprüngliches Ziel, stellt sich die Frage, ob sich sein Umfeld vom Amerique überhaupt verführen lässt, wenn sich die Möglichkeit ergibt.
Foto: SCOOPDYGA
Auch die 20prozentige durch sein Alter bedingte Aufwertung der Gewinnsumme, hilft dem schwedischen Criteriums- und Breeders Crown-Sieger 2024 nicht ganz weiter. Nach Gewinnsumme liegt noch Lovino Bello vor ihm. Dessen Umfeld hat noch nichts über eine mögliche Teilnahme am Amerique verlautbaren lassen, wobei beim Schützling von Jocelyn Robert natürlich auch der Prix Bold Eagle weiterhin das eigentliche Ziel sein könnte. Noch ist nichts in Stein gemeißelt. Doch wie würde sich das Team von Bullet The Bluesky entscheiden? Der ParisTurf erkundigte sich bei Trainer Daniel Wäjersten: "Sollte ein Platz frei werden, würden wir unsere Entscheidung Anfang nächster Woche treffen", erklärt er zurückhaltend. "Es ist eine Möglichkeit, aber im Moment weiß ich es noch nicht. Zuletzt ist er im Prix de Croix gut gelaufen (Anm.: Vierter). Allerdings fehlte ihm noch ein Rennen, da er davor im Criterium Continental bei seinem ersten Start nach einer kurzen Pause fehlerhaft war. Ich denke, dass er nächste Woche bei 100 Prozent sein wird." Rückkehr nach Schweden für Borups Victory Eine Teilnahme am Prix d’Amerique wäre ein Trost für Wäjersten, der mit seinem Champion Borups Victory auf einen Start verzichten musste. "Das ist natürlich traurig", sagt er. "Aber es war die beste Entscheidung. In den letzten zehn Tagen habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte, wenn ich hinter ihm im Sulky saß. Man muss das Pferd respektieren. Und bei solchen Rennen muss man zu 100 Prozent fit sein. In zwei Tagen sollte er nach Schweden zurückkehren, um einen umfassenden Check-up zu machen und die Ursache zu finden." --------- PRIX DE CORNULIER - Matthieu Abrivard: "Unser Ziel mit Iguski Sautonne sind die vorderen Plätze" Ein paar Tage vor dem Prix de Cornulier hat der ParisTurf in Vincennes Matthieu Abrivard getroffen. Natürlich wurde er um ein Update zu seinem Champion Iguski Sautonne gebeten. Dabei hat er seine Ambitionen nicht verborgen.
Foto: SCOOPDYGA
Erst am 10. Dezember brachte Iguski Sautonne sein Monte-Debüt hinter sich. Beim dritten Rang im Prix Auguste Francois (GR III) hat man Jockey Alexandre Abrivard angemerkt, dass er seinem Partner erst einmal in der neuen Disziplin ankommen lassen wollte. "Ich habe einige Pferde, die auf dem Land stehen und nicht ganz in Form sind, deshalb ist Iguski nach Grosbois gekommen" klärt Matthieu Abrivard zu Beginn auf. "Eigentlich hatte ich mein Trainingsprogramm für dort geplant, aber letztlich geht es ihm auch hier sehr gut. Er fühlt sich in Grosbois wohl. Gestern (Anm.: Montag) habe ich ihn einige Runden geritten. Er hat ein zügiges, rhythmisches Intervalltraining absolviert. Er wird morgen (Mittwoch) und am Freitag nochmals arbeiten. Jedes Mal liegt etwa drei Wochen zwischen seinen Rennen. Das passt gut für ihn. Er braucht genügend Zeit, um sich wieder richtig einzufinden. Vor seinem ersten Start unter dem Sattel war ich etwas angespannt, denn dieses Rennen sollte über sein weiteres Programm entscheiden. Alex (Abrivard) hatte ein sehr gutes Gefühl, saß gut im Sattel und konnte den ganze Weg problemlos folgen. Und wir wurden nur von Jeroboam d’Erable und Impala de Val geschlagen - das sind keine 'Kleinen'. Nach diesem Monte hat er stark gepustet, aber der 'Bourgogne' (5.) hat ihm geholfen, in guter Verfassung zu bleiben. Die Konkurrenz ist stark, aber das ist positiver Druck. Er besitzt große Klasse im Sulky, und dieser 'Cornulier' ist offen. Jeroboam d’Erable bleibt das Pferd, dass es zu schlagen gilt. Ich hätte nochmal versuchen können, ihn für den Prix d’Amerique zu qualifizieren, aber er hat kleine Schwächen, vor allem am Start, die in solchen Rennen teuer werden. Er neigt dazu, die Geduld zu verlieren. Er ist im Rennen noch nie Galopp gegangen, außer am Start. Unser Ziel im 'Cornulier' sind die vorderen Plätze." --------- Wichtige Wochen für Paul Philippe Ploquin Er war einer der prägenden Akteure des Jahres 2025. Und diese Erfolgswelle will Paul Philippe Ploquin auch im neuen Jahr weiter reiten, während er sich auf ein spannendes Finale des Monats Januar einstellt. Am Sonntag sitzt der Jockey aus dem Departement Mayenne im Prix de Cornulier zum dritten Mal in Folge auf Ideale du Chene. Und eine Woche später darf er sich mit Epic Kronos berechtigte Hoffnungen im Amerique machen. Weil 'PPP' von Natur aus eher zurückhaltend ist, hat der ParisTurf überwiegend durch sein Umfeld etwas über seine Geschichte erfahren.
Foto: SCOOPDYGA
"Ich möchte kein Strohfeuer sein." Diese Worte von Paul Philippe Ploquin aus einem Interview, dass vor genau vier Jahren geführt wurde, klingen zu Beginn des Jahres 2026 umso stärker nach. Als zweifacher Vize-Champion der Trabreiter (2024, 2025), blickt der Profi aus der Mayenne auf ein Rekordjahr zurück: 159 Siege und ein weiterer Gruppe I-Erfolg auf seiner Liste, der ihm mit Epic Kronos im Prix Tenor de Baune gelungen ist. Insgesamt steht er nun schon bei zwölf Gruppe I-Siegen. Mit 32 Jahren scheint Ploquin auf dem Höhepunkt seines Könnens angekommen zu sein. Seit Jahren ist er ein gefragter Reiter im Sattel. Aber in den vergangenen ein, zwei Jahren hat er sich auch im Sulky auf ein neues Niveau begeben. Dazu hat er im Vorjahr nicht nur erstmals die Marke von 100 Siegen in einer Saison erreicht, sondern deutlich übertroffen. Somit hat sich sein Status innerhalb des Peletons verändert. Vermutlich auch der Blick der anderen auf ihn. Wie hat der Anfang 30jährige dieses Niveau erreicht? Für Antworten geht es zurück zu den Wurzeln, zu seinem Vater Patrick Ploquin: "Als Kind war Paul ziemlich lebhaft", erinnert er sich. "In jungen Jahren interessierte er sich ein wenig für Fußball. Ich habe ihn dann mit etwa acht Jahren aufs Pferd gesetzt. Zu Hause hat er den Wert der Arbeit gelernt. Morgens musste er im Sulky sitzen, da gab es keine Wahl. Ich wollte ihn nicht im Haus sehen, sondern auf dem Hof. Das ist geblieben. Er ist fleißig und sehr gewissenhaft. Er machte keine halben Sachen und versucht immer, sich zu verbessern. Es muss perfekt sein." Fest im Leben stehend genießt Paul Philippe Ploquin ein stabiles Umfeld an der Seite seiner Partnerin Claire und seiner dreieinhalbjährigen Tochter Alix. "Paul ist unkompliziert", erzählt Claire. "In der schönen Jahreszeit ist sein Garten seine große Leidenschaft. Er liebt es, auf seinem Rasenmäher zu sitzen - das entspannt ihn. Wenn er nicht fährt, verbringt er den Tag nicht auf dem Sofa vor Equidia. Er kann nicht nichts tun. Er muss beschäftigt sein, um den Kopf frei zu bekommen. Paul kann sich selbst hinterfragen, er ist sehr streng mit sich. Manchmal sogar zu sehr. Er analysiert alles und will wirklich an der Spitze sein. Er kann gestresst sein, zeigt es aber nicht." Ein geradliniger und aufrichtiger Mensch "Ich habe Paul am Vorabend des ersten Starts von Fado in Argentan kennengelernt (Anm.: Dezember 2017). Die Chemie stimmte sofort, es war eine freundschaftliche Liebe auf den ersten Blick. Paul ist ein gerader und aufrichtiger Mensch. Er sagt nicht immer, was er denkt, zeigt es aber durch Gesten der Zuneigung." Auf der Rennbahn ein echter Wettkämpfer, weiß der Formel-1-Fan abseits der Rennbahnen abzuschalten. "Wenn wir gemeinsam Urlaub machen und ich mir keine Rennen ansehe, interessiert er sich auch nicht dafür", betont sein Freund aus Nizza, Mike Izzo. "Manche leben Rennen morgens, mittags und abends - er nicht. Wenn man einen Tag lang nicht über Pferde spricht, stört ihn das überhaupt nicht." Benjamin Vaugarny, der Patenonkel seiner Tochter Alix, der unter anderem bei Christian Bigeon gearbeitet hat, bevor er Landschaftsgärtner wurde, ist seit rund 15 Jahren mit 'PPP' befreundet. Er erinnert sich zurück: "Er hatte schon damals etwas Besonderes - mehr als die anderen. Aber er hat sich nie verändert. Er genießt es, mit Freunden einen guten Moment bei einem Glas zu teilen." In der Woche vor dem großen Doppel 'Cornulier-Amerique' kann Paul Philippe Ploquin auf die bedingungslose Unterstützung seiner Familie und Freunde zählen. "Sein Erfolg ist außergewöhnlich", sagt sein Vater. "Besser geht es kaum. Ratschläge? Die gebe ich ihm nie. Aber ich verpasse kaum ein Rennen. Ich lebe das alles intensiv mit." "Heute finde ich, dass er derjenige ist, der Pferde am besten vom Start bringt", ergänzt Mike Izzo. "Lange Zeit wurde er als Jockey für schwierige Pferde abgestempelt, aber er kann auch sehr fein fahren. Er weiß, wie man geduldig ist. Es macht mich stolz, ihn auf diesem Niveau zu sehen. Wir telefonieren 20 Mal am Tag, selbst in Grosbois, obwohl wir Nachbarn sind - außer sonntags, wenn große Rennen anstehen. Dann lasse ich ihn auf mich zukommen." Als harter Arbeiter hat sich Ploquin mit eigener Kraft einen Platz in der französischen Elite erkämpft. "Inzwischen bekommt auch Alix langsam ein Gefühl dafür", erzählt Claire Lacroix. "Sie feuert ihn ständig an und liebt die Podiumsfotos. Ich bin sehr stolz auf ihn. Es ist ein wunderschöner Weg. Er gibt niemals auf. Selbst wenn ein Rennen um 11 Uhr beginnt und er um 8 Uhr losfahren muss, steht er um 7 Uhr im Hof und arbeitet noch ein Lot, bevor er aufbricht." Mit Fleiß und Beharrlichkeit hat sich Ploquin die Möglichkeit erarbeitet, von Größerem zu träumen. Und wenige Tage vor dieser entscheidenden Woche setzt Mike Izzo keine Grenzen: "Wir wünschen uns nur eines - dass er das Double schafft." |
|
| Dienstag 13 Januar 23:17 Uhr | |
|
ich hatte nie eine wirkliche Meinung zu den Dotationen in Frankreich, aber........ |
|
| Mittwoch 14 Januar 00:01 Uhr | |
KillerQueen schreibt: So ist das halt im "Traber-Paradies" 😉 Und das ist ja nicht mal die unterste Kategorie. Im Sommer gibt es ja reichlich Provinzrennen, die mit 4.000-5.000 Euro dotiert sind. Da kann man sicher nur "Dreibeinige" sehen 🤣 Aber gebe Dir recht, dass solche Rennen natürlich nicht besonders schön anzusehen sind. Finde auch, dass gerade in Cagnes-sur-Mer, für die Klasse der Pferde, die Rennen überproportional hoch dotiert sind. Da bekommt die Aussage der Präsidentin der Besitzer-Vereinigung - "Die Besitzer haben Angst vor der Zukunft" - eine ganz neue Sichtweise. Was sollen dann Besitzer in DE und Österreich sagen? Das sind dann schon mehr "Alpträume". Und die allermeisten Rennen sicher unansehnlicher als die beiden Beispiele aus Mauquenchy. |
|
| Mittwoch 14 Januar 00:33 Uhr | |
|
das ist definitiv die unterste Kategorie - zumindest von den Pferden her - die verdienen in D und Ö exakt keinen Cent |
|
| Mittwoch 14 Januar 13:17 Uhr | |
|
PRIX DE CORNULIER - Levoy: "Halfa ist in sehr guter Form" Wie auch einige andere Konkurrenten, nutzte Halfa vor ihrem Start am Sonntag im Prix de Cornulier die besseren Wetterbedingungen in Deauville, um sich am Strand auf das Gruppe I-Highlight vorzubereiten. Von den aktuellsten Eindrücken berichtete Trainer Stephane Levoy dem ParisTurf.
Foto: SCOOPDYGA
Es wird für Halfa am kommenden Sonntag bereits der zweite 'Cornulier'. Ihre erste Teilnahme endete mit dem siebten Platz, womit sie schon unterstrichen hat, dass sie in dieser Disziplin zur Elite gehört. Zudem kann die Halbmillionärin immer wieder Spitzenleistungen abrufen, wie ein Gruppe III-Erfolg im September oder auch der dritte Rang im 'Calvados' beweisen. "Sie hat am Montag am Strand von Deauville gearbeitet", erklärt ihr Trainer. "Wie gewohnt hat sie ein Intervalltraining absolviert. Die Stute ist munter und beweglich. Was ich sagen kann: Sie ist seit ihrem letzten Start in der sehr guten Form geblieben. Heute (Anm.: Dienstag) hat sie ein Training im Schwimmbecken gehabt. Alles ist in Ordnung. Vor dem großen Rennen wird sie an diesem Donnerstag noch einmal arbeiten. Am Sonntag wird sie selbstverständlich von Alan (Anm.: Gendrot) geritten." --------- PRIX DE CORNULIER - Guarato: "It’s a Dollarmaker ist jetzt perfekt!" Einige Tage vor seinem großen Ziel, dem Prix de Cornulier, absolvierte It’s a Dollarmaker eine Trainingseinheit am Meer, genauer gesagt am Strand von Merville-Franceville (Departement Calvados). Der athletische "Dollarmaker" präsentierte sich dabei in hervorragender körperlicher Verfassung. Im Sulky saß sein Trainer Sebastien Guarato, der dem ParisTurf genaueres von dieser Abschlussarbeit berichtete.
Foto: Jean-Charles Briens
Wie schon früher mit Bold Eagle oder Face Time Bourbon, entschied sich Sebastien Guarato auch diesmal, nur wenige Tage vor einem wichtigen Rennen, für ein Training am Meer. In diesem Fall dem Prix de Cornulier. Mehr als 100 Kilometer vom Trainingszentrum in Clopin (Orne) entfernt, arbeitete der Vollbruder von Dollar Macker rund 30 Minuten allein am Strand. Das Wetter spielte mit: Regen und Wind ließen während des Trainings fast vollständig nach. Ohne aufgefordert zu werden, zeigte sich der kraftvolle und zugleich elegante Hengst locker, leichtfüßig und in ausgezeichneter Form. Und das Ganze unter den aufmerksamen Augen seines Mitbesitzers Thomas Bernereau. "Man kann sagen, er hat ein etwas intensiveres Jogging absolviert, mit zwei bis drei schnelleren Abschnitten, darunter einen zügigen über 600 bis 700 Meter", erklärte Sebastien Guarato. "Das hat ihn wachgerüttelt, mehr braucht es nicht. Er atmet auch nicht schwer. Das Pferd fühlt sich sehr gut an, sieht großartig aus und hat ein glänzendes Fell. Trotz der Witterung hat er in der vergangenen Woche kein Training ausgelassen. Jetzt wird er am Donnerstag zu Hause wieder locker arbeiten." "Jetzt ist er perfekt" Nach zwei überzeugenden Siegen in Folge im vergangenen Herbst unter dem Sattel ist der Prix de Cornulier das klare Hauptziel von It’s a Dollarmaker. "Da er im Sulky von absoluten Spitzenpferden überragt wird, haben wir beschlossen, unser Glück erneut unter dem Sattel zu versuchen, zumal er zu dieser Jahreszeit immer in Topform war", erklärt der 53jährige Trainer. "Er ist am 10. Oktober im Prix Gordonia (GR III) auf der kleinen Bahn regelrecht davongeflogen und bestätigte dies Anfang November im Prix Reynolds (GR II). In jungen Jahren war er zwar talentiert im Trabreiten, hatte aber am Ende der Rennen manchmal Gangartprobleme. Er ist ein körperlich sehr starkes Pferd und hat weiter an Kraft gewonnen. Jetzt ist er perfekt." Der Vertreter von Gianni Fascella, der extra einen Bus mit 80 Fans aus Belgien organisiert hat, geht frisch in die 'Weltmeisterschaft der Montepferde", da er seit seinem elften Platz im Prix du Bourbonnais am 07. Dezember nicht mehr gestartet ist. "Er kam an diesem Tag sehr gut hinter den Pferden vor ihm ins Ziel, und Eric (Raffin) musste ihm nicht einmal die Ohren öffnen", erklärt Guarato. "Das war eher ein Rennen fürs Selbstvertrauen. Ich hätte ihn danach im Prix de Bourgogne starten können, aber über 2.100 Meter sah ich keinen Sinn. Und vor dem 'Cornulier' wollte ich ihn nicht noch einmal im Trabreiten einsetzen - das ist eine sehr anspruchsvolle Disziplin. Wenn am Sonntag alles gut läuft, soll er anschließend im Prix de l’Île-de-France (GR I) am 01. Februar antreten." "Ohne Zwischenfall unter den ersten Drei" Vor einer möglichen Revanche auf kürzerer Distanz tritt It’s a Dollarmaker an diesem Wochenende im Prix de Cornulier ganz klar als Siegkandidat an. Guarato zeigt sich entsprechend zuversichtlich: "Ohne Zwischenfall sollte er unter den ersten Drei sein. Vor allem Jeroboam d’Erable gilt es zu schlagen. Mein Pferd ist in Form, und sein Reiter kennt ihn bestens. Von der Klasse her ist er im Sulky der Beste im Feld. Alles ist angerichtet für eine starke Leistung." Zur Renntaktik sagt Guarato: "Er wird sicher schnell starten. Danach entscheidet Eric. Er kann auch verdeckt laufen. So kam er 2024 beim Sieg im Finale des Grand National du Trot sogar von hinten, und vor Iroise de la Noe ins Ziel. Vielleicht verzichte ich diesmal auf die Klappen. Auf 2.700 Metern sollte er nicht zu sehr pullen." Mehr als zehn Jahre nach dem Doppelsieg der Ausnahmestute Roxane Griff (2014/2015) könnte der Stall Sebastien Guarato am Sonntag somit seinen dritten Triumph im prestigeträchtigen Prix de Cornulier feiern. |
|
| Mittwoch 14 Januar 22:43 Uhr | |
Luba Sonn schreibt: ...das mit der 'luft raus' habe ich ja nur deswegen so provokant formuliert, um meine wette zu promoten... ...die luft ist natürlich noch lange nicht raus, meine favoritin ist iroise de la noe übrigens aus folgenden gründen... ...nur 5 starts nach einer fast halbjährigen pause...also noch relativ frisch und mmn beim pda bei 100 %...stetig steigende formkurve (trotz des 9. platzes über die mitteldistanz; ihr laufen war da viel besser, als es die platzierung aussagt) und sie war nie am limit... ...dann noch die erinnerung daran, was schon beim letzten pda möglich schien und last but not least die fahrership von eric...all das ist natürlich keine garantie auf den sieg...und grundsätzlich sehe ich auch einen offenen pda...ich habe mich eben dieses jahr aus den genannten gründen für iroise de la noe entschieden... ...btw, gegen n. bazire habe ich nichts...aber jushua tree ist mir zu speziell, als das der filius mit ihm erfolgreich sein kann... ...edith:..auch bei meinem h2h-angebot ist die luft noch nicht raus...600 eur warten noch darauf, von mir verbrannt zu werden...
|
|
| Donnerstag 15 Januar 10:15 Uhr | |
|
würde gerne die Wette annehmen, nur habe ich keinen den ich mit Überzeugung dagegen wetten würde. Das weit überwiegende Gros deiner Gegner wird Derieux genommen haben. Bei ihm hat mich, im Gegensatz zu vielen anderen, das letzte Rennen nicht überzeugt. Kein durchschlagender Speed wie früher. Bei Epic kommt meine Schwedenallergie zum Tragen. Aus Josh Power werde ich noch nicht wirklich schlau und der kleine Bazire ist halt der kleine Bazire. Frank Gio braucht ein passendes Rennen. Aber das ist bestimmende Problem bei diesem PDA mMn. Der Rennverlauf wird diesmal absolut ausschlaggebend sein. Viele Teilnehmer sind ganz eng zusammen. Und den Rennverlauf vorrauszusagen ?????? Keine Ahnung. Hat jemand dazu eine Meinung. Ach ja, Iroise könnte ich auch nicht wetten, da dort meine Levesqueallergie zuschlägt. Könnte aber noch mit Eric-Impfe gedämmt werden. Weiss ich noch nicht. |
|
| Donnerstag 15 Januar 12:19 Uhr | |
|
Gambler , gegen diese ganzen Allergien helfen nur Valuetabletten . Aber mal ernsthaft , kann mich an keinen Amerique in den letzten Jahren erinnern der vorab so offen ausgesehen hat . Gibt acht bis zehn Kandidaten mit Siegchancen und wie du schriebst der Rennverlauf wirds entscheiden . Am Ende wahrscheinlich wieder auf Schienen und irgendwer wird mir danach sagen : " so wie ich es erwartet habe " . |
|
| Donnerstag 15 Januar 12:35 Uhr | |
|
Stimmt, Valuetabletten könnten helfen. Muss mir jetzt nur noch überlegen welche Quote ein Value wäre. |
|
| Donnerstag 15 Januar 12:47 Uhr | |
|
Meine Vorhersage: Eric gewinnt seinen ersten PdA. Er wird einen top Zug finden und im Einlauf zur Stelle sein. Go On Boy wird unter die ersten fünf kommen, aber zu spät in der Entscheidung sein oder zu aufwendig vorgetragen werden. Epic ebenfalls top fünf. Nicolas wird leider nicht ganz vorne hinkommen, aber für Abwechslung und Tempo im Rennverlauf sorgen. Frank Gio, wie Epic top fünf. Auch diese beiden könnten für Tempo sorgen. Vor allem Epic. Wie schon von euch geschrieben, insgesamt sehr offen. |
|
| Donnerstag 15 Januar 13:12 Uhr | |
Gambler schreibt: Der Rennverlauf wird diesmal absolut ausschlaggebend sein. Viele Teilnehmer sind ganz eng zusammen. Und den Rennverlauf vorrauszusagen ?????? Keine Ahnung. Hat jemand dazu eine Meinung. Das ist ja die Königsdisziplin...den Rennverlauf im Amerique vorherzusagen. Ist glaube ich unglaublich viel schwerer, als in tausend anderen Rennen. Vielleicht die ersten 500 Meter. Aber ich wüsste gar nicht wer dieses Mal, sagen wir mal auf Zielhöhe, in Front liegen sollte. Vielleicht Just Love You, wenn sie läuft. Oder Keep Going, wobei Mottier zu diesem Zeitpunkt da eigentlich nicht unbedingt sein möchte. Hokkaido? Schwer... |
|
| Donnerstag 15 Januar 13:17 Uhr | |
|
Anders Malmrot (Stall Zet): "Epic Kronos hat sehr gut gearbeitet" Zehn Tage vor dem Prix d’Amerique 2026 am 25. Januar, beginnt für Trainer Daniel Reden die finale Phase der Vorbereitung für seine beiden Cracks. Epic Kronos und Francesco Zet sind derzeit noch in Schweden stationiert und werden sich am Dienstag in Richtung Grosbois auf den Weg machen.
Foto: SCOOPDYGA
Nach der beeindruckenden Vorstellung von Epic Kronos Ende Dezember im Prix Tenor de Baune (Q4), zählt der Schützling von Daniel Reden neben dem Franzosen Jushua Tree zu den ersten Anwärtern auf den Sieg des Rennens, wenn es nach den Buchmachern geht. Auch die Kälte und der Schnee in Schweden haben das Training des Muscle Hill-Sohnes nicht beeinträchtigt, wie Anders Malmrot in Funktion als Manager des Stalles Zet berichtet hat: "Epic hat am Montag sehr gut gearbeitet. Trotz deutlicher Minus-Temperaturen war er perfekt. Die Trainingsbahnen auf der Anlage waren hervorragend präpariert. Wir hatten die Bahn zuvor mit Salz bearbeitet. Dadurch war sie gut federnd. Epic wird diesen Donnerstag noch einmal arbeiten und dann erneut am Montag, bevor es nach Grosbois geht. Anschließend wird er bis zum Prix d’Amerique nur noch leicht trainiert. Der Großteil der Vorbereitung findet bei uns zu Hause statt." Der zweifache Gruppe I-Sieger in Vincennes (UET Grand Prix und 'Tenor de Baune') wird von Francesco Zet begleitet, der bei seinem letzten Start in Schweden am 26. Dezember voll überzeugen konnte. "Dieser Sieg hat es uns ermöglicht, den Prix d’Amerique ins Visier zu nehmen. Im Monat zuvor hatte er enttäuscht, dafür gab es jedoch Gründe. Er wird erstmals in Grosbois arbeiten. Er ist bereits in Vincennes gelaufen (Neunter Finale UET Elite Circuit 2024), befand sich damals aber nicht in derselben Verfassung wie heute. Bei ihm ist es vor allem wichtig, ruhig zu bleiben und nicht zu viel Druck aufzubauen. Deshalb steht er seit mehreren Monaten auf der Koppel und trainiert gemeinsam mit Wallachen. Zuletzt reiste er für den Start in Solvalla zusammen mit Heavenly Zet. Für Paris wird es am Dienstag genauso sein. Heavenly Zet wird nicht im Rennen antreten, sondern dient ausschließlich als Reisebegleiter, um Francesco Zet Sicherheit zu geben", ergänzt Anders Malmrot. --------- Regis Breux (Haras du Pays d’Auge): "Wir sind die führenden Hengsthalter Frankreichs" Regis Breux zieht als Leiter des Haras du Pays d’Auge im Departement Calvados, für den ParisTurf eine erste Bilanz der bevorstehenden Decksaison 2026.
Foto: Jean-Charles Briens
In der neuen Decksaison werden im Haras du Pays d’Auge elf Hengste im Einsatz sein, nachdem es im Vorjahr noch dreizehn Beschäler waren. Darunter sind weiterhin die bewährten Booster Winner und Boccador de Simm. "Im vergangenen Jahr wurden bei uns fast 900 Stuten gedeckt und 700 im Haras de Vaiges, einer weiteren Einheit, in der zehn Hengste stationiert sind", erklärt Regis Breux. "Zählt man beides zusammen, sind wir damit die führenden Traberhengsthalter Frankreichs, gemessen an der Zahl der gedeckten Stuten." Für die kommende Saison möchte Regis Breux trotz der allgemein pessimistischen Stimmung optimistisch bleiben: "Wir haben einen schönen Katalog und bemühen uns um stimmige Preise. Wie in der letzten Saison gibt es Reservierungen für sehr gefragte Hengste, die sich längst bewiesen haben, wie Boccador de Simm, Booster Winner und Orlando Vici. Bei den anderen warten die Kunden noch ab. Zudem gibt es eine ungleiche Konkurrenz durch bestimmte Anteilseigner, zumindest bei den weniger gefragten Hengsten. Ich mache aber mir keine Sorgen, die Züchter werden sich später entscheiden. Wir werden sie demnächst auch persönlich treffen, unter anderem auf der Messe am Freitag vor dem Amerique, auf dem Salon du Trot in Saint-Lo am 13. Februar oder bei unseren Tagen der offenen Tür." --------- Karriereende für Kana de Beylev In einem kürzlich geführten Interview mit William Bigeon, hat der Trainer noch angekündigt, dass Kana de Beylev in diesem Winter nicht mehr an den Start kommen würde. Das nun das sportliche Karriereende beschlossen wurde, war zu diesem Zeitpunkt gar kein Thema.
Foto: SCOOPDYGA
Während sich mit King Opera ein Alters- und Trainingsgefährte über den Prix de Belgique für den Amerique qualifizierte, wird Kana de Beylev also in der Zukunft der Rennbahn fernbleiben. Die überraschende Nachricht wurde am Mittwochabend über die sozialen Netzwerke des Teams von William Bigeon verbreitet, nachdem gesundheitliche Probleme aufgetreten waren. Die Express Jet-Tochter war zuletzt bei ihrem sechsten Platz im Prix Doynel de Saint-Quentin zu sehen, der am 29. November von Fame and Glory gewonnen wurde. Kana de Beylev hat in ihrer großen Karriere einen Klassiker (Prix Ready Cash 2023) und sechs halbklassische Rennen gewonnen. Dabei brachte es die nun 6jährige auf stattliche 897.800 Euro und eine Bestmarke von 10,1. Im Post wurde bei diesen starken Ergebnissen nach "einer tadellosen Karriere?" gefragt. "Nein...besser als das", lautet die Antwort auf die selbst gestellte Frage. "Vorbildlich. Immer präsent, selbst wenn der Kampf von vornherein verloren schien." Nun gilt es für die Vertreterin der Farben von Joel Seche, im Gestüt für Aufsehen zu sorgen. --------- Decksaison 2026 - Ready Cash über Nachkommen weiterhin gefragt Während die ersten Abfohlungen gerade geschehen sind und sich die Züchter gemeinsam mit ihren Tierärzten auf die Betreuung ihrer Mutterstuten vorbereiten, dann hat die Geburtssaison für den Q-Jahrgang begonnen. Damit nimmt aber natürlich auch die Decksaison 2026 Fahrt auf, die auf jeder der rund fünfzig Deckstationen in Frankreich unter Hochdruck vorbereitet werden.
Neuer Deckhengst Mack de Blary - Foto: SCOOPDYGA
Im vergangenen Jahr waren es rund 8.800 Zuchtstuten, die quer durch Frankreich transportiert wurden, um besamt zu werden - nahezu die gleiche Zahl wie in der Saison zuvor. Auf der Seite der Hengsthalter werden etwas mehr als 240 Vererber auf die Saison vorbereitet. Ebenfalls eine Zahl, die nahezu identisch mit der des Vorjahres ist. "Ich will nicht verbergen, dass zu Beginn dieser Saison vor allem die Sorge überwiegt", erklärt Francois Cotreuil, Präsident des neuen Syndikats der professionellen Traberhengsthalter, dass vor etwas mehr als einem Jahr neu aufgestellt wurde. "Entgegen dem, was manche sagen, habe ich den Eindruck, dass die Saison nur schwer in Gang kommt. Auf den verschiedenen Messen sehe ich wenig Publikum, ebenso auf den Rennbahnen. Nicht nur die PMU ist von der Krise betroffen, und es sind auch nicht nur die Rennen, die unter den aktuellen finanziellen Schwierigkeiten leiden. Die Zucht ist ein Beruf aus Leidenschaft, aber auch eine sehr kostenintensive Tätigkeit. Ich hoffe einfach, dass sich die Zahl der gedeckten Stuten von 2025 im Jahr 2026 halten wird. Wir Hengsthalter werden unser Möglichstes tun, doch durch die zunehmende Zahl an Deckakten, die privat über verschiedene Plattformen von Anteilseignern gehandelt werden, sowie durch viele Trainer, die inzwischen eigene Deckstationen gegründet haben, ist unser Berufsstand stark bedroht." Obwohl Ready Cash im August 2023 im Alter von 18 Jahren infolge einer Kolik verstorben ist, sorgt er weiterhin für Schlagzeilen. Der Ausnahmehengst von Philippe Allaire dominierte auch die Saison 2025 erneut als Vererber und liegt im Ranking vor seinem besten Sohn Face Time Bourbon, der sich aufmacht, die Nachfolge seines berühmten Vaters anzutreten. In dieser Linie kommt nun auch Mack de Blary auf den Markt der jungen Deckhengste und weckt bereits großes Interesse, nachdem er von seinem Umfeld in kürzester Zeit syndiziert wurde. 25 neue Hengste Rund 25 neue Hengste werden ihre Dienste in der Saison 2026 anbieten. Bei den Vierjährigen findet sich an der Spitze seines Jahrgangs Mack de Blary (500 Euro bei Reservierung plus 4.500 Euro bei Geburt des Fohlens), ebenso wie Magic Man, Magnum du Choquel, Maitre Jacques, Mat Manathis oder Mystic Sonato. Der Sieger des Prix du President de la Republique, L’Ecrin d’Or (3.000 Euro bei lebendem Fohlen), sowie der Gewinner des Criteriums der 4jährigen, Lancier du Goutier (500 + 6.500 Euro), werden ebenfalls erstmals im Deckeinsatz stehen. Ebenso wie Lemon Tree, Looping Day und Lucky Jackson. Auch Keynote, Jason, Iway, Instinct d’Am und Indy Dark werden den Züchtern erstmals angeboten.
Top 10 der Deckhengste nach Gewinnsumme 2025 Ready Cash Face Time Bourbon Booster Winner Love You Royal Dream Bird Parker Prodigious Village Mystic Boccador de Simm
Top 10 der Mutterväter nach Gewinnsumme 2025 Goetmals Wood Coktail Jet Love You Ready Cash Ganymede Prodigious Look de Star Jag de Bellouet Buvetier d’Aunou
Christophe Bridault: "Ein ermutigender Saisonstart" Seit rund zehn Jahren betreibt Christophe Bridault 'Espace-Trot'. In dieser Zeit ist er zu einem der gefragtesten Vermittler geworden, sei es beim Kauf von Pferden, bei der Syndizierung von Deckhengsten oder beim Verkauf von Deckakten und Hengstanteilen. "Wir haben die wichtigsten Syndizierungen des Jahres 2025 begleitet, nämlich Mack de Blary, Magic Man, Magnum du Choquel und L’Ecrin d’Or, und gleichzeitig rund 700 Bedeckungen an Züchter verkauft - mehr als 2024", erklärt der 47jährige Makler. "Da wir Mitte Januar bereits bei 200 verkauften Deckakten liegen, gegenüber 150 zum gleichen Zeitpunkt im Jahr 2025, präsentiert sich die Decksaison 2026 bislang recht positiv, mit einem insgesamt aktiven Markt, auch wenn es sicher etwas mehr Verhandlungen gibt als in den Vorjahren. Die Züchter sind nach wie vor da. Das obere Segment läuft gut, aber viele wenden sich auch jungen Hengsten zu. Face Time Bourbon, Boccador de Simm, Booster Winner oder Hohneck bleiben die gefragtesten bewährten Hengste. Bei den jungen Vererbern gab es eine echte Begeisterung für Mack de Blary, Magic Man und Magnum du Choquel. Trotz einer gewissen allgemeinen Tristesse habe ich nicht den Eindruck, dass die Zucht zu Beginn dieses Jahres wirklich beeinträchtigt ist. Auch wenn es natürlich noch viel zu früh für ein endgültiges Urteil ist." |
|
| Donnerstag 15 Januar 14:11 Uhr | |
|
Wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo eine Value-Tablette her. Wollen wir nicht eine Gemeinschaftspraxis aufmachen? Ich glaube, wir könnten vielen Menschen helfen. |
|
| Donnerstag 15 Januar 15:06 Uhr | |
hotplayboy schreibt: Quinte a 5€ drin |
|
| Donnerstag 15 Januar 15:13 Uhr | |
|
Ohne das Bankpferd wird's schwer |
|
| Donnerstag 15 Januar 15:20 Uhr | |
|
Dann geb ich auch noch meinen Senf dazu, so wie Epic gewonnen hat und nur daran kann man sich ja orientieren, geht der Sieg nur über ihn! Er wäre ja nun wirklich nicht der erste Schwede der den PDA gewinnt! |
|
| Donnerstag 15 Januar 18:25 Uhr | |
|
Ich habe wohl dieselben Allergien wie Gambler.
|
|