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BILD-POKAL MIT SPORT, SHOW UND STIMMUNG
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Freitag 01 Mai 22:01 Uhr
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Babapaps

Themen: 10
Beiträge: 662

Sehr toll gemacht der Schein. Gratuliere! 👍

Samstag 02 Mai 07:27 Uhr
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Lanti

Themen: 11
Beiträge: 2733

Also mal ehrlich Alexander, da kann man zu deiner großen Klappe durchaus ein gespaltenes Verhältnis haben, aber diese V7 trifft man nicht mal so!! 👍

Samstag 02 Mai 07:27 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

Bei den voraussichtlichen Derbystartern waren einige interessante Ansätze zu sehen, aber auch viele relativierende Eindrücke. Was auffiel:

Velten Manhattan bestätigt leider ein bekanntes Muster der Velten-Pferde. Es fehlt oft an Durchschlagskraft in Front, und zudem scheint die Haltbarkeit begrenzt. Der Auftritt gestern war enttäuschend - trotz eines Rückenrennens.

Auch Jaccomo konnte sich nicht für höhere Aufgaben empfehlen. Ein solches Rennen muss er bei diesem Verlauf eigentlich gewinnen. Diese Chance hat er klar liegen lassen.

Pirate Newport zeigte sich als ehrliches Pferd, konnte sich aber nicht entscheidend von seiner belgischen Begleiterin lösen. Diese hätte vom Können her durchaus Stuten-Derby-Format - ist aber Belgierin. Für Pirate Newport kann es nur um das Erreichen des Derby-Finale-Ticket gehen - wenn überhaupt.

Wisconsin hingegen sollte unbedingt für das kommende Derby im Auge behalten werden. Auch wenn noch einige starke Pferde, insbesondere aus den Niederlanden, nachrücken dürften, sticht er vom Typ her heraus. Schon in der Qualifikation überzeugte er durch Ausdruck und Stil. Die Zeit (19,2) war zwar deutlich langsamer als etwa die 15,3 der Bakker-Stute, aber deutlich aussagekräftiger. Zeiten sind ohnehin zweitrangig – entscheidend sind Stil, Rennverlauf und Gegnerschaft.

Taktisch lief bei diesem Rennen einiges unglücklich. Bot hatte offenbar einen zu starren Plan und wollte unbedingt verdeckt fahren. Das wurde ihm fast zum Verhängnis, da das Tempo vorne zu niedrig war. Er hätte spätestens vor den Tribünen reagieren und nach außen gehen müssen – der Sieg wäre deutlicher und mit hoher Leichtigkeit ausgefallen. So saßen Bot, MZ und Jos bei langsamer Fahrt eingesperrt fest, was auf diesem Fahrerniveau ungewöhnlich ist. Bakker konnte das Tempo mit einem schwächerem Pferd kontrollieren. Letztlich ein glücklicher Sieg, aber man hätte aufgrund der Besonderheit des Rennens -immerhin war es Bestandteil einer Jackpot V7- mehr Ernsthaftigkeit bei Bot gewünscht.

Tyron Hill ist ein Pferd, für das man Sympathie entwickeln muss. Hervorragend gezogen und bereits seit der Qualifikation als außergewöhnlich erkennbar. Die investierte Operation (10.000 Euro) von Herrn Dürr spricht Bände. 

Fire Wise As ist für mich ein typischer Vertreter aus Italien: sehr startschnell und sofort vorne, was natürlich ein Vorteil ist. Den Sieg sollte man jedoch nicht überbewerten. Ustinov hätte vor den Tribünen zwingend nach außen gemusst – so kam er im Endkampf nie zur Entfaltung. Er hätte den Sieger geschlagen, der gegen Seven kämpfte musste, der in Wolvega nie die Erwarten übertrifft.

Myrena lieferte eine außergewöhnliche Leistung ab. Mit diesem Sieg katapultiert sie sich praktisch ins Stuten-Derby-Finale, und ihr Marktwert dürfte sich massiv gesteigert haben. Selbst starke Konkurrenz – etwa die Stonewashed-Tochter aus dem Stall von Alessandro Gocciadoro – müsste sich warm anziehen. Entscheidend wird sein, ob sie ihre Form halten oder sogar steigern kann. Sollte Letzteres eintreten, steht hier ein echtes Top-Pferd im Stall von Henk.

Joie de Vivre zeigt sich im neuen Quartier unverändert: optisch sehr ansprechend, aber mit klarer Schwäche auf den letzten 200 Metern. Ihm fehlt es an Kampfgeist – das dürfte sich auch nicht mehr grundlegend ändern.

Mit Germanicus dürfte sich eine weitere vermeintliche Derbyhoffnung erledigt haben. Zwar körperlich gefestigt, aber die gezeigte Leistung war deutlich unter Erwartung. Vor dem Rennen hatte ich ihn hinter Franzl, aber vor Bella Tyrolia gesehen – zumindest diese hätte er schlagen müssen.

Mendoza Cabirat hingegen zeigte als Dreijährige eine klare Steigerung und machte das Rennen spannend.

Bei White Flak sah es im Schlussbogen zunächst nach einem souveränen Sieg aus, am Ende wurde es jedoch knapp. Ich hatte im Vorfeld einen leichteren Erfolg erwartet. Dennoch sollte man den starken Antritt über die vierte Spur durch den Schlussbogen in der schnellsten Phase und den Umstand berücksichtigen, dass es ein Start nach Pause war. Sie ist eine solide starke Stute mit weiterem Entwicklungspotenzial.

 

Samstag 02 Mai 09:03 Uhr
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kolomaznik

Themen: 16
Beiträge: 681
Alexander schreibt:

Bei den voraussichtlichen Derbystartern waren einige interessante Ansätze zu sehen, aber auch viele relativierende Eindrücke. Was auffiel:

Velten Manhattan bestätigt leider ein bekanntes Muster der Velten-Pferde. Es fehlt oft an Durchschlagskraft in Front, und zudem scheint die Haltbarkeit begrenzt. Der Auftritt gestern war enttäuschend - trotz eines Rückenrennens.

Auch Jaccomo konnte sich nicht für höhere Aufgaben empfehlen. Ein solches Rennen muss er bei diesem Verlauf eigentlich gewinnen. Diese Chance hat er klar liegen lassen.

Pirate Newport zeigte sich als ehrliches Pferd, konnte sich aber nicht entscheidend von seiner belgischen Begleiterin lösen. Diese hätte vom Können her durchaus Stuten-Derby-Format - ist aber Belgierin. Für Pirate Newport kann es nur um das Erreichen des Derby-Finale-Ticket gehen - wenn überhaupt.

Wisconsin hingegen sollte unbedingt für das kommende Derby im Auge behalten werden. Auch wenn noch einige starke Pferde, insbesondere aus den Niederlanden, nachrücken dürften, sticht er vom Typ her heraus. Schon in der Qualifikation überzeugte er durch Ausdruck und Stil. Die Zeit (19,2) war zwar deutlich langsamer als etwa die 15,3 der Bakker-Stute, aber deutlich aussagekräftiger. Zeiten sind ohnehin zweitrangig – entscheidend sind Stil, Rennverlauf und Gegnerschaft.

Taktisch lief bei diesem Rennen einiges unglücklich. Bot hatte offenbar einen zu starren Plan und wollte unbedingt verdeckt fahren. Das wurde ihm fast zum Verhängnis, da das Tempo vorne zu niedrig war. Er hätte spätestens vor den Tribünen reagieren und nach außen gehen müssen – der Sieg wäre deutlicher und mit hoher Leichtigkeit ausgefallen. So saßen Bot, MZ und Jos bei langsamer Fahrt eingesperrt fest, was auf diesem Fahrerniveau ungewöhnlich ist. Bakker konnte das Tempo mit einem schwächerem Pferd kontrollieren. Letztlich ein glücklicher Sieg, aber man hätte aufgrund der Besonderheit des Rennens -immerhin war es Bestandteil einer Jackpot V7- mehr Ernsthaftigkeit bei Bot gewünscht.

Tyron Hill ist ein Pferd, für das man Sympathie entwickeln muss. Hervorragend gezogen und bereits seit der Qualifikation als außergewöhnlich erkennbar. Die investierte Operation (10.000 Euro) von Herrn Dürr spricht Bände. 

Fire Wise As ist für mich ein typischer Vertreter aus Italien: sehr startschnell und sofort vorne, was natürlich ein Vorteil ist. Den Sieg sollte man jedoch nicht überbewerten. Ustinov hätte vor den Tribünen zwingend nach außen gemusst – so kam er im Endkampf nie zur Entfaltung. Er hätte den Sieger geschlagen, der gegen Seven kämpfte musste, der in Wolvega nie die Erwarten übertrifft.

Myrena lieferte eine außergewöhnliche Leistung ab. Mit diesem Sieg katapultiert sie sich praktisch ins Stuten-Derby-Finale, und ihr Marktwert dürfte sich massiv gesteigert haben. Selbst starke Konkurrenz – etwa die Stonewashed-Tochter aus dem Stall von Alessandro Gocciadoro – müsste sich warm anziehen. Entscheidend wird sein, ob sie ihre Form halten oder sogar steigern kann. Sollte Letzteres eintreten, steht hier ein echtes Top-Pferd im Stall von Henk.

Joie de Vivre zeigt sich im neuen Quartier unverändert: optisch sehr ansprechend, aber mit klarer Schwäche auf den letzten 200 Metern. Ihm fehlt es an Kampfgeist – das dürfte sich auch nicht mehr grundlegend ändern.

Mit Germanicus dürfte sich eine weitere vermeintliche Derbyhoffnung erledigt haben. Zwar körperlich gefestigt, aber die gezeigte Leistung war deutlich unter Erwartung. Vor dem Rennen hatte ich ihn hinter Franzl, aber vor Bella Tyrolia gesehen – zumindest diese hätte er schlagen müssen.

Mendoza Cabirat hingegen zeigte als Dreijährige eine klare Steigerung und machte das Rennen spannend.

Bei White Flak sah es im Schlussbogen zunächst nach einem souveränen Sieg aus, am Ende wurde es jedoch knapp. Ich hatte im Vorfeld einen leichteren Erfolg erwartet. Dennoch sollte man den starken Antritt über die vierte Spur durch den Schlussbogen in der schnellsten Phase und den Umstand berücksichtigen, dass es ein Start nach Pause war. Sie ist eine solide starke Stute mit weiterem Entwicklungspotenzial.

 

Ustinov war ne riesige Fehlfahrt. Hätte selbst im 2.Gang gewonnen, hätte sich Franzl nicht einsperren lassen. Hat man ja im Einlauf gesehen, was der noch für nen Speed entwickelte, aber da wars schon meilenweit zu spät.

Samstag 02 Mai 10:46 Uhr
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Joern Finger

Themen: 19
Beiträge: 935

Ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei Uwe Küster und seinem gesamten Team von GelsenTrabPark GelsenTrabPark bedanken!

 

Es war ein sehr gelungener Renntag, der Service und das Catering im "You better bet Club" grandios und die Stimmung riesig!

 

Danke für das Engagement. Ich freue mich aufs nächste Mal! Liebe Grüße aus dem 7°C kühlen Umeå 🥶🥶🥶

Samstag 02 Mai 10:49 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

Das liegt an seiner Einstellung. Grundsätzlich ist Franzl im Rennverlauf schwerer zu lesen als seine Pferde. Ich behaupte sogar, ich kenne ihn besser, als er sich selbst kennt.

Bei Ustinov bestand die große Gefahr, dass er direkt am Start vom späteren Sieger überlaufen wird, da italienische Pferde erfahrungsgemäß sehr schnell beginnen. Wenn er dann innen liegt und sich die Rennsituation so entwickelt, dass er vor der Entscheidung steht, in die zweite Spur zu wechseln oder innen zu bleiben, entscheidet er sich meist für die Innenlage. Im Nachhinein kann er dann argumentieren, dass er festsaß und freikommend womöglich gewonnen hätte – ein Muster, das sich durch seine Karriere zieht.

Dabei hätte er Ustinov mit einem Wechsel in die Todesspur nicht überfordert. Es geht immer darum, ob ich meinem Pferd einen härteren Rennverlauf zumute und dabei an sein Limit gehe – oder ob ich innen bleibe und damit bewusst in Kauf nehme, den Formenspiegel zu verschlechtern.

Bakker wäre weder mit Ustinov noch mit Wisconsin innen geblieben. Er setzt seine Pferde konsequent entsprechend ihres Leistungsvermögens ein.

Zoom Diamant kam mit der innersten Startnummer für seine Verhältnisse fast zu gut weg. Er stand vor der Entscheidung: nach außen wechseln und ein sehr hartes Rennen gegen starke Konkurrenz riskieren – oder innen bleiben. Entsprechend seinem Naturell und seiner fahrerischen Klasse entschied sich Bakker für die Außenspur.

Zoom wurde zwar müde, doch Bakker ging keineswegs über das Limit des Pferdes. Ich bin überzeugt, dass Zoom beim nächsten Start wieder genauso stark auftreten wird. Letztlich scheiterte er an einem zu guten Start in Kombination mit einem zu anspruchsvollen Rennverlauf.

Bei Ustinov hingegen war die Gegnerschaft in der Breite durchaus schlagbar – selbst aus der Todesspur heraus. Hätte Seppi klare Anweisungen bekommen, hätte ich ihm gesagt: „Fahr raus – das schafft Ustinov. Dann stehst du am Ende im Winner Circle.“

Deshalb kam er für mich auch nicht als Bank in Frage – die Gefahr des Festsitzens war einfach zu groß.

Bei White Flak hingegen war die äußere Startnummer sogar von Vorteil. Es war gut einzuschätzen, dass Franzl hier nicht an seiner Einstellung scheitert und keine Gefahr besteht, eingesperrt zu werden – was bei den Startnummern 1 oder 2 durchaus hätte passieren können. In diesem Fall wäre ein Sieg deutlich unwahrscheinlicher gewesen.

Auch ein zu langsamer Rennverlauf war nicht zu erwarten, da Mieras nicht dafür bekannt ist, das Tempo extrem zu verschleppen. Zudem war mit MN ein Pferd im Rennen, das meiner Meinung nach etwas überschätzt wurde und ebenfalls für Tempo sorgen konnte.

Abschließend möchte ich noch die Aufmerksamkeit auf Denise Schuch lenken. Ich hatte ihr im Vorfeld gesagt, dass sie mit keinem ihrer Starter unter die Top 3 kommt – auch, um sie ein wenig zu motivieren. Umso größer war danach ihre Freude: über die starken Leistungen ihrer Pferde, ihr eigenes fahrerisches Können – und darüber, dass sie es einem „Großmaul“ gezeigt hat. Genau so soll es sein.

Übrigens Gratulation an deiner getroffen DD, gut gespielt Jörn!

 

Samstag 02 Mai 11:05 Uhr
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High Roller

Themen: 25
Beiträge: 3440

Mal ein paar Zahlen ( ohne Gewähr !!! )

Gelsenkirchen 

Umsatz 2026 bei 233 K in dreizehn Rennen ( Schnitt 17.9 K ) . Umsatz 2025 war 283 K bei zwölf Rennen ( Schnitt 23.6 K ) . Bahnumsatz pro Rennen gesunken von 9.5 K auf 8.2 K pro Rennen . Außenumsatz gesunken von 14.1 K auf 9.70 K pro Rennen von 2025 zu 2026

Als Vergleich 

Letzter Renntag Krefeld 2026 Umsatz 253 K bei acht Rennen ( Schnitt 31.625 K ) zu 139 K bei sechs Rennen in 2025 ( Schnitt 23.15 K ) . Entspricht einer Steigerung von 36.5 % !!! Innerhalb eines Jahres 

Düsseldorf letzter Renntag 2026 bei sieben Rennen 279 K ( Schnitt 39.85 K ) zu 132.7 K ebenfalls bei sieben Rennen in 2025 ( Schnitt 18.95 K ) . Eine Steigerung von sage und schreibe 110 % .

Zahlen lügen nicht und Umsatz zieht Umsatz ( alte Weisheit ) . Irgendwas machen die Galopper anders .

 

Samstag 02 Mai 11:31 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654
High Roller schreibt:

Mal ein paar Zahlen ( ohne Gewähr !!! )

Gelsenkirchen 

Umsatz 2026 bei 233 K in dreizehn Rennen ( Schnitt 17.9 K ) . Umsatz 2025 war 283 K bei zwölf Rennen ( Schnitt 23.6 K ) . Bahnumsatz pro Rennen gesunken von 9.5 K auf 8.2 K pro Rennen . Außenumsatz gesunken von 14.1 K auf 9.70 K pro Rennen von 2025 zu 2026

Als Vergleich 

Letzter Renntag Krefeld 2026 Umsatz 253 K bei acht Rennen ( Schnitt 31.625 K ) zu 139 K bei sechs Rennen in 2025 ( Schnitt 23.15 K ) . Entspricht einer Steigerung von 36.5 % !!! Innerhalb eines Jahres 

Düsseldorf letzter Renntag 2026 bei sieben Rennen 279 K ( Schnitt 39.85 K ) zu 132.7 K ebenfalls bei sieben Rennen in 2025 ( Schnitt 18.95 K ) . Eine Steigerung von sage und schreibe 110 % .

Zahlen lügen nicht und Umsatz zieht Umsatz ( alte Weisheit ) . Irgendwas machen die Galopper anders .

 

ich verstehe es nicht, wie man deine Zahlen konsequent im deutschen Trabrennsport ignorieren kann, damit meine ich auch Daglfing, ich habs ihnen öfters gesagt. 

Wie wenn ein frischer Eliteloppet-Sieger im Bildpokal läuft und am Toto 1000 zahlt und überlegen gewinnt, und man diesen ignorierte, so eindeutig sind deine Zahlen, aber genau das ist der Deutsche Trabrennsport!!!!

Samstag 02 Mai 11:38 Uhr
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Lanti

Themen: 11
Beiträge: 2733

Ignoranz, Bauernschläue, Arroganz, Dummheit, verfangen in Traditionen....

Suchs dir aus

Samstag 02 Mai 13:04 Uhr
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Markus H

Themen: 14
Beiträge: 1212

Dann muss man sich auch gestern Leipzig nur ansehen. Ohne V Wette und ohne Viererwette: 13.500 Besucher sorgten in acht Rennen für einen Gesamtumsatz von 360.652,45 Euro. Alleine auf der Bahn waren es 197.181,50  Euro. Vor einem Jahr 210.084,49 Euro. 

Samstag 02 Mai 13:31 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

Wer auch immer die Nachschau aus Gelsenkirchen verfasst hat, hat es geschafft, die Nachschau in ein schwer verdauliches Textmonster zu verwandeln. Unübersichtlicher und zäher kann man Inhalte kaum aufbereiten.

Es stellt sich mir ernsthaft die Frage, warum man im Jahr 2026 noch Rennverlaufsprotokolle niederschreibt, als gäbe es kein Videoarchiv. Jeder halbwegs Interessierte schaut sich die Rennen selbst an. Eine Nachschau sollte einordnen, zuspitzen, bewerten – nicht einschläfern. Genau daran scheitert dieser Text komplett. Kein Spannungsbogen, keine klaren Thesen, kein Mehrwert. 

Besonders absurd wird es bei der offenbar willkürlichen Hervorhebung einzelner Pferde. Dass etwa Obelix Newport unter Jens Bergmann in einer Art Sonderkasten abgehandelt wird -, "OBELIX NEWPORT (JENS BERGMANN) wurde aus dem neuen Quartier ansprechend vorgestellt. Nach einer kleineren Pause zeigte er auf dem fünften Rang eine durchaus beachtliche Leistung und ließ dabei eine gute Partie erkennen."   ohne erkennbares Konzept oder Relevanz, wirkt eher wie eine unfreiwillige Parodie als wie seriöse Berichterstattung. Inhaltlich bleibt das Ganze dann auch noch erschreckend banal.

Auf der Bahn war die nicht getroffene V3 mit rund 1.850 Euro Jackpot Gesprächsthema.  Die getroffene V7, bei der man rund 25.000 Euro gewinnen konnte, wird komplett unterschlagen. Das wäre eigentlich die perfekte Schlagzeile gewesen, auch im Sinne der Eigenwerbung. Stattdessen: nichts.

Dass der Umsatz in der V7 gleichzeitig erschreckend niedrig war – was sich auch in den High-Roller-Zahlen widerspiegelt – hätte ebenfalls Anlass für eine kritische Einordnung geboten. Zwar nicht für die Nachschau aber fürs eigene Feedback.

 

Samstag 02 Mai 14:01 Uhr
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Tolstoi

Themen: 1
Beiträge: 325

Daß Du grundsätzlich zu allem deinen Senf dazu geben mußt nervt ziemlich.

Samstag 02 Mai 14:08 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

glaub eher dein Senf ist schon abgelaufen und ohne Nährwert

Samstag 02 Mai 14:18 Uhr
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Tino

Themen: 61
Beiträge: 1997

Eine schöne Veranstaltung mit kleinen Fehlern. Der Ton im Permit-Club war zu laut. Das war aber schon das größte Manko. Das man mit wenig Etat ein uraltes Gebäude nur bedingt in Schuss halten kann haben (fast) alle eingesehen. Die Bedienung wieder Weltklasse, was von uns natürlich entsprechend gewürdigt wurde. Das Buffet gut, für jeden etwas dabei, wurde den ganzen Tag über ausreichend nachgelegt, von weit vor dem ersten Rennen bis zum Schluss. Oder einigen wir uns lieber darauf wie ich noch Apetit hatte. Wieder viele alte Freunde getroffen, mit guten Bekannten gesprochen und neue kennen gelernt. Ein geiler Tag. Danke, GelsenTrabPark GelsenTrabPark  !!

Dafür das ich mit Brand nach Hause gegangen bin kann der Verein nichts.

Großer Dank an Vater und Tochter  Oppoli die uns zwei Suffköppe noch bis nach Hause gebracht haben.

Samstag 02 Mai 14:35 Uhr
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Tino

Themen: 61
Beiträge: 1997

Noch was vergessen: SOOO groß war der Brand gar nicht. Ich konnte achim achim  ja noch beim Ponny-Rennen auf Grade gegen Ungrade noch einen Fünfer aus dem Kreuz laiern.

Samstag 02 Mai 14:44 Uhr
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Babapaps

Themen: 10
Beiträge: 662
Alexander schreibt:

Auf der Bahn war die nicht getroffene V3 mit rund 1.850 Euro Jackpot Gesprächsthema.  Die getroffene V7, bei der man rund 25.000 Euro gewinnen konnte, wird komplett unterschlagen. Das wäre eigentlich die perfekte Schlagzeile gewesen, auch im Sinne der Eigenwerbung. Stattdessen: nichts.

Dass der Umsatz in der V7 gleichzeitig erschreckend niedrig war – was sich auch in den High-Roller-Zahlen widerspiegelt – hätte ebenfalls Anlass für eine kritische Einordnung geboten. 

 

Vielleicht gibt es ja bald wieder ein Sendeformat, dass auch diesen Missstand im TRS beheben wird?

Habe nie verstanden, warum die größten Verkaufsargumente unterschlagen werden - z.B. auch mit einem Übertragungsende vor Bekanntgabe der Knallerquoten. Gestern nicht, aber ist auch schon geschehen.

Samstag 02 Mai 15:25 Uhr
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Amateur

Themen: 24
Beiträge: 1136
Alexander schreibt:

Dass der Umsatz in der V7 gleichzeitig erschreckend niedrig war – was sich auch in den High-Roller-Zahlen widerspiegelt – hätte ebenfalls Anlass für eine kritische Einordnung geboten. Zwar nicht für die Nachschau aber fürs eigene Feedback.

 

Die Gründe sind ja bekannt, gerade in Zusammenhang mit GE oft genug thematisiert worden, interessiert hat es dort noch nie jemanden geschweige denn, dass ein erkennbares Bemühen nach Besserung zu registrieren gewesen wäre. Es gibt nicht wenige, mich eingeschlossen, die sogar nicht überrascht gewesen wären, hätte man die Garantie verfehlt.

Samstag 02 Mai 15:30 Uhr
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Alexander

Themen: 4
Beiträge: 654

Es ist mir völlig schleierhaft, wie der Verein so eine Nachschau durchwinken kann. Das ist inhaltlich peinlich.

Es werden belanglose Beobachtungen aneinandergereiht und Pferde erwähnt, die unplatziert geblieben sind, ohne irgendeinen Erkenntnisgewinn zu liefern. Eine Nachschau sollte Orientierung geben – nicht Zeit stehlen.

Obelix Newport wird als „ordentlicher Fünfter“ erwähnt. Und jetzt? Was soll der Leser damit anfangen? Wo ist der Mehrwert? Wo die Einordnung?
Walkoffame Diamant „zeigte Konstanz als Dritter“ – bei drei Startern - die ins Ziel kamen. Das ist keine Analyse, das ist ein schlechter Witz. Das hat ja nicht mal mit Watchpferden zu tun - oder was weiß ich was der Autor damit bezwecken wollte. 

Und dann solche Perlen wie: „Die V3 sorgte bei 1.850 Euro Umsatz für Gesprächsstoff.“ Bei wem denn bitte? Am Stammtisch? Oder hat man sich das Gespräch einfach dazugedacht, damit überhaupt irgendetwas nach Relevanz klingt?

Der Bildpokal setzt dem Ganzen die Krone auf: Zwei Absätze, oben und unten nahezu identisch, dazwischen  emotionslos runtergeschriebene Rennverläufe, die weder Tiefe noch Gefühle vermittelt. Das liest sich, als hätte jemand versucht, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Text zu produzieren.

Eine solche Nachschau ist keine 6 mehr – das ist Arbeitsverweigerung in Textform. Und dass so etwas intern freigegeben wird macht es bedenklich.

So verspielt man Interesse am Sport, statt es zu fördern.

Wenn der Verein eine Nachschau will, die diesen Namen auch verdient – 50 Euro, und ich liefere etwas, das Substanz, Haltung und echten Mehrwert hat. 

 

Samstag 02 Mai 15:41 Uhr
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Tino

Themen: 61
Beiträge: 1997

Ich mach es für 49 €!

40 gebe ich Holger Hülsheger Holger Hülsheger  für die Arbeit, 9 € mache ich plums.

Samstag 02 Mai 16:05 Uhr
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Babapaps

Themen: 10
Beiträge: 662

Sofern die Verwandtschaftsverhältnisse zu entsprechenden Gremiumsmitgliedern belegt werden können, darf man mitunter auch 25k€ für seine Leistungen in Rechnung stellen.

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