Forum

Willkommen zum Forum!

Nennungsschluss für das Dreijährigen-Kriterium beachten
Autor Beitrag
Donnerstag 12 Februar 19:15 Uhr
author

Lori-2599

Themen: 1
Beiträge: 52
Labido schreibt:

Damit steht die Serie im Widerspruch zum Zuchtziel „Frühreife“. Oder gilt dieses Zuchtziel nicht mehr?

Zitatende

 

Zuchtziel Frühreife? Wirklich,so wird das genannt?

Derby für 4j Pferde.🤣🤣

Worüber lachen sie ? Derby 3 Jährig war wohl 1000% besser als 4 Jährig. Hoffentlich wird dies bald auch den verantwortlichen klar und es wird wieder geändert. Leider ist es richtig Pferde die 2 jährig Geld verdienen weil sie im jungen Alter reif genug sind um Rennen zu laufen, daher der Begriff "frühreif" werden sie in dieser Ausschreibung nur bestraft. Schade Deutschland ihr vertreibt euch die guten jungen Pferde mit solchen Sachen selber. 

Donnerstag 12 Februar 19:26 Uhr
author

Yankee Butcher

Themen: 4
Beiträge: 155

Natürlich ist ein 4-Jähriger jung. Aber im internationalen Vergleich entscheidet sich Qualität oft schon mit zwei und drei Jahren.

Deutsche Pferde, die früh gefördert und geprüft werden, haben später deutlich bessere Chancen, auch international konkurrenzfähig zu sein. Wenn wir mithalten wollen, müssen wir frühe Leistungsbereitschaft unterstützen.

Derby 4jährig war ein großer Fehler 

Donnerstag 12 Februar 19:38 Uhr
author

Andreas Gruber

Themen: 5182
Beiträge: 3509
Andrea Kaufmann schreibt:
Andreas Gruber schreibt:

Nur mal eine Frage. Die 60.000.- Euro verteilt auf den Alltagssport wären bei  1.125 Rennen genau 53,33 Euro mehr Dotation pro Rennen im Alltsgssport. Oder 8.000 Euro pro Rennverein.

 Damit wird weder der Alltagsdport gerettet, noch ein Rennverein. Oder sieht das jemand anders?

Das ist tatsächlich etwas zu kurz gedacht.....natürlich helfen 53 euro pro Rennen nicht viel....aber diese 60.000 sind ja tatsächlich gesponsorte Nenngelder...das kann ich nicht verstehen. Da sind doch auch genug ausländische Besitzer, die müssen dann auch kein Nenngeld bezahlen, bis der Pott leer ist...aus dem deutschen PMU Pott. Das kann ich nicht verstehen, aber vielleicht erklärt es mir jemand

Aber genau diese ausländischen Besitzern haben mit ihren Staaten dazu mit beigetragen, dass das Geld in den PMU-Rennen überhaupt verdient wird.

Freitag 13 Februar 18:35 Uhr
author

Peter Neuss

Themen: 13
Beiträge: 1291

In meiner Logik sollten 2 jährige Pferde gut vorbereitet werden, Baby Races laufen ohne Toto und Dotation, 3 jährig max. 10 x starten und dann....

Aktuell passen Diamanten in das Konzept....ich denke seriös kann das niemand beurteilen.

Gute Pferde sind 2 jährig top und alle strahlen....vielleicht wären diese Pferde nach o.g. Kriterien weitaus besser geworden und nachhaltiger?

Leider gibt es dazu keine wissenschaftlichen Untersuchungen...oder?

 

Freitag 13 Februar 18:48 Uhr
author

Lanti

Themen: 10
Beiträge: 2527

Was den Pferdesport betrifft, sind nur im Rennsport 2 und 3jährige keine Babys!? Diese selbstgerechte Wahrheit hat der Rennsport exklusiv! Daran wird man auch wenig ändern können, die weltweiten Strukturen haben sich diesbezüglich zu stark verfestigt!

Freitag 13 Februar 19:31 Uhr
author

Labido

Themen: 5
Beiträge: 1648

Gutgemeinte Träume. 2jährige werden in Deutschland geschont.Der Unterbau für die 3 j Saison fehlt und dann kommt es zum desaster wie letztes Jahr.Hochdotierte Rennen als Farce mit 5 oder weniger Startern.

Freitag 13 Februar 20:21 Uhr
author

Tsunami Diamant

Themen: 14
Beiträge: 559

2jaehriges schonen bringt deswegen keinen guten 3j.

Die meisten guten 3j wurden 2j hart gearbeitet.

Unseren Diamanten kommen 3j Rennen entgegen. Ausser aber das wir 2j wenig starten, geschont werden sie nicht, sie arbeiten viel und regelmäßig.

Tsunami lief nicht 2j und gewann 3j das Derby.

Y not Diamant und Zoom Diamant kamen auch ueber die 3j Schiene.

Und Blizzard natürlich auch. 

 

Problematisch, gewinnt ein 2j bei uns 15.000+, musst du 3j ins Ausland wechseln. National bist du chancenlos

Samstag 14 Februar 09:06 Uhr
author

Andreas Gruber

Themen: 5182
Beiträge: 3509
Labido schreibt:

Gutgemeinte Träume. 2jährige werden in Deutschland geschont.Der Unterbau für die 3 j Saison fehlt und dann kommt es zum desaster wie letztes Jahr.Hochdotierte Rennen als Farce mit 5 oder weniger Startern.

Das liegt aber nicht an der Qualität, sondern an der Quantität.

 

Dienstag 17 Februar 10:23 Uhr
author

Andreas Gruber

Themen: 5182
Beiträge: 3509
Corinna Seyfang schreibt:
Andrea Kaufmann schreibt:

Wäre sehr interessiert an Meinungen zu der 240.000 Euro Serie.....vor allem in Hinblick auf die Erfahrungen der letzten Jahre. 

Ist so etwas in der jetzigen Phase zielführend? Könnte und müsste man dieses viele Geld nicht anderweitig einsetzen?

Meinungen?

Folgendes aus meiner persönlichen Sicht:

Ohne, dass ich mich mit dem Thema der Serie bis ins kleinste Detail auseinander gesetzt habe, fand ich die Teilnehmerzahl bei den Rennen teils sehr erschreckend... für mich würde es daher mehr Sinn machen, das Geld in den Alltagssport einzubringen oder den Rennvereinen mehr von den PMU-Prozenten abzugeben (ist natürlich nicht ganz uneigennützig gedacht, da mir die Zukunft von MD sehr am Herzen liegt).

Wir könnten es extrem gut gebrauchen, gerade weil es umgehend (!) Lösungen geben muss, damit z.B. München-Daglfing und Straubing überleben können.

Der Süden ist im Verhältnis zu anderen Regionen noch stark - bei der Zucht, bei den Aktiven, bei der Besitzerstruktur - das wird sich sicherlich schnell ändern, wenn die erste große Bahn aus finanziellen Gründen schließen muss.

Eine Möglichkeit für Rennvereine etwas mehr Spielraum zu bekommen wäre es doch auch, nur noch die Züchterprämien an dem HVT zu bezahlen, die auch wirklich an die Züchter ausbezahlt werden.

Allein in Straubing hätte der RV für die ersten vier Renntage einen zusätzlichen Spielraum von 5.006,50 Euro.

Dienstag 17 Februar 14:20 Uhr
author

Andrea Kaufmann

Themen: 4
Beiträge: 134

@andreas Gruber.....ja, das ist wahr.

Seit langem versuche ich das auch den Züchtern ans Herz zu legen.... Woche für Woche "kassiert" der Hauptverband die Prämien aus den Rennpreisen von ausländischen Pferden. 10 %  Prozent, bezahlt von den Rennvereinen in den sogenannten "Traberzuchtfonds". Da kommen pro Woche gut und gerne mal 3 - 4000 Euro zusammen .

Ich habe dazu auch schon den GF befragt.....er konnte mir nicht erklären, was mit dem Geld passiert.

Bitte.... Diskutieren, Anfragen.... entweder das Geld bleibt bei den RVs oder kommt direkt den deutschen Züchtern zugute 

arrow