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Treffen mit den Bahnchampions

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Vorschau Hamburg-Bahrenfeld, 08.01.2023

 

Mit einem in mehrfacher Hinsicht gut besetzten, acht Rennen umfassenden Programm startet die Bahrenfelder Rennbahn in die neue Saison. Neben dem durchweg ansprechenden Sport auf dem Geläuf wird auch in den Pausen einiges geboten, wenn die Bahnchampions der abgelaufenen geehrt werden. Der erste Start erfolgt wegen der anfänglichen PMU-Prüfungen bereits um 11.20 Uhr und aktiv sind fast alle prominenten Fahrer aus der näheren und weitern Umgebung. Bei den Profis sind allein sieben aus der letztjährigen Top-Ten mit von der Partie. Neben den im neuen Rennjahr mit den Helmfarben Gold, Silber und Bronze ausgestatteten Michael Nimczyk, Robbin Bot und Thorsten Tietz auch Victor Gentz, Josef Franzl, Thomas Panschow und Kornelius Kluth. Die Amateure sind durch Champion Thomas Maaßen sowie die auf den Plätzen drei bis fünf eingekommenen Jörg Hafer, Emma Stolle und Sarah Kube herausragend vertreten. Auf die Wetter warten drei insgesamt 14.000 Euro betragende Garantie-Auszahlungen in der V6- (6.000 Euro, Start im 2. Rennen), Vierer- (4.000 Euro/7. Rennen) und Super-Dreierwette mit zwei Euro Grundeinsatz (4.000 Euro/8. Rennen).

 

Siegertypen in der 6.000 Euro-V6

 

Nach der einleitenden Prüfung, die die doppelten Champions Gestüt Lasbek (Besitzer) und Josef Franzl (Berufsfahrer) durch Ol Dono Lengai für sich entscheiden könnten, beginnt die mit 6.000 Euro Garantie versehen V6-Wette. Zum Auftakt gibt es die Neuauflage eines Dreikampfs von Formpferden und durchaus die Möglichkeit, dass eine andere Reihenfolge als kürzlich in Berlin zustande kommt, wo Ostwind (Thorsten Tietz) vor Kartoon (Kornelius Kluth) und Kastet (Thomas Panschow) gewonnen hatte. Die beiden Unterlegenen waren anschließend selber siegreich. V6-2 bietet mit den erfolgsverwöhnten Farmer Simoni (Michael Nimczyk), Gino (Thorsten Tietz) und Klaes Hunt (Marciano Hauber) gleichfalls ein Trio, aus dem man nur schwerlich vorab einen Kandidaten als möglichen Sieger vernachlässigen möchte, und fast dasselbe Bild zeigt sich danach. Somerset (Josef Franzl), Happy Jack (Victor Gentz) und Laith H Boko (Marciano Hauber) haben alle beim letzten Mal gewonnen, was sogar außerdem auf Mermaid Newport (Heiner Christiansen) zutrifft. 



 

Zweimal die Amateure

 

Im ersten der beiden Amateurfahren des Tages muss Pamela Anderson (Emma Stolle) nur die Leistung vom hochüberlegenen Hamburger Sieg Ende November wiederholen, um in den Stand eines möglichen Bankpferdes für die V6 zu rücken, doch von Pappe ist die von Go for Gold (Jörg Hafer) angeführte Konkurrenz keinesfalls. Das vorletzte V6-Rennen ist der Anfängerklasse vorbehalten und hat keinen schon allzu auffällig bewährten Teilnehmer, so dass es durchaus gleich für die Debütantin ELUISE (Michael Nimczky) reichen könnte. Der V6-Abschluss ist mit der Viererwette kombiniert, in der eine Garantieauszahlung von 4.000 Euro offeriert wird, und sieht im Elfer-Feld eine Zwei-Klassen-Gesellschaft mit sechs Endkampfanwärtern und fünf mehr oder minder krassen Außenseitern am Start. Den größten Anhang am Wettmarkt sollten trotz schlechter Startplätze Doppelsieger Jacques Villeneuve (Thomas Maaßen) und der für einen Treffer überfällige Karel G Greenwood (Emma Stolle) haben, doch auch Waikiki Fortuna tritt mit ansteigender Formkurve und zudem einem überragenden Silvester-Sieg aus Dinslaken an. 



 

Super-Dreierwette mit Super-Quote?

 

Die im 8. und letzten Rennen des Tages angebotene Super-Dreierwette mit zwei Euro Grundeinsatz präsentierte sich auf den ersten Blick als einfach zu lösen, auf den zweiten als diffiziler. Seriensieger Midsommer records (Michael Nimczyk) scheint mit drei Siegen im Gepäck herauszustehen, muss aber die zweite Startreihe in Kauf nehmen, was gerade auf der Kurzstrecke mitunter ein echtes Handicap ist. Interessante Konkurrenten, darunter der stetig stärker werdende Desavi D (Alexander Kelm), die letztjährige Bahrenfelder Doppelsiegerin Okira Bo (Robbin Bot) und der zweimal recht unglücklich gescheiterte Powerful PS (Victor Gentz), sind in großer Anzahl vorhanden.

 

Wer nach dem letzten Rennen zu früh die Bahn verlässt oder den PC abschaltet, würde die Wiederqualifikation von Monté-Superstar Zauni (Manfred Walter) verpassen, der nach langer Verletzungspause noch einmal ein Comeback wagen will.

 

Nach einer mehrwöchigen Winterpause geht es in Bahrenfeld am Donnerstag, 2. März, mit einer erneuten PMU-Veranstaltung weiter.


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