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Schnappt sich Carloforte Font das Finale der Elite-Challenge?

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Vorschau Wolvega, Donnerstag, 16.04.2026

(hh) Bei der Abendveranstaltung am Donnerstag in Wolvega steht das Finale der Elite-Challenge im sportlichen Mittelpunkt. Hier trifft Carloforte Font auf Great of Madrik und Novato.

Insgesamt kommen fünf PMU-Prüfungen und zwei Rahmenrennen ab 18.37 Uhr zur Austragung. Man sollte aber ruhig schon früher den Livestream aus Wolvega einschalten, denn mit Zoom Diamant und Y Not Diamant werden zwei der besten älteren deutschen Pferde einen Probelauf absolvieren.

Im sportlichen Hauptereignis sollte Carloforte Font (Jaap van Rijn) das zu schlagende Pferd sein. Der Italiener biss sich zuletzt über die Meile an der immer wieder zulegenden Yes Please die Zähne aus, dürfte aber über die hier geforderte Mitteldistanz noch besser zur Geltung kommen. Beim zweiten Saisonstart wird sich Novato (Jeffrey Mieras) sicherlich weiter gesteigert präsentieren. Mit dem sehr guten inneren Startplatz sollte der Maharajah-Sohn vielleicht auch den Favoriten fordern können. Great of Madrik (Robin Bakker) siegte vor knapp zwei Wochen nach perfektem Vortrag in einer doch etwas leichteren Prüfung. Der in unzähligen Schlachten gestählte Franzose ist hier in erster Linie ein Zwei-/Dreier-Pferd. Zu sehr guter Form hat auch die Stall-Habo-Stute Kira Bo Face (Danny Brouwer) gefunden, die in diesem Winter insbesondere in Südfrankreich hervorragend performt hat und auch zuletzt als Dritte in Angers überzeugen konnte.

Eingeleitet wird der Renntag durch eine etwas undurchsichtige Prüfung der Anfängerklasse. Einige talentierte Pferde kommen aus mehr oder weniger langen Pausen, sodass auch der Toto und die Ansicht der Heats bei der Chancenbeurteilung helfen könnten. Über sieben Monate hat Plume Bravoure (Patrick de Haan) nach seinem guten Debüt als Dritter in flotter Zeit ausgesetzt. Der Booster-Winner-Sohn ist hier genauso interessant wie der dreijährige Rolling Stone (Hugo Langeweg), der sich bereits im September des Vorjahres auf der deutlich langsameren Bahn in Duindigt qualifizierte. Als Walner-Sohn sollte auch Go for Gold (Danny Brouwer) Beachtung finden, ebenso wie die Debütanten Sultan of Swing (Michel Rothengatter) und Indigeno Font (Jeffrey Mieras).

Leichter zu lesen ist das anschließende Franzosen-Rennen, das aus den Bändern gestartet wird. Das beste Pferd im Feld ist der mit Zulage bedachte L’As Atout (Michel Rothengatter), der sich beim Saisondebüt über die Meile auf 1:12,8 steigerte und anschließend in Frankreich einen sehr guten dritten Platz belegte. Einzig der vorneweg abgehende Mink Boko (Danny Brouwer) könnte den Favoriten hier ernsthaft fordern. Der Helgafell-Sohn bekam zuletzt in einem sehr schnell gelaufenen Rennen keinen Zugriff auf den immer wieder zulegenden Malo Renka und muss hier auch zeigen, ob er nun besser als im Vorjahr mit dem Bänderstart klarkommt. Für Rang drei kommen in dieser Marathon-Aufgabe die Dauerläufer Horse Wood Pass (Daniel Ducruyenaere) und Just Between Us (Jellis Vets) infrage, deren Steuermänner allerdings akute Innenallergiker sind. Daher wird Jalencio Flac (Dries Devolder) wahrscheinlich deutlich weniger Meter gehen müssen.

Sportlich sehr hochwertig ist auch die Racer Challenge für bislang noch nicht so gewinnreiche Pferde. Corsa’s Titan (Jaap van Rijn) steht voll im Saft und verbessert sich kontinuierlich; der Engwerda-Schützling empfiehlt sich hier als Stellpferd. Mit dem pfeilschnellen From Free DL (Jeffrey Mieras) und dem Saisondebütanten Presley Boko (Michel Rothengatter) warten allerdings gute Gegner auf den Vierjährigen. Enorme Klasse hat der bereits achtjährige Louis Vuitton (Hugo Langeweg), der in jüngeren Jahren immer wieder durch Verletzungen zurückgeworfen wurde. Der Love-You-Sohn gewann nicht weniger als 13 seiner bislang nur 16 Lebensstarts und wird hier sofort prominent mitmischen. Allerdings muss man auch sagen, dass er auf der großen Bahn in Duindigt noch besser ist als in Wolvega, wo er diesmal auch dem schlechten Startplatz acht trotzen muss. Für ihn dürfte zudem die Vorbereitung für seine Lieblingsbahn im Vordergrund stehen.

Die fünfte und letzte PMU-Prüfung richtet sich an Pferde der 4.000-€-Garnitur. Hier sollte man trotz Startplatz acht mit Profiles By Finish (Jeffrey Mieras) gehen, der zuletzt als sicherer Zweiter kurz vor der Linie im harten Endkampf ansprang und ohne diesen Fauxpas eine hohe 13er-Zeit gelaufen wäre. Der Vierjährige muss auf Paw Patrol V.S. (Patrick de Haan) aufpassen, der seine Unsicherheiten nun wohl abgelegt hat und immer besser ins Rollen kommt. Die beiden Vierjährigen treffen hier mit Rex Scott (Dion Tesselaar) und Rising Sun Boko (Danny Brouwer) auf zwei gute Dreijährige, die gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz vielleicht noch etwas im Nachteil sind. Pacing Girl Lobell (Hugo Langeweg) und Außenseiter Playboy Supreme (Peter Wortel) sind in dieser sehr interessanten Prüfung für die Dreierwette ebenfalls vorzumerken. 

 

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