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Nicolas Bazire über Liza Josselyn: "Das stimmt optimistisch für den Prix Bold Eagle"

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Nach dem jüngsten Sieg im Criterium Continental, konnte Liza Josselyn am Samstag in Vincennes erneut gegen die Hengste bestehen und holte sich den Prix de Croix (GR II). In einem äußerst taktisch geprägten Rennen, übernahm Nicolas Bazire, der im Rennen erstmals im Sulky der Ready Cash-Tochter saß, mit der Stute das Kommando und konnte im Einlauf die Angriffe von Lovino Bello und Lombok Jiel erfolgreich erwehren. Nun richtet das Quartier den Fokus auf das Gruppe I-Rennen am Vortag des Amerique (24. Jan).


Foto: SCOOPDYGA

 

Zehn Jahre nach ihrer berühmten Mutter Belina Josselyn, konnte sich damit auch Liza Josselyn in die Siegerliste des Prix de Croix eintragen. Gleichzeitig beendete sie eine sechsjährige Dominanz der Hengste, denn der letzte Sieg einer Stute datierte aus dem Jahr 2019 von Erminig d’Oliverie. Da Jean-Michel Bazire verletzungsbedingt fehlte, übernahm sein Sohn Nicolas, der die diese Aufgabe mit Bravour löste. "Nach einem kleinen Schreckmoment beim Start habe ich ihr den Kopf freigegeben. Sie war sofort gut auf den Beinen und danach sehr angenehm zu fahren. Zu Beginn haben wir uns gegenseitig beobachtet. Als ich auf der Tribünenseite die Führung übernommen hatte, konnte ich sie etwas ruhiger werden lassen, und Eric (Raffin) hat uns mit Lovino Bello bis etwa 700 Meter vor dem Ziel nicht angegriffen. Da all diese sehr guten Pferde ein Gruppe I-Rennen als Ziel haben, ging es nicht darum, sie zwei Wochen vorher hart anzufassen. Liza war sehr stark und hat die Angriffe bis zum Schluss abgewehrt."


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Mit einem letzten Kilometer in 09,8 und den finalen 500 Metern in 08,8 zeigte die Stute von Pascal Bernard eine umso bemerkenswertere Leistung, da sie, anders als bei ihrer flotten Demonstration im Criterium Continental, nicht vollständig barfuß lief. "Sie hatte vorne etwas Komfort, einen leichten Eisenbeschlag und eine Platte", erklärte Nicolas Bazire. "Außerdem haben wir ihr im Training bewusst etwas Luft gelassen und sie nicht so hart gearbeitet, da ein großes Ziel bevorsteht. Das stimmt optimistisch für das nächste Rennen. Wie geplant wird Liza im Prix Bold Eagle starten."


Wiedersehen in Aussicht


Am Vortag des Prix d’Amerique dürfte Liza Josselyn erneut auf die heutigen Zweit- und Drittplatzierten, sowie ihre gewohnten Rivalen treffen. Lovino Bello enttäuschte sein Umfeld keineswegs, wie Eric Raffin erklärte: "Ich lag leider lange Zeit außen im Wind, habe aber nicht versucht, um jeden Preis die Spitze zu übernehmen. Die letzten 700 Meter sind wir in sehr gutem Tempo gegangen. Im Ziel wurde er nicht schneller, hat aber auch nicht nachgelassen. Das Lombok Jiel leicht nachgab, ließ es so aussehen, als würde mein Pferd noch einmal anziehen. Ich bin sehr zufrieden mit Lovino, der auf höchstem Niveau eine enorme Konstanz zeigt."


Ein weiterer verlässlicher Maßstab innerhalb dieser besonders stark besetzten Generation ist Lombok Jiel, der zwischenzeitlich den Eindruck machte, den beiden Führenden ernsthaft gefährlich zu werden. "Ich habe daran geglaubt, als ich ihn aus dem Windschatten von Lovino Bello herausgenommen habe", sagte Fahrer Pierre-Yves Verva. "Er hat gut beschleunigt, blieb auf den letzten Metern aber etwas stehen. Ich dachte, er könnte zumindest Zweiter werden. Insgesamt hatten wir jedoch einen perfekten Rennverlauf."

Auch Trainer Jean-Luc Dersoir zeigte sich leicht unzufrieden: "Ich muss versuchen, mir etwas einfallen zu lassen, damit er am Ende einen schärferen Antritt zeigt. Lombok hat sich dennoch sehr gut präsentiert und hatte zwei Wochen vor dem Prix Bold Eagle kein allzu hartes Rennen."


Während die französischen Starter den Löwenanteil unter sich ausmachten, ist der schwedische Bullet The Bluesky auf Rang vier mit den schnellsten letzten 500 Metern (08,0) hervorzuheben. "Nach seiner Disqualifikation am 21. Dezember war dies sein erstes richtiges Rennen seit zwei Monaten, und ich bin überzeugt, dass er beim nächsten Start darauf aufbauen wird", analysierte Daniel Wäjersten. "Angesichts dieser guten Leistung werde ich ihn für den Prix Bold Eagle nennen, danach kehrt er zur Erholung nach Schweden zurück."

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