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Mit Zanzibar in die Woche starten?

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Vorschau Frankreich Trab, 14.02.22 – Quinte, 13.50h Vincennes

 

(hen) Zu Wochenbeginn bleibt es europäisch. Heute dürfen die Stuten die fast fünfzigtausend Euro unter sich aufteilen, wobei die Ausländer stark in der Überzahl sind. Zanzibar Wise As (3) wurde zu Beginn des Jahres noch spät von Zante Breed (1) abgefangen. Dennoch ist die Farbe aus dem Stall Gocciadoro heute wieder im Fokus. Erst am 31. Januar kontrollierte sie auch das Feld, bis ihr ein später Fehler den möglichen Sieg kostete. Aus dem Norden kann womöglich Vikens Fingerprint (7) gegenhalten, die heute von Eric Raffin unterstützt wird. Einzige Einheimische ist Etoile D´Eole (2), die aber eher aus kleinen Rennen ihre gute Form mitbringt.


Prix De Senlis / 13.50h / 49.000 Euro - 2.100m Autostart


ZANTE BREED (1) ist nun schon ein Jahr in Frankreich unter Order. Mit zwei Siegen und einigen Platzierungen ist ihr zwar nicht der Durchbruch gelungen, aber im Tagesgeschäft ist die Stute zumindest angekommen. Ende Januar versuchte man sich erstmals auf Gruppe-Ebene. Im Prix Helen Johansson kam die 7jährige aus der zweiten Reihe aber nie wirklich in eine Lage zum Angreifen. Abgesehen davon hatte Alexandre Abrivard genug damit zu tun, den Anschluss zu halten. Auf den letzten Metern zog sie dann innen gut durch und hätte mit einem größeren Finish wohl auch noch eine Prämie mitgenommen. Das versuchte Abrivard klugerweise aber gar nicht erst. Der Fahrer bleibt der Gleiche, aber mit Jean Pierre Raffegeau hat sich der Ausbilder geändert. Das Wichtigste ist aber wohl die Rückkehr auf eine deutliche kleinere Ebene. Das kann auch mit einem guten Scheck belohnt werden.


Mit dem Amateur-Champion als Besitzer hat sich ETOILE D'EOLE (2) auf viele kleinere Aufgaben konzentriert. Dort agiert sie sehr erfolgreich. Aber in den letzten Monaten waren es auch offene Rennen, in denen die Stute das Podest belegen konnte. So flog sie Ende Januar in Cagnes-Sur-Mer weit hinter dem enteilten Sieger aus dem Feld auf den Ehrenplatz. Und am 04. Februar war die Un Amour D'Haufor-Tochter in einem Nachwuchsfahren auch außen herum nicht zu stoppen. Heute wird es natürlich anspruchsvoller, aber mit Franck Nivard wurde eine passende Hand verpflichtet.


Von ihren fünf Starts in Frankreich, musste ZANZIBAR WISE AS (3) dreimal an den Turm. Aber am 02. Januar trabte die Stute und hat trotz des großen Aufwands an der Spitze lange um den Sieg gekämpft. Erst im Einlauf konnte Björn Goop die Innenkante nicht mehr halten, was Zante Breed zum Treffer nutzte. Dennoch war das Vertrauen der Wetter Ende Januar natürlich groß. Und mit dem Trainer kam die Muscle Massive-Tochter diesmal auch viel einfacher an die Spitze. Dazu konnte Gocciadoro im Anschluss die Pace stark reduzieren. Es half aber nichts, denn kurz vor dem Schlussbogen verfiel sie aus dem Nichts in den Galopp. Heute darf sich wieder ein Catchdriver versuchen. Matthieu Abrivard wird wohl Siegambitionen mitbringen.


Im letzten Sommer lief VANITY LUIS (4) mehrfach in Frankreich in die kleinen Prämien. Dennoch kehrte die Stute nach Belgien zurück, weil Ende August dort der Preis der Stadt Waregem auf dem Plan stand. Als Sechste hielt sie sich dort wacker und bekam eine Auszeit. Nach zwei Prepare war es wieder an Zeit ein passendes Course Europeenne in Vincennes zu besuchen. Das war am 15. Dezember der Fall, aber aus dem Feld war die 8jährige noch annähernd am Limit und hatte in der Entscheidung auch keine gänzlich freie Fahrt. Dafür hielt sie sich als Siebte in 12,0 aber immer noch ganz ordentlich. Die Auszeit seit diesem Tag macht natürlich ein wenig stutzig, aber mit der Ausgangslage gehört sie zu den besseren Außenseitern.


Ende November hat sich DIGITAL CLASS (5) noch in einem gut dotierten Stutenfinale in Solvalla als Vierte empfehlen können. Kurz danach tauchte sie dann bei Ronny Kuiper in Frankreich auf und machte mit zwei weiteren vierten Plätzen einen guten Eindruck. Zu Beginn diesen Jahres gab es aber bereits kurz nach dem Ab zwei rote Karten für 7jährige. Auch ein Trabreiten konnte die Fehleranfälligkeit nicht bessern. Zurück im Sulky versucht sich nun wieder Björn Goop, der schon für die ersten beiden Gelder in Vincennes verpflichtet wurde. Vielleicht hat er das Exclusivexemplar der Gebrauchsanweisung.


Seit Mitte Januar versucht UMA D'ASTI (6) ihre schlechte Form in Frankreich zu verbessern. Vor allem die zweite Jahreshälfte 2021 war auch in der italienischen Heimat katastrophal. Am 19. Januar sprang sie in Marseille schon in der Anfangsphase, weshalb wohl der Start zehn Tage später mit vollem Beschlag absolviert wurde. Dabei konnte sie aber selbst in Saint-Galmier nicht annähernd um die Prämien mitkämpfen. Mit ihrer Schnelligkeit hinter dem Auto wird sie zu Beginn sicher zu sehen sein. Im Ziel eher weniger.


Im letzten Mai war VIKENS FINGERPRINT (7) schon erfolgreich in Argentan auf der Mitteldistanz unterwegs. Dabei siegte sie "nur" in 13,3 , hatte aber nie einen Zweifek daran gelassen, dass ihr die Spitze gehört und sich am Ende sehr leicht gelöst. Im gleichen Monat war die Prodigious-Tochter dann auch in Vincennes Zweite. Nach einer Pause reichte es in guten Aufgaben in Schweden kaum mal bis in die Gelder, aber dennoch tauchte sie wieder in Frankreich auf und machte sich bei den letzten beiden Starts ganz ordentlich. Am 02. Januar war die 7jährige auf dem langen Weg unterwegs und verlor in vorderer Linie den Windschatten auf dem letzten Kilometer. Dennoch sprang ein sechster Platz heraus. Zwei Wochen später kämpfte sie von der Spitze erfolgreich für den dritten Platz. Auf der Mitteldistanz dürfte sie mehr holen, zumal die Konkurrenz heute nicht so stark wie bei den letzten Starts ist.


Die Amerikanerin JULIA PELLINI (8) begann ihre Laufbahn in Schweden und zeigte zu Beginn ordentliche Leistungen. Der Sprung in den Jahrgang ist ihr nicht wirklich gelungen und auf einen Sieg wartet sie nun schon über drei Jahre. Aber immer wieder findet man sie in der Wahlheimat in den Platzierungen, was einen Versuch im Wintermeeting rechtfertigte. Zuerst begann sie aber in Lyon, wo die Stute trotz Startplatz an der Grundmarke im Schlussbogen noch im Hintergrund lag. Das wurde ihr zum Verhängnis, denn vor ihr wurde durch Fehler der Konkurrenz eine Mauer zum Bremsklotz. Im Einlauf nahm sie aber spät noch viel Geschwindigkeit auf und holte einen nicht mehr für möglich gehaltenen vierten Platz. Heute kann die Yankee Glide-Tochter auch noch von der Fahrership eines Jean Michel Bazire profitieren.


Schon im Vorjahr machte VISTAMAR (9) aus ihrer italienischen Heimat immer wieder Abstecher nach Frankreich. Die vier Versuche blieben aber, genau wie die sechs Starts in den Jahren zuvor, ohne Erfolg. Im Frühjahr und Sommer reichte es in offenen Rennen mit dem Trainer immerhin zu vierten Plätzen in Cagnes-Sur-Mer und Lyon. Der dritte Platz danach in Cagnes-Sur-Mer kam in einem Minifeld in einem Amateurfahren zu Stande, was eher als Enttäuschung gewertet werden sollte. Aktuell zeigt der Trend im Tagesgeschäft in Italien leicht aufwärts. Am 04. Februar verpasste die 8jährige in Mailand knapp den dritten Platz, konnte aber immerhin in 11,8 finishen. Hier ist die Ausgangslage aber schob aufgrund des Startplatzes eher schlecht.


Mit durchwachsener Form wechselte ADI GALLIA (10) im letzten Sommer in das französische Quartier von Martin Djuse. Ende Oktober konnte sie einmal überzeugen, als die Raja Mirchi-Tochter auf der Mitteldistanz einiges investieren musste, ehe sie an die Seite der späteren Siegerin kam. Dennoch konnten sich beide absetzen und die Schwedin hielt den Druck bis ins Ziel hoch. Die Bestätigung blieb aber bis heute aus, was auch zum Teil an unpassenden Rennen gelegen haben könnte. Am 31. Januar sprang sie aus dem Band und nahm das Rennen am Ende des Feldes auf. Der Versuch im Schlussbogen aufzurücken wurde unterwegs nach dem Startfehler zu hart. Aber den siebten Scheck konnte die Stute noch mitnehmen. Hier kann sie zur Überraschung auf den vorderen Plätzen avancieren.


Noch Ende November gewann MISS SILVER (11) in Bergsaker ein Stutenfinale aus der Todesspur überlegen. Zu Beginn des Schlussbogens übernahm sie das Kommando und war ab dem Moment schnell einige Längen in Front. Spätestens da dürfte festgestanden haben, dass die 7jährige auch etwas für das französische Aufgebot von Trainer Robert Bergh ist. Das Debüt in Frankreich war dann für den 31. Januar vorgesehen. Nach einem fliegenden Start aus dem Band konnte sich die Classic Photo-Tochter von Zanzibar Wise As den Weg weisen lassen. Noch vor dem Fehler der erneuten Gegnerin kurz vor dem letzten Bogen, musste sie aber schon abreißen lassen und konnte als Neunte nicht einmal die mit Startfehler gehandicapte Adi Gallia halten. Das kann sich über den kürzeren Weg drehen.


Wolfgang Ruth hat seine ZANTE LASER (12) für das Wintermeeting bei Fabrice Souloy untergebracht. Ganz erfolgreiche Früchte gab es für diese Maßnahme noch nicht, aber der Trend zeigt leicht aufwärts. Schon an Heiligabend war die Stute auf dem für sie eigentlich zu langen Weg zwar unplatziert, aber nur einige Längen vom Podium entfernt. Mitte Januar war sie als Fünfte auch nur knapp hinter den besser Platzierten, und das obwohl sie unterwegs so viel bis zur zwischenzeitlichen Führung investieren musste und insgesamt gegen deutlich bessere Gegner als heute angetreten ist. Ende des gleichen Monats profitierte die Maharajah-Tochter vom Ausfall von Zanzibar Wise As und landete in der verbummelten Partie auf dem dritten Platz. Negativ aufgefallen ist aber auch, dass sie im Einlauf stark auf einer Leine gegangen ist. Immerhin ist der Weg heute endlich kürzer, was ihr entgegen kommen sollte.


Die drei Ausfälle aus dem Herbst konnte VEILED (13) am 23. Januar wieder etwas vergessen machen. In Halmstad machte die Stute auf der Schlussrunde in dritter Spur auf einen Ruck Boden gut, musste dort aber weite Wege gehen. Aber dennoch setzte sich die Zola Boko-Tochter sehr leicht durch. Dafür waren aber auch nur schmale 15,1 nötig. Beim Debüt in Frankreich weht aber ein anderer Wind für die zweite Dahlen-Farbe.


Die belgische Stute LAST WINNER (14) hat sich in ihrer Karriere mit einer unglaublichen Regelmäßigkeit ausgezeichnet. 40 von 44 Lebensstarts wurden in den Top Fünf beendet, inklusive der 21 Siege. Und auch in diesem Winter hat die 7jährige schon überzeugt. Am 06. Dezember kam sie aus der zweiten Reihe früh an die Spitze und kämpfte sich fast nach Hause. Erst auf den finalen Metern wurde sie noch von zwei Gegnern abgefangen. Im Gegensatz zu diesem Start verzichtet Trainer und Besitzer D´Haenens auch noch auf die Vordereisen. Sie gehört damit zu den Optionen für die Königswette.


Tipp:
ZANZIBAR WISE AS (3)
VIKENS FINGERPRINT (7)
ZANTE BREED (1)
ZANTE LASER (12)
JULIA PELLINI (8)

 

Für die Kombinationen: DIGITAL CLASS (5) - ETOILE D'EOLE (2)

 

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