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Großer Preis der Stadt Mönchengladbch geht an Pastors Girl

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Nachschau Mönchengladbach, 16.06.2022


Mit einem feinen Familienrenntag wartete der Mönchengladbacher Veranstalter am traditionellen Fronleichnamsrenntag auf. Bei besten äußeren Bedingungen gingen insgesamt zehn Rennen über die Bühne, wo Trainer Wolfgang Nimczyk wieder einmal einen großen Tag erwischt hatte und mit Kampala Newport (Thomas Maassen), James Moko (Tom Karten), Arcano BE (Hendrik Grift), Mister Ed Heldia (Thomas Maassen) und der Vorlauf- und Finalsiegerin zum “Großer Preis der Stadt Mönchengladbach”, Pastors Girl (Christoph Pellander), gleich den Löwenanteil der Sieger stellte.


Während dessen Streitmacht zumeist für “kleinen Toto” zum Zuge kam, gab es aber auch den einen oder anderen Ausreißer zu vermelden. Bis zum vierten V6-Rennen mit der erneuten High Roller-Gewinngarantie von 12.500 Euro, schien für die Favoritenwetter alles nach Plan zu laufen. Im “Preis der Karten Druck & Medien GmbH & Co. KG” waren alle Augen auf Cervantes (Marciano Hauber) und Honly One (Hendrik Grift) gerichtet, die beide mit großen Vorschusslorbeeren angetreten waren und sich auch gleich die besten Ausgangspositionen sicherten. Ein heftiger Fehler machte dem für belgische Farben antretenden Honly One dann aber einen kräftigen Strich durch die Rechnung. So schien der Weg frei zu sein für den Dinslakener Sieger Cervantes, der dann unterwegs aber “Besuch” von der bis dahin sieglosen Laura Matic (Marc Vertressen) bekam. Trotz der weiteren Wege erhöhte die Siebenjährige den Druck durch den Schlußbogen, ging mit Erreichen der Endgeraden nach vorn und gewann das Rennen schließlich als Riesenaußenseiterin (52,9:1) gegen die einmal mehr gut endende Love Heuvelland (Henk Grift) und Cervantes, wobei die Zweierwette und auch die V6-Wette hier nicht getroffen wurden und zum nächsten Renntag (16.07.) diesbezüglich zwei Jackpots ausgespielt werden.


Auf das Highlight des Tages, dem “Großer Preis der Stadt Mönchengladbach”, musste man bis an neunter Stelle des Tages warten. In der Klasse bis 25.000 Euro hatten sich in zwei Vorläufen elf Finalisten herauskristallisiert. Während sich im ersten Vorlauf Pastors Girl (Christoph Pellander) von der Spitze aus in 1:16,6 gegen Its Showtime (Jörg Hafer) und Kantadou (Paul Kuhsträter) hatte durchsetzen können, war es in der zweiten Abteilung James Moko (Tom Karten), der unterwegs zu dem führenden Bugatti SS (Marcus Gramüller) aufgerückt war und diesen auf den letzten Metern in 1:14,4 in die Knie zwingen konnte. 


Im mit 8.000 Euro dotierten Finale ging Pastors Girl dann nach gleichem Rezept wie im Vorlauf vor. Pellander schickte die Favoritin sofort beherzt nach vorn, hielt dort das Tempo auf dem ersten Kilometer durchweg nicht allzu hoch. Die Stute bekam zwar frühzeitig Begleitung vom zweiten Vorlaufsieger James Moko (Tom Karten), doch der übte kaum Druck aus auf die Pilotin, die mit Erreichen der Zielgeraden dann bei einer 10-er Fahrt immer ausreichend zulegen konnte gegen James Moko, womit die beiden Vorlaufsieger auch das Finale unter sich ausmachten. Gut genug endete dahinter die innen herum geführte Its Showtime (Jörg Hafer) vor Georgies Joker (Julia Holzschuh) und Jaxon Schermer (Thomas Maassen). 


Bei zehn Rennen schloss das Meeting mit einem Umsatz von 77.101,52 Euro ab, wobei im Rennen mit der V6 ein Ergebnis von 24.677,95 Euro erzielt werden konnte.


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