Vorschau Pfarrkirchen, Dienstag 26.05.2026
Wir heißen euch abermals „Herzlich Willkommen“ und freuen uns das wieder da seid’s zum zweiten Meetingtag auf der Trabrennbahn in Pfarrkirchen im Herzen des Rottals.
Das Hauptereignis des Tages ist wie alle Jahre am Dienstag das Bayrische Zuchtrennen, gelaufen als „Großer Preis vom Bäcker Bachmeier“ mit einer Gesamtdotation von 20.000 Euro. Gleichzeitig ist das „Bayrische Zuchtrennen“ der Abschluss der V7-Wette, die sofern sich am Vortag nicht ein Jackpot ergeben sollte, wieder mit einer Garantieauszahlung von 10.000 Euro ausgestattet ist und diesmal im vierten Rennen zum Grundeinsatz von 20 Cent pro Wettkombination startet.
2018 ist es dem deutschen Goldhelm Michael Nimczyk schon einmal gelungen, damals mit Nileo, das Highlight des Pfarrkirchner Pfingstmeetings an seine Fahnen zu heften. Das der deutsche Champion extra nur mit Trogir für dieses Rennen anreist, zeigt das sich das „Bayrische Zuchtrennen“ einen mittlerweile hohen Stellenwert in den letzten Jahren deutschlandweit erarbeitet hat. Selbstläufer wird der Sieg mit dem 6-jährigen Schweden allerdings nicht für Michael Nimczyk, trifft er doch auf den bereits zweimaligen Gewinner des „Bayrischen Zuchtrennen“ Tyron Hill, der sich zudem im Bild Pokal im Toten Rennen mit dem österreichischen Derbysieger Charmy Charly AS einen prestigeträchtigen Bewerb gesichert hatte. Auch wenn man die Konkurrenz nicht schlecht reden sollte, wird der Sieg allerdings nur zwischen den beiden Pferden fallen, dahinter scheint der Ausgang hingegen recht offen.
Abermals im Programm steht der Preis des Bayrischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forten u. Tourismus, im Gegensatz zum Vorjahr allerdings als Amateurbewerb. Hier findet man keinen klaren Favoriten, nach den jüngsten Leistungen mit vierten Rängen zu sehr starken Gegnern dürfte jedoch der erstmals von seiner Besitzerin vorgetragene Aconcagua über beste Siegchancen verfügen. Die schärfste Konkurrenz für die Salzburgerin kommt jedoch fahrerisch gesehen aus der eigenen Heimat, haben doch auch Andreas Fischer mit SJ’s Legacy und die jüngste Amateur-Europameisterin Steffi Mayr mit Belina Times beste Aussichten auf einen vollen Erfolg. In diesem Rennen mit Viererwette sind aber zahlreiche Rennausgänge möglich, womit es sich durchaus lohnen dürfte hier am Wettmarkt aktiv zu werden.
Traditionell an Tag zwei darf natürlich ein Trabreiten nicht fehlen. Hier ist wie in den letzten Jahren die deutsche Championesse Ronja Walter, die kürzlich erst ihren 250. Karrieresieg unter dem Sattel erzielte, zu bewundern. Mit Neuf du Pape hat sie einen heißen Sieganwärter unter sich, muss sich allerdings vor den Zulagenpferden Iathenus Day und Iamtheonewhoknows in Acht nehmen.
Da so ein Meeting ohne tatkräftige und finanzielle Unterstützung nicht möglich ist, möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren ständigen Unterstützern (Sponsoren, Trainern, Fahrer, Amateure, Reiter, Besitzer, Züchter) und nicht zuletzt euch als Publikum für viele Emotionen, tolle Momente und spannende Rennen bedanken.
