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Doppelerfolg der Charity-Traber

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Nachschau Dinslaken, 04.07.22

 

(dintrab-press) Bei besten äußeren Bedingungen erlebten zahlreiche Besucher am Dinslakener Bärenkamp die erste Rennveranstaltung des zweiten Halbjahres 2022. Zehn Trabrennen, die schon im Vorfeld Abwechslung und Unterhaltung versprochen hatten, hielten das von Beginn an. Denn schon in der Auftaktprüfung zeigte sich, dass mit etwas Glück immer fast alles möglich sein kann und jedes Rennen tatsächlich erst im Ziel entschieden ist. Siegerin Hannah Hazelaar schien nämlich auf der Steherdistanz bis zum Erreichen des Schlussbogens im Mittelfeld innen hoffnungslos eingesperrt zu sein, bis durch den zurückfallenden Nebenmann auf einmal die Tür aufging und Britt Grift ihre Stute so gekonnt einsetzte, dass sie mit gewaltigem Endspurt den schon enteilten Georgies Buereaner genau auf der Ziellinie abfangen konnte. 9,9:1 waren eine lohnende Quote für die vielen Fans von „Hannah“, die einst in den Farben der größten deutschen Besitzergemeinschaft unterwegs war. Einen zweiten Treffer der Tochter von Trainer Henk Grift verhinderte Ex-Amateur-Champion Jörg Hafer, als er mit dem weiterhin ungeschlagenen DeAngelo ForChildren von der Spitze aus das Geschehen kontrollierte. Dieser Erfolg war bereits der zweite für den Charity-Stall von Uwe Zevens, denn zuvor hatte Hope for Children das Trabreiten gewonnen. Sina Baruffolo hatte den Wallach unterwegs streng geschont und auf den letzten Metern innen durchstoßen können, so dass die krebskranken Kinder diesmal durch ihre immer einsatzbereiten Lieblinge einen besonders erfreulichen Traber-Abend erlebten.

 

Disqualifikation im Hauptrennen

 

Einige Rennen waren den jüngeren Pferden vorbehalten, die dabei durchweg gefallen konnten. Zunächst ließ sich bei den Stuten die debütierende Dreijährige Maria Hall auch alleine außen herum nicht beeindrucken, um mit Robbin Bot am Ende dennoch überlegen zu sein. Im Lauf zur Dreijährigen-Serie powered by PMU gab es sogar stattliche 7.000 Euro zu gewinnen. Die Hälfte davon ging an den aus den Niederlanden angereisten und bald an die Spitze gezogenen Mission Haazelar, der mit Jeffrey Mieras allerdings auf das Glück des Tüchtigen zurückgreifen musste. Im Ziel war nämlich nach feinem Schlussangriff Sevilla As knapp vor ihm gewesen, doch stufte die Rennleitung die Favoritin nach einem Manöver von Michael Nimczyk nach etwa halber Strecke, das als rennentscheidende Behinderung gewertet wurde, hinter das betroffene Pferd auf Platz fünf zurück.

 

Der Goldhelm entschädigt sich

 

Michael Nimczyk ließ sich durch das Missgeschick nicht beeindrucken und gewann gleich danach mit Heavy Enemy das Rennen mit Viererwette von der Spitze aus mit der sprichwörtlichen „halben Bahn“. In der besten Klasse holte Nimczyk mit Kiss me Bo als Zweiter ebenfalls das Maximum heraus, denn Robbin Bot war bei seinem zweiten Tageserfolg mit der stets führenden Hindy Heikant wie erwartet beim besten Willen nicht zu beeindrucken. Dafür schnappte sich der Champion mit der unvergleichlichen Pastors Girl das zweitwertvollste Rennen des Abends, einen mit 3.500 Euro dotierten Lauf zur Rheinfels-Serie. Start-Ziel und jederzeit ungefährdet war die Stute vorn, auch wenn Velten Versailles auf den letzten Metern noch näherkam.

Nach einem Abend, an dem überwiegend die Favoriten vorn waren, gab es zum Ende doch noch zwei kleinere Überraschungen. Nachdem Marciano Hauber schon mehrfach von guten Arbeitsleistungen berichtet hatte, die Lorenzo Idzarda aber im Rennen noch nicht hatte bestätigen können, war es nun so weit. Immer an zweiter Stelle geschont, ging der Wallach in der Zielgeraden mühelos nach vorn und siegte zur fast fünffachen Quote. Dadurch wurde auch die V6-Wette noch relativ lohnend, denn ansonsten hatte sich fünf Mal das meistgewettete Pferd durchgesetzt. Daher mussten fast 130 Euro bei einem Einsatz von 20 Cent als beinahe fürstliche Rendite gelten.

Hatte Hannah Hazelaar für beinahe zehnfaches Geld zum Auftakt gewonnen, besorgte ihre Fast-Namensvetterin Karin Hazelaar den Abschluss. Jochen Holzschuh lauerte in zweiter Position hinter der favorisierten Lotte Greenwood und kämpfte sich auf den letzten Metern vorbei. 6,3:1 bedeuteten die zweithöchste Siegquote.

 

Nach einer kurzen Pause geht es in Dinslaken am Donnerstag, 11. August, mit einer weiteren sommerlichen Abendveranstaltung weiter.

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