News Frankreich Trab, 29.04.2026
(hen) Im vergangenen Winter konnte sich Jade Renardier bei drei Starts in Vincennes mit einem Sieg und jeweils einem zweiten und dritten Rang in Vincennes auszeichnen. Nachdem sie Ende März als Achte etwas enttäuschte, gibt es am Donnerstag für die Ecu Pierji-Tochter eine gute Gelegenheit zur Wiedergutmachung. (Foto:@scoopdyga)
Mit einem kleinen Bestand von nur 26 Pferden erzielt Sylvain Dupont (49) bemerkenswerte Ergebnisse mit seinen Schützlingen. Das zeigt sich unter anderem an seinem Gruppe I-Sieg im Januar mut seiner Championesse Liberte de Choisel im Prix Bold Eagle. Das war auch zugleich der erste Gruppe I-Treffer für Dupont auf heimischem Boden.
Am Samstag geht Liberte de Choisel wieder in Vincennes, im Prix Albert Demarcq (GR II) an den Start. Bereits am Donnerstag tritt jedoch eine andere Stute aus dem Stall in Vincennes an. Jade Renardier (809), die im letzten Wintermeeting mit drei Podestplatzierungen überzeugte. Nach ihrem letzten Auftreten Ende März, ist das Quartier aber auf Wiedergutmachung aus: "Sie hatte keinen glücklichen Rennverlauf und fiel im Rennen zurück. Sie ist eine typische Winterstute. Im Frühjahr und Sommer hat sie oft mit ihren rossigen Phasen zu kämpfen. Im Moment ist aber alles in Ordnung. Sie hat ihre Klasse auf den Sprintstrecken der großen Bahn hinter dem Auto bewiesen, aber auch ein Start aus dem Band bereitet ihr keine Probleme. Sie gehört auf das Podium", schätzt ihr Trainer ein, der zudem darauf verzichten muss, Kilimandjaro Playa am Mittwoch in Laval an den Start zu bringen: "Nichts Ernstes, aber es ist besser, ihn nicht laufen zu lassen. Seit Jahresbeginn fehlt ihm einfach der Erfolg", ergänzt er.
Liberte de Choisel im "Semi"
Bei ihrem kleinen Comeback nach etwas mehr als zwei Monaten Pause, stand Liberte de Choisel unter großer Beobachtung. Nach ihrem klassischen Erfolg und dem folgenden zweiten Platz nach einem harten Rennverlauf, trat die Tochter von Captain Sparrow am 11. April auch als Favoritin an. Nach einem sehr unglücklichen Verlauf, bei dem sie früh zur Tatenlosigkeit verdammt wurde, war der spätere fünfte Platz schon das Maximum, was Stammfahrer Anthony Barrier rausholen konnte.
Somit gab es für Sylvain Dupont, der kurz vor seinem 400. Sieg als Trainer steht (zwei davon mit Ce Bello Romain im Ausland), keinen Grund zur Sorge: "Alles ist in Ordnung. Sie hat ihren letzten Start gut verkraftet und kam mit viel Reserven ins Ziel, nachdem sie im Rennen durch Positionswechsel zurückgeworfen wurde. Es gibt keinerlei negative Anzeichen für Samstag. Sie hat regelmäßig gearbeitet, und ihr Training am Dienstagmorgen war überzeugend. Sie wird ohne Eisen antreten. Zuletzt lief sie nur gegen Stuten, wo man denken konnte, es wäre einfacher. Aber im Rennsport gibt es keine Regeln. Jetzt trifft sie wieder auf die Hengste, und das mit Ambitionen."
